Wir kommen ein bißchen vom Ausgangsthema ab, bei dem anfangs der Melder "negativ besetzt" wurde. Das war mein Grund, hier mit zu diskutieren. Leitstellenprobleme sind ein anderes Thema.
Ich war ehrenamtlich immer vor Ort dabei. (BTW und OT: anfängliche Frage nach Funkeinsatz wegen Liz.... "uns fehlen Leute vor Ort, es ist uns lieber, Du machst 'in der Kolonne' weiter". War richtig und gut so ......) Es gibt einen Grundsatz - da rede ich jetzt speziell für den Rettungsdienst: Niemand kritisiert Melder und/oder Ersthelfer, erst recht nicht vor Ort. Es gibt immer Nachbesprechungen etc., erst einmal im kleinsten Kreis (der "professionell Beteiligten"). In aller Regel wird auch später niemand (vom BOS-Personal) dem Melder/Ersthelfer irgend welche Vorwürfe machen oder "Klugscheißen" (um es mal abzukürzen). Es muß schon extremes Fehlverhalten vorliegen, wenn davon abgewichen wird. Oft genug nimmt man vor Ort sobald wie möglich nach der Erstversorgung Melder/Ersthelfer "unter die Fittiche" sowie auch unmittelbare Augenzeugen und unverletzte Beteiligte.
Ich mag das nicht weiter ausführen, sollte verständlich genug sein. Es gibt natürlich auch lustige Fälle, wie diesen Afu-Fall. Aber auch da läßt man den Melder in Ruhe und freut sich eher, daß es kein echter Fall ist. (Anfahrt ist Streß, weil man nicht weiß was kommt. Vor Ort wird es dann Routine, danach ............ je nachdem .......)
73 Peter