Post by DL4ZAO (September 28, 2026 at 10:59 AM ).
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Ist doch wie im Straßenverkehr: Schilder sind dazu da ignoriert zu werden
Du strengst dich jetzt aber sehr an, um zu erreichen, dass man dich zukünftig nicht mehr ernst nehmen kann.
73, de Günter
Du strengst dich jetzt aber sehr an, um zu erreichen, dass man dich zukünftig nicht mehr ernst nehmen kann.
Oooochhh, war das jetzt ein versuch unter die Gürtellinie zu gehen ? Das nächste mal setze ich ein Smiley dahinter damit jeder versteht das das ein Scherz war. Aber mal ehrlich, das geht jetzt hier über 4 Seiten ....
Nur mal so zum Nachdenken für alle, die Conteste mögen (oder nicht):
Meine persönliche Einstellung zu Contesten ist übrigens die: Ich mache ein paar davon im Jahr mit und bin mir bewusst niemals in den Top 10 zu landen. Voraussetzungen sind für mich dabei
Mein Fazit: Klar kann jeder mit Contesten umgehen wie er will, weder ich noch sonstwer will Euch hierzu etwas vorschreiben.
Schwarze Schafe aus falschem Ehrgeiz gibt es dort leider auch (heisst das eigentlich deswegen Funksport?), diese zu erwischen ist nicht leicht, aber auch nicht unmöglich, manchen davon kann man aber auch einfach das Wasser abgraben, siehe Contestbereiche.
DG4SFS
, sehe es ähnlich, wenn auch andere Parameter. Man sucht sich das aus, was Spaß macht, hält sich an die Regeln und freut sich, wenn Geräte , Hirn und Finger noch funktionieren. Punkte sind der Sahne-Klecks dazu.
Es gibt genug Punkte, die mich von dem einen und anderen Contest abhalten. Wenn Klein-Kleckersdorf 8 Klassen mit je 7 Nebenbedingungen ausschreibt, man im Landkreis Großdingsbumms wohnen muß, als Multiplikator, Internet ist erlaubt (aber nur wenn man Linux fährt und das Programm xy4711 verwendet), .............. manche Ausschreibungen sind recht amüsant, manche erwarten min. ein Semester Unität und/oder eine Hilfsperson, die laufend in das Regelwerk schaut und den OP vor Fehltritten bewahrt. Da wäre es besser, der OV/Distrikt veranstaltet einen Laufwettbewerb und wer bei 5km Dauerlauf die meisten QSOs über das Hausrelais fährt (das beobachtet der Punktrichter), gewinnt.
.
Das Thema wird ja ein Selbst- und Dauerläufer, spannender als jeder Contest ...................
73 Peter
DG4SFS - ich sehe das ähnlich, möchte aber dazu folgendes bemerken:
Prinzipiell ist "CW" zwar auf allen Frequenzen erlaubt, allerdings müssen sich auch die Telegrafisten an die ausgeschriebenen Bedingungen halten.
Da die WARC-Bänder (bis auf 5,3 MHz) eher in den oberen Kurzwellenbereichen liegen, sind sie nicht immer eine Alternative für Nicht-Contester.
Das Fehlen einer QRP-Klasse muss man wohl regelmäßig in der "Soapbox" monieren, wenn sich zu wenige Teilnehmer beschweren, tut sich auch nichts. Immerhin scheint sich bei Oster- und Weihnachtswettbewerb endlich etwas zu tun.
Trotz QRM lohnt sich bisweilen auch die Teilnahme an einem Sprint-Wettbewerb mit kleiner Leistung, und wenn es nur darum geht, ein paar neue Stationen zu arbeiten und in zweiter Linie, den eigenen Verein ein wenig zu "pushen". Ich habe zumindest in Telegrafie die Erfahrung gemacht, dass leise Stationen mitunter leichter zu arbeiten sind als laute, denn auf die lauten stürzen sich alle, die leisen werden von den "big guns" dafür nicht ernst genommen. Da muss man freilich genau hinhören.
Obwohl ich gern in dem einen oder anderen Wettbewerb mitmische, finde ich auch, es gibt deutlich zu viele davon. Zum Beispiel halte ich die "Mitgliedsnummernbörsen" gewisser Vereinigungen, die schon auf Werktage übergeschwappt sind, für mehr als verzichtbar. Ferner sollten einige ganz oder teilweise parallel verlaufende Wettbewerbe zusammengelegt werden, auch und gerade über Ländergrenzen hinweg.
Was nun solche Leute angeht, deren Verhalten diese Diskussion quasi ausgelöst hat - die sind letzten Endes selbst schuld und sollten ihre Prioritäten überdenken. Ehrgeizig kann man ja sein, aber bitte in Maßen und so, dass man kein Spielverderber wird. Besser, man wählt sein "Schlachtfeld" mit Bedacht
.
Nur so zum weiteren Nachdenken ![]()
73, Martin
DG4SFS Ebenfalls ![]()
Wenn man sich die angeführten Statements nochmals auf der Zunge zergehen lässt, dann scheint es ja ganz natürlich zu sein:
und
Echt euer Ernst?
Ja, Günter. Wäre das Thema Mogeln in Wettbewerben nicht gerade aktuell in großer Breite öffentlich geworden (zum Glück), so könnten die Argumente von Uli, Tom und anderen genauso vor 5, 10, 30, 50 Jahren geschrieben worden sein. Es ist in der Tat absolut nix neues.
Ich befürworte das nicht, hier wurde und wird nicht geschummelt.
Das eine oder andere hat sich jedoch positiv verändert: Früher war mehr Splatter. ![]()
DF2OK Du hast zum BCC nachgetragen und ich es bei Nachlese erst gesehen. Aus der Link zum BCC:
QuoteWir sind am Ende alle nur Menschen, die auch Fehler machen können. Und im BCC sind wir in einer solch starken Gemeinschaft, die Fehler verzeiht – vorausgesetzt, dass das Einsehen erkennbar ist. Aus dem Grund bleiben Braco, Sven, Mario und Alex weiterhin im BCC – auch vor dem Hintergrund ihrer großen, anerkannten Leistungen für den BCC in der Vergangenheit. Dies ist einhellige Auffassung des Vorstandes der BCC.
Da bin ich nicht ganz konform. Rauswurf wäre übertrieben und insofern ist das noch verständlich. Aber: es gibt ähnlich wie beim Fußball bei einer roten Karte auch eine mögliche Sperre. Ich würde die Betroffenen für 6-12 Monate bei Contesten per BCC sperren und zum Kaffee-holen und Antennen-Putzen bewegen. Der Kommentar "Ihr ward ja so toll, aber in Zukunft .......", das ist schon arg billig, bei allem sonstigen Verständnis. Dann hat man evtl. auch mal bei einem Kontest in deren Sperrzeit mal nicht den ersten Platz. Das innerhalb des BCC niemand etwas bemerkt hat, wäre ja auch nicht gerade meine allererste Idee.
73 Peter
Du hast zum BCC nachgetragen und ich es beim Nachlese erst gesehen. Aus der Link zum BCC:
Ja Peter, denn erst stand dort nur der Link (hinter einem Wort) zum BCC. Weil erfahrungsgemäß einige diese Links nicht erkennen bzw. externe Inhalte gezielt ignorieren, hi, habe ich den besagten Passus eingefügt.
Ich würde die Betroffenen für 6-12 Monate bei Contesten per BCC sperren
Genau das hätte ich als Sanktion erwartet.
Prinzipiell ist "CW" zwar auf allen Frequenzen erlaubt, allerdings müssen sich auch die Telegrafisten an die ausgeschriebenen Bedingungen halten.
Womit wir beim Thema Contestbereiche wären und der Sache mit den zwei OMs für ein QSO.
Da die WARC-Bänder (bis auf 5,3 MHz) eher in den oberen Kurzwellenbereichen liegen, sind sie nicht immer eine Alternative für Nicht-Contester.
Naja, 30m sehe ich als Alternative zu 40m (und war für mich der Ansporn CW "mal richtig" zu lernen). Leider ist 60m mit seinen 15 kHz recht schmal, aber auch tagsüber oft mit Reichweiten zwischen 200 und 500km verwendbar. Allerdings sind 17 und 12m zumindest im Winterhalbjahr und ausserhalb des Sonnenfleckenmaximums oft zu hoch für eine Öffnung, da gebe ich Dir leider Recht.
Das Fehlen einer QRP-Klasse muss man wohl regelmäßig in der "Soapbox" monieren, wenn sich zu wenige Teilnehmer beschweren, tut sich auch nichts. Immerhin scheint sich bei Oster- und Weihnachtswettbewerb endlich etwas zu tun.
Habe ich voe ein paar Jahren sogar mal direkt beim Stand des Contestreferats in Friedrichshafen angesprochen. Da wurde zwar zunächst unter dem Deckmantel "Zuviel Aufwand für eine weitere Klasse" abgelehnt, aber offenbar kam dann doch genug Druck von anderen OMs. Seither erweiterte der DARC dann doch ein paar Conteste um eine QRP-Klasse. Die Slowenen haben übrigens beim EUHFC ein paar Jahre schneller reagiert.
Ich habe zumindest in Telegrafie die Erfahrung gemacht, dass leise Stationen mitunter leichter zu arbeiten sind als laute, denn auf die lauten stürzen sich alle, die leisen werden von den "big guns" dafür nicht ernst genommen. Da muss man freilich genau hinhören.
Gilt auch uneingeschränkt für SSB, solange man, wie Du richtig schreibst, genau hinhört.
Obwohl ich gern in dem einen oder anderen Wettbewerb mitmische, finde ich auch, es gibt deutlich zu viele davon. Zum Beispiel halte ich die "Mitgliedsnummernbörsen" gewisser Vereinigungen, die schon auf Werktage übergeschwappt sind, für mehr als verzichtbar
Ganz verzichtbar vielleicht nicht, aber zumindest reduzierbar, z.B. auf nur einmal im Monat statt wöchentlich.
Was nun solche Leute angeht, deren Verhalten diese Diskussion quasi ausgelöst hat - die sind letzten Endes selbst schuld und sollten ihre Prioritäten überdenken. Ehrgeizig kann man ja sein, aber bitte in Maßen und so, dass man kein Spielverderber wird. Besser, man wählt sein "Schlachtfeld" mit Bedacht
Dem stimme ich zu 100 Prozent zu!
Hi, heiße Diskussion, aber paar Punkte möchte ich doch nicht so stehen lassen:
1. Ein Contestclub wie der BCC kann Teilnehmer nicht von der Teilnahme an Contesten ausschließen. Das kann nur der Contestveranstalter. Er kann allerdings sagen, dass er die Punkte, die diese OMs erzielen, nicht mehr für die Clubwertung verwendet. Und natürlich kann Chris, DL1MGB, als Vorsitzender des BCC verlangen, dass das Clubcall DA0BCC regelkonform eingesetzt wird.
2. Splattersignale werden von Contestveranstaltern öfters mit Disqualifikation geahndet bzw. es wird damit gedroht:
A. Unsportsmanlike Conduct: Examples of unsportsmanlike conduct include, but are not limited to:
Signals with excessive bandwidth (e.g., splatter, clicks) or harmonics on other bands.
(aus https://cqwpx.com/rules/)
3. Nicht jeder, der eine 3-kw-PA kauft, setzt diese automatisch auch mit über 750 Watt ein. Für Betriebsarten, bei denen Dauerstrich benötigt wird (RTTY, FT8 etc.) ist es besser, eine PA zu verwenden, die konstant über 48 Stunden hinweg 750 Watt kann, ohne dass die Endröhren den Hitztod sterben. Also bitte erstmal Unschuldsvermutung, wenn jemand sich so ein Ding zulegt... Damit sage ich nicht, dass alle "brav" sind...
4. Der BCC hat ein gutes(!) Contesthandbuch herausgegeben (https://www.bavarian-contest-club.de/wp-content/upl…_4aufl_v1.0.pdf), das unter Punkt 1.1.6 (Seite 1.13) auch ein Kapitel über Ethik hat. Wenn alle das befolfen würden, wäre das ganze Contesten wesentlich fairer.
Oft trifft man auf die Meinung: Was nicht ausdrücklich verboten ist, ist erlaubt.
Oder: was man nicht kontrollieren kann, braucht man erst gar nicht verbieten.
Ich denke, dies ist der falsche Ansatz. Die Moral, der Anstand, die Fairness
und letztendlich der Respekt bleiben auf längere Sicht auf der Strecke. Denn
Moral, Anstand und Fairness lassen sich nicht in Regeln formulieren. Das ist
mehr eine Frage der Erziehung und der persönlichen Integrität. Zur Kontrolle
der Regeleinhaltung braucht man keine Polizei oder Kontrolleure. »Peer Pres-
sure« oder Gruppenzwang durch die Contest-Gemeinde können ebenfalls sehr
wirkungsvoll sein.
Und nicht zuletzt: Der Contest lebt von der Beteiligung vieler, er muss also
viele ansprechen. Wenn die Regeln zu lang und zu kompliziert werden, dann
wird der Contest uninteressant.
Niemand wird Erfolge schätzen, die aufgrund eines unfairen Wettbewerbs-
vorteils erschlichen wurden! Man kann sich nicht Anerkennung und Ansehen
mit der Preisgabe seiner ethischen Grundsätze erkaufen. Diejenigen sind zu be-
wundern, die treu zu dem Ehrenkodex des Contests stehen und ihre Freude am
Contest aus der eigenen erbrachten Leistung beziehen. Deren Freundschaft su-
chen wir, mit ihnen wollen wir unsere Platzierung vergleichen und Erfahrungen
austauschen
Ich hoffe, dass es wieder so wird....
73!
Peter DL3NAA
Moin,
DG4SFS Ebenfalls
und
Ja, Günter. Wäre das Thema Mogeln in Wettbewerben nicht gerade aktuell in großer Breite öffentlich geworden (zum Glück), so könnten die Argumente von Uli, Tom und anderen genauso vor 5, 10, 30, 50 Jahren geschrieben worden sein. Es ist in der Tat absolut nix neues.
Ich befürworte das nicht, hier wurde und wird nicht geschummelt. Das eine oder andere hat sich jedoch positiv verändert: Früher war mehr Splatter.
dem schließe ich mich mal an, also befürworten tue ich das auch nicht und ich habe Contests nur auf UHF/VHF (ich habe die PAs von SSB mit Mast-VVs noch, müsste eigentlich mal eine große Verkaufsaktion machen mit dem ganzen UHF/VHF Kram) mit dem damaligen Call gemacht, das war am Anfang der AFu "Karriere", da war das spannend, weil man alles mal probiert haben muss. Auf KW war ich eher der mal hier und da Punkte Verteiler und stiller Beobachter. Ich will ja keinem Contest-Fan auf die Füße treten, für mich ist das aber wirklich nichts, absolut nicht und so mache ich da heute gar nichts mehr, nicht mal mehr zuhören.
freut sich, wenn Geräte , Hirn und Finger noch funktionieren. Punkte sind der Sahne-Klecks dazu.
... fange im höheren Alter noch/wieder mit Gitarre an, dann hörst Du, wenn Hirn und Finger noch funktionieren und der richtige Ton ist der Sahne-Klecks dazu ![]()
73, Tom
Ein Contestclub wie der BCC kann Teilnehmer nicht von der Teilnahme an Contesten ausschließen.
Das ist mir klar, aber er kann ihn während der Sperre aus der Clubwertung nehmen und Nutzung Clubstation inkl. Clubcall sperren.
bei Contesten per BCC
War von mir sehr verkürzt geschrieben. Die jetzige Handhabung/Reaktion ist einerseits verständlich, aber ziemlich schwach. Eine derartige Sperre bringt die OMs nicht um.
73 Peter (und Danke für Zitat BCC Contest-Handbuch)
Werden sich da noch Veranstalter finden?
Es geht weiter, ich war mir sicher, Peter. 2030 in Kroatien.