Kreative Lösungen für Balkonantenne gesucht

  • Hallo zusammen,

    ich möchte auf meinem Balkon eine unauffällige Kurzwellenantenne betreiben und suche nach praktikablen Lösungen. Aktuell bin ich auf der Kurzwelle nur portabel aktiv, schaffe es aus beruflichen Gründen aber bei weitem nicht so häufig wie ich es gerne würde. Mir ist klar, dass ich mit einer Balkonantenne sehr viele Kompromisse eingehen muss und erwarte kein DX-Feuerwerk. Mir würde es schon völlig ausreichen, wenn ich nach Feierabend das eine oder andere QSO in CW machen könnte. Am schönsten wären natürlich 30 m und 40 m, ich halte aber 20 m für das am ehesten machbare Band. Gegen die höheren Bänder habe ich nichts, aber mir geht es schon darum, einfach regelmäßig und einigermaßen zuverlässig QSOs fahren zu können.

    Gegeben ist folgende Situation:

    • 1. OG in einem Haus mit ingesamt 3 Stockwerken, ich habe also einen Nachbarn über mir.
    • Balkonbreite: 280 cm
    • Höhe vom Boden des Balkons bis zum darüberliegenden Balkon: 250 cm
    • Der Balkon ist aus Beton und ungefähr zur Hälfte in das Gebäude eingelassen (60 cm) und zur anderen Hälfte freistehend (50 cm)
    • Das Geländer ist aus Metall und ca. 90cm hoch, eine Erdung kann ich nicht erkennen, es ist aber natürlich mit dem Balkon verschraubt
    • Neben dem Balkon verläuft ein Regenrohr aus Metall, das in den Boden führt, also sehr wahrscheinlich geerdet ist
    • Eine Seitenwand hat einen durchgehenden Sichtschutz mit Metallrahmen über die volle Höhe

    Bisherige Überlegungen:

    Eine Magloop erscheint wegen der starken Metallumgebung problematisch (Kopplung, Verluste). Ich suche aktuell also eher nach unauffälligen Drahtantennen (Loop um die "Stirn" des Balkons?), mit denen ich mein Glück versuchen könnte. Das Metallgeländer scheint mir aktuell ein Nachteil zu sein, aber könnte ich es ggf. nicht auch zu meinem Vorteil nutzen? Vielleicht kann ich es als Gegengewicht oder sogar selbst als Teil einer Antenne nutzen? Das Regenrohr könnte als Erdnung dienen.

    Hat jemand kreative Ideen, wie ich weiter vorgehen könnte? Messquipment ist vorhanden und auch sonst bin ich in Sachen Werkzeug vernünftig ausgestattet und habe keine Angst vor Selbstbau. Mir fehlt lediglich ein bisschen die Erfahrung, bislang habe ich einfach Portabelantennen nach Anleitung gebaut. Wenn das mit der Balkonantenne aussichtslos ist, wäre vermutlich eine Indoor-Magloop die letzte Option. Für das 2 m Band nutze ich aktuell eine Monoquad im Fenster, das funktioniert zumindest für Relaisfunk und auch direkte QSOs mit Funkamateuren in der Nähe.

    Vielen Dank für Eure Antworten
    Peter

  • Hast du Gelegenheit einen dünnen Draht zu einem umstehenden Baum oder einen anderen Pfosten zu spannen? Dann käme eine Endfed in Frage

    73, de Günter

    "For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong" (H.L. Mencken)

  • Hallo Peter,

    mit so wenig Platz ist es mit Draht immer schwer. Schau dir dazu mal diese Antennen an:

    https://dl7ahw.darc.de/Superantenne00.htm

    Ich habe nach diesem Prinzip eine für 40m gebaut und eine für 80m. Auf 40 bin ich in SSB bis Moskau gekommen und bis an die Ostküste der USA. Auf 80m hatte ich in Europa oft ein gutes Signal. Somit dürfte es für cw kein Problem sein.

    Du musst seine Seite etwas durchsuchen, da hat er auch ein Berechnungsprogramm abgelegt.

    Gruß Stefan

    Man darf nicht alles glauben, was man denkt! ;)

  • Hast du Gelegenheit einen dünnen Draht zu einem umstehenden Baum oder einen anderen Pfosten zu spannen? Dann käme eine Endfed in Frage

    Leider nicht. Auf der Balkonseite des Hauses ist der Garten der Nachbarn unter mir, die wahrscheinlich keinen Draht über ihre Terrasse gespannt haben wollen. Zur anderen Seite ist zwar noch eine Gemeinschaftsfläche mit vereinzelten Bäumen, aber da dort eine beliebte Abkürzung langführt, ist dort nicht wenig Publikumsverkehr. Der Draht würde sofort sehr vielen Menschen auffallen. Das müsste ich dann also schon offiziell über den Vermieter machen, aber so strikt wie alleine die Hausordnung schon ist, glaube ich nicht, dass ich da eine positive Rückmeldung erhalte.

    Vielen Dank schon mal, das schaue ich mir mal etwas näher an!

    • Das Geländer ist aus Metall und ca. 90cm hoch, eine Erdung kann ich nicht erkennen, es ist aber natürlich mit dem Balkon verschraubt
    • Neben dem Balkon verläuft ein Regenrohr aus Metall, das in den Boden führt, also sehr wahrscheinlich geerdet ist
    • Eine Seitenwand hat einen durchgehenden Sichtschutz mit Metallrahmen über die volle Höhe

    Nur kurz zu den Erdungsverhältnissen:

    * Die Erdung von Metallteilen auf dem Balkon kannst Du mit dem Schutzleiter der nächstgelegenen Steckdose messen (den außen liegenden "Feder-Kontakt" der Schukodose). Bitte erst eine Spannungsmessung zur Sicherheit, ab 500V~ abwärts bis kleinstem Bereich, dito per Gleichstrom. Letzteres wegen evtl. Restspannung (woher auch immer), die evtl. eine Widerstandsmessung verfälscht. Danach auf Widerstandsmessung - bei Erdung im 1- bis max. unterem 2-stelligem Bereich.

    * Das Regenrohr als "Erde" kannst Du m.E. knicken, weil es spätestens im oberen Bodenbereich oder Mauerwerk per Plastik (oder bei uralt per Ton-,Beton-Röhre) weiter geht. Taugt allenfalls noch als ziemlich schlechtes Gegengewicht.

    Aus dem Rest halte ich nicht mich raus. Frohe Ostern, 73 Peter

    Edited once, last by DB6ZH: typo: gehudelt .... (April 2, 2026 at 5:10 PM).

  • Die Nähe zum Bauwerk / zu Metallteilen macht es nicht einfach, man will ja mit der Energie nicht die Wand / das Geländer heizen. Ich habe eine ganz alte Antenne sinngemäß aus vorhandenem Kram nachgebaut, die auch mal im FA digest beschrieben wurde. Sie besteht aus einem mechanisch kurzen induktiv geladenen L/2-Strahler (hochohmige Spannungsspeisung) und einem Monoband-Fuchskreis.

    Im Digest mit Rohr aufgebaut verwende ich eine Stipprute mit Draht. Die Ladespule und der Fuchs sind in 2 ehemaligen Cremedosen auf Ringkern gewickelt. Daher heißt die Antenne hier Biomaris-Antenne. Die Dosen sind mit je einer Heizungsrohr-Schelle auf die Angel gesetzt, eine mittig, eine am Ende.

    Es ist eine Monoband-Lösung, mit umsteckbaren Ladespulen und einem variablen Fuchs wären aber Mehrband möglich. Mit einer 7m Stippe ist 40m schon ein harter Kompromiß, auf 20m hingegen ist es durchaus eine Antenne.

    Im Dunkeln zeigt die Stipprute rechtwinklig horizontal vom Bauwerk weg und fällt nicht auf / wird dann wieder eingezogen. Welcher Klapskopf angelt da nachts vom Balkon aus? :/ Und, beißen se? :D 73! Jochen

  • Moin Peter, willkommen im Forum.

    Taugt allenfalls noch als ziemlich schlechtes Gegengewicht

    oder, wie Günter schon schrieb, als Antenne. Und das Geländer als Gegengewicht. Letzteres ist oft der Fall, wenn ich die vielen Texte und Bilder in Erinnerung, die ich über Jahzehnte gesehen habe. Auf die Schnelle Fundstücke aus dem www. https://dl4eax.darc.de/index.php?id=balcony-antennas Ferner die Lösungen von Ingo, DK3RED https://www.qrp4fun.de/de/s15.htm

    Bei Google finden wir weitere Ideen. Begriffe wie "ham radio antenna for apartment balcony" oder auch in deutscher Sprache helfen weiter. Die MP1 und Nachfolger sind in den verlinkten Beiträgen zu finden. Mehr für die höheren Bänder.

    Forum Balkongerüst aus Stahl - wenn das nicht funkt, was dann?! Eine kurze Suche im Forum > Ergebnis.

    Ferner diesen RE: Fragen zur Auswahl und zum Aufbau einer KW Antenne und folgenden Beitrag von Peter, DL3NAA als Anregung nehmen.

    73, Michael, DF2OK.
    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~ YouTube ~
    - Morsecode ~ The ART of communication. - (DF2OK) - No computer required, just human skill. And: Real pilots don't need engines.

    Edited 4 times, last by DF2OK (April 2, 2026 at 7:07 PM).

  • Die MP-1 auf dem Balkon liefert eher ernüchterne Ergebnisse (aus eigener Erfahrung). Sie will nicht vor die Wand geklatscht werden und funktioniert am besten mit elevated radials - nicht mit einem bedämpften Geländer.

    Eine Antenne besteht als Gesamtes aus sich selbst und aus ihrer Umgebung - das ist das eigentliche Problem. Sich mit wachsender Wellenlänge vergrößernd....

  • ... und schieb die Idee mit den MagLoops mal nicht zu weit weg.

    Wechselwirkungen mit benachbarten Strukturen hast Du bei jeder Antenne am Haus und einmal (sauber) aufgebaut und abgestimmt, sind MagLoops in solchen Umgebungen recht gut beherrschbar.

    Ihr Wirkungsgrad liegt am Ende nicht wesentlich unter anderen Kompromisslösungen für Deine Situation (es sei denn, Du schaffst die von Jochen vorgeschlagene Drahtlänge oder gar mehr doch irgendwie),
    ihre Schmalbandigkeit ist beim Empfang in städtischen Umgebungen zusätzlich hilfreich.

    72/73, Tom 4 . .-

    Das schöne an einheitlichen Standards ist, dass man so viele verschiedene zur Auswahl hat.

  • Im Dunkeln zeigt die Stipprute rechtwinklig horizontal vom Bauwerk weg und fällt nicht auf

    ...und daran lässt man einen Draht herunterbaumeln. Also so, als würde man angeln. Also nix mit Topload. Random wire. Keep it stupid simple. KISS Prinzip.

    73, Michael, DF2OK.
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    Edited once, last by DF2OK (April 2, 2026 at 6:47 PM).

  • ... der das Diagramm kaputt macht .... (sieht aus wie ein Donut)

    Gegen eine zur Rutenachse rotationssymmetrisch ausgebildete Topload ist nichts einzuwenden - im Gegenteil. Für meine Stippe sind zwei gekreuzte Drähte allerdings bereits mechanisch zu fett. Baut man das Ding aus getapertem Alurohr, so ist die topload möglich - aber das ganze Ding ist dann nicht mehr unauffällig und mit 3 Handgriffen zusammenzupacken.

    Magloop habe ich auch, Drehko mit einem Modellservo (auf 180° umgebaut) betätigt.

  • E-Feld Sendeantenne auf einem umbauten Balkon? Na ja, dann lieber das Regenrohr anpassen.

    73, de Günter

    Sprichst das das jetzt einfach so vor dir her oder hast du tatsächlich mit diesen Antennen schon umfangreiche Versuche ausprobiert?

    Ich habe sie tatsächlich getestet auf meinem mit Kupfer umrandeten Balkon, nur mit einem kurzen Besenstil knapp nch draußen und war mehr als überrascht, was tatsächlich funktioniert! Ich kann diese Antennen allemal empfehlen.

    Gruß Stefan

    Man darf nicht alles glauben, was man denkt! ;)

  • Ich habe sie tatsächlich getestet auf meinem mit Kupfer umrandeten Balkon, nur mit einem kurzen Besenstil knapp nch draußen und war mehr als überrascht, was tatsächlich funktioniert!

    Ich habe auch schon eine Alu Haushaltsleiter mit einem LC-Glied angepasst und gesendet. Und damit QSOs gefahren, sogar mit USA. Kein Witz, war ne Wette (gewonnen)

    Man kann so ziemlich mit allem Metall funken, so lange man es an 50 Ohm anpassen kann, das ist bekannt. Nur der Wirkungsgrad macht den Unterschied. Jedes Stück Leiter, in das Strom fließt, sendet und empfängt. Das da was geht heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass es eine effektiv wirksame Antenne ist. Schon allein weil der Vergleich mit einer effektiven Antenne fehlt. Eine Diskussion darüber ist daher müßig. Aber es stimmt, eine schlechte Antenne ist besser als keine Antenne. Und ein angepasstes Regenrohr ist nicht zu unterschätzen.

    73, de Günter

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  • Ich muss im Sinne des Fragestellers jetzt trotzdem darauf eingehen:

    Okay, Günter, dann sind wir uns zumindest nicht ganz uneinig. Ich habe aber mehrere Tests und Vergleiche gefahren, mit teils großem Aufwand. Einen Teil, ganz speziell auf meine Situation hier mit Loggiabalkon und später dann in einem Vergleich. Ein Dipol in 5m Höhe, dessen Enden 2m über dem Boden endeten auf einer halbwegs freien Wiese gegenüber einer dieser kapazitiven Antennen in ca. 3m Höhe war die kapazitive Antenne sehr oft 6dB schlechter, manchmal auch 10 bis 12 dB, aber nie schlechter.

    Fazit: Ob mich jetzt auf 80m oder 40m die Gegenstation mit S9 oder S7 empfängt, ist egal, es ermöglicht mir in der Regel immer ein QSO.

    Eine Magnetic Loop kann man auch bauen und verwenden, man kann sie auch fertig kaufen für sehr viel Geld und sich über die ewige Nachstimmerei aufregen oder es als gegeben nehmen. Aber die kapazitive Antenne ist ihr gegenüber nicht wirklich schlechter. Und das bei einem Preis, wenn ich Dose und Draht noch kaufen muss von unter 30 Euro. Das alleine wäre ein Versuch wert. Ein Balkon ist so oder so eine große Herausforderung, da wird auch die kunstvollste Drahtantenne einen sehr schlechten Wirkungsgrad haben.

    Ein Versuch wäre es wert!

    Gruß Stefan

    P.S.: Die GPM-1500 wird auf 80m mit -30dB angegeben und auf 40m mit-20dB!

    Man darf nicht alles glauben, was man denkt! ;)

  • Auf alle Fälle ist experimentieren hilfreich. Ein Kochrezept wird es kaum geben.

    Gutes Zubehör- ein ATU wie LC(L) oder Z-Match. Wenn man noch mehr Gegengewicht benötigt, dann kann man den Balkonboden mit verbundenen Hühnerdraht auslegen. Kunstrasen drüber, getarnt. ;)

    73, Michael, DF2OK.
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    Edited 2 times, last by DF2OK (April 2, 2026 at 9:19 PM).

  • Hallo Peter,

    ich habe dir unter deiner DARC Email Adresse geschrieben (ist fast ein Roman geworden), aber ich habe seit 40 Jahren eine vergleichbare Wohnsituation und habe "das beste" daraus gemacht, ich bin fast täglich qrv und höre auch viel MW und LW, und kenn OMs, wie Uli, DF4JG, die es ähnlich gemacht haben, kurz für die anderen Leser hier: Eine der wohl besten Lösungen für 160-30m liegt bei Peter in der grandiosen Balkonamierung des gesamten Hauses (evtl. einschließlich der Nachbarhäuser plus dem Regenfallrohr einschließlich der Dachrinne), beides geht weit über die Höhe der 1. Etage hinaus und geht in die Abstrahlung eines jeglichen Drahtes ein. Z.B. CG-3000 Tuner (oder ähnlich) fest auf dem Balkon positionieren und dann mit Drähten (ab 2m geht das schon, ehrlich, hab ich ausprobiert, bzw. DF4JG macht es ausschließlich) experimentieren und in entsprechenden WEB-SDR Radios auf unterschiedlichen Bändern den Träger (2-5watt) beobachten. Ich bin nicht der einzige, der nach dieser Methode rund um die Uhr mit QRP in CW Funkbetrieb machen kann,

    73

    Winni

  • Ich sehe das so wie hier schon mehrmals gesagt: Entweder einen Stab (in der Art Bierdosenantenne vielleicht), der sich aus dem Balkon (zumindest etwas) hervorwagt, oder eine Magnetloop (hatte ich früher mal im Fenster stehen). Manche verzieren das mit Blumentöpfen oder Vogelhäuschen. Im Beton des Balkons dürfte eine Menge Eisen stecken, der schirmt sicher gut ab. Zu Dachrinnen habe ich ein geteiltes Verhältnis, sie können die HF wunderbar im ganzen Haus verteilen, wenn die Steckstellen kontakt haben. Ich habe vorm Fenster ein schönes Fallrohre (verzinktes Blech?), die Stoßstelle hat keinerlei Kontakt. Aber wie schon gesagt wurde, Vorhersagen sind Kaffeesatzlesen, man wird testen müssen, ob und was geht. Zumindest scheint erst mal keine Straßenbahn vorbeizufahren wie vor meinem Balkon, da ist alles vergebens Indoor kann sehr schwierig werden, wenn da gegossene Stahlbetondecken verbaut sind, da ist dann auch ein dickes zusammenhängendes Geflecht drin. Auf der Innenseite des Fensterrahmens lassen sich auch ca 4m Draht unterbrimgen. " 2 Fenster nebeneinander könnten dann eine Art Dipol werden, so mit abgeklappter End-Lasr. Hängt etwas von der Art des Fensters ab.

    73 Reiner

  • Apropos Fenster https://www.reddit.com/r/amateurradio…_from_an/?tl=de Bilder scrollen plus vieler Informationen im Text.

    "Es ist erstaunlich, was man erreichen kann, wenn man es versucht!" Schöner Kommentar.

    73, Michael, DF2OK.
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    Edited 2 times, last by DF2OK (April 2, 2026 at 9:17 PM).

  • Zumindest scheint erst mal keine Straßenbahn vorbeizufahren wie vor meinem Balkon,

    Hallo Reiner,

    Strassenbahnleitungen haben den Vorteil, dass die tragende Stahlseilkonstruktion, die oft auch an den Hauswänden endet, meist stromlos sind, diese eignen sich auch als Antenne. Ich habe jahrelang in der Altstadt mit der Lampenabspannung als Antenne gut Funkbetrieb gemacht, der ein oder andere, der mich kennt, wird sich erinnern,

    73

    Winni

    *In den 60er Jahren, da war ich Höramateur, aber ich erinnere mich, dass es einen OM gab, der im Ruhrgebiet mit einem dicken Kondensator sogar die Stromführende Leitung der Strassenbahn sendeseitig als Langdraht genutzt hatte.