FA 3/26, S.222 : "Magnetantenne für 7MHz bis 14MHz"
Die Art der Kopplung läßt mich verblüfft zurück: 50ohm Koax kommt, wird per Balun auf 200ohm transformiert und dann mit 2 50cm langen Drähten nach Art einer Delta-Kopplung mit 48 bis 70cm "Abgriffweite" unten auf der 5m-Loop angeschlossen. Wo finden in diesem Abstand 200 ohm statt?
Selbst wenn man eine Schleife aus den beiden Delta-Zuleitungsdrähten und dem angeschlossenen Stück Loop-Rohr rechnet, kommen da nicht mal größenordnungsmäßig 200ohm raus. ![]()
Mein Verdacht: wie bei den üblichen "Ent-fett" - Übertragern wird primär der Übertrager irgendwie für die Meßergebnisse verantwortlich sein.
Die letzte Variante meiner Loop-Speisung sieht (nach guten Tips hier) übrigens so aus: auf ein dünneres Rohr sind 18 (oder 17) Ringkerne aus 2 Materialien aufgesteckt. Durch die Ringkerne sind gleichzeitig 4wdg. Draht parallel gezogen. Dieses dünne Traforohr sitzt unten mit 2 Anschlußpunkten innen in der Schleife (quasi auch delta, aber mit ordentlich L). Es gab noch einen Drehko zur Kompensation, das machen jetzt ein Fest-C und ein ATU gemeinsam.
OM Klaus schrieb, daß er mit einem IC-705 damit funkte. Ich finde den Artikel jedenfalls interessant, kann die Theorie dazu aber.... sagen wir mal... nicht abbilden. Evtl. kennt jemand diese Ankopplung?
vy73! Jochen, dh6tf