Mal eine theoretische Frage:
- ich höre oft unterschiedliche Bewertungen von Magnetic-Loop Antennen, -ich selbst hatte mal eine Eigenbau-Indoor Magnetic Loop mit mehreren je 2m langen Plastikrohren, die mit Grillalufolie umwickelt waren und insgesamt 3m Durchmesser hatte (im Altbau, Deckenhöhe 3,40m). Die Ergebnisse waren auf 80m optimal, aber, aber, draußen hing über dem Gebäudedach eine Kelemen Dipol Antenne in 20m Höhe, Wie sich in Tests herausstellte, induzierte die Loop die HF wahrscheinlich in die Dipolantenne, die somit in die Abstrahlung mit einbezogen wurde, dies erklärte man mir damals in den Anfang der 80er Jahren (u.a. Günter, DL1BU) meine super Feldstärke mit der Indoor Loop.
Nun meine Frage: Wenn ich, wie bei mir, eine super Dachrinne und Regenfallrohr habe, die ich als Gegengewicht mit kurzen Drähten als L-Antenne, erziele, wie würde eine Magnetic Loop, sagen wir mit Durchmesser von 2m reagieren, die auf der Balkonmauer stehen würde. Die Dachrinne und das Regenfallrohr wären nicht verbunden, aber, würden sie auch die von der Loop ausgestrahlte HF-Energie aufnehmen und ggfs. verstärken. Jeder kennt die Effekte, wenn man mit dem Auto über eine Brücke eines Flusses fährt und das Signal plötzlich ansteigt, oder man, wie ich heute unter der O-Bus Oberleitung in Solingen Radio Caroline auf 648kHz mindestens 10dB stärker empfängt?
Also: Ist es nicht unwichtig, in welcher direkten elektrischen HF Umgebung (Balkonamierung, regenfallrohr, Dachrinne usw.) "kleine" Antennen, wie Magnetic-Loop betrieben werden in Bezug auf die Anhebung der Feldstärke, die man erzielt, sowohl bei Empfang, als auch beim Senden. Das längere Ausprobieren wäre bei meinem QTH kein Problem, würdet ihr mir raten, diesbezüglich mal Versuch zu starten, die nahe gelegene WEB.SDR Receiver würde ich, wie bisher als Referenz-Empfangsantennen nutzen. Die Loop hätte den Vorteil, dass sie bei Empfang einiges des man-made-noise reduzieren würde,
Gibt es entsprechende Literatur hierzu?
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Winni