Posts by dj1zb

    Lbr DG0JAZ,


    was Du mit "meinem??" "Steam-Punk-Modell" meinst, verstehe ich nicht. ich kenne diesen Ausdruck gar nicht, auch nicht "Funkers Pein" , sri.


    Zwei Netztransformatoren habe ich mir nun herausgeholt, die bei mir frei herumlagen, sie aber noch nicht auf ihre Windungsverhältnisse untersucht.

    Lbr DG0JAZ,


    das mit den Wehrmachtskopfhörern habe ich vor allem wegen ihrer fast unverwundbaren Bauweise gesagt, im Gegensatz zu den heutigen Produkten. Andererseits bin ich mir bei denen auch nicht mehr so sicher, wie gut deren Magnetismus noch ist, obwohl man die eigentlich nachmagnetisieren können müßte.


    Aber die Wehrmachtskopfhörer mal über einen Netztrafo zu probieren, ist doch ein guter Anstoß für mich; da müßte ich etliches herumzuliegen haben! Dann könnte ich auch die Lautstärke dieser uralten Hörer mal kontrollieren und notfalls prüfen, ob ein Nachmagnetisieren mit Gleichstrom dagegen hilft.


    Danke!

    Zum Thema Kopfhörer:


    während meine alten 4000-Ohm-Wehrmachtskopfhörer schon wegen der hochohmigen Last nicht mehr brauchbar sind, aber ihre Kabel immer noch in Ordnung sind, habe ich bei den heutigen niederohmigen Hörern immer wieder das Problem, daß die Hörerschnüre am Hörer gerne abreißen.


    Deshalb habe ich mir jetzt von Pollin sechs Kopfhörer LT-410 zum Preis von je 1 Euro gekauft. Das Abreißproblem ist sicher ähnlich, aber es wird doch eine Zeitlang dauern, bis alle hin sind.


    Modern Times halt!

    Lbr Peter,


    ich habe in meinem TX für den MAS (QRP Minimal ART Session, möglichst wenige Bauteile) einen Quarz 7048 kHz mit einer Serieninduktivität von um 60uH und nach Masse einemDrehko von 140pF betrieben (CQ-DL5/2011), hast Du so etwas schon einmal probiert?


    Falls durch das Ziehen der Oszillaltorpegel nachläßt, müßte man das anderweitig auffangen (mehr Strom im Oszillator?).


    Mein TX ist aber nur zweistufig und macht da keine Probleme.


    HW?

    Ich habe so etwas noch nicht probieren müssen.


    Aber ich würde meinen, der Ferritkern würde die auf ihn aufgewickelte Leitung in der Induktivität erhöhen, und das könnte eine Wirkung haben, daß die Leitung dadurch auch elektrisch länger wird und dann anders transformiert. Nur wenn die Leitung genau 1:1 transformiert, sollte die elektrische Verlängerung ebensowenig ausmachen wie eine mechanische Verlängerung.

    Am Ende dieser Diskussion hat man sich zwar vom Thema Fuchsantenne schon ziemlich weit entfernt.


    Trotzdem möchte ich zu diesem Thema gerne noch einmal auf meinen Vorschlag zur Speisung einer Fuchsantenne in CQ-DL 5/2014 hinweisen, unter Nutzung eines Vorschlags von AA5TB: Man verwendet zur Speisung einen mit einer Hühnerleiter gespeisten Kurzdipol, dessen Schenkel selbst für das unterste Band nur 0,05 Lambda lang sein brauchen. Die Fuchsantenne wird dann mit ihrer normalen Länge von Lambda/2 mit einem Ende dieses Kurzdipols verbunden, so daß dabei also zwei hochohmige Enden zusammengeschaltet werden. Das ist alles!


    Die Antenne wird dadurch leider länger als Lambda/4, läßt sich aber über die Hühnerleiter auch auf ihren Oberwellen speisen, und Symmetrieprobleme gibt es bei der Einspeisung in die Hühnerleiter nicht.


    Einfach mal probieren!

    Eine T-Antenne ist das schon!


    Aber die Zahl der Radials auf dem Erdboden sollte deutlich erhöht werden, schon als Gegenstück zur Antenne, die eine verlustarme Kapazität zur Erde benötigt! Das würde man auch am Anpaßgerät deutlich merken.

    Lbr Günter,


    danke für deinen Kommentar.


    Bei der asymmetrisch betriebenen aktiven Antenne ist richtig, daß sie eine Erdung benötigt. Benutzt man aber als Erde das Koaxkabel zum Shack, läßt sich nicht vermeiden, daß zumindest im vertikalen Teil dieser Kabelverbindung, die also nicht vergraben ist, Resonanzen entstehen, die eine solche Kabelerdung bei höheren Frequenzen stören! Dazu habe ich in meinem Artikel in CQ-DL 4/2011 extra einen Meßplatz skizziert, der erkennen läßt, daß oberhalb von etwa 16 MHz infolge dieser Resonanzen Pegelunterschiede von bis zu 20 dB entstehen. Das ist auch ein Grund, weshalb es für Besitzer solcher aktiver Antennen schwierig ist, allein aus den Empfangsbedingungen die obere Frequenzgrenze ihrer Antenne sicher zu erkennen. Diese Probleme habe ich selbst bei meiner aktiven Antenne mit nur einem Operationsverstärker, bei der ein Dipolteil am hochohmigen Eingang und der andere an die Masse der Schaltung gelegt wird, nicht mehr. Also "kann ich es nicht nur tun, den Strombalun am Kabelausgang vorzusehen", ich muß es einfach tun! Die voll symmetrische Schaltung mit zwei Operationsverstärkern hätte natürlich den Nachteil, daß die Gesamtstromaufnahme doppelt so hoch wird.


    Bis heute läuft meine aktive Antenne zufriedenstellend. Da waren schon Ameisen drin (vielleicht jetzt sogar wieder, denn die Abtropfbohrung habe ich immer noch drin), einmal ist der Holzmast bei einem Sturm umgefallen, weil sich Verschnürungen gelöst hatten, aber Schäden an der eigentlichen Antenne gab es bisher nicht.


    In diesem Sinne

    Das Schema der Antenne von PA3FWM zeigt einige Dinge nicht, mit denen ich mich bei meinen aktiven Antennen lange beschäftigt habe:


    Das Kabel von der Antenne führt nicht so einfach ins Shack w ie dort gezeichnet! Bei mir geht das Kabel im Kästchen für die Fernstromversorgung an einen 1:1-Übertrager mit zwei Wicklungen von je 7 mH, zu sehen in meinem Artikel in CQ-DL5/2007. Selbst die Polung dieses Übertragers Tr1 ist kritisch (in diesem Artikel leider noch nicht angedeutet). Ferner sind die HF-Drosseln in der Stromversorgung von PA0RDT meines Erachtens für VLF zu niedrig bemessen. Ich verwende 10 mH; das ist natürlich wegen des Gleichstromwiderstandes dieser Drosseln beim niedrigen Strom eines Operationsverstärkers leichter zu machen als bei 50 mA bei PA0RDT.


    Das Thema, wie man die Erde bzw auch den Schirm des Koaxkabels zur aktiven Antenne eliminiert, habe ich in CQ-DL 4/2011 gezeigt, noch etwas unvollkommen: Der Ausgang der aktiven Antenne zum Kabel führt über eine Mastentkopplung, ein Strombalun von 2 x 13mH! Eine Erleichterung für die Stromversorgung ist auch die Verwendung eines Operationsverstärkers, der mit 10 mA Strom auskommt. Noch bessere aktive Antennen benutzen zwei Operationsverstärker, jeder für eine der beiden Antennenteile; das Ausgangssignal wird mit einem Übertrager zusammengefaßt oder mit einem weiteren Operationsverstärker dahinter, wie in manchen Schaltungen zu sehen. Der Ausgang zum Kabel enthält dann ebenfalls einen Strombalun. Das Kabel von der aktiven Antenne zur Stromeinspeisung, das an beiden Enden Übertrager hat, ist nur an einer Stelle geerdet, dort, wo es ebenerdig das Haus erreicht. Auch im Shack ist das Metallgehäuse für die Fernspeisung nicht extra geerdet; wenn das zufällig passiert, steigt der Störpegel sofort enorm an!


    Viel Erfolg beim Ausprobieren!

    Liebe Leute,


    eure Idee funktioniert doch im günstigsten Falle nur, wenn die vorhandene Feldstärke wirklich von eurem Sender erzeugt wird!


    Wenn das nicht so ist und ein stärkerer Sender mit in der Luft ist, dann werdet ihr mit eurer neuen Technik an der Nase herumgeführt.


    Ich bleibe jedenfalls beim Anpassen meiner Antenne bei meinem SWR-Meter, denn dann weiß ich, daß die gemessene Leistung und das SWR-Minimum wirklich von meinem Sender kommen!


    Nichts für ungut!