Posts by dj1zb

    Lbr Reinhard,


    nun, am Ende steht zwar ein Vermerk "Letzte Änderungen 2002", aber ganz zu Anfang ist vermerkt, daß der Artikel für die Funkschau von 1975 ist.


    Ich war einmal 1983 bei der Inbetriebnahme einer größeren Sendestelle in Argentinien dabei, und da gab es keine Rhomben mehr, nur logarithmisch-periodische Antennen, neben Reusenantennen. Alle diese Antennen stammten sogar von der argentinischen Firma Cavarjal, das know-how ist also genügend verbreitet.


    Trotzdem, ich habe mir diesen Link mal gespeichert, vielen Dank!

    Lbr Reinhard,


    es wäre gut zu wissen, aus welcher Zeit deine Info über die Rhomben im kommerziellen Funk stammt. Meine Beobachtung stammt aus dem Jahre 1955, als die Geschichte der logarithmisch-periodische Antenne gerade begann.


    Denn Rhomben sind seit dem Aufkommen der logarithmisch-periodischen Antennen im kommerziellen Funk mehr und mehr verschwunden, weil diese Antenne wesentlich weniger Platzbedarf hat und ferner eine weit höhere Bandbreite, und zudem in jede Richtung gedreht werden kann.


    Und selbst die logarithmisch-periodische Antenne leidet heute darunter, daß immer mehr Nachrichten heute über Satelliten gehen und nicht mehr über die Kurzwelle.


    Aber für diese Diskussion war die Rhombusantenne halt interessant als ein deutliches Beispiel, daß auch Antennen mit fortschreitenden Wellen bzw gleichmäßigem Strombelag durchaus effektiv strahlen können.


    HW?


    An Tom hätte ich noch eine Bitte:


    Als vierte Darstellung der Kopplung zwischen zwei Antennen wären noch das Verhalten zweier gleicher Dipole interessant, die "in einer Zeile", also beide in gleicher Zugrichtung, aufgehängt sind.


    Das wäre zudem, wenn beide Dipole nach unten hängen, auch der historische Ursprung der Zeppelinantenne. Die hing ja vom Zeppelin senkrecht nach unten.


    HW?


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    Lbr Uwe und die anderen,


    Uwe hat mit seinen Bedenken recht, solange es nur um Eindraht-Rhomben geht. Auf kommerziellen Funkstellen wie Elmshorn habe ich aber Rhomben gesehen, die dreidrähtig waren! Eben um das Problem des sich ändernden Wellenwiderstandes beim Auseinanderziehen der Leitung aufzufangen, waren diese drei Drähte an Anfang und Ende des Rhombus dicht beieinander, zur Mitte hin aber gespreizt! Damit wurde meines Erachtens der Wellenwiderstand trotz der Spreizung des Rhombus durch die größere wirksame Fläche in d er Mitte konstant gehalten.


    Übrigens habe ich auch erlebt, daß eine am Ende richtig abgeschlossene Parallel-Leitung, erdfrei gespeist von einem Übertrager, bei bestimmten Frequenzen, die von der Gesamtlänge der Leitung abhingen, doch Gleichtaktwellen aufwies! Dadurch wurde die Entkopplung zweier solcher Leitungen, die über ca 600 m in ca 3 m Abstand in einer metallenen Haube parallel liefen, bei diesen Frequenzen deutlich verschlechtert.


    Um das Problem zu lösen, hatte ich vorgeschlagen, den Wellenwiderstand jeder Leitung gegen die Metallwand auszurechnen und einen ohmschen Widerstand mit diesem Wert von der freien Mittelabzapfung des Speise-Übertragers an die Metallmasse zu legen. Erst danach war auch die asymmetrische Resonanz der Leitungen gegen Masse verschwunden, und die Entkopplung beider Parallel-Leitungen über die Frequenz war dann gleichmäßig gut.


    HW?


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    Dieses Thema war für mich endlich der Anlaß, mich hier auf dem Forum anzumelden - aber das nur nebenbei. Ich wollte die Schaltung sehen!


    Bei meinen Oszillatoren mit bipolaren Transistoren mache ich immer beim kapazitiven Teiler die Kapazität des Kondensators parallel zur Basis-Emitter-Strecke größer als den parallel zum Emitterwiderstand. Das ergibt auch mehr Ausgangsspannung. Manchmal lasse ich allerdings auch beide Kondensatoren gleich groß.


    Daß die VXO-Schaltung mit dem FET sich nicht so gut ziehen läßt wie mit dem bipolaren Transistor liegt meines Erachtens daran, daß man beim FET den kapazitiven Teiler nicht so groß in der Kapazität macht, weil die steilheit des FET nicht so hoch ist wie beim bipolaren Transistor. Aber je größer die Kapazität des Teilers ist, um so mehr wirkt auch der Drehko und umso höher ist dann der Ziehbereich.


    So jetzt habe ich meine Antwort erstellt, aber ich rätsele noch herum, welches Fenster ich nun anklicken muß, um diesen Test abzuschicken. Das ist für mich nicht selbsterklärend, sri.