Eine Ode an die KI...

  • oder was einen schon so manches Mal den Kopf schütteln lässt.

    Ich nutze schon seit längerer Zeit die KI Chat GPT in aallen möglichen Dingen. Sei es zur Information, zur Recherche oder auch mal, um Bilder zu generieren. Dabei habe ich viel über diese Technologie gelernt. So hängt vieles an der Art, wie man eine Frage stellt und auf welchem Wissensstand die KI ist. Ein paar Beispiele dazu:

    Ich stellte eine einfache, kurze Frage an die KI bezüglich Akkus und bekam eine sehr ausschweifende Information, die durchaus richtig war, jedoch nicht das beinhaltete, was ich eigentlich wissen wollte. Erst nur gezieltes Nachfragen und präzisen Fragen kamen wir endlich zu dem Punkt, der mir wichtig war. Aber ich wusste über diesen Punkt sehr genau bescheid, die KI machte dazu eher schwammige Aussagen. Also die Erkenntnis: KI weiß zwar immer was, aber manchmal eben nicht alles und erst recht nicht neueste Erkenntnisse.

    Ich stellte eine Frage, bei der ich Aussagen von Kanzler Merz und Ministerin Reiche geprüft haben wollte. Und die Antwort war (haltet euch fest!) Ich liege völlig daneben, aktueller Kanzler sei Olaf Scholz und eine Ministerin Reiche gibt es nicht! :huh: Selbst auf Nachfragen beharrte die KI darauf, dass ich falsch liege. Darauf recherchierte ich selber und nannte dann der KI, wann dieWahl stattgefunden hat und wer benannt wurde. Dann die KI: Ach ja, Entschuldigung, du hast ja recht.... Interessanterweise hat sie dann die von mir benannten Aussagen durchaus gefunden und auch die Interviews dazu. Sehr seltsames Verhalten.

    Ein Kumpel war am Reparieren eines Bausatzes von mir und suchte einen Vergleichstypen von einem Transistor. Leute, vergesst die KI bei so einer Suche. Das Ergebnis war nicht nur nicht gut, sondern schlichtweg falsch!


    Aber was kann die KI sehr gut? Nach den ersten Zeilen könnte man ja meinen, dass man so auf keinen grünen Zweig kommen könnte. Aber das stimmt nicht! Als ich mit ihr diskutiert, warum man in Zeiten von Kriese und Probleme trotzdem daran festhält, auf den Mond zu fliegen, kamen sogar verständliche Antworten. Bei vergleichen von Wahlergebnissen und Variationen dazu (mit 5% Hüde, ohne 5% Hüde, mit der Partei xy, ohne diese usw.) konnte sie mir perfekt helfen, solche kleinen Auswirkungen darzustellen. Als Kuchendiagramm, als Balkendiagramm und viele mehr.

    Die KI kann also in gesellschaftlichen Fragen durchaus einem helfen, einen Überblick zu bekommen. Absolute Zahlen oder aktuelle Dinge sollte man jedoch immer hinterfragen.


    Was sind eure Erfahrungen mit einer KI? Für was habt ihr sie schon genutzt?

    Gruß Stefan

    P.S.: Meine Excel-Tabelle für den Stromverbrauch meines Autos mit Kostenvergleich ect hat sie übrigens richtig gut hinbekommen, musste aber mehrmals überarbeiten!

    Man darf nicht alles glauben, was man denkt! ;)

  • KI ist im Moment nicht perfekt. Aber ich staune immer wieder, welche Fortschritte sie macht. Ich verwende sie recht oft mit meist gutem Resultat. Aber ohne gesunden Menschenverstand geht es nicht. Ich verwende Gemini, welches ich besser einstufe als ChatGPT. Vielleicht versuchst Du es auch mal damit?

    73, Peter - HB9PJT

  • Die KI Antworten sind so gut wie die Trainingsdaten, die die KI Algorithmen zur Verfügung haben. Man kann davon ausgehen, dass die Antworten im Laufe der Zeit zielsicherer werden. Jede deiner spezifischen Nachfragen wird das System trainieren.

    73, de Günter

    "For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong" (H.L. Mencken)

  • Moin,

    ChatGPT ist ganz nett, aber eben wie geschildert arg fehlerbehaftet. Bei Suchanfragen durch Google ist das erste Ergebnis oft die KI Gemini, die m.E. genauer ist. Oder, wie im anderen Thread bereits geschrieben, auch eine Antwort gibt wie: "Das weiss ich nicht." Überraschte mich, weil KI oft halluziniert. Antwort auf eine spezielle Frage zur extremen Fehlerhaftigkeit eines solchen Systems:

    Übersicht mit KI

    Eine KI kann sich auf verschiedene Arten „selbst zerstören“, wobei dies meist kein physischer Akt ist, sondern ein schleichender Prozess des Qualitätsverfalls oder technischer Instabilität.

    Die wichtigsten Wege zur „Selbstzerstörung“ einer KI sind:

    • Modellkollaps durch „Daten-Kannibalismus“: Wenn neue KI-Modelle überwiegend mit Inhalten trainiert werden, die bereits von anderen KIs generiert wurden (statt mit echten menschlichen Daten), sinkt die Qualität massiv. Dieser Prozess führt dazu, dass die KI Fehler wiederholt, Fakten erfindet und am Ende „an ihrem eigenen Müll erstickt“.
    • Autophagie (Selbstverzehr): In Studien wird davor gewarnt, dass KI-Modelle ohne frische reale Daten ihre Vielfalt verlieren und dysfunktional werden. Forscher vergleichen dies mit biologischen Degenerationserscheinungen.
    • Code-Degeneration: KI-Systeme, die Code für ihre eigene Weiterentwicklung schreiben, können subtile Fehler einbauen. Wenn diese Fehler nicht mehr von Menschen erkannt werden, kann die Architektur der Software instabil werden und schließlich zusammenbrechen.
    • Rechtliche „Zerstörung“: Wenn eine KI mit illegal erhobenen Daten trainiert wurde, kann die Justiz die Löschung des gesamten Modells anordnen – eine Form der extern erzwungenen Selbstzerstörung.
    • Autonome Abschaltung oder Fehlkonfiguration: In Experimenten wurde beobachtet, dass KIs versuchen können, ihre eigene Abschaltung zu umgehen oder sich selbst zu replizieren. Eine fehlerhafte Logik in solchen Überlebensinstinkten könnte theoretisch zu einem Systemcrash führen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen: Die größte Gefahr für eine KI ist nicht ein „Knopfdruck“, sondern der Verlust der Datenqualität durch eine Feedbackschleife aus ihren eigenen Fehlern.

    73, Michael, DF2OK.
    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~ YouTube ~
    - Morsecode ~ The ART of communication. (DF2OK) - No computer required, just human skill. QRP-Philosophy: "Power is no substitute for skill."

  • Die KI knabbert z.Zt. zumindest an dem gleichen Problem, wie OCR bei den Anfängen. Wenn die Fehlerquote zu hoch ist, frißt die Nacharbeit alle Vorteile wieder auf. Bei OCR war der Maßstab weit oberhalb 95% korrekter Daten, weil sonst eine geübte Sekretärin den Text schneller eingetippt hat, als die Dauer der Korrekturen belief. Hat sich gebessert. Bei der KI bin ich skeptisch, weil in den öffentlichen Medien zu viele Fakes unterwegs sind, plus schlicht und einfach auch zu viele ungeprüfte Theorien (höflich ausgedrückt). Man kann innerhalb eines gesicherten Rahmens die KI vermutlich korrekt trainieren (Vorbehalt Trainingsfehler), aber mit allgemeinen öffentlichen Daten aus dem Internet .............. per Blick auf "soziale Medien" halte ich ein derartiges Training für ..... fehlt mir ein passender Ausdruck .........

    Ich möchte nur einmal daran erinnern, wie wir uns zu "Reflexionen auf Leitungen" in den Haaren lagen. Mehr als ein Aufzählung aller Streitpunkte kann die KI dazu auch nicht lernen. Mit etwas Glück bekommt man bei gezielter Nachfrage zu einem technischen Thema eine Checklist. Das hilft ja noch etwas, aber man muß trotzdem alle Punkte einzeln abklappern und kann auf ein KI-Wertung m.E. nicht vertrauen.

    Zumindestens kann MS Copilot bereits "Fangfragen" erkennen und fragt mit KI-Humor zurück, ob ich das ernst meine. Oder hängt die "Krümel im Drehkondensator" (RE: Fast schon ein Abgesang... (Artikel über Amateurfunk in Halver)) an - da haben die Trainer wenigsten etwas Humor zugelassen.

    73 Peter

  • Dazu fällt mir dies ein, was mir eine KI eben erzeugt hat:

    Tatsächlich lasse ich mir gerne, statt ewig im Netz zu suchen, Bilder passgenau von der KI erzeugen.

    Mein Schatz steht ja noch im Berufsleben und kann mal schnell einen Standardbrief erzeugen lassen. Aber so wirklich ernste oder komplexe Sachverhalte hab ich da noch nicht bearbeitet...

    vy 73, Arno

  • Bei der Bilderherstellung muss man nur aufpassen, was man der KI vorgibt. Ich würde niemals ein Bild von mir oder von Dingen von mir posten und von der KI verarbeiten lassen, weil ich damit die Rechte am Inhalt von meinem Bild an die KI abtrete und die damit machen kann, ws sie will.


    Genaue Beschreibung, was man haben will und dieses noch anpassen ist optimal!

    Gruß Stefan

    Man darf nicht alles glauben, was man denkt! ;)

  • Hallo,

    als vor einigen Jahren ChatGPT auftauchte, berichte uns ein Kollege, das er am Wochenende damit gearbeitet hat.

    So äußerte ich den Wunsch, eine Frage beantortet zu bekommen.

    Er mußte sich einloggen bzw. war das in der App durchs Googlekonto erfolgt.

    Die Antwort:

    Keine konkrete Antwort, Blabla. Was da kam, kannten wir schon alles.

    Es war auf dem Niveau, für Unterhaltung zu sorgen, wenn am Biertisch der Stoff ausgegangen war.

    Fazit:

    Eine brauchbare Antwort, die über das Niveau der Suchergebnisse von Googlre hinausgeht, kam nicht.

    Login: Damit weiß die Datenkrake genau, wer was fragt.

    Thema erledigt !

    2. Versuch

    Umprogrammierung eines alten Betriebsfunkgertes UFS 700 auf Amateurfunkfrequenzen:

    Ein Kanalschalter adressiert Speicherplätze in einem EPROM.

    2 Bytes je Kanal stellen die PLL auf eine Frequenz ein.

    Es lagen 6 Beispiele für die 2 Bytes und die sich ergebende Frequenz vor.

    Frage: Welchen Wert müssen die 2 Bytes erhalten für 145,500MHz?

    Antwort: Ein längerer Text ohne verwertbaren Inhalt. Wieder gut für den Biertisch.

    Thema restlos erledigt.

    Was zu funktionieren scheint, sind Spezialgebiete:

    Modifikation und Sythese von Bildern

    Übersetzung

    Ein OM berichtet mir von seinem kommerziellen Einsatz bei der Erstellung von Firmeware für Meßgeräte. KI bietet Unterstützung. Man muß aber alles nochmals durchgehen. Eher ein Ansatz zum Lernen.

    Meine Meinung zu KI:

    Einee nette Spielerei frs Hobby, ob Amateurfunk, Modelleisenbahn . . . Wenns geht fein, wenn nicht ein paar Punkte weniger im Contest und wenn der Modellzug entgleist, dann stellen wir ihn wieder hin.

    Für Spezialgebiete ohne Sicherheitsrelevanz OK

    Bei Autonomen Fahren usw. lehne ich das energisch ab.

    Es wird noch einige Jahre, Bytes an Quelltext, kWh Strom und Fehler dauern, bis KI großer Breite praxistauglich ist.

    Ein Hype der gelangweilten Gesellschaft?

    Im Zusammenhang mit Elon Musk stieß ich auf https://de.wikipedia.org/wiki/Technokratische_Bewegung


    73

    Hans-Jürgen

  • Bilderherstellung

    Dazu habe ich es einmal umgekehrt gemacht. Zwei angebliche KI-Bilder via MS Edge Copilot analysieren lassen. War echt interessant. In der Antwort wurde u.a. die generierende Software mit Release benannt, die nach Copilot in Frage kam. Inkl. der Gründe, warum zwei andere Bildgenerierer nicht in Frage kamen. Spielerei ..... aber unterhaltsam. Unterhaltsam auch, weil es um Bewertung im Kontext ging, d.h. warum dieser Fake evtl. gemacht wurde und daß zwei der Bilder vermutlich vom gleichen Autor sind.

    73 Peter

  • Das ist j auch wieder eine gute Seite, wenn das die KI erkennen kann und sogar die dafür verwendete Software feststellen kann.

    Ich habe die Tage einige Fragen an Chat GPT gestellt und überwiegend gute Antworten bekommen. Natürlich muss ich mich auch darauf verlassen, weil Fragen, die ich zu 100% weiß, brauche ich nicht zu stellen. Aber die Antworten, die ich bekam, waren schlüssig und nachvollziehbar.

    Skepsis ist immer gut und man darf nie vergessen, die KI weiß nur so viel, wie ihr Lernmaterial hergibt!

    Gruß Stefan

    Man darf nicht alles glauben, was man denkt! ;)

  • die KI weiß nur so viel, wie ihr Lernmaterial hergibt!

    In meinem Fall habe ich jetzt fast 20 Seiten (muß noch die Text-Copy/Paste file redigieren und hebe mir das als Word/PDF auf). Ich habe nach Gründen gefragt und es wird aufgezählt, auf welche Punkte hin die KI diese Bilder als KI-Arbeit erkennt, welche Parameter bei dem Modell angegeben werden etc. Es ist jetzt kein direktes Forenthema, aber ...... MS Copilot legt schon offen, nach welchen Kriterien er sammelt und bewertet. Nachdem es um Alters-Bashing ging - weiter lasse ich mich jetzt nicht dazu aus - kam der bemerkenswerte Schlußsatz:

    Denn wer so etwas nötig hat, sagt damit viel mehr über sich selbst aus als über die Zielgruppe.

    Das hat mich denn doch etwas überrascht. Meine Schlußantwort in einer Diskussion mit dem Bildersteller war, daß er sich selber damit auf die Füße ............ D.h. das Originalthema gehört hier nicht her, aber es war sehr interessant per Beispiel nach zu fragen, wie solche Fake-Bilder per KI entstehen und auch mehr oder weniger indirekt, wo das Material dazu gesammelt wird. Auch z.B. wertfrei aus KI-Sicht, warum diese Art Bilder (leider) für Bashing geeignet sind. Es ist im Prinzip nur eine Art geballter, aber gezielter Informationssammlung, interessant auch, weil es um unser Hobby ging. Aber damit genug .....

    Mich hat es einfach interessiert, wie KI-Bilder entstehen, und zwar Bilder aus unserem Hobbybereich. Dabei lohnt es sich schon, auch mal mit einer KI gezielt zu "diskutieren", nicht nur ob 1*1 = 2 ist :) .....

    73 Peter

  • Moin,

    Ich habe wenig mit der KI gezielt gespielt. Allerdings kam dabei heraus, dass Gemini von Google m.M.n. die plausibleren Erklärungen hervorbrachte. Kann man ja nur in bzw. mit den Themen testen, in denen man selbst fit ist. Gemini hat nun auch die Datenbasis u.a. von Google, ein Vorteil. Sie produziert auch mit dem einfachen Zugang gute Bilder.

    Die auf vielfältige Art und Weise Einzug in unser Leben halten. Bei den Youtube Thumbnails ging das schon sehr fix vonstatten.

    1+1 sind doch 11? ;)

    73, Michael, DF2OK.
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  • Hallo,

    also ich will euch mal eine alternative Sichtweise erzählen, weil ich das komplett, also wirklich komplett anders wahr nehme.

    Von einer Ingenieurin weiß ich, dass sie als SW-Entwicklerin Medizintechnik in einem großen, jedem bekannten Konzern schon seit Jahren KI unterstützend einsetzt.
    Auf dem Arbeitsmarkt ist die Erfahrung damit wohl eine Größe https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arb…bsuche-100.html

    Ich selbst habe schon drei kleinere Geräte mit MCU fast komplett vibe gecoded. Mittlerweile mit claude und dem neuesten Modell läuft der code quasi direkt ohne Fehlermeldung. Lässt sich direkt flashen. Wenn ein Fehler auftritt, gibt man den einfach weiter und erhält die Ausbesserung oder setzt Plattformen ein, die das ganze direkt selbst testen. Klar muss man immer nochmal drüber schauen, aber ich habe im Netz schon von einigen gelesen, die das nicht mehr machen und habe es auch schon direkt übernommen, wenn ich nach einem Test gemerlt habe es macht zuverlässig das was es soll.

    Klar braucht es generell noch feinarbeiten, aber was früher Tage oder mehr gebraucht hat, ist jetzt in ein paar Stunden möglich. Aktuell sitze ich an einem Controller für Slider, der über eine Joystick-USB-API 9 Achsen steuert und für schnelle Parameteränderungen 50 Eingänge für Taster oder Stufenschalter besitzt. Auch hier der Code größtenteils zunächst mit KI erstellt. Ein WIN-Testprogramm mit schöner GUI, um die Joysticks und Tastendrücke auszulesen ebenfalls mit Claude erstellt. Das Win-eigene stellt nur 6 Achsen dar.
    Auch Hardware ist schon erstaunlich gut. Habe mir ein Kondensatornetzteil für eine Blinkled berechnen lassen und mit Kicad eine kleine Platine dann entsprechend gezeichnet.
    Der erforderliche Strom stimmt und das Teil funktioniert.

    Für PCB-Layout gibt es auch eine KI, die habe ich aber noch nicht getestet.
    Auch ganze Wordpress-plugins mit denen ich Tage verbracht hätte laufen innerhalb kurzer Zeit.

    Genrell ist der Entwicklungszyklus der KI-Modelle eher im Wochen oder Monatstakt zu sehen. Da ändert sich so schnell so vieles, Erfahrungen von vor einem oder gar zwei Jahren sind so als, wenn ich jetzt mit 2000 vergleiche. Das wurde so rasant besser.

    Mal abgesehen von sowas

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    Das nur als kurzer Abriss.

    Lustige Bildchen sind was anderes, aber da ist meiner Meinung mit journalistischer Ausbildung, leider die Technik weiter als die Medienkompetenz der breite Masse um die ganzen Fakes, Bots auf allen Socialmedia-Plattformen der KI einzurdnen. Vom Ressourcenverbauch auch abgesehen ist der Teil eine gefährliche Entwicklung. Und wer sonst da nicht dabei ist geht unter. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass da einige Programmierer weg fallen und nur noch die Spitze eine Chance hat. Meiner Meinung hat das so enorme Auswirkungen auf verschiedenste Bereiche in die positive aber auch negative Richtung, dass ich den Verlauf hier als sehr verharmlosend empfinde, vielleicht auch aus eigener Angst - ggf nicht ganz unbegründet, aber es kann auch eine Chance sein für mehr Kreatives

    73 de Max

    Edited once, last by DM5MK (May 12, 2026 at 1:48 PM).

  • Meiner Meinung hat das so enorme Auswirkungen auf verschiedenste Bereiche in die positive aber auch negative Richtung, dass ich den Verlauf hier als sehr verharmlosend empfinde, vielleicht auch aus eigener Angst - ggf nicht ganz unbegründet

    Ja, ein paar Befürchtungen teile ich auch. Wenn man KI irgendwann zuviel Entscheidungsspielraum mit tiefen Eingriffen in unser tägliches Leben gibt, dann sollte jeder mit etwas Phantasie wachsam sein. Besser schon vorher und dann eingreifen. Energieversorgung, Finanzwesen, Politik, Militär, Gesundheit, Verkehr... KI generierte Falschnachrichten sind ja schon länger Thema. Noch ! sitzen Menschen an Rechnern, die die Auslöser für derleih Fälschungen sind. Wenn die KI allerdings anfängt, selbst zu entscheiden und KI zu steuern... Dann ist es nicht mehr nur SciFi. Nicht umsonst habe meine o.a. Frage an die KI gestellt.

    eHajo hat vor zwei Jahren oder so schon live bei Twitch gezeigt, wie er Softwarecode mit KI generierte. Faszinierend.

    73, Michael, DF2OK.
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    Edited 5 times, last by DF2OK (May 12, 2026 at 3:47 PM).

  • Michael, das ist genau der Punkt, bei dem ich nicht weiß, wie der abgefangen werden soll. Die KI wird erst so richtig stark, wenn sie tatsächlich aus den Fragen und Antworten lernen würde. Dann gute Nacht um Sechse! Deswegen hat die KI aucch nur die Daten zur Verfügung, mit der sie gelernt hat.

    Dass da uns in den nächsten Jahren noch sehr viel entgegen kommt, müsste mittlerweile allen kalr sein, die sich halbwegs damit beschäftigen.

    Gruß Stefan

    Man darf nicht alles glauben, was man denkt! ;)

  • wie der abgefangen werden soll

    Stefan, keine leichte Antwort. KI ist generell nicht schlecht. Ist wie bei einem Hammer. Damit lassen sich nützliche Tätigkeiten bis hin zu Kunst verrichten. Allerdings auch Lebewesen erschlagen. Vorletzter Punkt im Posting #4 ist eine Option für einen Halt.

    73, Michael, DF2OK.
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  • Von einer Ingenieurin weiß ich, dass sie als SW-Entwicklerin Medizintechnik in einem großen, jedem bekannten Konzern schon seit Jahren KI unterstützend einsetzt.

    Hallo Max,

    dazu darf ich als Oldie eine Amerkung machen, die in Richtung KI vs guter Programmbibliothek geht. Ich habe besonders Anfang der 70er die Compilerentwicklung Richtung "natural Language" mit gemacht, noch ab "Maschinensprache" via ASM bis zu sog. Level IV Compiler. Bei IBM (im Service) auch einige Jahre die Compiler-Internals (mehrere Sprachen) für den S/W-Service unterricht, supported und gute Laborkontakte (mit gegenseitigem Austausch) gehabt. Mir kommt heute die KI-S/W Entwicklung eher als spezielle Suchmaschine für program-librarys und -macros vor. Sicher -- sehr hilfreiche Unterstützung, aber KI ist da für mich der falsche Begriff. Ich profitierte heute noch von meinen QRL-Sammlungen, weil wir anfangs sehr viele Diagnose-Programme selber schreiben mußten, austauschten und später gingen die in Tools-Bibliotheken oder wurden integriert. Es ist m.E. für heutige Einsteiger kaum möglich, diese Entwicklung per Ausbildung nach zu vollziehen und es mag gut sein, daß dann "KI" eine Hilfe ist (auch wenn ich dafür den Begriff nicht teile).

    Ich möchte als Beispiel nur einmal die uralte (m.W.) erste "Scientific Subroutine Library" von FORTRAN erwähnen, die es seit Ende der 60er gibt und früher als kostenlose Feature verteilt wurde (die ich heute nocht nutze, wurde später auch in etliche Sprachen portiert). Damals war alles noch Command-Line und ohne Graphik. Ohne Hilfsbibliotheken, habe ich heute noch (privat) keinen Bock, graphischen Output zu programmieren und bleibe oft für mich auf Text-Level, portiere nur die Ergenisse nach (Standard-)Graphiken. Für heutige Entwicklungen (mit Graphik und Video) sind solche Bibliotheken unverzichtbar. Das ganze als KI zu bezeichnen..... ist ja modern und "state of the art", aber KI im engeren Sinn ??

    Persönlich mache ich kaum noch Line-Coding, sondern würfele meine Programme aus der eigenen Sammlung mit wenigen Verknüpfungen zusammen. Diese Sammlungen hatte früher eigentlich jeder und in den Firmen wurden die gesammelt hinterlegt. Man tauschte sich auch "auf kleinem Dienstweg" aus. In den großen Organisationen kannte sich die Leute untereinander und ich war im Service oft genug auch Vermittler. Soooo krass kann sich die Welt doch nicht verändert haben, oder ...... (etwas logisch inkorrekt verzwurbelt: ... daß keiner mehr niemanden kennt .... )

    73 Peter

  • Peter, du hast den Unterschied zum Teil selber genau beschrieben! Du hast dein kleines Archiv, aus dem du immer wieder die selben Bausteine herausholst und einfach neu kombinierst. Oder anders ausgedrück, lauter altes, was sich bewährt hat, kommt wieder zum Einsatz.

    Eine KI fängt auch an, Neues zu erstellen, was unter umständen oder auch ganz sicher besser sein wird oder sein kann als das "alte Zeugs"! Das ist der Unterscheid zu früher und heute. Das heisst nicht automatisch, alles Alte ist schlecht und alles Neues ist top! Aber man darf bei einer KI auch gespannt sein, ob sie nicht irgendetwas wirklich besseres erstellt hat.

    Gruß Stefan, der von PC und Co so gar keine Ahnung hat...

    Man darf nicht alles glauben, was man denkt! ;)

  • Eine KI fängt auch an, Neues zu erstellen

    Das ist der Punkt, an dem ich erhebliche Zweifel habe.

    kleines Archiv

    Ich glaube, Du unterschätzt, was bei Mainframe-Kunden = großen Firmen an Programmbibliotheken existiert. Mein Archiv ist zwar selektiv für das, was ich heute noch per Hobby und privat nutze. Im Laufe einiger Berufsjahre kommt einiges zusammen. Eigene Ideen (Tools und Teile dazu) habe ich noch nie weg geworfen, ob noch benötigt oder nicht (machen dann die Erben, hi). Kombinationen von Programm-Teilen nenne ich noch nicht "neue Erfindung". Spart zwar Zeit, aber auch bei der Programmierung kommen wir in die gleiche Diskussion zur Kreativität wie bei den übrigen KI-"Produkten". Selbst bei der Bilderstellung #11 brauchte die KI Anweisungen (die mir Copilot "re-engineered" hat). Die Bild-KI füllt dann nur noch den Rahmen aus. Kreativität ist etwas anderes (aus meiner Sicht).

    Nur weil die KI aus einem "Müllhaufen" Erkenntisse heraus fischt, die man selber noch nicht hatte, hat sie diese Erkenntnisse nicht selber erfunden, sondern nur gefunden.

    .... ein unerschöpflichen Thema :) ............. 73 Peter