Suche jemanden der sich mit RFT UFS 601 auskennt

  • Hallo Gerald, Du schätzt die Sache richtig ein! Das Gerät wurde Ende der 60er Jahre
    konstruiert und hat so seine Eigenheiten, die den Meßtechniker zur Verzweiflung
    bringen können. Der Abgleich des Senders ist eine Kunst für sich, denn es wird nicht
    nur nach HF-Maximum sondern auch nach gleichzeitigem Strom-Minimum abgeglichen.
    Bei falschen Abgleich erreichen einige Ströme sehr hohe Werte und die Transistoren
    "glühen". Also sehr vorsichtig an das Gerät herangehen.
    Das Tauschen der Quarze ist unproblematisch! Allerdings benötigt man zum
    Einstellen der Kanalfrequenz ein Adapterkabel. Man kommt in geschlossenem
    Zustand ja an keine Schaltungsteile heran. Das dürfte das größte Probelm darstellen.


    Für weitere Hinweise stehe ich gern zur Verfügung.
    Komme gerade aus dem Urlaub und schaue gleich einmal nach den Unterlagen.
    73 de Olaf, DL7VHF

  • Hallo Olaf,


    hmm, das mit dem austauschen hatte ich mir leichter vorgestellt. Einfach die richtigen Quarze rein und gut ist. Eventuell noch nachziehen an irgendwelchen "Schräubchen". Das man dazu einen Adapter braucht...na hoppla. Naja, erstmal muß entweder ein entsprechender Stecker oder eine neue N-Buchse rein und entsprechend langes Kabel ran (Endstufenschutz), damit ich wenigstens mal in dieser Richtung weiterkomme.
    Wenn du die Unterlagen hast sage mir bitte Bescheid. Bin schon ganz heiß darauf ;)
    73 de Gerald

  • Hallo Gerald, Dir kann ja nichts passieren - Du hast ja die oms dieses Forums.
    Wenn das Ding nicht 5 kg wiegen und Du nicht 400 km von mir entfernt wohnen
    würdest, könnten wir die Diskussion einstellen (hi). So aber müssen wir mit Hinweisen
    durch das Problem des Umbaus auf Afu. Das ist bei diesem Gerät nichts für Ungeübte.
    Etwas Meßtechnik wird schon benötigt. Wenn man vorsichtig herangeht und nach
    der Serviceanleitung arbeitet, kann eigentlich nicht viel schief gehen. Einige Ersatzteile
    habe ich auch noch liegen. - Also keine Angst vor der Technik - es ist alles zu beherrschen.


    Die von Dir genannten "Schräubchen" heißen Abgleichkerne und befinden sich
    in den Spulen auf den 4 kleinen Leiterplatten für die Kanalquarze. Die Abgleichkerne
    haben einen Kopf aus Kunststoff und reagieren negativ auf unpassendes Werkzeug.
    Zuerst das Wachs vorsichtig entfernen (aufheben) und dann mit passendem Schrauben-
    dreher, der in manchen Fällen etwas mit einem Lötkolben erwärmt werden muß, lockern.
    Dazu benötigt man FINGERSPITZENGEFÜHL! Es gab schon Leute, die soviel Gewalt
    angewendet haben, daß die gesamte Spule zerstört wurde. Also immer an die Mutter
    der Porzellankiste denken.....
    73 de Olaf, DL7VHF

  • Ohh, das mit den Kernen kenne ich zur Genüge noch aus CB-Funk-Zeiten. Da habe ich schon einmal versucht bei einem Handfunkgerät daran zu drehen und knacks. Naja, ich habe inzwischen dazugelernt. Es gibt Plastikdreher dafür. Hast du inzwischen die Möglichkeit mir die Unterlagen zukommen zu lassen? Ich wollte mich erst einmal einlesen....

  • Ja super. Zwar passt die Länge nicht, aber ich denke ich bringe es noch fertig einen Stecker ab und wieder anzulöten (wenn er nicht gecrimpt ist). Schicke mir doch bitte per PN deine Zahlungsvorstellung, meine Adresse findest du im deutschen Rufzeichenverzeichnis der Bundesnetzagentur online (Datenschutz ade ;) -bin da aber selbst schuld ) .

  • Hallo Gerald,


    die Stecker lassen sich ohne löten montieren. Da es sich aber um Industriestecker handelt, sind sie unbezahlbar.
    Es reicht, wenn Du mir das Porto überweist. Das Kabel habe ich schon eingetütet. Es geht Morgen zur Post.


    vy 73 Rainer

  • Unbezahlbar...schluck....da bin ich dir aber wirklich sehr dankbar. (ich gehöre nicht gerade zur Oberschicht ;) )Schicke mir deine Bankverbindung und deine Kosten per PN, bzw. in einem Zettel mit der Post (noch sicherer). Nochmals herzlichen Dank!
    Toller Ham-Spirit hier!
    73 de Gerald