Alternative Notfunkprojekte

  • Alles andere was Du als Beispielen bringst, ist Hilfe in der Not, erste Hilfe etc. Wo wir natürlich auch unsere Möglichkeiten einsetzen können und, sofern vorhanden, sollten. Das hat nix mit dem Notfunk als solchen zu tun.

    Das kann ineinander uebergehen. Behoerden haben z.B. auch die Aufgabe, Notfaelle zu vermeiden, wo etwa aeltere Leute zuhause schlicht erfrieren wuerden.

    Radio to the rescue
    Alan Thompson El Dorado County Amateur Radio Club As the most recent series of storms showed, power and communications infrastructure can be vulnerable,…
    www.gtgazette.com

    In einem anderen Fall (grossflaechiger Waldbrand) hat unser Club dafuer gesorgt, dass Leute von der Landwirtschaftsbehoerde kommunizieren konnten. Evakuierung von Herden usw. Deren Relais fallen bei solchen Ereignissen oft aus, unsere i.d.R. nicht.

    24/7 geht, aber dazu muss man ein Team einsatzbereit haben, welches hauptsaechlich aus Leuten im Ruhestand mit entsprechend viel Zeit besteht. Das haben wir.

    Ich arbeite darauf hin, möglichst mindestens eine Woche autark zu sein.

    So sollte man es angehen. Nicht nur die Funkstation, die auch bei mir an grossen LiFePO4 Akkus haengt. Man muss auch daran denken, wie man sich selbst versorgt, um irgendeinen Dienst weiterhin leisten zu koennen. Man will ja nicht mit dem Mikrowellenofen die Akkus herunternuckeln :)

    73, Joerg

  • In einem anderen Fall (grossflaechiger Waldbrand) hat unser Club dafuer gesorgt, dass Leute von der Landwirtschaftsbehoerde kommunizieren konnten.

    Okay, Jörg. Aber - wir hatten das in einem anderen Thread schon - dass die Strukturen in Sachen Notfallregelungen in den USA anders sind als in DL Bei "Euch" gibt es beim Notfunk einen etwas anderen, erweiterten Status als bei uns.

    Behoerden haben z.B. auch die Aufgabe, Notfaelle zu vermeiden, wo etwa aeltere Leute zuhause schlicht erfrieren wuerden.

    Bei der Schneekatastrophe 1979 wurden großflächig Funkamateure eingesetzt, ohne sie ging in weiten Teilen von SH kommunikativ nix mehr. Sind auf Panzern mitgefahren etc. Zusammenarbeit mit den Behörden. Auch hier wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Was uns dadurch von den damals noch weitaus mehr streng gefassten Regeln beim "Inhalt der Aussendungen" befreite. Und uns ermächtigte, Notfallkommunikation durchzuführen. Wird auchnim unten aufgeführten Hanbuch erläutert.

    Der o.g. Presseartikel steckt hinter einer Paywall..

    ----

    Sehr interessant und unbedingt lesenswert: Das DARC Notfunkhandbuch. Rückblickend auf einige meiner Beiträge im Thread über Kompetenzen sind die Abschnitte 1.3 und 2.1 sehr wichtig. Dazu gibt Kapitel 3 die nötigen Einblicke in die Struktur und Art der behördlichen Regelungen. Ferner sehen wir die gesetzlich vorgegeben Grenzen für uns als Funkamateure. Aber auch die Möglichkeiten. Dazu Technik und Betriebstechnik. Kurz: Umfangreiche Basics besonders für Neulinge auf dem Gebiet.

    Hier finde ich auf engem Raum einige meiner bereits im Thread geschriebenen Argumente wieder. Gesetzlich hat sich seit damals nicht viel geändert.

    73, Michael, DF2OK.
    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~ YouTube ~
    - Morsecode ~ The ART of communication. (DF2OK) - No computer required, just human skill. QRP-Philosophy: "Power is no substitute for skill."

    Edited 16 times, last by DF2OK (August 9, 2025 at 4:15 PM).


  • Ich kenne Stromausfälle, bei mir häufiger mehrfach im Jahr, mindestens 1000 Haushalte.
    Meist sind sie deutlich unter zwei Stunden, gut zwei Tage hatte ich einmal, waren nur wenige Häuser.

    Wie kommt das denn zustande?

    Afair gab es in der DDR Stromausfälle meisten auch nur als Weihnachtsgeschenk wie Orangen, sonst lief es.

    73, Jens

    Telegrafie - die einzige Digitalbetriebsart die Analog besser ist.

  • Das DARC Notfunkhandbuch.

    ist 10 Jahre alt (ansonsten lesenswert, paßt schon). https://www.darc.de/index.php?id=244 die Seite des "Referat für Not- und Katastrophenfunk" ist aktueller. Die Gewichtung hat sich etwas verschoben. Mehr von BOS-Hilfs-Dienst zu BOS-Hilfs-Dienst ;)

    Vor 10 Jahren war explizit zur persönlichen Ausrüstung bereit zu halten: "Lizenzurkunde, DARC- Mitgliedsausweis" ....................
    (etwas boshaft zitiert, nehme ich notfalls zurück.....)

    @AJ6QL Amerika .......... hat alles im Griff, Notfälle werden neuerdings einfach verboten. :) *duck*

    73 Peter

  • Ich verveise z.B. auf die geänderte DIN5009.

    Die bei BOS nicht zwingend verwendet werden muss. Sie dient dort nur als Anregung.

    Wikipedia:
    "Die 26 Buchstaben des lateinischen Grundalphabets werden statt mit ihren in der Norm gelisteten Namen („A“, „Be“, „Ce“, …) mit einem Ansagewort gemäß einer Buchstabiertafel angesagt.

    • Dazu enthält die Norm eine neu entwickelte „Deutsche Buchstabiertafel für Wirtschaft und Verwaltung“, die überwiegend aus deutschen Städtenamen besteht.[1][2]
    • Wenn von den ansagenden und hörenden Personen gewünscht, kann auch das ICAO-Alphabet (das von der International Civil Aviation Organization herausgegebene „Radiotelephony Spelling Alphabet“, umgangssprachlich als „NATO-Alphabet“ bekannt) angewendet werden, wie es auch in Seefahrt, Luftfahrt und allgemein im internationalen Funkverkehr verwendet wird. Diese Buchstabiertafel ist mit genauen Angaben zur Aussprache in einem informativen Anhang wiedergegeben.
    • Außerdem weist die Norm darauf hin, dass in speziellen Bereichen (wie dem innerdeutschen Feuerwehr-[3] und Rettungswesen[4]) weiterhin die auf Vornamen beruhende „postalische Buchstabiertafel“ in der Fassung von 1950 verwendet wird, und dass die für Wirtschaft und Verwaltung gedachte DIN 5009 hier keine Änderung einfordern, sondern höchstens anregen will.[5] Auch diese Buchstabiertafel ist in einem informativen Anhang zur Geschichte der postalischen Buchstabiertafel gelistet."

    Ich verwende in DL ausserhalb von AFU ebenfalls die alte Buchstabiertafel, weil sie einfach bekannt ist. Bei einigen komme ich mit dem ICAO-Alphabet weiter.

    Entscheidend ist doch, dass eine einwandfreie Kommunikation stattfindet.

    73, Michael, DF2OK.
    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~ YouTube ~
    - Morsecode ~ The ART of communication. (DF2OK) - No computer required, just human skill. QRP-Philosophy: "Power is no substitute for skill."

  • sondern?

    Dass das Notfallhandbuch veraltet ist und die Anlagen die neue DIN5009, auch wenn es nur eine Empfehlung ist, dort nicht berücksichtigt ist. Dort wird sogar hingewiesen, dass es wichtig sein kann, alternative Buchstabiertafeln zu kennen. Da werden dann Österreich, Schweiz und Niederlande erwähnt, aber die Alternativen für Deutschland nicht? Wurde schlicht nicht überarbeitet. Und wenn dann das Dokument schon 10 Jahre alt ist ohne Überarbeitung, dann hinterlässt das ein faden Beigeschmack. Die Ereignisse des Ahrtals scheinen auch keine Erkenntnisse hervorgebracht zu haben, die in das Dokument eingeflossen sind.

  • Ja, ist ein Punkt. Mir ging es beim Verlinken des Handbuches in erster Linie um

    Rückblickend auf einige meiner Beiträge im Thread über Kompetenzen sind die Abschnitte 1.3 und 2.1 sehr wichtig. Dazu gibt Kapitel 3 die nötigen Einblicke in die Struktur und Art der behördlichen Regelungen. Ferner sehen wir die gesetzlich vorgegeben Grenzen für uns als Funkamateure.

    weil das Infos sind, die erstmal entscheiden, was wir dürfen und was nicht. Wichtiges Basiswissen, die einigen unbekannt ist und daher zu Irritationen führt. Daher finde ich das in der Form im Handbuch gut, weil man sich das nicht alles erst zusammensuchen muss. Dass das Handbuch angepasst werden muss, ist klar.

    73, Michael, DF2OK.
    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~ YouTube ~
    - Morsecode ~ The ART of communication. (DF2OK) - No computer required, just human skill. QRP-Philosophy: "Power is no substitute for skill."

    Edited once, last by DF2OK (August 9, 2025 at 7:32 PM).

  • weil das Infos sind, die erstmal entscheiden, was wir dürfen und was nicht.

    Michael, wir reden beim Notfunk bzw. besser Katastrophenfunk nicht darüber, daß dem Nachbarn der Kaffee ausgegangen ist und, da >80Jahre alt, ob und wie ein Funkamateur helfen darf. Wenn Leben gefährdet ist/sind, darf ich alles, um ein Leben zu retten, im Rahmen meiner persönlichen Möglichkeiten. Da hindert mich aber auch gar nichts daran. Ich bin sogar verpflichtet dazu, zumindest aber eine entspr. BOS-Organisation zu benachrichtigen (wenn möglich).

    Beim aktuellen Konzept geht es um die Organisation. Wer kann mit welchen Mitteln (Amateurfunk) bei einer größeren Notlage und wie eingebunden werden.

    Der Rest siehe DARC Notfunkreferat.

    73 Peter

    PS Das Handbuch ist ja im Prinzip lesenswert, wie Du schreibst. Aber eben auch überarbeitungs-bedürftig.

  • weil das Infos sind, die erstmal entscheiden, was wir dürfen und was nicht.

    ... in Zusammenarbeit mit BOS, wenn offiziell ein Notstand ausgerufen wurde. Das fehlte als Ergänzung.
    Das wir als Menschen zu Erster Hilfe verpflichtet sind, dürfte klar sein.

    Beim aktuellen Konzept geht es um die Organisation. Wer kann mit welchen Mitteln (Amateurfunk) bei einer größeren Notlage und wie eingebunden werden.

    Genau das.

    73, Michael, DF2OK.
    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~ YouTube ~
    - Morsecode ~ The ART of communication. (DF2OK) - No computer required, just human skill. QRP-Philosophy: "Power is no substitute for skill."

  • Michael, wir reden beim Notfunk bzw. besser Katastrophenfunk nicht darüber, daß dem Nachbarn der Kaffee ausgegangen ist und, da >80Jahre alt, ob und wie ein Funkamateur helfen darf. Wenn Leben gefährdet ist/sind, darf ich alles, um ein Leben zu retten, im Rahmen meiner persönlichen Möglichkeiten. Da hindert mich aber auch gar nichts daran. Ich bin sogar verpflichtet dazu, zumindest aber eine entspr. BOS-Organisation zu benachrichtigen (wenn möglich).

    Beim aktuellen Konzept geht es um die Organisation. Wer kann mit welchen Mitteln (Amateurfunk) bei einer größeren Notlage und wie eingebunden werden.

    Die Gewichtung hat sich etwas verschoben. Mehr von BOS-Hilfs-Dienst zu BOS-Hilfs-Dienst ;)


    Und ganz genau darum geht es mir und genau das versuche ich rüber zu bringen! Notfunk wird primär gelebt als der Hilfsdiesnt für BOS im Katastrophenfall, wenn von den Behörden Unterstützung angefragt wurde und damit eine rechtliche Grundlage geschaffen wurde. Um Menschen in einer Notsituation zu helfen braucht es weder eine offiziell ausgerufene Notsituation noch eine behördliche Anordnung zu helfen, denn diese ist im Grundgesetzt verankert.

    Und hier bin ich wieder beim Beispiel von Miachel:

    Hallo Thorsten, google doch einmal "Notfunk H24". Dann wirst Du erfahren, dass da schon etwas geht. Aber nur wenn beide Seiten interessiert sind (Behörden und Amateurfunk). Z. B. hier https://www.darc.de/der-club/distr…funk-wolfsburg/

    Die "breite Masse" zu befähigen und zu organisieen, um den Menschen helfen zu können,dass ist es, was ich mir an Projekten vorstelle und was ich suche. Und das fängt mit ganz einfachen Schulungen von Themen an, die Andreas bereits genannt hat - wie sorge ich für Strom für meine Station bei einem Stromausfall - welche Möglichkeiten gibt es, welche Hardware ist geeignet, worauf muss man achten, was sonst man vielleicht nicht auf dem Schirm hat. Und dann geht es weiter um die grobere Organisation, die man schon auf dem einen oder anderen PDF finden kann - auf welcher Frequenz sind zu welcher Urzeit Helfer ORV usw. Das komprimiert und organisiert ausgerollt und trainiert über eine "breitere Masse", das ist, was ich mir vorstelle. Und wenn das alles steht, und die Bevölkerung Notrufe absetzen kann, dann ist Zeit, dass sich die Spezialisten mit de Meshnetzwerken für BOS beschäftigen ;)

    73 Thorsten
    DH0TG

  • Das wir als Menschen zu Erster Hilfe verpflichtet sind, dürfte klar sein.

    So ganz pauschal stimmt das nicht, denn es gibt ein paar Einschränkungen.

    Quote

    ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist

    Unter zuzumuten fällt auch keine unzumutbare Überforderung, körperlich oder psychisch.

  • Die "breite Masse"

    "breitere Masse"

    Wer ist denn die von Dir angesprochene "breite Masse"? Funkamateure können es ja nicht sein, das ist keine Masse. Vor allem nicht, wenn Du die ältere Generation abziehst, die körperlich oder psychisch dazu nicht mehr in der Lage ist oder auch diejenigen, die eine körperliche Behinderung haben. Wie hoch schätzt Du realistisch, auf welche Anzahl an Teilnehmer Du in DL kommen würdest? Könntest ja mal mit einer Umfrage starten.

    73, Tom

  • Thorsten, das was Du schreibst gibt es ja schon. Nur weil es Dir noch nicht in dem Umfang begegnet sein wird, ist es kein Neuland mehr. Ist doch alles schon da. Und nicht erst seit kurzem. Unser OV ist bspw. in den 80igern an den Landkreis herangetreten, noch bevor Notfunk einen Stellenwert in der AFU-Presse (und auch sonst) hatte. Nur ein Beispiel von vielen.

    Also all' die vielen Texte, Beiträge, Links, Videos, Aktionen etx. Zudem viele Beiträge in den AFU-Printmedien zu Konzepten, Übungen, Treffen... Deine Überschrift enthält das Wort alternativ. Also dachte ich an andere Projekte und Tätigkeiten als die, die schon seit vielen Jahren da sind...

    Die "breite Masse"

    nur nachgefragt: Welche breite Masse meinst Du? Uns Funkamateure oder die "Masse" der Bevölkerung? Nicht, dass wir aneinander vorbeireden.

    73, Michael, DF2OK.
    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~ YouTube ~
    - Morsecode ~ The ART of communication. (DF2OK) - No computer required, just human skill. QRP-Philosophy: "Power is no substitute for skill."

    Edited once, last by DF2OK (August 9, 2025 at 9:15 PM).

  • Unter zuzumuten fällt auch keine unzumutbare Überforderung, körperlich oder psychisch.

    Das ist doch klar, da braucht's keiner Erwähung. Mindestens aus sicherer Entfernung Hilfe holen kann man als Minimum ansehen. Wurde bei der Ausbildung zum Ersthelfer samt der Auffrischung immer betont. Kein Held spielen usw..

    73, Michael, DF2OK.
    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~ YouTube ~
    - Morsecode ~ The ART of communication. (DF2OK) - No computer required, just human skill. QRP-Philosophy: "Power is no substitute for skill."

    Edited 2 times, last by DF2OK (August 9, 2025 at 9:27 PM).

  • Die "breite Masse" zu befähigen und zu organisieen, um den Menschen helfen zu können,dass ist es, was ich mir an Projekten vorstelle

    Hallo Thorsten, ich nehme an, Du bist nicht im DARC (lt. posting), sonst wären Dir einige Dinge mehr aufgefallen. Die "breite Masse" Funkamateure ist eine etwas träge Masse und sich organisiert zu verpflichten, ist so ein Ding für sich. Das hat so ab Mitte der 90er alle Vereine und Organisationen erwischt. Ich hatte ja schon geschrieben, so 30.000+ Flöhe, Funkbetrieb und innerhalb des Afus die unterschiedlichsten Interessen.

    Es gibt inzwischen in vielen Ortsverbänden Gruppen, die sich auf kommunaler Ebene engagieren - so wie Du es erwartest. Das kommt aber i.d.R. in die Regionalpresse, und da auch relativ zurückhaltend. Dazu gehören dann gute Kontakte zur Presse, ansonsten bleibt das im OV und bestenfalls noch im Distrikt. Der DARC (Vorstand, Amateurrat) hat eine anderer Ebene und bemüht sich um die "höheren" Kontakte. Es ist gar nicht so einfach, oberhalb der Gemeinde und Stadt. Bereits ab Landkreis reden viele BOS-Behörden mit, inkl. der Amtsstuben. Mit denen muß das abgestimmt werden und das ist meistens ziemlich sensibel. D.h. es steht auch bei Zeitungsberichten nicht alles öffentlich auf dem Papier.

    Für die Arbeit "von oben" hast Du im Notfunkreferat Informationen des DARC, in wie weit mit Behörden, BOS und Politik inkl. BNetzA abgestimmt wurde. Auch, wie der DARC die Ortsverbände unterstützt. Das was Du möchtest, passiert bereits - aber in DARC Ortsverbänden. Leider nicht in allen, aber doch inzwischen sehr vielen.

    Erschlage mich bitte nicht, aber da kannst Du Dich sicher sofort einbringen, 6 Monate "gebührenfrei".....................;)

    73 Peter

    PS nur zum besseren Verständnis: ich verfolge die Notfunk-Aktionen im Verein schon, war aber ehrenamtlich im Rettungsdienst (BRK). Bei einer Notlage bin ich mit meiner Ausbildung eher dort wieder zu finden, als am Funkgerät.

  • Wer ist denn die von Dir angesprochene "breite Masse"?

    nur nachgefragt: Welche breite Masse meinst Du?

    Mit breiter Masse meinte ich die potentielle Zielgruppe der Funkamateure und das wäre praktisch jeder, die die PTT noch drücken kann.

    Es gibt inzwischen in vielen Ortsverbänden Gruppen, die sich auf kommunaler Ebene engagieren - so wie Du es erwartest. Das kommt aber i.d.R. in die Regionalpresse, und da auch relativ zurückhaltend. Dazu gehören dann gute Kontakte zur Presse, ansonsten bleibt das im OV und bestenfalls noch im Distrikt.

    Vielleicht ist das der Grund, warum ich einige Infor praktisch kaum gefunden habe und andere wiederum fast auf jeder Seite zum Thema.

    Erschlage mich bitte nicht, aber da kannst Du Dich sicher sofort einbringen, 6 Monate "gebührenfrei"..................... ;)

    Ach ... ich war schon in einigen Vereinen, auch im Vostand, Kassenwart, usw. ... weiß nicht ob es mir nochmal taugt ... muss ich mir erstmal noch ein paar Gedanken machen. Vor allem sage ich immer was ich denke - hat zwar den Vorteil, dass man immer weiß wo man bei mir dran ist, kommt aber nicht jeder mit klar ;)

    73 Thorsten
    DH0TG