Hallo,
In einer Datenbank https://amateur.sondehub.org/ werden die aktuellen Flüge gesammelt.
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Hallo,
In einer Datenbank https://amateur.sondehub.org/ werden die aktuellen Flüge gesammelt.
Nur zur Info. Ballonaufstiege wie ARTOB oder wie bei Schulaktionen der AATiS etc. sind in DL möglich, aber nur mit Genehmigung. Diese <zensiert> Picobaken samt Ballon sind generell verboten. Aber gut, dass man bei einem Problemfall Aufzeichnungen für Regressansprüche hat.
https://ais.dfs.de/pilotservice/s…pen=BNL_LEISURE Mal bei harten Gegenständen schauen. Schon eine LED am Ballon ist zuviel. Ich kann nur davon abraten, mal eben sowas zu starten.
Diese <zensiert> Picobaken samt Ballon sind generell verboten.
Hallo Michael,
Du siehst das offenbar aus der (persönlichen?) Sicht eines Flugzeug-Piloten. Ich fliege selber nicht und betreibe
auch keinen Pico-Ballon, würde mir aber als Pilot mehr Sorgen um die 100 Tonnen Weltraumschrott pro Jahr machen.
Das ist laut Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Weltraumm%C3%BCll) nur der Teil der den Erdboden erreicht -
das entspricht einer ziemlichen Menge Pico-Ballons, mal ganz grob geschätzt 10 Millionen.
Flugzeuge stellen übrigens ebenfalls ein Risiko dar, auch für Unbeteiligte, nur (hoffentlich) besser versichert.
Wie nehmen in unserem modernen Dasein viele Risiken in Kauf, was davon verboten bzw. erlaubt ist, hängt von nicht
immer nachvollziehbaren Kriterien ab. Gelegentlich beschleicht mich der Verdacht, dass das von der Größe der Lobby
abhängt.
73
Peter/DL3PB
Flugzeuge stellen übrigens ebenfalls ein Risiko dar,
Moin Peter, diese Passage Deines Textes kann ich nicht so ganz einsortieren. Flugzeuge, die sich auf vorgeschriebenen Flugrouten und in passend zugewiesenen Lufträumen mit Überwachung und strikten Regularien bewegen, stellen wofür eine Gefahr dar? Für sich selbst? Sicher, Flugunfälle kommen leider vor. In der Regel menschliches Versagen an irgendeiner Stelle. Kann man sich Stunden drüber unterhalten. Im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln weltweit immer noch sehr sicher.
Weltraumschrott. Ja, bekannt, seit Kindheit mit Luft- und Raumfahrt vertraut. Später auch aktiv und daher habe ich andere konkrtere Sichtweisen im Vergleich zu Laien. Bislang wurde noch nicht darüber berichtet, dass das für relativ niedrig (um 20km herum) fliegende Luftfahrzeuge mal ein relevanter Problemfall war. Was nicht heißt, dass da auch in niedrigen Flugflächen mal zu Problemen führen kann. Derzeit allerdings vermehrt in Richtung Schneeballeffekt im Weltraum ein steigendes Problem. Musk lässt u.a. grüßen.
Umso mehr sollte man dafür Sorge tragen, nicht aus Befriedigung irgendwelcher Bedürfnisse neuen Schrott in die Luft und das bis in große Höhen zu bringen! Der vorhandene reicht doch.
Schon gar nicht Funkamateure, die an sich in Notlagen helfen sollten statt ggf. welche mit Todesfolge zu verursachen.
Schaut einfach mal bei guten Filmquellen nach, was schon kleine und auch weiche Sachen an einer Frontscheibe oder Triebwerk für Schäden und Probleme verursachen kann. Hier gab es vor Jahren schon mal einen Thread dazu, wo ich mich sachlich aber sehr direkt mit Beispielen zum Thema geäußert hatte. Ist wohl "irgendwie" einer Löschaktion zum Opfer gefallen. Nun denn.
Ein ganz normaler Freitag Nachmittag im Rhein-Neckar Raum. Es sind nicht die Verkehrs-Flugzeuge, die sich mit ATC-Überwachung nach strikten Regularien bewegen, sondern die zahllosen VFR-Hobbyflieger, die kreuz und quer durch die Gegend fliegen. Morgen am Samstag um die gleiche Zeit wird doppelt so viel Verkehr sein, dann kommen auch noch die Glider hinzu.
73, de Günter
Jetzt kommt Halbwissen ins Spiel...
Dann sortiere ich mal. Hier wäre Rolf, DL1EA hilfreich. Als Fluglotse ist das Basiswissen.
Die Daten, die flightradar24.com und Co. benutzen, stammen von Transpondern die nicht in jedem Flugzeug vorhanden sein müssen. ADS-B. Heutzutage gehören ADS-B-Transponder zur verpflichtenden Grundausstattung von Verkehrsflugzeugen und den meisten Businessjets.
Anders die Transponder, die in jedem Motorflieger ob klein oder riesig vorgeschrieben sind. In bestimmte Konstellationen auch in Segelflugzeugen vorgeschrieben oder wenn nicht, ggf. freiwillig. Diese Transponderdaten wiederum werden von FR.com nicht erfasst. FR.com ist diesbezüglich nett anzusehen aber für die wirkliche Fluganzahl und Übersicht irrelevant.
Bewegen sich Luftfahrzeuge im unkontrollierten Luftraum G, so müssen sie sich nicht bei der Flugsicherung anmelden. Ab G aufwärts im Grunde alle. Damit die FS weiß, wer wo ist. Ab E meldet man sich grundsätzlich an. Man befindet sich im kontrollierten Luftraum. Den Fliegern mit Transponder wird dann ein eindeutiger vierstellinger Code "Squawk" zugewiesen, damit ist man in DL auf dem Schirm. Diese Aussendungen sind NICHT die Daten, die bei FR.COM ausgewertet werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Luftraum Schnelle grobe Umrechnung von Feet in Meter: Feet durch 10 mal 3.
Und ja, auch Segelflieger fliegen neben den anderen Privatpiloten nicht einfach so herum. Ab rund 2500 feet AGL schon im kontrollierten Luftraum. Bei speziellen Bedingungen auch tiefer.
Mitlerweile hat sich neben Segelfliegern auch bei "kleinen" Motorfliegern FLARM bewährt. Kostet nicht viel und ist zusätzliche Sicherheit. Ständige Luftraumüberwachung lernt man als erstes und ist lebenswichtig. Wenn bsp. zwei Flugzeuge mit hoher Geschwindigkeit aufeinander zukommen, bleibt nicht viel Zeit zum ausweichen. Übrigens nach rechts. Flugfunk hilft natürlich auch und hier gibt es konkrete Verfahren und festgelegte Sprechgruppen. Kein Vergleich zu AFU. Wer ein BZF oder gar AZF hat, sollte das und noch mehr wissen bzw. nachweisen.
Zum Thema des Threads. Auch in 'kleinen' Flugzeugen fliegen Menschen, die weder mit anderen Luftfahrzeugen, Tieren oder Picoballons Kontakt aufnehmen wollen.
Ein ganz normaler Freitag Nachmittag im Rhein-Neckar Raum. Es sind nicht die Verkehrs-Flugzeuge, die sich mit ATC-Überwachung nach strikten Regularien bewegen, sondern die zahllosen VFR-Hobbyflieger, die kreuz und quer durch die Gegend fliegen. Morgen am Samstag um die gleiche Zeit wird doppelt so viel Verkehr sein, dann kommen auch noch die Glider hinzu.
73, de Günter
Und wieviele Unfälle gab es in den letzten 3 Monaten durch diese kreuz und quer durch die Gegend fliegenden Flieger/Glider?
Wettersonden haben lange feste Fäden zwischen Ballon und Sonde. Da wundert es mich, das es noch kein 2radler sich sowas um den Hals gewickelt hat.
Wettersonden haben lange feste Fäden zwischen Ballon und Sonde. Da wundert es mich, das es noch kein 2radler sich sowas um den Hals gewickelt hat.
Deren Starts und Flüge werden von der DFS genehmigt und überwacht. Somit sind sie nicht unkontrolliert im Luftraum unterwegs. Zitat:
"Der Start eines Wetterballons in Deutschland erfordert zwingend eine Anmeldung bei der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) sowie eine Aufstiegserlaubnis nach §§ 19, 20 LuftVO."
https://www.gesetze-im-internet.de/luftvo_2015/__19.html und https://www.gesetze-im-internet.de/luftvo_2015/__20.html
Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Glossar - R - Radiosondenaufstieg
Wer für Überreichweiten und mehr empfänglich ist, kann sich mit den Diagrammen von Aufstiegen Inversionswetterlagen herausliesen. Wesentlich hilfreicher für das Hobby als...
https://kachelmannwetter.com/de/radiosonden-werte/deutschland/temperatur/20260509-0000z.html
Hier mit den Parametern links ein wenig spieilen. Rechts bei den mit X angezeigten Startorte kann man die Diagramme laden. Ein Beispiel vom Startort in meiner Nähe.
Unter einem Radiosondenaufstieg versteht man die Gewinnung von Messwerten durch eine Radiosonde. Diese wird durch einen gasgefüllten Ballon (auch Wetterballon genannt) zum Aufsteigen gebracht. Es ist also so, dass der Wetterballon in den Himmel aufsteigt und die Radiosonde einen Sender und Messeinrichtungen mit sich trägt. Sie können sich das vorstellen wie auf einem Volksfest, wenn dort Luftballons mit Helium gefüllt und mit Postkarten in den Himmel losgelassen werden. Der Luftballon ist unser Wetterballon, die Postkarte die Radiosonde. Beim Radiosondenaufstieg ist alles natürlich etwas größer. Außerdem erreicht der Wetterballon Höhen von rund 35 Kilometer, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Durch den sinkenden Luftdruck in der Höhe dehnt sich der Ballon immer mehr aus und platzt irgendwann.
Mit einem Radiosondenaufstieg bekommt man genaue Informationen über die verschiedenen Luftschichten in der Atmosphäre. Die zahlreichen Messwerte und die daraus abgeleiteten Parameter können Sie über das Menü anwählen und sich auf der Karte anzeigen lassen.
Radiosondenaufstiege erfolgen weltweit an zahlreichen Orten und zu immer ganz bestimmten Uhrzeiten. Meist zu den Terminen 12 und 00 UTC (koordinierte Weltzeit). Das wäre bei uns zur mitteleuropäischen Zeit 13 und 01 Uhr. In Deutschland erfolgen regelmäßige Aufstiege auf Norderney und in Schleswig, Greifswald, Bergen, Lindenberg, Essen, Meiningen, Idar-Oberstein, Kümmersbruck, Stuttgart und München. Die gesammelten Messwerte werden mittels der Radiosonde gesendet und am Boden ausgewertet.
Es werden aus den Messwerten Vertikalprofile erstellt, welche die Atmosphäre in einem Querschnitt darstellen und Aufschluss über ihre Beschaffenheit bezüglich Temperatur, Feuchtigkeit und Windrichtung sowie Windgeschwindigkeit in verschiedenen Höhen geben. Diese kompletten Diagramme sehen Sie, wenn Sie auf einen Messwert in der Karte klicken.
Zitat Ende.
Wer mal live derlei Ballone verfolgen möchte, dem empfehle ich DB0DAN in relativer Nähe von meinem QTH. Da sind die Hausrelais 'drauf. https://db0dan.de/ Der Link zum WebSDR:
http://hgdyn.servebeer.com:51789/#freq=40509970…e-rs41,sql=-150
Den passenden RX in der Auswahl rechts wählen. Radiosonde 402 bis 406 MHz. SDR-Cursor auf eine Spur setzen, schnell unten im Menü hineinzoomen, QRG genau einstellen und die laufenden Daten dekodieren. Im Datenausgabefenster auf dem Ballon klicken und man sieht, wo er gerade herumschwebt. Mehr als 12km hat dieser nicht geschafft, jetzt geht es fix 'runter.
Wenn man auf den Ballon klickt, dann öffnet sich ein neues Fenster, in dem die laufenden Wetterdaten ständig aktualisiert angezeigt werden.
Passende live Datenauswertung hier im SDR-Bild von DB0DAN. Und nur die Daten, die man im RX aktiv empfängt. Also ausgewählt hat. Das Icon des Ballons legt sich in die Flugrichtung.
Ab und an werden auch im SDR-RX Datenfenster (unten links) Laufende Daten wie Höhe, Tempo etx. angezeigt. Meist eine Weile nach dem Aufrufen. Einfach mal probieren. DB0DAN ist auf dem Fernsehsender Zernien montiert und hat eine große Reichweite. Also das zu verfolgen finde ich irgendwie interessanter. Als Sondenjäger gibt es zudem Hilfen zum Finden. Zum Zeitpunkt beim Schreiben dieses Textes war eine weitere Sonde unterwegs. Die Höhe erlaubt eine gute Reichweite zum Sender Zernien.
Auch die andern Bereiche des SDR bei DB0DAN sind interessant. "Unser" SysOp ist schon fit in diesen Dingen. ![]()
eine interessante Seite zur Information über Wettersonden ist
Die landen auch schon mal bei uns ( jo41dl).
73 Heribert
Gerade wieder 7 Wetterballons unterwegs. Daten werden live übertragen. http://hgdyn.servebeer.com:51789/map?callsign=V1220786 Ballonicon anklicken und los. Links unten bei Features kann man auch andere Objekte auswählen, die beim RX in Zernien zu hören sind.
://ais.dfs.de/pilotservice/s…pen=BNL_LEISURE Mal bei harten Gegenständen schauen. Schon eine LED am Ballon ist zuviel.
Danke für den Link. Ich frage mich jetzt, ob ich mir bei den nächsten Flug Gedanken machen muss: Vögel sind beringt (Alu) oder haben ggf. Sender zur Ortung.
73
Steffen
Ich frage mich jetzt, ob ich mir bei den nächsten Flug Gedanken machen muss: Vögel sind beringt (Alu) oder haben ggf. Sender zur Ortung.
Ringe oder ggf. Sender sind dann das geringste Problem. Vogelschlag an sich ist ein großes Problem. Dadurch entstehen sehr viele Schäden. Primär Triebwerksausfälle, "gerne" beim Start. Schau mal bei Youtube unter Vogelschlag oder besser - Birdstrike nach. Der populärste Fall war der beidseitige Triebwerksausfall durch Vogelschlag mit der Landung im Hudson River.
Vogelabwehr an Flughäfen ist ein eigenständiger Beruf.
Ringe oder ggf. Sender sind das geringste Problem.
Interessant!
Peter/DL3PB
Ja, Peter, war klar.
Interessant!
Ich habe oben einfach das Wort "dann" gedacht aber nicht geschrieben. Nun korrigiert.
Ringe oder ggf. Sender sind dann das geringste Problem.
Oder anders: Der Ring am Bein eines Vogels, der das Flugzeug trifft, macht den Kohl auch nicht mehr fett. Der Vogel hat die weitaus größere Masse als der Ring am Bein. Der Pilot hier kann von Glück sagen, dass er sich keine ernsteren Kopfverletzungen (Augen) zugezogen hatte.
Bei der Entwicklung von Triebwerken werden Vogelschläge simuliert. Zum einen mit speziell entwickelten Dummies, die der Struktur, Masse etc. der jeweiligen Vogelart entspricht. Sie werden mit entsprechenden Kanonen auf die Geschwindigkeit gebracht, mit der ein größeres Flugzeug fliegt. Das sind, je nach Höhe ein paar Hundert km/h. Erst am Ende der Versuchsreihe werden tote Vögel benutzt.
Hier ein Prüfstandbeispiel eines Triebwerkes. Eine Weile warten, man hört einen Countdown.
Und hier ist es egal, ob am Fuß noch ein Ring hängt oder nicht...
Habe mal was in Deutsch gesucht, der ganz gut.
Manch' einer wird bei der ersten Sequenz fragen, warum der Pilot durchstart. Ab einer bestimmten Entscheidungsgeschwindigkeit muss weiter gestartet werden. Zweimotorige Flugzeuge sind so konstruiert, dass es auch mit einem Triebwerk geflogen werden kann. Nicht mehr mit voller Leistung, aber trotzdem sicher. Piloten müssen Stunden im Simulator üben, immer wieder zwischendurch. Dort werden die unterschiedlichsten Szenarien durchgespielt, damit man im Notfall automatisch und richtig reagiert. Zumindest ist das bei der Lufthansa so. Aber andere Linien, andere Verfahren, mehr werde ich dazu nicht schreiben. Billigairlines sind nicht ohne Grund billig.
Beim Vogelschlag, bei dem beide Triebwerke ausfallen, wird es eng. Beim Hudsonflug war es Glück, dass der Impact in größerer Höhe stattgefunden hat und die Mannschaft im Cockpit gut war.
Ähm...
ist das hier der DF2OK Blog oder das QRP-Forum?
Und wie war nochmal das Thema?
Thema Sonden wie Picoballons mit Nutzlast. Blog? Da hat im Forum gerade ein anderer OM die Nase vorn...
Die Funkamateure ohne nachzudenken, was es für Folgen in der Luftfahrt für Mensch und Technik haben kann, aufsteigen lassen. Die wenigsten hier sind Piloten. Und weil es dazu, wie wir lesen konnten, wenig Vorstellungsvermögen gibt was passieren kann, gibt es hier etwas mehr Stoff für hoffentlich bessere Sichtweisen. Leben erhalten.![]()
Bleibt zu hoffen, dass Ihr nie ge- bzw. betroffen sein werdet.
Ähm...
ist das hier der DF2OK Blog oder das QRP-Forum?
Und wie war nochmal das Thema?
👍