Posts by KY4PZ

    Wenn der Chip schon mal ausgetauscht wurde, ist vielleicht noch ein anderes Element, welches verantwortlich ist für die Zerstörung .


    73, Peter - HB9PJT

    Falls alle peripheren Bauteile, inkl. Lautsprecher, in Ordnung sind sollte auch in Betracht gezogen werden, dass der Chip irgendwo über 20kHz oszillieren könnte. Das kann ihn thermisch überlasten. Früh einsetzende Verzerrungen können ein Hinweis darauf sein. Just my 2 cent ...

    Hallo Eike,

    die Veröffentlichung des Planes finde ich nicht so gut <C>.

    [snip]

    73
    Andreas

    Auf dem fraglichen Blatt findet sich kein Copyright-Hinweis. Den eingestellten Scan hab ich aber gelöscht.
    Mit dem Mitautor des ursprünglichen Artikels werde ich darüber natürlich nicht streiten.

    Hallo Eike,

    bei der ersten Inbetriebnahme der Platine des 0dBm-Generators ist ein strombegrenztes Netzteil zu empfehlen. (Für andere Platinen gilt das aus meiner Sicht ebenso).
    Mit einer Strombegrenzung auf 30 mA oder so, kann man auch die fragliche BR1 schließen.
    Sinn der Sache ist der Schutz des FET, wenn der Oszillator verzögert oder gar nicht schwingt oder ein Bestückungsproblem vorhanden ist. Im Fehlerfall regelt der OPV den FET auf
    maximale Verstärkung und das übersteht er thermisch nur kurz. Beim Bausatz ist normalerweise ein Infoblatt dabei, was auf dieses Thema hinweist.

    Viel Erfolg
    73

    Andreas

    Hallo Andreas!
    Danke für Deine Erklärung.
    Exakt so ist es und die Teile sind bei dem Bausatz ja auch dabei, sogar inklusive einer kleinen Lochrasterplatine.
    So bin ich ja auch vorgegangen. Mir war nur daran gelegen zu erfahren, ob ich etwas falsch gemacht habe weshalb ich nur -8dBm rauskriege statt "etwa -5dBm" (Zitat) ohne BR1 und ob ich den FET frittiere wenn ich BR1 in dieser Situation trotzdem schließe.
    Was ist "etwa -5dBm"? Geht -6dBm noch? oder -7dBm? Oder sind sogar -8dBm noch "etwa -5dBm"?

    Ich werde, sobald meine Hände wieder funktionieren, dennoch erstmal Manfreds Hinweisen folgen - immer mit 30mA Strombegrenzung, narürlich.

    Vielen Dank Manfred!
    Das wird mir weiter helfen. Leider hat mich die Chikungunya erwischt, d.h. üble Schmerzen in allen Gelenken. Heute ist der erste Tag an dem ich meine Hände wier etwas gebrauchen kann. Es muss also noch ein wenig warten bis ich mich wieder an meine Werktisch begeben kann.
    Und ist auch der Grund warum ich erst heute antworten kann.
    Sobald ich das ausprobieren kann werde ich mich wieder melden.

    Leider ist hier in ZP nichts mit Flohmärkten aber später in DL werd ich mal schauen. Flohmärkte sind allerdings eher ab Herbst wieder und da werde ich schon wieder weg sein. Aber vielleicht gibts ja auch noch einige im April oder Mai.

    Es wird immer wieder mal auf Flohmärkten älteres medizinisches OP Besteck angeboten... daher beziehe ich mein derartiges Werkzeug.


    Meines Wissen war da noch nichts magnetisches dabei..... dafür war es immer schön stabil und präzise (und günstig)


    73 Armin

    ob magnetisch oder nicht kann man ja leicht testen - auch ambulant, wenn mir der Ausdruck bei OP-Besteck mal erlaubt sei.

    Diesen Thread weiterführen oder einen neuen aufmachen?
    Johnny come lately.
    Jetzt habe ich meinen AATiS 0dBm-Generator endlich fertig bestückt. Doch bevor ich BR1 schließe bin ich etwas besorgt, da ich nicht ca. -5dBm am Ausgang messe mit 50Ohm Belastung sondern nur -8dBm.
    BR1 offen
    L4 misst bei mir 70uH
    an L4 und Drain T1 4,8Vss (sehr verzerrt, leicht sägezahnförmig)
    an L3 und R7 4,0Vss (soweit ich auf dem Oszi sehen kann schon ein gut geformter Sinus)
    an Verbindung von R7 und R9 500mVss

    Ausgang 250mVss

    das wären mit dem 50Ohm Abschluss -8dBm nach meiner Rechnung bzw nach App von R&S.
    Die AATiS-Dokumentation sagt aber:
    "Bei offener BR1, wenn der Verstärker T1 noch nicht arbeiten kann, ist die Ausgangsleistung ca. -5dBm. Das sollte man vor dem Schließen von BR1 kontrollieren. Diese Prüfung vermeidet die mögliche thermische Überlastung von T1, L4 und R1 beim Schließen des Regelkreises."

    Zuerst hatte ich den Verdacht L4 und eine von L1 oder L3 verwechselt zu haben aber Nachmessen bestätigte, dass das nicht der Fall ist.
    Eine Fehlbestückung des Ausgangs-Dämpfungsgliedes habe ich auch ausgeschlossen.

    Entweder habe ich da einen Denk- oder Messfehler oder ist so doch alles in Ordnung. Ungern möchte ich T1 und L4 verbraten.


    Kann mir noch jemand helfen, bitte?

    Zu dem anderen Thread über Pinzetten fällt mir noch ein:
    Der schlechte Handwerker beklagt sich über das Werkzeug - der gute Handwerker wirft es weg und kauft 'was anständiges. ... oder so ähnlich.

    Ah Bernstein! :love:
    5-035 hab ich mir gemerkt für die Einkaufsliste wenn ich im April in D bin.
    Mein Testament: "Und meine Bernstein-Pinzette vermache ich ..." Ja wem eigentlich?
    Von Bernstein sind etwa 50% meiner Schraubendreher. Wenn ich die Uhrmacherschraubendreher mitzähle sogar über 50%.
    Die bis zur Klinge isolierten mit der hinterschliffenen Klinge sind allerdings von SKG. Leider stellt selbst Bernstein die extra langen Kreuzschlitzschraubendreher (z.B. No. 1 237mm lang) nicht mehr her.
    Leider bin ich heutzutage Endverbraucher und bekomme auf Bernstein Werkzeuge nicht mehr 50% Rabatt.

    Ob magnetisch oder nichtmagnetisch lässt sich nicht am Preis erkennen. Ich habe teure Pinzetten, die leicht magnetisch sind. Die als nicht magnetisch angebotenen von KNIPEX sind sogar noch etwas preiswerter.
    Die KNIPEX werde ich dann noch ausprobieren. Ob die Pinzetten von Ideal-tek S.A. (Gibt's bei Drexler und auch DigiKey) besser sind weiß ich auch nicht. Wenn sie von Uhrmachern benutzt werden sollten sie halten was sie versprechen.

    Was mich nur erstaunt ist, dass die Pinzette nach einiger Zeit immer wieder magnetisch ist, obwohl ich sie beim Arbeiten definitiv nicht mit Magneten in Berührung bringe. Es ist also definitiv ein Unterschied beim Arbeiten ob man eine magnetische entmagnetisierte Pinzette benutzt oder gleich eine nicht-magnetische. Damit bin ich um eine Erfahrung reicher. Beim Basteln mit Röhren ist mir das natürlich nicht aufgefallen. Da war die KNIPEX mit 1000V Isolierung ja auch wichtiger.

    Was mich auch erstaunt ist, dass SMD-Bauteile magnetisch sind - also nicht nur Widerstände sondern auch Dioden. Ich dachte, dass man bei so winzigen Bauteilen ohne Anschlussdrähte auf Fe-Metalle verzichten könnte. Dass bedrahtete Bauteile statt Kupferdrähten / verzinnt Drähte aus Fe-Material, verkupfert, verzinnt haben war mir bekannt. Man spart anscheinend an jedem zehntel oder sogar 100stel Cent. Obwohl ich denke, dass Fe verkupfern und dann verzinnen aufwändiger ist als Kupfer nur zu verzinnen. Hat es evtl. mehr mit den mechanischen Eigenschaften für die Bestückungsautomaten zu tun? Für's Basteln ist es jedenfalls unerheblich.

    Höchst interessant! Dass Nirosta doch rostet wenn man das Material z.B. durch Schleifen bearbeitet, das wusste ich ja aber diese Erklärung für das Phänomen war mir gänzlich unbekannt. Danke!

    Doch was mache ich nun? Wenn ich Gelegenheit bekommen sollte, Pinzetten mal in einem Werkzeugladen zu kaufen (Gibt's die noch irgendwo? In Asunción schon aber mit sehr eingeschränktem Angebot. In jedenfalls Hamburg scheinen die ausgestorben), dann kann ich sie ja testen mit einem Magneten und dem Entmagnetisierungstool, doch online bestellen - zurückschicken bei Nichtgefallen??

    Zunächst werde ich mir mal etwas basteln, so wie es auf dem Werktisch meines Großvaters lag: Einen Trafo, vom Joch befreit, mit einem Vorwiderstand und einem Tastschalter. Damit dann immer in Reichweite, um Werkzeuge schnell mal zu entmagnetisieren. Das ist praktischer als mein Entmag-Werkzeug, welches ich in der Hand halten muss. Für Videorekorder war das mal praktisch ... aber nu ...
    Schraubendreher sind ja in magnetisiertem Zustand oft nützlich - aber eben nicht immer und Pinzetten eigentlich nie.

    Wer sagt's denn? Hier gibt es Expertise! Jawoll! Allen Unkenrufen zum Trotz.

    Hi,
    eine meiner Pinzetten, angeblich nicht magnetisch, ist aus Edelstahl. Sie ist sehr spitz und sehr präzise. Eigentlich sollte sie das ideale Werkzeug sein. Edelstahl kenne ich als nicht magnetisch. Aber diese Pinzette ist anders als ich erwarte. Ich entmagnetisiere sie, doch nach wenigen Handgriffen hängen Bauteile wieder daran - d.h. sie wird in kürzester Zeit wieder magnetisch. Das ist zum Mäuse melken!
    Ich verstehe ja, dass die Pinzette magnetisch wird wenn man wieder magnetische Teile damit berührt, aber wenn man keine berührt wodurch wird sie dann wieder magentisch? Erdmagnetfeld? Nicht dass ich wüsste, dass selbiges hier besonders stark sein sollte.

    Welche Werkzeugmarke liefert denn nun wirklich antimagnetische Pinzetten, die für SMD-Arbeit geeignet wären?

    Moin Eike,

    Man kann auch einen der Reset-Chips einbauen und den mit dem Enable Eingang des MT3608 oder aehnlichem Wandler-IC verheiraten. Die sind sehr klein, meist SOT23-5 oder weniger.

    Oh, zurueck nach DL? Ich glaube, ich wuerde da inzwischen unangenehm auffallen :)


    73, Joerg

    Nee nicht nach DL - nur in eine andere Stadt in ZP - von ZP5 wieder nach ZP6.
    In DL ist nur ein längerer Urlaub angesagt. Ob ich da auffallen werde, ob unangenehm oder nicht, wird sich zeigen. Ich bleibe aber auf jeden Fall Tourist - von einem anderen Stern.

    Moin Eike,

    Aufpassen sollte man, dass die Chose auch bei einer sicheren unteren Spannung abschaltet. Die bei EBay vertriebenen Module mit TP4056 und MT3608 tun das m.W. erst unterhalb von 2V (UVLO des MT3608 Wandler ICs) und das ist fuer eine Li-Ion Zelle weit zuwenig. Das koennte bei einem der naechsten Ladevorgaenge scheppern.


    73, Joerg

    Das ist wahr. Ich hab noch ein paar Unterspannungs Detektoren von AATiS. Die lassen sich einstellen auf z.B. 2,5V oder, um auf der sicheren Seite zu bleiben 3V und sie sind klein genug, um sie im gleichen Gehäuse unter zu bringen. Leider bedingt das auch 2 Drucktaster und die sind nicht IP65. Vielleicht mache ich das mit Reedkontakten und einem kleinen Magneten. Problem ist dann nur noch die Spannungsversorgung der Unterspannungs Schutzschaltung.
    Da ich viele Basteleien bis zu meiner Reise nach DL sowieso nicht mehr schaffen werde - Umzug steht ja auch immer noch an - werde ich mir wohl doch den 12V LiFePo-Akku von Eremit anschaffen. Dann ist A) BMS dabei, B) ist die Versorgung des Unterspannungsschutzes kein Problem mehr (falls wg. A) noch nötig) und C) kann ich den wieder einfach mit der vorhandenen Schaltung mit der Solarzelle laden. Dass der Akku Overkill ist spielt keine Rolle und alle anderen Lösungen haben ja auch ihren Preis sowohl in €/US$ als auch in Arbeitszeit.

    Hallo Eike,


    3,7V zellen gibt es auch in AA-Größe: 14500; 840mAh.


    73, Bernd.

    es gibt auch leckeren Nordseekrabben-Salat -- nur eben nicht hier ... Wenn alles gut geht, dann bekomme ich ab 3. Woche April nicht nur den Luxus-Salat sondern auch die vorgeschlagenen Akkus und Zellen.

    Die 18650 hab ich gerade da und sie passen auch in die Box vom Feldstärkemesser-Messkopf.
    Stromaufnahme von 18650-Zelle zum Step-up-Konverter ist übrigens zwischen 15.5mA und 17.1mA je nachdem welche Spannung die Zelle noch abgibt.
    Damit komme ich erstmal klar, denn die Zelle überbrückt von Ladung zu Ladung etwa 27 Stunden.

    Erster Test um mal 'Butter bei die Fische zu geben':
    1 18650-Zelle, ungeschützt.
    Aufgeladen auf 4,00V.
    Dann von der Ladung getrennt und entladen mit Setp-up-Konverter auf 12,00V und daran den Messkopf angeschlossen.
    Bis auf 3,47V entladen: Laufzeit über 15 1/2 Stunden. Dann habe ich abgebrochen. Es könnte bestimmt auch noch auf 3,00V entladen werden. Von 4,00V auf 3,7V geht es langsam - ab dann immer schneller. Das habe ich aber nicht qualitativ erfasst.

    Nachteil: die einfache Ladeschaltung des Messkopfes kann nicht benutzt werden. Ich kann mir aber mit einem Step-down-Konverter behelfen vom Solarmodul auf 4,00V mit Längswiderstand zur Strombegrenzung.

    Zwischenergebnis: Mit 1 18650-Zelle (no-name) komme ich bequem auch durch die längste Nacht. Auf 25° südlicher Breite ist ja keine länger als 13 Stunden.

    Was noch zu testen ist: Sind die Störungen von den beiden Wandlern signifikant gegenüber dem Nutzsignal? Was ich bisher an Wandlern benutzt habe geht im städtischen Störnebel unter aber so dicht am Empfänger dran habe ich sie bisher auch noch nicht aufgebaut.
    Die Wandler habe ich bei Segor bezogen.

    Im zweiten Testlauf werde ich dann auch noch die Ströme messen.