Mit Modulen habe ich einen SDR-TRX zusammengeschustert. Frontend aus USA: RS-HF-IQ mit Ausgangsleistung bis 4 Watt regulierbar, Soundkarte und Steuerung mit Baustein Pi SDR + von SV1EIA. Das Teil funktioniert seit Jahren ganz gut und wird meist mit 50-Watt-PA in CW betrieben, manchmal auch in QRP 5 Watt. SSB ist auch kein Problem. Ich verwende mit der "Hauptstation Elecraft K3" einen sogen. Christian-Koppler als symm. Anpassung an die Hühnerleiter der Doppelzepp. Zur Steuerung verwende ich das Steuergerät von DL9HDA, der die QRG-Info über die RS 232-Buchse des K3 erhält und dann selektiv auf die abgelegten Werte für die jeweilige QRG zurückgreift. Diese Antennenkonfiguration nutze ich auch für den SDR, muss aber den K3 mitlaufen lassen auf dem entsprechenden Band, damit die QRG-Info zur Verfügung steht und die Doppelzepp abgestimmt ist. Der K 3 ist so großsignalfest, dass es keine Probleme gibt.
Aber eigentlich müsste es möglich sein, ohne den K3 auszukommen und die DL9HDA-Steuerung direkt vom SDR mit QRG-Info zu versorgen. Dort wird ja digital zwischen TRX und Steuerung, und von dort mit dem Notebook und Programm Power-SDR über Ethernet-Kabel kommuniziert. Die QRG ist digital irgendwo verfügbar und müsste über Converter auswertbar sein für EIA232. Hat jemand dafür eine Info oder Idee zur Lösung ? Manche Digitalisten werden sagen - blöde Frage. Aber ich bin 78 Jahre alt (Lis seit 1966) und nicht in der Digitalwelt geprägt worden. Trotzdem möchte ich mit SDR arbeiten, weil ich die alten Röhrengeräte aus den 1960ern schon lange zur Seite gestellt habe. Evtl. hat jemand einschlägige Erfahrung und Hinweise zur Lösung.
hw ? 73 de Franz, DL2UR ![]()