Posts by dj1zb

    Zunächst bedanke ich mich für das Zitat von HB9PJT zu meiner Ausführungen über die Tunerprobleme.


    Aber in seinem Beitrag Nr 15 berichtet DL4JAL ja auch über Verhaltensweisen in seinem Tuner, die eigentlich nicht den Erwartungen entsprechen. Warum darf man in diesem Forum darüber nicht diskutieren, auch wenn manche Folgerungen falsch sein können?


    Mir gefällt auch ein anderes Problem in seinem Tuner nicht: Es besteht das Problem, daß ein Dipolschenkel, der wegen der erforderlichen Anpassung über einen Kondensator gespeist werden muß, statisch völlig in der Luft hängt! Bei höherer Luftelektrizität kann der Kondensator dadurch leichter durchschlagen als durch die HF selbst.


    Darf ich so etwas auch nicht sagen?


    Ein Grundsatz meiner Antennenanpassung ist, daß die Antennenteile immer direkt statisch geerdet sein sollen (nicht mit Hilfe irgendwelcher hochohmiger Überbrückungswiderstände), auch aufgrund von Erfahrungen aus meiner Seefahrtszeit. Deshalb ist mein Anpaßkonzept in CQ-DL 5/2009 ganz anders: Die Dipol- oder Loop-Antenne wird von einem Hybridbalun gespeist, von dem ein Pol direkt geerdet ist. So sind auch beide Dipolhälften immer geerdet. Der Hybridbalun selbst wird von Sender mit einem handbedienten asymmetrischen Tuner im Shack gespeist. Dieser Hybridbalun muß natürlich im Zusammenspiel mit dem Tuner die verschiedensten Impedanzen anpassen können und kann (oder braucht) daher nicht für einen bestimmten Wellenwiderstand ausgelegt werden. Aber bisher haben sich in dieser Hinsicht keine Probleme gezeigt.


    HW?


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    Natürlich wäre vor allem der Relaisaufwand für ein symmetrisches LC-Glied höher. Die Frage, ob ein einfaches oder ein doppeltes LC-Glied benutzt wird, sehe ich in der Konsequenz so:


    Beim einfachen LC-Glied ist es meiner Meinung nach nicht zu vermeiden, daß die Ströme in der symmetrischen Leitung zwar gleich sind, aber vor allem bei hochohmigen Blindelementen in Serie zu einer Leitung entsteht eine Phasenverschiebung zwischen den Strömen auf den beiden Leitern, so daß auch die Leitung selbst etwas strahlt.


    HW?


    73

    Also eines verstehe ich nicht:


    Wenn in dem Schaltbild von DL5CN hinter dem trifilaren Balun und der Koaxdrossel eine symmetrische HF-Spannung steht, dann kann das doch hinter dem asymmetrischen Anpaßglied nicht mehr der Fall sein. Denn die Spule muß doch einen HF-Spannungsunterschied verursachen, der im unteren HF-Leiter nicht vorhanden ist.


    Oder?


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    Was mir an dem Tuner von DL4JAL nicht so recht gefällt ist, daß bei manchen (zwar wenigen) Anpasskombinationen bei Dipolen ein Ast eines Dipols völlig ungeerdet ist! Ausbaden muß das dann wohl der Kondensator in Reihe, der das Anntennenteil abtrennt.


    Da ist mir mein Hybridbalun hinter einem normalen Tuner sympathischer, weil alle Wicklungen geerdet sind.

    Inzwischen habe ich auch meine alten Wehrmachtskopfhörer über einen alten Netztrafo angeschlossen und ausprobiert. Vor allem der Hörer mit 4000 Ohm mit der Aufschrift "Kriegsmarine" machte sich sehr gut, angeschlossen an die 220-V-Wicklung, während der niederohmige Ausgang vom RX her an einer 30-V-Wicklung lag. Offensichtlich ist der Magnetismus in den alten Hörern immer noch ausreichend. Eine größere Auswahl an Wicklungen hatte ich allerdings nicht.

    Na dann, da bin ich ja nach den Untersuchungen der US-Amerikaner mit meinen billigen Pollin-Hörern ganz gut aufgehoben. Allerdings haben die Amis nichts über die Verwundbarkeit der Hörer im rauhen Umgang mit ihnen gesagt.

    Lbr Michael,


    also so manches, was heute hier so auf die Bühne gebracht w ird, möchte ich wirklich nicht mehr lernen, tut mir leid.


    Dazu fehlen mir offenbar die Anlagen.