Verluste in LPF

  • Hallo Stefan,

    das was du an Fehler suchst liegt in deinem aufgebauten Gerät, in der Konstruktion der PA . Hinter diese PA schaltest du ein Oberwellenfilter mit 50 Ohm Eingang/Ausgang. Deine PA arbeitet auf einen 50 Ohm Abschluss. Die Leistungsrechnung dazu... : Betriebsspannung 12 Volt ergibt eine mögliche Arbeitsspannung über den Transistor von maximal 10Volt. Diese 10V ins Quadrat macht 100 , die werden durch den Lastwiderstand von 50 Ohm geteilt und du erhältst maximal 2Watt an HF. Jetzt noch ein wenig an Verlusten hinzu ziehen und dann ergibt das in etwa das was du gemessen hast. Um mehr Leistung zu erhalten muss deine PA auf 20 bis 25 Ohm arbeiten. Das kann man mit einem Trafo erreichen der auf der PA-Seite 20 Ohm hat und zum Oberwellenfilter 50 Ohm Ausgang sind. Man kann auch das Oberwellenfilter anders auslege, so dass es 20 Ohm Eingang und 50 Ohm Ausgang hat.

    Mache mal eine Skizze zur PA und zur Ankopplung des Oberwellenfilters. Das lässt sich dann besser analysieren. Mein Tramp8 besitzt einen Ausgangsübertrager in der PA.. Transistor-Seite etwa 12 Ohm , Ausgang 50 Ohm. Realisiert mit einem Doppellochkern.

    73 de

    Manfred , dl3arw

  • Hallo Manfred,

    vielen Dank für deine Ausführungen.
    So langsam ergibt sich ein Bild.
    Und das was mein Pwr Meter ohne LPF zeigt ist dann die Summe meines Signals bei 7MHz plus den Oberwellen ?

    Tut mir echt leid die ganze Fragerei, aber ich möchte immer gerne verstehen was da abgeht in meiner Schaltung.

  • Und das was mein Pwr Meter ohne LPF zeigt ist dann die Summe meines Signals bei 7MHz plus den Oberwellen ?

    So bereits in Posting #3 zusammengefasst und im Verlauf durch die weiteren Beiträge detailliert dargestellt.

    Tut mir echt leid die ganze Fragerei, aber ich möchte immer gerne verstehen was da abgeht in meiner Schaltung.

    Kein Problem, genau dafür ist das Forum mit seinen Fachleuten da.

    73, Michael, DF2OK.
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  • Wenn du ein Oszi hast, kannst du ja die Spannung am Eingang des LPF gut messen und sehen, ob es am Filter liegt oder an der PA.

    Wenn du da die zu erwartende Spannung (Leistung) hast und nach den LPF nicht mehr liegt es wohl an dem.

    Oft kann man beobachten, dass die Leistung kurz vorhanden ist und schnell absinkt. Wenn der Ringkern tatsächlich nicht geeignet ist, wird er warm. Ich hatte neulich mit Keramikkondensatoren ein Problem... und bin auch erst mit Kältespray drauf gekommen. Es war ein Wert aus einem Sortiment. Andere Werte hatten bislang gut funktioiert.

    Viel Erfolg - Armin

  • Wenn du ein Oszi hast, kannst du ja die Spannung am Eingang des LPF gut messen und sehen, ob es am Filter liegt oder an der PA.

    Eine Spannungsmessung mit dem Oszilloskop allein ergibt an einer Schalt-Endstufe keine belastbare Leistungsaussage, ohne Berücksichtigung der Kurvenform (Oberwellengehalt) und des dort wirksamen Lastwiderstandes. Beides ist vor dem Filter undefiniert. Und was nach dem Filter rauskommt, wissen wir bereits - ein schöner Sinus an 50 Ohm.

    Mit einem Digitaloszilloskop mit FFT Funktionalität ginge das schon eher. Damit sieht man die Spannungen der einzelnen spektralen Komponenten. Man misst die Spannung der Grundwelle und nimmt an, es wären 50 Ohm Last.

    73, de Günter

    "For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong" (H.L. Mencken)

    Edited once, last by DL4ZAO (January 23, 2026 at 1:29 PM).