1SH24 - Russische Batterieröhre - Stiftbelegung

  • Hallo Gisel,
    na das mit der email geht ja wirklich fix. Ich mache meine ersten Gehversuche mit der Schreiberei in den Foren und bin etwas positiv überrascht.
    Vielen Dank für das ugly-construction-project-picture, ich schätze, das hat bereits der alte Tuthmosis (aber der 1te) höchstpersönlich zusammengelötet ;).
    Nee nee, nichts gegen den fliegenden Aufbau, bei mir sieht es manchmal genauso auf dem Basteltisch aus.
    Würde Dich eventuell ein Layout für eine Leiterplatte für einen 1SH24 Transceiver interessieren? Ich frage nur deshalb, weil: es würde mich etwas motivieren sowas zu machen. Ansonsten für mich selbst reicht auch ein Aufbau auf Lochraster. Hauptsache es funktioniert.
    Hw?
    Peter

  • Hallo Peter,


    na klar! Das würde mich sehr interessieren! Auch mir reicht Lochraster völlig. Ich würde mich über eine Beschreibung sehr freuen. Du kannst sie mir auch über Email giselher@dombach.de senden, wenn Du magst. Ich hatte gerade heute eine der kleinen Röhrchen in der Hand und es hat schon wieder gekribbelt .... hi


    Schönen abend aus Kairo,


    72 de Gisel, SU9GD, DJ2AVB

  • Hallo Peter,


    mit einer einzigen Batterieröhre in der Endstufe wirst Du nicht viel Freude haben. Das Ziel wären ja wenigstens 0,5W oder mehr.


    Eine quarzgesteuerte Gegentaktschaltung stellt die einfachste und wohl ergiebigste Lösung dar. Als Anodenspannung sollten schon 90V verwendet werden. Übrigens, es gibt ein Thread über Röhren-Nostalgie, da könnten wir das Thema geschlossen diskutieren.


    73, Hans
    DJ8NB

  • Hallo Hans,
    wieviele 1P24B bräuchte mann denn in der Endstufe, um bei 60V Anodenspannung auf 0,5W Ausgangsleistung zu kommen? Ich nehme an, Du hast das Datenblatt dieses kleinen Wunders zur Hand, denn ich hatte noch nicht die Zeit, das mal auszurechnen.
    Gegentakt ist eine gute Idee, auch was die Sauberkeit des Ausgangssignals betrifft. Das Argument ist nicht von der Hand zu weisen.
    Hm, nur das mit der "quarzgesteuerten Gegentaktschaltung" habe ich nicht verstanden. Meinst Du einen quarzgesteuerten Gegentaktoszillator bestehend aus lediglich zwei Röhren oder doch die Variante mit einem Oszillator bestehend aus einer Röhre mit bissel drum herum und nachgeschalteter Gegentakt-PA ?
    Wie ich heute früh dem Gisel schon mal schrieb, der DC-RX läuft hier bereits zufriedenstellend und ich wollte diesen Oszillator auch für den TX nutzen.
    73 aus MW
    Peter, dl3jin

  • Hallo Gisel,
    habe mal schnell eine Seite zu den Russenröhren gemacht. Schau mal auf http://dl3jin.de -> Elektronikbasteln -> mit Röhren -> 40m-QRP-Transceiver nach, dort findest Du auch die von Dir gesuchten Datenblätter mit Anschlußbildern. Und vielleicht bekommst Du ja auch wieder mehr Lust den Lötkolben zu schwingen :).
    Peter, dl3jin

  • Hallo Peter,
    mit einer Röhre als Endverstärker wirst Du nicht glücklich werden. Die Zeiten, als man mit einem Gridipper und einem Kohlemikrofon ein Orts-qso abwickelte, sind vorbei.
    Die Betriebsdaten dieser Röhre sind sehr günstig, daß auch ein Outdoorbetrieb aus Akkus/Batterien möglich ist. Wenn die Röhre etwas mehr Dampf bekommt, 60V Anodenspannung scheint mir zu wenig, wird sie erst richtig munter werden.


    Ein Gegentakt- Leistungsoszillator braucht keine Steuerleistung, d.h. auch keine zusätzlichen Oszillator-, Puffer- und Treiberstufen. Dies alles sollte man bei einem Batterieröhrenprojekt bedenken. Bau doch mal einfach zum Erproben einen Gegentakt-Leistungsoszillator auf, einfach freischwingend, mal sehen was rauskommt.


    Die Röhre hat gute HF-Eigenschaften, der Anodenanschluß am anderen Ende begünstigt rückwirkungsfreien Aufbau.


    Hast Du schon ein Audion damit aufgebaut? Ein 1V1 dürfte günstiger abschneiden als ein DC-RX.
    Hans, dj8nb

  • Hallo Peter,
    bombig! (Um bei Projekttitel zu bleiben ;) ) Ich habe mir Deine Seiten angeschaut. Super gelungen! OK - überzeugt. Sobald der SpatzII läuft, ist die MIG40 dran.


    72 aus Kairo, Gisel