Fragen zu KIWI Radio im Schrebergarten, im Garten habe ich WLAN Zugang zu meiner Wohnung

  • Ich habe seit 3 Tagen wieder einen Schrebergarten, der diesmal etwas günstiger liegt, als der von früher, nämlich lediglich 180m Luftlinie von unserer Wohnung entfernt. Ich habe heute einen einfachen Repeater (Speedhome WLAN, der runde schwarze der Telekom) ins Fenster gestellt und hatte WLAN Empfang im Garten (Datenmenge ca. 15MBit/s). Da ich technisch eher der Laie bin, nun meine Fragen: Ich möchte evtl. ein KIWI Radio im Garten installieren, da dort der man-made-noise Pegel geringer als in der Wohnung ist. Wie muss ich vorgehen. Muss das KIWI Radio mit seiner WLAN Antenne (wie ein Handy) Verbindung zu dem Repeater im Fenster der Wohnung aufnehmen können. Kann ich davon ausgehen, dass, wenn mein Handy und Tablet im Garten über WLAN betrieben werden, dies auch das KIWI Radio könnte. Hat das KIWI eine Passive WLAN Antenne, die mit dem Netzwerk Verbindung herstellt. Die externe Empfangsantenne des KIWI Radio wird ja in unmittelberer Nähe auf dem Dachboden der Schrebergartenhütte sein, in der Hütte (Steinhaus ist Strom, Wasser usw. vorhanden). Könnt ihr mir das Vorgehen Schritt für Schritt erklären, oder soll ich KI fragen oder gibt es Youtube Filme mit einer ähnlichen Konstruktion. Ich denke, ich kann das KIWI Radio in der Wohnung in der Nähe des Routers zuerst einmal ganz normal installieren und dann, ja, wie mach ich es dann, wenn ich das KIWI Radio im Schrebergarten aufbaue, wie kriegt das KIWI Radio mein Netz? Viele Fragen, evtl. ein paar blöde Fragen, aber ich blicke es noch nicht ganz, wie es funktionieren würde,

    73

    Winni

  • DK6JK July 26, 2026 at 7:44 PM

    Changed the title of the thread from “Fragen zu KIWI Radio im Schrebergarten, der über mein WLAN Netz erreicht wird” to “Fragen zu KIWI Radio im Schrebergarten, im Garten habe ich WLAN Zugang zu meiner Wohnung”.
  • Ein Kiwi hat eine eingebaute WLAN Schnittstelle. Darüber muss man die Verbindung zum WLAN Router im eigenen Netz einrichten, ggf auch über einen Repeater. 15 MB/s reichen aus. Die Einrichtung ist problemlos und minutiös auf der Kiwi Seite beschrieben. Wenn der Kiwi nicht nur im eigenen Netz, sondern auch vom Internet aus erreicht werden soll, braucht man zusätzlich eine vom Internet erreichbare IP Adresse.

    73, de Günter

    "For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong" (H.L. Mencken)

  • Danke Günter, worauf ich jetzt gedanklich komme, ich könnte doch auch im Gartenhaus einen zusätzlichen Repeater zwischenschalten und über den dann das KIWI Radio anschließen, was ich nie bedachte ist, dass ich ja evtl. ein vom Repeater im Fenster der Wohnung verstärktes Signal im Garten mit einem weiteren Repeater empfangen und verstärken kann, geht so etwas? also wie eine Kettenschaltung, wei Repeater, einer im Fenster, der sein Signal vom Router kriegt, ein 2. Repeater, der sein Signal vom Repeater im Fenster der Wohnung empfängt (also kein Zugang zum Router hat) und im und um das Gartenhaus wieder abgibt, hi

    73

    Winni

  • Oder sollte ich gar nicht an KIWI Radio denken, sondern mich mit einem SDR Radio beschäftigen, was über das Heimnetzwerk mit jedem beliebigen Gerät (Handy, Tablet, Laptop, PC) betrieben werden kann. Vielleicht kann man ja am 2. Repeater im Gartenhaus per LAN Kabel ein kleines SDR Radio anschließen, was man dann in der Wohnung über das Heimnetzwerk betreiben kann, ich glaube, ich muss mich stärker mit der Materie beschäftigen, eine einfache Lösung wäre mir lieb, gibt es da Ideen?

    73

    Winni

  • Post by DK6JK (July 26, 2026 at 8:50 PM).

    This post was deleted by the author themselves (July 26, 2026 at 8:51 PM).
  • Ein Kiwi hat eine eingebaute WLAN Schnittstelle.

    Moin Günter, das wäre mir neu, habe ich bislang nicht entdeckt. Woher stammt die Info? Wird mMn in den Anleitungen nicht erwähnt. WLAN ist allerdings mit anderen Möglichkeiten nachrüstbar. Standardmäßig gibt es den GPS-Eingang, den Antennenanschluß und die Verbindung ins LAN. Wo der KIWI dann via Browser administriert und bedient wird.

    http://kiwisdr.com/files/QST_Feb_2026_Kiwisdr_review.pdf

    73, Michael, DF2OK.
    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~ YouTube ~
    - Morsecode ~ The ART of communication. (DF2OK) - No computer required, just human skill. And: Real pilots don't need engines.

  • Ich habe Unsinn geschrieben, der Kiwi hat keine eingebaute WLAN Schnittstelle, nur eine LAN Schnittstelle. Man braucht also noch einen WLAN-LAN Zugangspunkt, wie er in fast jedem Repeater eingebaut ist. Ich hab jetzt mal nach meiner Remote Installation geschaut, ist schon ein paar Jahre her. Ich nutze als WLAN-LAN Schnittstelle einen billigen Repeater von Strong, der einen Ethernet LAN Port als Zugangspunkt hat. Dessen WLAN Repeater Funktion ist nicht gefragt, sondern nur sein Ethernet Port zum Anschluss des Kiwi über ein Patch Kabel. Die Funkstrecke beträgt bei mir allerdings nur ca 50 m, die Entfernung geht problemlos.

    Universal Repeater 300 V2 | Wi-Fi Repeater | Strong.eu
    Erweitern Sie die Reichweite Ihres 802.11n-Modems oder -Routers in nur wenigen Minuten. Erhöhen Sie eine breite und zuverlässige Wi-Fi-Abdeckung in Ihrem…
    www.strong-eu.com

    Andere oder aktuellere Fabrikate gehen natürlich genauso oder sogar besser. Bei Geräten mit externem Antennenanschluss kann man bei Bedarf eine Richtantenne anbringen, um so eine WLAN-Richtfunkstrecke zu realisieren.

    Günter

    "For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong" (H.L. Mencken)

    Edited 5 times, last by DL4ZAO (July 27, 2026 at 8:39 AM).

  • Bei Geräten mit externem Antennenanschluss kann man bei Bedarf eine Richtantenne anbringen, um so eine WLAN-Richtfunkstrecke zu realisieren.

    Erst mal danke Günter für die Beschreibung. Ja, ein Repeater zu einem guten Preis, der einen externen Antennenanschluss hat, das wäre schon toll, bei meinen bisherigen Recherchen gibt es so etwas nicht mehr,

    außer bei:

    REFBox Repeater 1700x2 (WiFi7)
    Mit dem Repeater 1200x2 erhalten Sie maßgeschneiderte WLAN-Lösungen! Passen Sie die Reichweite auf Ihre räumlichen Anforderungen an. 🚀
    refbox.de

    73

    Winni

  • Bitte dran denken:
    Die Original-Fritzboxen senden ab Werk bereits mit der höchsten zuässigen Strahlungsleistung.
    Wenn ihr also solche umgebauten Fritzboxen mit externen Antennen betreibt, dann müsst ihr die Sendeleistung entsprechend dem Antennengewinn vermindern wenn ihr die Regeln der Bundesnetzagentur einhalten wollt.

    73,
    Uli DF7SC

  • Hallo Uli,

    durch geeignete Kanalwahl (Kanal 132 und darüber) und ständige Aussendung des eigenen Rufzeichens (min. alle 10 Minuten - z.B. als Netzwerkname) wird die WLAN-Aussendung zu Aussendungen des Amateurfunkdienstes im 6cm-Amateurfunkband und es gelten die Amateurfunkregeln. Das hat Vorteile (mehr Leistung möglich) und Nachteile (z.B. nur kleinere Kanalbandbreite zulässig - max. 10 MHz). Ausserdem muß bei Auftauchen eines Wetterradar-Signales der Sendebetrieb eingestellt werden und es darf natürlich nicht verschlüsselt werden! HAMNet macht nichts anderes und ich habe vor "langer" Zeit meinen Link zu DB0END problemlos mit einer Kombination aus beiden gemacht: Bandbreite auf 10MHz und Sendeleistung auf WLAN-zulässige Werte beschränkt. Entfernung ca. 2,4 km Luftlinie mit Sichtverbindung - hier Richtantenne, am Knoten Rundstrahler. Zu der Zeit als ich noch 16MBit DSL hatte, war der Link tatsäclich schneller als mein kabelgebundener Internetzugang :)! Natürlich nicht mit einer FritzBox als Router sondern mit Ubiquiti-Hardware direkt am Mast. "Antennenkabel" war ein Cat.5-Patchkabel .... ..

    Also wäre es denkbar, dass Winni eine HAMNet-Verbindung aufbaut - allerdings stellt sich dann wieder die Frage des unbemannten Betriebes der Station im Garten (DK6JK/R 🤔???) - aber da stecke ich nicht in der Materie der zulassungsrechtlichen Fragen :(!

    vy 72 de DH8DAP, Frank aus Schwelm nr Wuppertal, JO31PG

    Ich bin Westfale von Geburt und Europäer aus Überzeugung!

    http://www.golf19.de

  • Danke Frank und Uli für die Infos. Der Schreber-Garten, der wirklich nicht weit von meinem Wohnungsfenster entfernt ist (etwas Sichtkontakt ohne Bewuchs von Fenster der Wohnung zum Schrägdach der gemauerten Gartenlaube, Entfernung ca. 180m) der Repeater (Telekom Speed home WLAN) produziert an die Fensterscheibe gestellt an einer bestimmten Stelle der Mauer des Gartens bei Handyempfang dort bis zu 30Mbit/s. Ich denke, ich kann mich glücklich schätzen. Hab heute mal dort ein altes Handy als Hotspot positioniert, was mir auf der Terasse dort und in der Gartenlaube einen recht guten Empfang auf Tablets und Handys bringt. Meine Idee ist, demnächst einen Repeater dort unauffällig fest zu installieren und daran ein KIWI Radio anzuschließen mit der Empfangsantenne im Schrägdach der Gartenlaube. Der Störpegel auf der Mittelwelle dort ist ein paar S-stufen geringer als bei mir zu Hause. Ich freue mich schon auf das experimentieren, danke euch für eure positiven Berichte,

    funken werde ich weiter von der Wohnung aus mit Regenfallrohr/Dachrinne und kurzem Draht (12m) im Baum, immerhin erreiche ich auf 80-60-40-30m je nach Bedingungen gute S9 in CW mit 5watt auf Maasbrew.WEB.SDR, deshalb kommt Remotebetrieb mit Transceiver nicht in Frage, aber der Empfang auf MW mit KIWI Radio vom Garten aus, ja, das wäre wunderbar,

    73

    Winni

  • Moin,

    Winni, denk daran, das wir im Moment eher schönes Wetter haben und die Übertragungsrate bei Regen, dichten Nebel, Schneefall massiv einbrechen wird. Auch hast Du eine Dämpfung durch die Fensterscheibe, wenn es sich um Fenster der letzten 30 Jahre handelt, sind die zur Wärmedämmung mit einer aufgedampften Metalloxidschicht versehen.

    Wenn Du das dauerhaft stabil haben möchtest wäre eine Richtfunkstrecke wie von Frank genannt mit der Hamnet Technik sinnvoll. Die Ubiquiti Geräte werden da wohl meist verwendet. Am besten für Außenmontage und dann mit Netzwerkleitungen ins eigene Netzwerk integriert und in der Laube einen kleinen Switch am W-LAN Router. Diese einfachen hier genannten Repeater können meist kein Cross-Band Repeating/Vollduplex, so das die Bandbreite halbiert wird, muss man auch bedenken.

    Ich kann Dir aber zu den Geräten keine weiteren Infos geben, wir setzen im Enterprise Umfeld die Stellar Serie von Alcatel-Lucent ein, andere Hausnummer ;)

    73, Tom

    PS: Nicht nur die Übertragungsrate ist eine Qualitätsmerkmal für die Verbindung, sondern auch die Latenzzeit. Insbesondere bei Audio Übertragungen ist die noch fast wichtiger, als die Netto-Transferrate, weil die Übertragung per UDP und nicht per TCP erfolgt.

  • Danke Tom,

    ja, die Erfahrung durfte ich heute machen, Im Regen ist meine WLAN Strecke nicht zu gebrauchen, hi. Hab gelesen, dass bei 2,4G es etwas besser sein soll, als mit G5 Übertragungsrate. Da ich noch so viele andere Dinge mit dem Garten verbinde, wie z.B. Radiohören (MW und Kurzwelle) mit einem ICF-7600 , also klassisch mit Ferritantenne, aber mit weniger Störungen. Dann habe ich den Netzwerktauglichen SDR RX entdeckt, vielleicht ist das mal was für mich. Hab bei "Lutz Elektronik" mal das Video angeschaut, mir graut es noch vor der Inbetriebnahmne eines solchen "plug and play" Gerätes, "SDRplay nRSP-ST Netzwerk SDR Empfänger", bei dem kann ich die WLAN Antenne draußen an einen günstigen Ort installieren und den RX mit Antenne dann in der Gartenhütte geschützt aufbauen,

    73

    Winni