Telephoniert mein Rechner nach Hause?

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  • Die wirst Du auch nicht finden. https://de.wikipedia.org/wiki/Tor_(Netzwerk) bietet genügend Information, u.a. auch per Artikel Ende [98] https://www.tagesschau.de/investigativ/p…tzwerk-100.html

    Den MITM kenne ich seit den 70ern mit den ersten Mainframe-Vernetzungen als Sicherheits-Standard speziell im Banking-Bereich, vergleichbar einer "galvanischen Trennung" in Kabeln. Das ist kein grünes Männchen in der Mitte einer Leitung, sondern nach heutigem Jargon eine Art Proxy in den etablierten Systemen.

    Wir sind jetzt genügend OT und ...... fertig. 73 Peter

    Peter, Du hast anscheinend nicht verstanden, was ich geschrieben hatte und was im Wikipedia Artikel steht und auch den Artikel der Tagesschau nicht. Ich hatte ganz klar geschrieben, der einzige Angriffspunkt sind die beteiligten Maschinen selbst, bei TOR, bei Ende-zu-Ende Verschlüsselung.

    Ein MITM Angriff und ein Proxy sind völlig unterschiedliche Dinge. Ein MITM muss die geschützte Verbindung aufbrechen, nicht die Verschlüsselung der Daten, aber die mit Handshake und Zertifikaten gesicherte Verbindung, ein Proxy muss das nicht, weil dieser ein Verbindungsendpunkt ist. Deine "galvanische Trennung" aus der Mainframe Zeit hat auch nichts mit dem MITM zu tun, von dem ich schreibe! Der bekannte Poodle Angriff ist auch nicht mehr möglich, ausser es verwendet jemand die veralteten TLS Versionen, die sind aber schon seit vielen Jahren kein Standard mehr und heutige Webbrowser verweigern sogar die Verbindung damit, wenn man es nicht explizit erlaubt.

    Entschuldige, aber ich kann Deine Aussagen nicht einfach so unkommentiert stehen lassen, weil sie schlicht falsch sind.

    Zum Video:

    Wer daheim wissen möchte, was in seinem Hausnetz so los ist und welches System wohin telefoniert, kann den schon erwähnten piHole auf einen Raspberry packen und dazu noch einen Proxy einsetzen. Direkten Internet-Verkehr sperrt man in seinem Router, nur noch der DNS des piHole und der Proxy-Server (zum Beispiel Squid, kann man mit auf den Raspberry packen) dürfen eine direkte Internet-Verbindung aufbauen. Der Raspberry ist dann das Gateway, muss man natürlich auf den Systemen als Standard-Gateway eintragen, sonst geht gar nichts mehr, wenn man den Internetzugang am Router gesperrt hat. Dann kann man im Log vom piHole und vom Proxy sehr genau sehen, welche DNS Abfragen und welche Ziele im Netz von welchem System im Heimnetz aufgerufen werden. Wer es dann noch genauer wissen möchte, lässt Wireshark auf dem Raspberry mitlaufen, zur Protokollierung des gesamten Netzwerkverkehrs. Das geht völlig transparent, weil man eben den direkten Zugriff auf die Netzwerk-Interfaces hat.

    Proxy und piHole oder piHole ähnliche Systeme sind Standard, wenn man Netze schützen will. Kein sicherheitsbewusstes Unternehmen lässt seine Maschinen einfach so ins Internet, jeglicher Zugriff wird gesteuert und basiert auf Freigaberegeln und Überwachung. Auch IDS und DPI wird von modernen Firewall Systemen entsprechend unterstützt. Wer damit ein wenig experimentieren möchte (oder sein Fachwissen ins 21. Jahrtausend heben möchte), dem kann ich pfSense oder OPNSense nahelegen.

    73, Tom

  • Der gute Mann ist überfordert ... der soll uns mal machen lassen

    Hallo Hajo,

    das ist im Alter überall so, :) , da muß man durch. Ich habe etwas Glück durch die jahrelange Bankenbetreung auf IT-Seite, XYL als gelernter Bankkaufmann. Da kann man etwas gegenhalten und bei Angeboten noch per Kopfrechnung für Verblüffung sorgen. Bei mehr als 3jährigen Anlagen lächele ich immer und bitte, mein Geburtsdatum/Alter mal mit der Sterbetafel zu vergleichen. "Für die Erben ...." ...... bleibt genug übrig, und Thema erledigt. Muß ich nur bei neuen Mitarbeitern wiederholen..... Das läuft recht entspannt bei drei Instituten. Wir hatten das vor zig Jahren mal aufgeteilt, für kleinere Sparanlagen und später blieben drei übrig. Millionäre sind wir nicht, eher schottisch veranlagt und und nutzen nur die Konkurrenz der Banken etwas aus.

    Smartphone machen wir Null und bis Corona nur Papierüberweisung und Auszugsdrucker. Kein Geldautomat, keine PIN, Karte vorgelegt und bringen lassen. Die freuen sich inzwischen, daß ich jetzt Online-Banking mache und an den Automaten gehe. Ab und an zum Schalter hin "Grüß Gott. Wie geht's Ihnen", damit der Filial-Kundenzähler wieder tickt. Habe ich mal dazu gesagt und freundliches Gelächter plus Zustimmung geerntet. Die Filialen werden ja von allen Banken ausgedünnt.

    Bei dem, was Du unter "heute" aufführst, inkl. Smartphone App, bin ich konsequent dumm und verstehe nichts davon. Das gibt immer irritierte Blicke. "Sie sehen doch meine grauen Haare ....." und freundliches Lächeln hilft immer. Ist aber außer Banken auch im PC-Geschäft so. Ich hatte das schon mal gepostet: Ich wollte für APRS ein Y-COM-Kabel (GPS-Maus und APRS-Controller an einen COM). Freundliche junge Dame nach "Kontrollblick": "Das geht überhaupt nicht. Für was brauchen sie es denn". War gerade gut drauf: "Für einen Hypothenusen-Quadratur-Modulator". Knallroter Kopf "Da muß ich den Chef holen.". Der hat sich später richtig amüsiert, als die Dame weit genug weg war und ich aber schon um Stillschweigen gebeten hatte. Sie war ja sehr freundlich und auch nicht irgendwie überheblich.

    Manchmal hat Alter auch Vorteile. Motto: Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.

    Jetzt aber genug OT für heute, 73 Peter

  • Ich hatte ganz klar geschrieben, der einzige Angriffspunkt sind die beteiligten Maschinen selbst, bei TOR, bei Ende-zu-Ende Verschlüsselung.

    Ein MITM Angriff und ein Proxy sind völlig unterschiedliche Dinge.

    Hallo Tom,

    es macht wenig Sinn, wenn wir weiter diskutieren. Ich hatte geschrieben "eine Art Proxy". Ich widerspreche Dir auch nicht, nur habe ich keine Bock unsere unterschiedlichen Begriffswelten hier auseinander zu klamüsern. Ich vermute, daß die Mehrzahl der Mitleser weder mit meinen Fachausdrücken (wenn ich die verwenden würde) noch mit Deinen zurecht kommen würden. Ich vermeide deshalb möglichst fachspezifische Ausdrücke. Sicherheitstechnische Dinge diskutiere ich eh nicht, das müßtest Du bemerkt haben.

    73 Peter

  • Ich habe jetzt den Threat eine Weile verfolgt und muss mich jetzt einfach mal einklinken. Bei einigen Aussagen hier kann ich nur mit dem Kopf schütteln und muss auch unbedingt eine Lanze für Tom DL7BJ brechen.

    Das hier zwei OMs das Smartphone ablehnen, sei es drum. Das einer jetzt erst seit kurzem Online-Banking macht…Ok. Seine Sache. Aber dass beide Herren dann auch noch stolz drauf sind, macht mich irgendwie fassungslos.

    Ist das jetzt schon Technologiefeindlichkeit oder einfach eine Ausrede, sich mit neuen Technologien nicht mehr befassen zu müssen.

    Zeit meines Lebens habe ich mich für neue Technogien interessiert, sie ausprobiert und versucht sie auch zu verstehen. Ob das Online-Banking war, noch im BTX Zeitalter!, jetzt mit HBCI und Chipkarte, das sicherste Banking Protokoll ever. Ich hatte eine eigene Mailbox für Fidonet mit Modem laufen, alles noch vor dem Internet. Linux läuft bei mir schon von Anfang an der 90er mit, parallel noch mit UNIX und Solaris in der Firma.

    Mein Heimnetz ist genau aus Gründen des obigen Themas in VLANS für Privat, TV und Medien, Gäste, IoT und Home Assistant separiert; und auch ich habe Pi-Hole auf einem Proxmox Server mit mehreren VMs zum Experimentieren laufen. Ich hatte sogar mal für einige Zeit einen Server Knoten für Bitcoins laufen, um die Blockchain Technologie zu verstehen.

    Ich bin jetzt inzwischen im stolzen Alter von 70, komme also ebenfalls aus der Mainframe Zeit und kann mich jetzt endlich im Ruhestand mit viel, viel Zeit den neuen Sachen widmen. Das nennt sich, glaube ich, lebenslanges Lernen. Und natürlich habe ich ein Smartphone, mache auch drauf Banking und nutze ebenfalls tagtäglich die KI ChatGPT und Gemini. Ich vertraue auf meinen Sachverstand und gebe natürlich nicht unnötig alle meine Daten raus. Datensparsamkeit ist hier der Schlüssel.

    Aber ja, trotz meiner „Technologieoffenheit“ hi, habe ich noch CW gelernt. Und die Software des Morsetutors von W8TEE hat Matthias DF2OS, mein Funkerkollege aus dem Klub, komplett mit Gemini umgeschrieben. Einfach genial!

    Meinen alten Kenwood habe ich verkauft und setze auf die moderne SDR Technik einschließlich Remote Control und Anbindung an mein internes LAN.

    Aber jetzt zum Thema: Es kam ja die Frage auf, ob mein Rechner irgendwohin zu Dritten telefoniert und damit das Problem, wie ich das herausfinde.

    Ich kann Tom nur vollumfänglich in seinem Beitrag #21 zustimmen. Setzt Pi-Hole und Squid auf einen Raspberry ein und ihr seht genau, was auf Eurem Netz so los ist. Bei mir läuft zwischen der Vodafone Kabel Fritzbox, dieser vertraue ich nämlich nicht, und meinem internen Netz ein separater Router, eine sogenannte Router Kaskade. Es ist ein Mikrotik Gerät mit RouterOS, schon ein bisschen etwas Besseres. Auf dem läuft eine sogenannte „Stateful Inspection Firewall“, die sich rein- und rausgehende IP-Pakete genau anguckt. Und ja, wie Tom schon anmerkte, man muss sich schon etwas anstrengen, um „sein Fachwissen ins 21. Jahrtausend zu heben“. Da gehört schon etwas Geduld und Lernwillen dazu.

    Und zum anderen Thema, zum Disput zwischen Tom und Peter. Richtig ist, ein MITM ist eine Form eines Angriffs auf eine Kommunikation. Ein Proxy ist ein Service in der IT Welt, realisiert durch ein Stück Software und läuft in der Regel auf einem Stück Hardware. Zwei unterschiedliche Sachen. Nicht verwirren lassen: Es gibt auch sogenannte MITM-Proxys. Das ist Software, die die Kommunikation abfängt, also wie ein „Man in the Middle“ fungiert und mitliest.

    Und noch was zu TOR. Der Begriff wurde hier ja auch genannt. Auch ich nutze TOR aus verschiedenen Gründen. TOR ist anonym und sicher, falls man sich an bestimmte Regeln hält. Die Kommunikation innerhalb des TOR-Netzes knackt keiner. Problem sind die eingehenden und ausgehenden Knoten des Tor Netzes. Die eingehenden und ausgehenden IP-Pakete sind dann nämlich unverschlüsselt. Also wer sich beispielsweise aus dem TOR-Netz in seine E-Mail Mailbox außerhalb TOR mit seinem User einwählt, kann identifiziert werden. Kann man sich aber auch hervorragend von Gemini oder ChatGPT erklären lassen, falls man es nutzt. 😉

    Ein Aufbrechen der Anonymität im TOR Netz ist nur mit einer massiven Überwachung fast aller Eingangs und Ausgangsknoten möglich. Das könnten nur große Organisationen mit viel Geld und länderübergreifend machen. MITM wäre also schwierig zu realisieren. Die Gründe hat Tom vorher schon richtig erläutert.

    73 de Dirk

  • Moin Dirk,

    Zeit meines Lebens habe ich mich für neue Technogien interessiert, sie ausprobiert und versucht sie auch zu verstehen. Ob das Online-Banking war, noch im BTX Zeitalter!, jetzt mit HBCI und Chipkarte, das sicherste Banking Protokoll ever.

    Jo, das war noch was mit BTX und Banking. Ich sag auch immer noch HBCI, aber eigentlich heißt das heute FinTS, werde ich mich wohl nie dran gewöhnen ;) Nutze ich auch.

    Ich hatte eine eigene Mailbox für Fidonet mit Modem laufen, alles noch vor dem Internet. Linux läuft bei mir schon von Anfang an der 90er mit, parallel noch mit UNIX und Solaris in der Firma.

    Das Internet gab es damals auch schon, nur das WWW noch nicht, bzw. in den Kinderschuhen. Fidonet, 2:241/1120, immer noch im Kopf ;) Alles unter Linux mit fidogate als Gateway zwischen FidoNet und Usenet (damals und heute immer noch ein Teil des Internets) und das "aktive" ISDN Modem war eine DOS Kiste mit WatTCP, weil es für Linux noch keine Unterstützung für ISDN Karten gab, mit eigener Software, die übers Netzwerk so getan hat, als wäre es ein Modem, so konnte der Linux Rechner das nutzen. Auch alles Anfang der 90er. Im QRL damals QNX und SCO, neben Novell Netware. Den richtigen Tritt hat mir dann aber der DEC Ultrix Cluster gegeben.

    Es ist ein Mikrotik Gerät mit RouterOS, schon ein bisschen etwas Besseres.

    Die Dinger sind klasse und das RouterOS bietet kaum Angriffsvektoren, wenn man alles richtig macht. Und nicht mal teuer. Die werden, soweit ich weiß, auch im HamNet eingesetzt, mit den Geräten von Ubiquiti.

    So umfangreich mache ich das allerdings nicht hier zu Hause, piHole klar, auch als Standardgateway vor der Fritzbox. Aber ansonsten eher rudimentär. Ich darf mich im QRL austoben ;)

    Ich kann Deine Verwunderung nachempfinden. Das ist wie in unserem Hobby mit den neuen Übertragungsarten wie FT8 & Co. Wenn man mitreden möchte, muss man sich damit erst mal auseinander setzen und nicht den ganzen Unsinn in den sozialen Medien glauben. Eigentlich sind doch gerade Funkamateure immer an neuer Technik und gerade Kommunikationstechnik interessiert. TCP/IP ist für uns doch kein neues Feld - mit ein paar Einschränkungen haben wir mit 44.0.0.0/8 (Teile an Amazon verkauft) sogar ein eigenes Netz. Mit dem HamNet, den ganzen Link-Verbindungen, den Usereinstiegen, dem NPR oder auch damals mit AX.25 im PacketRadio ist diese Technik doch schon vor der umfangreichen Nutzung des Internets im Amateurfunk etabliert gewesen. Layer 2 AX.25 statt Ethernet, Layer 3 IP und Layer 4 TCP/UDP - das haben wir im Hobby doch schon früh benutzt und trotzdem hakelt es im Layer 8? Nicht falsch verstehen, auch in unserem Hobby kann man sich nicht mehr mit allem beschäftigen und schon gar nicht alles wissen, aber die Offenheit gegenüber Technologien ist uns doch eigentlich in die Wiege gelegt worden.

    73, Tom

  • Hallo,

    Ich muss zugeben, dass ich ein Spätentwickler war und erst 1988 mein erstes Minix-System auf einem IBM-PC installierte. Seit diesem Zeitpunkt habe ich gelernt, mit absoluter Datensparsamkeit gegenüber der Aussenwelt zu überleben.

    Da die Netzentwicklung nicht zu meinen Interessensschwerpunkten gehört, bin ich erst vor wenigen Wochen darauf gestossen worden, dass die Aussenwelt meine Datenminimierung/ -vermeidung grossflächig ausgehebelt hat.

    Die extreme Vernetzung scheint sogar für Betreiber von elektronischen Diensten einen gezielten Eingriff in ihr System zu erschweren. Man empfahl mir, das System als jenes höhere Wesen, das wir verehren, zu akzeptieren und die daraus resultierenden Folgen stoisch zu ertragen.

    Diese Perspektive verstärkt bei mir nur die Tendenz zur Dateneinschränkung oder Neuhochdeutsch zum Cocooning.

  • Oft schlüpft aus so einem Cocoon nach einer gewissen Reifungszeit ein prächtiger Schmetterling.

    73, de Günter

    "For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong" (H.L. Mencken)

  • Diese Perspektive verstärkt bei mir nur die Tendenz zur Dateneinschränkung

    Man kann es auch so lösen, daß man nur einen PC im "Heimnetz" an's Internet läßt und dann "Offline" auf anderen Geräten weiter arbeitet. Es gibt in allen Systemen Firewalls, mit denen man sehr gezielt arbeiten kann. Ich hatte anfangs alles "Google" geblockt. Das war nicht sehr lange durch zu halten, weil fast alle professionellen Seiten mit irgendwas von Google liefen. Und wenn es auch nur Google-Fonts waren, die mit Seitenaufruf von Google abgerufen wurden. D.h. ohne Google ging zu viel nicht mehr. Seitdem läuft ein PC bei mir im Internet, die anderen im LAN ohne Internetzugriff.

    AX25 hatte ich von Anfang an mit gemacht. War etwa zur Zeit der BTX Einführung mit flächendeckendem X25-Support. Ich hatte zu der Zeit im QRL die Pilotinstallation in DE am Hals, weil einer meiner Kunden BTX-Anbieter wurde. AX25/PR im Afu wurde letztlich durch zu viele Filetransfers kaputt gemacht. Mailing war noch ok, aber es gab in Ballungsgebieten kaum noch Chancen auf QSOs, wenn endlos File-Transfers liefen (Großraum München). Der Pakratt 232mbx ist bei mir noch in Betrieb, jetzt für gelegentliches APRS.

    Kurz zu den Vorposts: ich mag einfach den Linux-Sprech nicht, weil wir zu 90% das gleiche meinen, deshalb auch keine Widersprüche zu 99% DL7BJ . Ich habe einfach keinen Bock die Mainframe-Begriffe dauernd zu "Linux-Gendern" und bin deshalb schon sparsam genug mit Fachbegriffen. Zum Smartphone: lehne ich deshalb ab, weil ich da so gut wie keine Kontrolle mehr über meine Daten habe. Beim PC kann ich bis auf's Bit rein langen, bei Smartphone-Apps müßte ich mir eine Parallelwelt an Tools dazu anschaffen. Das ist mir der Comfort/Nutzen nicht wert, weil einiges an abgehenden Infos nicht verhinderbar ist. Letztlich jeder kann meinen Aufenthalt nachverfolgen *) , kann Mithören und Mitsehen mit entspr. Wissen/Tools usw. Das geht bei meinem Telefon-Handy nicht, obwohl mir Win10 dessen Modem mal bei Aufladen am PC als möglichen Backup anbot. (Getestet und klappt sogar).

    *) Mein Mobil-APRS habe ich nach kurzen Zeit wieder aufgegeben, weil per Internet-Schnittstellen plötzlich weltweit nachgesehen werden konnte, wann mein Shack ohne Aufsicht war :) . Das war mir etwas zu viel des Guten, hi.

    TOR, MITM: ich war seit Mitte der 70er immer wieder auf Dienstreisen bei schwierigen Netzproblemen (außer bei meinen Stammkunden) und mußte oft genug bis zu den Bits auf den Leitungen runter (mit H/W- und S/W-Tools). Dazu diskutiere ich nicht, weil sich jeder per Wiki zu den Knackpunkten informieren kann. Auch mal zwischen den Zeilen lesen, welche Regeln einzuhalten sind etc. Die hält natürlich jeder ein, und niemand greift die Schwachpunkte an ................ *duck*

    73 Peter

    Anekdote zu Mobil-APRS: Bei einen Treff mit einem OV-Mitglied habe ich mal zu Anfang mit neu eingebautem APRS auf einer Direkt-QRG getestet. Dazu in kleinen Abständen senden lassen. Ergebnis beim Treff: "da auf der xyz-Straße bist Du aber ganz schön flott gewesen, da ist doch bloß 60 ..........". Ist mir wieder eingefallen, zusammen mit einem Zeitungsartikel, wo ein Autofahrer auf einer bekannten "Rennstrecke" sein Dashcam-Video in's Internet stellt. 180 statt 100 ..... und der Staatsanwalt bedankte sich im Zeitungsartikel dazu sogar öffentlich........

    Edited once, last by DB6ZH (March 9, 2026 at 2:43 PM).

  • Kurz zu den Vorposts: ich mag einfach den Linux-Sprech nicht, weil wir zu 90% das gleiche meinen, deshalb auch keine Widersprüche zu 99% DL7BJ . Ich habe einfach keinen Bock die Mainframe-Begriffe dauernd zu "Linux-Gendern" und bin deshalb schon sparsam genug mit Fachbegriffen.

    Peter, was hat denn TLS, TOR, MITM usw. mit Linux zu tun? Ob das nun Windows, z/OS (Mainframe), vxWorks oder RouterOS ist, spielt überhaupt keine Rolle. Nur das heute (fast) alles auf TCP/IP basiert und nicht mehr SNA.

    73, Tom

  • Moin,

    wer sein Smartphone googlefrei haben möchte, der kann das OS "e" versuchen. Link1 und Link2. Funkfreund Wolfgang Rudolph, DC3PA hat das auf seinem YT-Kanal von CCZWEI vorgestellt. Am Anfang etwas holprig und zu einem Problem mit den Datenproblemem der LIDL-App, aber es gibt in Folge wichtige Hinweise zur Auswahl der Hardware und der Installation. Bitte ganz ansehen. Das Thema ist interessant, der Film hat sehr viele Aufrufe.

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    Sein Sohn Thomas, IT-Fachmann mit Rufzeichen DF1PB, den wir weiter oben im anderen Film schon kennengelernt haben, berichtet von den Erfahrungen mit OS/e sowie weiteren Lösungen um Tracking einzuschränken bzw. zu unterbinden. Passend zum Topic.

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    Eine vielfältige Auswahl von Themen und auch oft - glücklicherweise - kritische Einträge. https://www.youtube.com/@computerclubzwei/videos Dazu der einzige Audiocast-Kanal, den ich lange Zeit gehört habe. https://cc2.tv/

    73, Michael, DF2OK.
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    Edited 3 times, last by DF2OK (March 9, 2026 at 4:37 PM).

  • Genau Michael!

    Die Videos passen. Man kann schon einiges tun, um "Datensparsamkeit" zu erreichen. Ist halt mit etwas Mühe verbunden und der Komfort leidet etwas.

    Kurz zu den Vorposts: ich mag einfach den Linux-Sprech nicht, weil wir zu 90% das gleiche meinen, deshalb auch keine Widersprüche zu 99% DL7BJ . Ich habe einfach keinen Bock die Mainframe-Begriffe dauernd zu "Linux-Gendern" und bin deshalb schon sparsam genug mit Fachbegriffen.

    Lieber Peter,

    Was ist denn „Linux Sprech“? Und dann die Mainframe-Begriffe dauernd „Linux zu Gendern“? Das habe ich ja noch nie gehört? So ein Wording verwendet man doch eher, wenn man nicht mehr argumentativ weiterkommt.

    Zum Smartphone: lehne ich deshalb ab, weil ich da so gut wie keine Kontrolle mehr über meine Daten habe. Beim PC kann ich bis auf's Bit rein langen, bei Smartphone-Apps müßte ich mir eine Parallelwelt an Tools dazu anschaffen.

    Das kannst Du natürlich halten wie Du willst, auch wenn ich das nicht verstehe. Beim PC meinst Du nun sicherlich aber wieder als Betriebssystem Linux. Da kannst Du ja angeblich bis aufs Bit reingucken kannst. Oder? Ist ja Open Source. Bei Windows geht das bekanntermaßen nicht, oder hast Du etwa den Quellcode? Ich bezweifle auch, dass Du Dir bei Linux schon den gesamten Quellcode bis aufs letzte Bit angesehen hast. Auch Linux hat bekanntermaßen seine Schwächen und keiner allein überblickt den gesamten Quellcode. Nicht einmal Linus Torwalds.

    Im Endeffekt läuft das Ganze nämlich auch auf ein gewisses Basisvertrauen auf die Systeme und Entwickler aus. Denn ohne dieses geht nichts, weder im privaten Leben noch in unserer Gesellschaft. Du packst doch Dein Geld auch auf eine Bank und vertraust dieser.

    Und noch mal zu Tor: Was haben Deine Dienstreisen in den 70ern mit MITM und TOR zu tun. Und ich muss auch nicht zwischen den Zeilen lesen. Die Schwachpunkte habe ich erklärt. Und die Regeln werden auch deutlich im Internet kommuniziert. Ob die von TOR Nutzern eingehalten werden, weiß ich nicht. Ich halte mich jedenfalls dran. Und ja: Mit Sicherheit hat schon jemand versucht, die Schwachpunkte anzugreifen. Ich vertraue aber auch hier meinem Sachverstand und dem Sachverstand der TOR Entwickler und halte es für ziemlich unwahrscheinlich, dass das schon jemandem zu 100% gelungen ist.

    Ich will das jetzt nicht weiter ausführen. Es ist halt wie meistens, man kommt eben bei verfestigten Überzeugungen argumentativ nicht weiter. Da muss ich halt mit leben.

    EOT für mich.

    Es darf aber durchaus noch weiter diskutiert werden. hi

    73 Dirk

  • Im Endeffekt läuft das Ganze nämlich auch auf ein gewisses Basisvertrauen auf die Systeme und Entwickler aus. Denn ohne dieses geht nichts, weder im privaten Leben noch in unserer Gesellschaft. Du packst doch Dein Geld auch auf eine Bank und vertraust dieser.

    Basisvertrauen ja, aber sehr niederschwellig, wenn man für diese Systeme supported und z.T. unterrichtet hat. Im Mainframesupport beim Hersteller arbeitet man auch mit Source-Code bis auf machine-code runter. Bei der ersten PC-S/W DOS, Win und OS/2 (privat) auch mal per Disassembler ("Reengineering"), ansonsten bezieht sich "auf's Bit" auf die Daten auf der Leitung, mit den ganzen Headern etc..

    Linux habe ich noch nie angefaßt, maximal per Reparatur-CD. Deshalb haben ich ja hier ein "linguistisches Problem". Mir gehen nicht die Argumente aus, aber die Lust an Erklärungen zum (unterschiedlichen) Fachjargon.

    73 Peter

    Edited once, last by DB6ZH: mißverständliches korrigiert (March 9, 2026 at 5:19 PM).

  • Ist man für manche Menschen als Smartphone Verweigerer nicht auch ein gutes Stück aus der Zeit gefallen?

    Wie seid ihr "ohne" denn praktisch vernetzt, privat wie beruflich, zu Hause oder unterwegs? Läuft das alles mit dem Schlepptop?

    Gerade auf unseren Reisen organisieren wir ja alles übers Handy, gerade auch in Skandinavien würde es extrem schwer werden, egal ob es die Fähre auf die Lofoten oder um ein Tramticket geht - wie organisiert ihr das dann unterwegs?

    Wenn ich überlege, wie viele tolle Locations, Begegnungen, Erlebnisse, ich ohne ein Smartphone entlang unserer Routen verpasst hätte...

    Ok, sicherheitstechnisch machen was geht - aber ich freue mich gelegentlich auch mal wenn mir die Alexa meine Highlight-Fotos Norwegen 2024 zeigt, aus der pöhsen Cloud heraus...

    vy 73, Arno

  • OS2KRNL

    Tom, laß doch gut sein. Dir ist sicher bekannt, daß so ein Teil in Stücken aufgebaut ist und daß man an das Stück Kuchen kommt, was man bearbeiten will. Das ist kein Hexenwerk. Du zerlegst zum Reifenwechsel auch nicht Dein komplettes Auto in Mio. Einzelteile inkl. Getriebe und Motor.

    Einer meiner Kunden hatte "von ganz oben" für die Systemprogrammierung Windows statt OS/2 befohlen (3270-Emulation). Die Schlitzohren dort hatten per Multiboot OS/2 weiter benutzt (XP anstandshalber parallel installiert) und im OS2KRNL XP Bilder eingepflanzt. Ich hatte bei einem Besuch etwas verdutzt bemerkt, daß sie doch immer noch OS/2 fahren. Gespielt empörtes "Neieiein" und per Boot dann "XP Desktop" vorgeführt. So einen Blödsinn vergißt man nicht.

    Wie seid ihr "ohne" denn praktisch vernetzt, privat wie beruflich, zu Hause oder unterwegs? Läuft das alles mit dem Schlepptop?

    "Normales" Handy-Telefon (ohne Smart... und App), Schlepptop für unterwegs, kleine Kamera, zu Hause Festnetz....... ach, fast hätte ich es vergessen, :) , da war doch noch was mit Amateurfunk und visuellen QSOs ................ (ich verstehe ja Deine Frage, aber wenn man es noch nicht gewohnt ist, vermißt man ein Smartphone nicht ganz so arg :) )

    73 Peter

    Sorry, vergessen: i.R. ---- im QRL habe ich es gerade noch geschafft, den Handys aus zu weichen. Als die Pflicht wurden, hatte ich schon Frühpension unterschrieben und man hat es mir die restlichen Jahre durch gehen lassen. Wir waren im QRL auch via Kunden vernetzt, weil die i.d.R. eine Service-Verbindung für die H/W hatten. Ansonsten per Telefon via Sekretariat. Wir mußten schon erreichbar sein, Office-Kalender im QRL. Aber ..... das war Steinzeit, so über den Daumen seit 20 Jahren sicher keine Chance mehr ohne QRL-Handy und dann hätte ich vermutlich heute Smartphone auch privat.

    Edited once, last by DB6ZH (March 9, 2026 at 6:53 PM).

  • Moin,

    mit meinem Prepaid-Smartphone wird primär telefoniert. Freisprechen im PKW, feine Sache. Das meiste erledige ich am stationären PC, Banking aller Art nur dort. Wie beim Thomas im Film, gleiche Argumentation.

    Am Smarty mal EMails checken. Und zur Zweiweg-Autentifizierung, Mail und SMS. Dann die beste Sache: kleiner Fotoapparat und Videokamera. ;) So praktisch als Notizzettel. Video jetzt eher selten.

    Wenig Anwendungen durch Apps, die meisten "Anwendungen" sind Verknüpfungen auf URL auf der Oberfläche. Was ich benötige, geht auch ohne Apps. Vermeidet Probleme mit Werbung etc. Das Smartphone ist zu 99,9% auf Vibrationsalarm und auch nur dann an, wenn ich außer Haus bin. War immer schon so, auch als es mit den Funktelefonen losging.

    Man muß nicht 'drauf verzichten, möchte ich auch nicht. Ist ein hilfreiches Teil. Digitale Hygiene ist ebenfalls wichtig. Alles eine Frage des Umgangs, wie bei allen Sachen. Surfen ohne PC, der selten an ist, mit Tablet wie gerade jetzt. Auch dort nur minimale Apps aufgespielt. Ich komme in meinem Leben prima damit klar.

    Telefonnutzung primär Festnetz, Handynummer geht sehr sehr sparsam 'raus. Ist wie beim Festnetz eh unterdrückt. Vermeidet andere Probleme. ICH entscheide für mich, nicht meine Technik.

    Mein absoluter Liebligsspruch seit Jahrzehnten: "Nur Sklaven müssen immer erreichbar sein." ;)

    Ich bin zwar noch älter, aber es ging früher auch ohne Smarty.

    73, Michael, DF2OK.
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    Edited 12 times, last by DF2OK (March 9, 2026 at 7:59 PM).

  • Mein absoluter Liebligsspruch seit Jahrzehnten: "Nur Sklaven müssen immer erreichbar sein."

    :thumbup:Das haben sich unsere Manager im QRL bei der Handy-Einführung von der Mehrzahl der Untertanen anhören müssen. Für die Kunden waren wir das - wie auch immer, aber dafür wurde man bezahlt. Für die "Internen" gingen wir aber schon ab und an mal stundenweise verloren........ (oft mit Kundenpersonal... Meetings außer Haus ..........)

    73 Peter

  • Tom, laß doch gut sein. Dir ist sicher bekannt, daß so ein Teil in Stücken aufgebaut ist und daß man an das Stück Kuchen kommt, was man bearbeiten will.

    Den Smiley hast Du wohl übersehen. Aber ich werde eine Lehre daraus ziehen und Deine Beiträge in Zukunft ignorieren, das Forum hat eine Funktion dafür. Du schreibst ja selbst, das Du gar nicht diskutieren willst. Etwas seltsam in einem Forum nur Monologe führen zu wollen.

    73, Tom