Hallo Gerald, Du schätzt die Sache richtig ein! Das Gerät wurde Ende der 60er Jahre
konstruiert und hat so seine Eigenheiten, die den Meßtechniker zur Verzweiflung
bringen können. Der Abgleich des Senders ist eine Kunst für sich, denn es wird nicht
nur nach HF-Maximum sondern auch nach gleichzeitigem Strom-Minimum abgeglichen.
Bei falschen Abgleich erreichen einige Ströme sehr hohe Werte und die Transistoren
"glühen". Also sehr vorsichtig an das Gerät herangehen.
Das Tauschen der Quarze ist unproblematisch! Allerdings benötigt man zum
Einstellen der Kanalfrequenz ein Adapterkabel. Man kommt in geschlossenem
Zustand ja an keine Schaltungsteile heran. Das dürfte das größte Probelm darstellen.
Für weitere Hinweise stehe ich gern zur Verfügung.
Komme gerade aus dem Urlaub und schaue gleich einmal nach den Unterlagen.
73 de Olaf, DL7VHF