Suche Besitzer eines AEG SE 6861

  • Hallo,
    komme hoffentlich nicht zu spät. Vielleicht ist das Gerät längst wieder verkauft......
    Möchte mir demnächst auch ein SE6861 zulegen, und suche natürlich auch praktische Anwender zum Erfahrungsaustausch.
    Viele Grüße
    Thomas

  • Hallo Thomas,


    Du kommst nicht zu spät ^^
    Mein SE6861 wird nicht verkauft, obwohl ich bei den unverschämten Preisen,
    die immer wieder auf eBay verlangt (und auch bezahlt werden ?( ) auch mal kurz darüber nachgedacht hatte...

  • In Ebay ist gerade erst eins für 999.- verkauft worden. Jedoch mit allem Zubehör und dem dicken Rucksack.
    Hast Du schon erfahrungen gemacht mit tragen des Rucksacks beim Wandern? Also nicht kilometerweit sondern so ein wenig in den Bergen.
    Mich interessiert auch der Wirkungsgrad der Stabantenne mit dem Tuner.
    Meine Portabelbetieb-Erfahrungen habe ich bisher mit dem FT 817 und div. Antennen gemacht.
    Beim SE ist halt alles in einer Schachtel, und ist vielleicht besser zu handeln.
    Gruß
    Thomas

  • Der Preis der eBay angebotenen SE6861 ist...nun ja...grenzwertig 8)
    Höchstwahrscheinlich stammen alle angebotenen Geräte von Auktionen der VEBEG (http://www.vebeg.de),
    wo sie immer mal wieder in Chargen von mehreren Exemplaren (2-4 Stück) angeboten werden.
    Der erzielte Preis liegt dann bei ca. 400-550 EUR netto pro Exemplar.
    Die Ware muß zwar persönlich abgeholt werden, bei dem Preisaufschlag der eBay Anbieter ist da aber locker eine Rückfahrkarte der Bahn drin!
    Alle Geräte kommen mit dem gepolsterten Rucksack (es gab auch noch eine kleinere ungepolsterte Version), dem passenden Handset mit dynamischer Mikekapsel (ansonsten schwer aufzutreiben), der Stabantenne (ebenfalls so gut wie nicht zu bekommen, aber die Antenne vom SEM-35 paßt ebenfalls) und einem Spannungsversorgungskabel.
    Das Akkufach ist leer, so daß bei 30 V Zellenspannung auch noch ganz ordentlich in Sub C NiMH Zellen investiert werden darf.


    Der Rucksack ist wirklich zu nichts anderem als der Aufbewahrung des Gerätes nebst Zubehör geeignet.
    Wie bei vielen Ausrüstungsgegenständen dieser Zeit (Bekleidung, Schlafsack) war die BW da nicht gerade auf der Höhe der Zeit...
    Die Schulterriemen sind schmal und schnüren ein, der Rucksack ist recht kurz und drückt am Rücken.
    Habe mir daher einen Bergen Rucksack für das britsche PRC-320 - übrigens auch eine interessante Alternative - zugelegt, in das das SE6861 hineinpaßt und der relativ angenehm zu tragen ist (mind. gefühlte 5 kg weniger!). Aber trotzdem nicht vergessen: das Funkgerät selbst wiegt mit Akkus ohne weiteres Zubehör 8,5 kg. Nach ein paar Kilometern wird es dann immer schwerer :D


    Habe wie gesagt nicht die originale 3,3 m Antenne, sondern nur eine AT-271 für das SEM-35. Die fehlenden 50 cm machen den Kohl aber auch nicht fett.
    Anschluß eines Gegengewichtes von ein paar Meter (Länge ist unkritsch) ist notwendig, um HF in die Luft zu bekommen.
    Ein längerer Antennedraht wirkt Wunder, aber auch mit der Stabantenne sollte Europaverkehr gut möglich sein,
    da das SE6861 eine etwas "durchdringendere" Modulation als ein FT-817 hat.
    Mein ODX - allerdings mit Stabantenne auf einem Magnetfuß auf dem Autodach montiert - war bislang Georgien.
    Mal schnell "übers Band kurbeln" geht mit jedem echten Amateurfunkgerät besser. Da sind die Dekadenschalten am SE6861 schon gewöhnungsbedürftig.
    Der eingebaute Tuner, der auch den berüchtigten "nassen Schnürsenkel" abstimmt und die robuste "All-in-one" Auslegung machen es aber zu einem idealen Portabel- und Notfunkgerät.


    Noch eine wichtige Info für alle CWler: das SE6861 verfügt über zwei Antennenanschlüsse, einen für die Stabantenne oder Langdrähte, die dann mit dem eingebauten Antennentuner abgestimmt werden. Der zweite Anschluß (BNC) ist für die Verwendung mit abgestimmten Antennen. Der eingeschaltete Tuner ist fest an die PTT gekoppelt, d.h., am Anfang wird IMMER mit niedriger Sendeleistung (wenige mW) abgestimmt. Bei CW gehen somit die ersten Zeichen verloren, daher nur ohne Tuner verwenden!

  • Hallo in die Runde.


    Wenn ich das so lese, scheinen die Vorteile gegenüber einem SEG15D nicht so wirklich groß zu sein. Den deutlich größeren Frequenzbereich der zu überstreichen ist, mal ausgenommen. Beim über das Band drehen sind die Schalter halt die echte Pain.
    Ich besitze da so einen kleinen russischen Empfänger. Der RX ist kaum zu schlagen, aber er läuft kaum. (der Schalter wegen) Mit dem SEG15D hatte ich zumindest schon mal °1° QSO ;)


    72 de Alois

    "Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Frauen und schnelle Autos
    ausgegeben. Den Rest habe ich verprasst." - George Best

  • Hallo Alois,
    Dein Nachsatz ist gut (verprassen).....
    Hab mir mal das PRC 320 angesehen, eine echte Alternative. Besser finde ich noch das BCC39, mit absetzbarem Bedienteil.
    Diese Geräte findet man übrigens bei Greenradio.de. OM Klaus-Peter (de kaa pee) ist in meinem OV. Daher kenne ich diese Geräte, und habe sie schon befummelt.
    Lt. KP ist es aber schwierig sowas mit in Urlaub zu nehemen. Mit "grünen Radios" kommt man schlecht in den Flieger.


    Wie kann man so einen Betrieb mit einer einfachen Stabantenne und einem FT 817 realisieren? Gehört zwar nicht zum Thema, wollte aber dennoch mal fragen..
    73
    Thomas

  • Quote


    Wie kann man so einen Betrieb mit einer einfachen Stabantenne und einem FT 817 realisieren? Gehört zwar nicht zum Thema, wollte aber dennoch mal fragen..
    73
    Thomas

    Auf http://www.817-onair.de gibt es einen passenden Thread (Manpack Radio).
    Bin gerade dabei, mein FT-817 mit einer ATX-1080 auszurüsten.
    Brauche allerdings noch eine Stabilisierung, weil ich die Antenne oben in der Nähe der BNC-Buchse befestigen will.
    Direkt auf dieser Buchse ist mir zu heikel, da die Hebelkräfte nicht zu unterschätzen sind.

  • Hallo in die Runde.


    Der Größenunterschied ist schon nicht von Pappe. Aber gegen den 817 ..........
    Ein großer Unterschied besteht aber schon auch im Preis. Das SEG kostet halt (mit etwas Glück und abhängig vom Zubehör) u.U. nur zweistellig.
    Ein Problem haben aber alle bisher vorgestellten Geräte gemeinsam. Für einen längeren Aufenthalt in der Botanik sind sie nicht wirklich tragbar.
    Das Gerät vielleicht noch, aber die Stromversorgung ist ein echtes Problem. Dabei nehme ich den 817 nicht aus.
    Der hat da nur durch sein geringes Eigengewicht deutlich die Nase vorn. Da geht auch noch eine Bleigel-Akku.
    Im Vergleich zu Ihren Ahnen ist da nicht so viel Fortschritt zu bemerken.
    Der Empfänger RT77 (GRC9) hatte eine bessere Energiebilanz als der RX des 817 !!!!!!
    Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin durchaus ein Fan von grüner Technik, aber für den Portabelbetrieb ??
    Ich habe mit dem "Zeug" sogar schon das Wohnzimmer geflutet ;) aber weiter als auf die Terrasse würde ich mich da ohne Auto nicht wagen.
    Der kleine Russen-RX dürfte aber selbst da nicht mit *lol*


    Für die Atas am 817 würde ich eine Schiene über die ganze Linke Seite des TRX schrauben.


    Das mit dem Flieger habe ich noch nicht probiert. Aber ein GRC9 oder ein WS19 würde ich da auch nicht einpacken wollen ;)


    72 de Alois

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