Alternative Notfunkprojekte

  • Hallo zusammen,

    seit dem ich den Wiedereinstieg in das Hobby gefunden habe, fand ich das Thema Notfunk spannend! Aus dem Volk, für das Volk - wie das bei uns aus dem Dorf auch mit der (Freiwilligen)Feuerwehr üblich ist. Und kommt es beispielsweise mal zu einem (längeren) Stromausfall, stezt sich OM Klaus mit einer Kaffe Kaffee ins Feuerwehrhaus.und ist auf der vereinbarten Frequenz QRV. Und kommen nach 24 Stunden ohne Strom die Nachbarn 2 Dörfer weiter auf die Idee im Haus einen Grill anzuzünden, um sich ein wenig aufzuwärmen, kann ich Hilfe rufen, wenn die Vorhänge Feuer gefangen haben oder wenn sie aufgrund der CO-Entwicklung am Boden liegen ;)

    Und kennt Ihr Meshtastik? Da gibt es ja mittlerweile fertige batteriebetriebene Lora-Sender, die per Bluetooth mit dem Handy gekoppelt werden können, um unabhängig Nachrichten versenden zu können. Ok, die Reichweitig ist mehr oder weniger auf Sicht ausgelegt und organisiert ist hinter dieser Technik nichts. Aber die Idee selbst ist doch recht smart, oder?

    Vielleicht gibt es ja ein ähnliches Projekt auf Basis von JS8-Call ... mit einer speziellen App, in der man beispielsweise die Art des Notfalls und die Region angeben kann. Zum Senden und Empfangen braucht man neben dem Transceiver nur ein Smartphone - "Kopplung" erfolgt dann akustisch. Dahinter dann die entsprechende Organisation und Infrastruktur.

    Und dann habe ich mich zum Thema eingelesen und bin recht schnell auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Nichts für jeden OM, nichts vom Volk für das Volk ... was ich bisher gelesen habe ist der Ansatz, die Kommunikation zwischen den Behören (wieder)herzustellen. Spezielle Systeme wie ARDEN mit speziellen Routern und TELEFONEN! als Endgeräte finden hierbei Verwendung. Da kann ich die Kritik einiger Behören an manchen Stellen gut verstehen, die nicht möchten, dass man sich in "ihren Kram" einmischt. Und auch wenn ich mich jetzt vielleicht bei einigen unbeliebt mache, "nur Helfen zu wollen" wäre eher der Ansatz, die ich eingangs beschrieben habe und nicht ein Ansatz, der sich mit spezieller Technik speziell an Behörden richtet ;)

    Nun frage ich mich, ob das wirklich so ist, dass es keine alternativen Ansätze zum Thema gibt - außerhalb der eher gleichgetakteten Notfunkgruppen des DARC.

    Ich bin gespannt, neue Projekte kennenzulernen!

    73 Thorsten
    DH0TG

  • Zum Einstieg wäre es hilfreich, erst einmal zu sehen, was es zum Thema Notfunk bereits gibt. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Notfunk Dort sind zudem die rechtlichen Hintergründe aufgezeigt. Oder etwas einfacher https://afu-base.de/notfunk/ Was gerne übersehen wird - Technik alleine ist kein Allheilmittel. Wir Funkamateure haben sie aber schon vielfältig daheim. Da braucht es an sich nichts wirklich neues. Sehe ich seit Jahrzehnten den Querschnitt der Forumsteilnehmer - wir wären schon eine gute Gruppe. Allein die vielen XOTA-OP.

    Viel entscheidender ist die gezielte Zusammenarbeit mit den Behörden. Das hängt natürlich von den Menschen vor Ort ab. Und der eigenen Organisation, siehe Link weiter unten.

    Primär sehe ich - auch wegen der rechtlichen Grundlagen und Fähigkeiten - den Wellfare Traffic als Schwerpunkt unserer Tätigkeit. Eine Hilfe direkt im Kontakt mit der betroffenen Bevölkerung. Als Zuarbeit zu den BOS Diensten. Weil, bis auf spezielle Ausnahmen, uns die Ausbildung der BOS Dienste fehlt, können wir deren Betrieb nicht 1:1 übernehmen. Ich weiß wovon ich rede. Ich war viele Jahrzehnte aus guten Gründen Ansprechsprechpartner für unsere zuständige Behörde. Ferner haben wir Feuerwehrleute mit AFU-Lizenz. Wir haben immer noch einen Kontakt mit dem Landkreis und einen Kontaktmann im OV. Seinerzeit haben wir einige große Übungen begleitet. Hat gut funktioniert.

    außerhalb der eher gleichgetakteten Notfunkgruppen des DARC.

    Klingt irgendwie negativ... Leider gibt es immer weniger Funkamateure, die unserer durchaus sinnvollen Gemeinschaft beitreten wollen. Die Gründe möchte ich hier nicht diskutieren. Eines nur: Es gibt eben den Dachverband, ohne den der AFU mit Sicherheit nicht mehr so vorhanden wäre wie er ist. Zudem gibt es gute Grundlagen im DARC und in vielen OVen im Bereich Notfunk. Wenn etwas gut koordiniert funktionieren sollte, dann ist ein zumindest in den Grundlagen einheitliches Vorgehen sinnvoll. Da ist der Dachverband gefragt. Und WIR sind diejenigen, die das vor Ort beeinflussen. Ferner eben koordiniert in DL. Wie auch immer - eine gewisse Einheitlichkeit in Orga und Technik hat seinen Sinn. Gleiches Wissen, gleiche Technik und somit redundant. Und: Techniken, die auf eine funktionierende "Handy"-Infrastruktur aufbaut, sind per se ungeeignet. Denn das fällt ja durchaus aus.

    Das Thema Notfunk ist spätestens seit der Katastrohphe im Ahrtal so viel diskutiert worden. Ein sehr ! komplexes Thema. Mit vielen sehr unterschiedlichen Standpunkten. Zumindest dort war der so wichtige Service Wellfare Traffic im Vordergrund als Wunsch bei direkter Hilfe. Auch das zur Verfügung stellen von preiswerten Handfunkgeräten, die jeder bedienen kann.

    Wie oben schon geschrieben - Technik alleine und als Selbstzweck wird nicht gut funktionieren.

    73, Michael, DF2OK.
    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~ YouTube ~
    - Morsecode ~ The ART of communication. - (DF2OK) - No computer required, just human skill. And: Real pilots don't need engines.

    Edited 7 times, last by DF2OK (August 4, 2025 at 11:33 PM).

  • Thorsten, kennst Du halbwegs Leute bei Feuerwehr, THW, etc.?

    An eine Aktion kann ich mich erinnern, war Clubstation TU Berlin mit THW.
    Etwas überschnitten sich die Teilnehmer, wenige junge OMs waren auch beim THW.
    Ich selbst nahm nicht teil, bot eine Doppelstunde Schulung an, passte aber nicht mehr in den Zeitplan.
    Das wären gewesen einfache Antennen im Selbstbau mit z.B. Kleiderbügel, Lamda/4 bauen.
    Aus der anfänglichen Idee wurde beim THW eine ernsthafte Wochenendübung ähnlich Fieldday.
    Die THW-Leute bauten sogar mit Großgerät richtig was auf, was man halt im Katastrophenfall braucht.
    Seitens der jungen OMs gab es eine ernsthafte Fielddaystation, also nicht bisschen FM mit Handgurke.
    Da ein Ausbildungsrufzeichen vorhanden war, durften auch die THW-Leute "mal richtig" funken.
    Die Nachbesprechung konzentrierte sich hauptsächlich darauf, wie sich Amateurfunk und THW sinnvoll ergänzt.
    Das war nicht wenig, THW mit Großgerät, Generatoren und Zelten, jedoch wenig echte Funkerfahrung.
    Die staunten wohl schon Bauklötze, was an Reichweite geht, wenn man vernünftige Antennenmasten benutzt.

    Daheim, selbst oder im kleinen OV kann man auch was machen.
    Deine Idee aufgreifend, gibt es z.B. im OV mindestens einen OM, der auch bei der Freiwilligen Feuerwehr ist?
    Der baut dann etwas beim Feuerwehrhaus auf, Portabelgerät FM für 2 m und 70 cm reicht locker.
    Am besten macht man das beim Tag der offenen Tür mit Feuerwehrfest.
    Der OM hat für alle sichtbar die kleine Mobilfunke, die an einer üblichen Autobatterie 12 Volt hängt.
    Das ist wichtig, damit auch gerade einfache Besucher sehen: "Das funktioniert ja wirklich bei Stromausfall!"
    Der Operator hat neben sich eine Landkarte und zeigt, wo die Gegenstation sitzt, mit der er gerade funkt.
    Das ist einmal Öffentlichkeitsarbeit für den Amateurfunk, einem großen Teil der Bevölkerung nahezu unbekannt.
    Dann für die Besucher interessant, werden sie sich im Hinterkopf behalten, Funkamateure sind im Notfall Ansprechpartner.
    Jetzt ist Deine Gedankenbrücke geschlossen, OM Willi in Kleindorf wird vermutlich per Funk den im Feuerwehrhaus erreichen.

    73, Andreas

  • Es gab vor einiger Zeit einen Artikel in der CQ DL, ich weiß nicht mehr von wem genau, hatte irgendwas mit dem Notfunk-Referat zu tun. Ich erinnere mich nur an einen Satz: Notfunk bedeutet 24/7 über viele Tage hinweg alles bereitszustellen, wer soll das machen? Es gab auch mal eine Kleine Anfrage, ich glaube von den Linken, ob Amateurfunk für Notfunk eingeplant wird, was verneint wurde. Vielleicht hat jemand einen Link zu dem Artikel der CQ DL oder der Kleinen Anfrage, ich bin zu faul zum suchen, das Thema Notfunk ist auch so ein Sommerloch Ding und mein Popcorn ist alle ;)

    73, Tom

  • Der DARC" sind 30.000+ Flöhe, die in alle Richtungen hüpfen.

    Naa, komm... ;) Es ist ja nich so, dass gar nix in Sachen Notfunk funktioniert. Ich glaube nicht dass alles, was ich on- und offline an positiver Zusammenarbeit gelesen habe, unwahr ist.

    73, Michael, DF2OK.
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  • Es ist ja nich so, dass gar nix in Sachen Notfunk funktioniert.

    Stimmt. Es ist nur so, daß Behördenkontakte etwas sensibel sind und nicht auf dem Marktplatz gepostet werden. Technisch tut sich viel und organisatorisch auch, aber eben auch Solo Lösungen. Ganz unten mit dem Kontakten OM-Nachbar sieht es etwas mau aus.

    Und es gibt nach wie vor sehr viele zuviele Meinungen..............

    73 Peter

  • Zum Einstieg wäre es hilfreich, erst einmal zu sehen, was es zum Thema Notfunk bereits gibt. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Notfunk Dort sind zudem die rechtlichen Hintergründe aufgezeigt.

    Richtig und dort steht gleich im ersten Abstaz "Als Notfunk (oder auch Katastrophenfunk) bezeichnet man den Funkbetrieb, mit dem Funkamateure im Rahmen ihrer Kommunikationsmöglichkeiten in Not- und Katastrophensituationen Hilfe leisten. Funkamateure unterstützen dann Hilfsorganisationen und andere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), oder leiten empfangene Notrufe an diese weiter."

    Warum bezieht man sich dann bei den Unternehmungen der Notfunkgruppen immer auf den Katastrophenfunk zur Unterstützung der Behörden, statt darauf die Notrufe auf der Bevölkerung weiterzuleiten?

    Viel entscheidender ist die gezielte Zusammenarbeit mit den Behörden. Das hängt natürlich von den Menschen vor Ort ab. Und der eigenen Organisation, siehe Link weiter unten.

    Wenn Du mit "gute Zusammenarbeit" meinst, dass sie auf weitergeleitete Notrufe angemessen reagieren, dann stimme ich Dir zu. Wenn Du damit meinst, dass die Behörden die Amateurfunker rufen sollen, um die Infrastruktur für die Kommunikation wieder herzustellen, dann sehe ich das nur bedingt so.

    Primär sehe ich - auch wegen der rechtlichen Grundlagen und Fähigkeiten - den Wellfare Traffic als Schwerpunkt unserer Tätigkeit. Eine Hilfe direkt im Kontakt mit der betroffenen Bevölkerung. Als Zuarbeit zu den BOS Diensten. Weil, bis auf spezielle Ausnahmen, uns die Ausbildung der BOS Dienste fehlt, können wir deren Betrieb nicht 1:1 übernehmen.

    Und auch hier sollen wieder von den Funkamateuren möglichst Behörden unterstützt und wo es geht deren Aufgaben übernommen werden. Klar, dafür muss natürlich erst einmal eine Katastrophe passieren, dass man sich so weit einmischen kann bzw. draf. Aber um Notrufe weiterzuleiten, wenn es beispielsweise einen großflächigen Stromausfall gibt, muss ich mir um die rechtliche Situation keine Gedanken machen . Diese dürfen und sollen immer weitergeleitet werden und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Behörde damit ein Problem hat.

    Klingt irgendwie negativ... Leider gibt es immer weniger Funkamateure, die unserer durchaus sinnvollen Gemeinschaft beitreten wollen.

    Die Organisation eines solchen Themas wäre vermutlich ohne DARC großflächig kaum möglich. Allerdings denke ich auch, dass damit nicht viel Platz für andere Ideen ist.

    Deine Idee aufgreifend, gibt es z.B. im OV mindestens einen OM, der auch bei der Freiwilligen Feuerwehr ist?
    Der baut dann etwas beim Feuerwehrhaus auf, Portabelgerät FM für 2 m und 70 cm reicht locker.

    Eigentlich hötte ich Deinen gesamten Beitrag zitieren können, denn genau das meine ich. Wofür muss ich mit großem Aufwand und spezielle Technik für Behörden ein Mesh-Netzwerk mit Telefonen aufbauen, wenn ich mit einem NVIS Aufbau viel schneller und einfacher eine großere Entfernung/ Bereich abdecken kann? Warum steht nicht die Aktivierung und Vernetzung der vielen Freiwilligen-Gruppen, wie Feuerwehr, THW usw. im Vordergrund?

    Ich erinnere mich nur an einen Satz: Notfunk bedeutet 24/7 über viele Tage hinweg alles bereitszustellen, wer soll das machen?

    Wenn kleine Gruppen mit spezieller Technik der zentrale Punkt des Notfunks sind, dann ist das sicherlich ein Problem. Wenn man das Thema in die Breite spielt, so wie Andreas das beschrieben hat, dann ist das Problem wesentlich kleiner. Denn um eine Antenne aufzubauen oder Strom über Akkus, Solarzellen oder Stromaggregate zur Verfügung szu stellen, braucht es erstmal keine Funkamateure - für ARDEN schon!

    Es ist nur so, daß Behördenkontakte etwas sensibel sind

    Wenn es nicht darum geht, Meldungen aus der Bevölkerung an die Behörten weiterzuleiten, sondern Teil der Infrastruktur zu werden, dann verstehe ich wie gesagt das Problem, dass manche Behörte mit dem Thema haben.

    Entsprechend Eurer Antworten kann ich wohl nicht davon ausgehen, dass es außerhalb von individuellen lokalen Bestrebungen andere Themen aus dem Bereich gibt, die verfolgt werden, richtig? :(

    73 Thorsten
    DH0TG

  • statt darauf die Notrufe auf der Bevölkerung weiterzuleiten?

    ? Notfälle erst an Bevölkerung weiterleiten? Weiß nicht so ganz, wie Du das meinst. Es gibt in DL gewisse Vorgaben und Zuständigkeiten. Sonst wäre BOS ja nicht BOS. ;) Interessante Lektüre. U.a. Kapitel Organisation. Nein, nicht komplett gelesen. Zeigt aber die Komplexität des Themas.

    Wenn es nicht darum geht, Meldungen aus der Bevölkerung an die Behörten weiterzuleiten, sondern Teil der Infrastruktur zu werden, dann verstehe ich wie gesagt das Problem, dass manche Behörte mit dem Thema haben.

    Nachvollziehbar. Wir sind nun mal nicht die Profis. Wir können Kommunikation. Und Erste Hilfe. Im ausgerufenen/festgestellten ! Notfall zur Kommunikation beizutragen, ist ja erst einmal gut. Aber nicht einfach so und wie "hoppla jetzt komm' ich". Vorarbeit sollte schon geleistet werden. Also Kontakte mit der / den lokalen Behörden bzw. deren Leitung aufbauen und pflegen. Es geht auch um Verantwortung und Haftung und Vertrauen. Da ist die Behörde gut beraten, vorsichtig zu sein. Das kann man im Vorfeld erarbeiten. Kompetenz und Vertrauen. Damit, wenn der Katastrophenfall ausgerufen wird, möglichst alles klappt. Denn um den Katastrophenfall geht es, wo wir eingebunden werden und auch gewisse Beschränkungen im AFU aufgehoben werden. Alles andere obliegt den BOS.

    Wenn Du mit "gute Zusammenarbeit" meinst, dass sie auf weitergeleitete Notrufe angemessen reagieren, dann stimme ich Dir zu.

    So ist es gemeint.

    Und kommt es beispielsweise mal zu einem (längeren) Stromausfall, stezt sich OM Klaus mit einer Kaffe Kaffee ins Feuerwehrhaus.und ist auf der vereinbarten Frequenz QRV.

    Nice. ;) Aber ich glaube, dass die zuständigen Menschen bei der Feuerwehr, THW und DRK etc. durchaus Notstromaggregate haben. Für so einen geschilderten Fall wird sicher kein Funkamateur benötigt. Zu den Bedingungen siehe weiter unten.

    Es gab auch mal eine Kleine Anfrage, ich glaube von den Linken, ob Amateurfunk für Notfunk eingeplant wird, was verneint wurde.

    Genau. Somit müssen wir nicht eingebunden werden. Alles freiwillig.

    Notfunk bedeutet 24/7 über viele Tage hinweg alles bereitszustellen, wer soll das machen?

    Ein wichtiger Punkt. Mal eben bei einer Lage wie im Ahrtal nur mal für ein paar Stunden dabei zu sein und dann weg - das geht nicht. Das bedarf mehrerer OP im Team, die sich ablösen. Verlässlichkeit, Kompetenz und Vertrauen. Zusammenarbeit mit den Kräften vor Ort.

    Und da bin ich wieder bei meinem Anfang: Sich mit den Funkfreunden des OV sowie den Behörden zusammensetzen um Möglichkeiten und Konzepte vor Ort zu entwickeln, damit im Fall des Falles nicht erst lange überlegt werden muss, was zu tun ist. So habe wir das erfolgreich gehandhabt. Es geht nur gemeinsam und koordiniert.

    73, Michael, DF2OK.
    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~ YouTube ~
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    Edited 10 times, last by DF2OK (August 5, 2025 at 11:42 PM).

  • DH0TG: Bei der offiziellen Wortwahl spielt auch die Gemeinnützigkeit ein Rolle. Dazu einfach weiterlesen und nicht nachdenken. Alles andere ist schon geschrieben worden.

    Mit dem Mobilfunk-Anfang war alles was Antennen hatte, der Buhman der Nation (90er Jahre). Die Behörden waren/sind sehr von sich überzeugt und ..... nun, viele Funkamateure waren/sind das auch. Jetzt kommt langsam Bewegung in die Sache, weil man auf allen Seiten gemerkt hat, daß Digitalisierung und Handy nicht der Gipfel des Glücks und der Notfall-Hilfe ist.

    Das ist die bisherige Geschichte. Und jetzt kommt Schritt für Schritt Behörde und Nachbarschaftshilfe. ;)

    73 Peter

  • Ja, ich denke, dass alles gesagt ist und dass ich in diesem Bereich des Hobbies nicht finden werde, was ich gehofft habe.

    Wenn beim nächsten großflächigen Stromausfall inkl. Telefon, Internet und Mobilfunk, mein 85 jähriger Nachbar die Treppe runter stützt und dringend einen Notarzt benötigt, dann denke ich mir, wie gut, dass es Funkamateure und Notfunk gibt weil ... ach ne, die sind ja nur für den Aufbau von Telefonen bei großen Kataostrophen organisiert :P ... ich hofe also, dass so schnell wie möglich das Telefonnetz wieder funktioniert, um Hilfe für diesen Notfall zu rufen und dass nicht auch noch irgendwo ein Haus anfängt zu brennen, bis wir wieder Hilfe rufen können 8)

    73 Thorsten
    DH0TG

  • Ja, ich denke, dass alles gesagt ist und dass ich in diesem Bereich des Hobbies nicht finden werde, was ich gehofft habe.

    Wenn beim nächsten großflächigen Stromausfall inkl. Telefon, Internet und Mobilfunk, mein 85 jähriger Nachbar die Treppe runter stützt und dringend einen Notarzt benötigt, dann denke ich mir, wie gut, dass es Funkamateure und Notfunk gibt weil ... ach ne, die sind ja nur für den Aufbau von Telefonen bei großen Kataostrophen organisiert :P ... ich hofe also, dass so schnell wie möglich das Telefonnetz wieder funktioniert, um Hilfe für diesen Notfall zu rufen und dass nicht auch noch irgendwo ein Haus anfängt zu brennen, bis wir wieder Hilfe rufen können 8)

    sri Thorsten,

    Deine Smileys nehmen die Schärfe Deines Textes nicht.
    Und er ist ungerecht denen gegenüber, die etwas tun. Und wenn es nur

    die sind ja nur für den Aufbau von Telefonen bei großen Kataostrophen organisiert

    das hier ist. Aber es gibt da so viel mehr...

    Wenn Du so unzufrieden bist, warum gehst Du dann nicht los und versuchst das zu realisieren, was Dir vorschwebt.

    Mit den besten Wünschen für Deinen Erfolg

    Jürgen

    Viele Grüße

    Jürgen

  • ach ne, die sind ja nur für den Aufbau von Telefonen bei großen Kataostrophen organisiert

    Hmm... woher kommt dieses Vorurteil? Womit Du so ziemlich allen Aktiven, die sich in dem Bereich Notfunk mit AFU positiv befassen, organisieren, regelmässig Übungen fahren und bereits mit BOS erfolgreich verbunden sind auf die Füße trittst! Wieviel echte Erfahrungen wurden bereits gesammelt? Wie bist Du für Notfunk organisiert? DARC? Kennst Du Deine OM im Ort - sind ja schon mehr als eine handvoll - persönlich und hast Du Kontakte zu ihnen? Bist Du vorbereitet mit Ihnen notfallmäßig zu agieren? Alleine wird das nämlich nix... Bist Du für Stunden autark? Und abkömmlich? Was sagt die Familie, wenn Du für Stunden und länger nicht daheim bist und nicht für deren Probleme da sein wirst? Hast Du mobile Funkgeräte immer qrv? Fonie? Mit FT8 kommt man zwar weit, aber nicht im BOS.

    Ich kenne alle OM im OV samt Möglichkeiten und einiges mehr.

    Ja, ich habe ein wenig Blutdruck. Sich über ein ernstes Thema im Bereich von Leben retten zu amüsieren finde ich wenig lustig. Und selbst indirektes DARC-Bashing kommt nicht gut. Und ich habe (leider oder zum Glück) ein großes Vorstellungsvermögen was passiert und wie die Mädels und Jungs beim BOS und Schadensladen ticken. Und ticken müssen. Zudem Erfahrungen, die andere erst einmal sammeln müssen. Man kann jederzeit anfangen, habe ich auch mal. Aber nicht alleine, sondern im Miteinander im OV UND den Menschen, die die BOS vor Ort ausmachen. Vom Landrat bis zum Feuerwehrmann und Sanitäter. Das ich in einem QRL war, wo die Türen leichter aufgingen, war ein Vorteil.

    Telefone - nur weil in Blunatal mal eine Demo mit Telefonkoffern im Bereich Medien verlinkt war? Falls ja - das ist nicht der Maßstab. Nur eine weitere Idee. Aber besser als keine. Oder das sich keiner mehr Gedanken macht, um Neues zu entwickeln.

    Wenn beim nächsten großflächigen Stromausfall inkl. Telefon, Internet und Mobilfunk, mein 85 jähriger Nachbar die Treppe runter stützt und dringend einen Notarzt benötigt

    ... wäre er vermutlich nicht das einzige Problem. Dann müssen erst einmal Funkamateure vor Ort da sein, die es geübt haben, eine Struktur aufzubauen. Bevor etwas ausfällt. Denn auf die Schnelle anrufen um aufs Band zu kommen geht ja nicht. Alleine wirst Du da nix wuppen. Sind die Relaisfunkstellen um Dich herum (AFU, nicht BOS, die sind es) notstromversorgt?

    Ich empfehle zudem die Lektüre des Buches "Blackout" um einmal ansatzweise eine Vorstellung davon zu bekommen, was ein längerer Stromausfall bedeutet.

    Das musste mal 'raus. Mir platzt in dieser Form hier so leicht nicht der Kragen, obwohl im Forum schon wesentlich Heftigeres diskutiert wurde. Nun schimpft los. Aber ich war bei der Einleitung im ersten Beitrag von "OM Klaus und den Telefonen" schon angefressen. Liegt zwar an den logischerweise unterschiedlichen Wissens- und Erfahrungshorizonten, daher danach erstmal Sachinfos in Stufen.

    Aber #11 war zuviel.

    73, Michael, DF2OK.
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    Edited 5 times, last by DF2OK (August 6, 2025 at 11:17 PM).

  • Okay, Jürgen, Du warst mit dem Eintrag eher fertig. Ich brauchte für meinen Text eine gewisse Zeit. Daher konnte ich Deinen erst nach dem Absenden von meinem lesen.

    Wenn Du so unzufrieden bist, warum gehst Du dann nicht los und versuchst das zu realisieren, was Dir vorschwebt.

    Mit den besten Wünschen für Deinen Erfolg

    Gute Ergänzung, Jürgen und den Wünschen zum Erfolg schliesse ich mich freundlich an.

    73, Michael, DF2OK.
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    Edited 4 times, last by DF2OK (August 6, 2025 at 11:19 PM).

  • das hier ist. Aber es gibt da so viel mehr...

    Wenn Du so unzufrieden bist, warum gehst Du dann nicht los und versuchst das zu realisieren, was Dir vorschwebt.

    Aber das war doch genau der Grund für mein Posting, weil ich wissen wollte, was es "da viel mehr gibt", wo man sich einbringen kann. Bisher ist aber nichts weiter gekommen ...


    Deine Smileys nehmen die Schärfe Deines Textes nicht.
    Und er ist ungerecht denen gegenüber, die etwas tun. Und wenn es nur

    Das ist mir absolut bewusst! Wenn man im Netz ein wenig länger sucht, dann findet man einige Berichte zum Thema von Funkamateuren - auch von Funkamateuren im Ahrtal ... wie ankommende Helfer beispielsweise informiert und eingewiesen wurden weil es zum Teil gar nicht möglich war, über die Behörden Auskunft zu erhalten (natürlich ist es mir nicht möglich den Wahrheitsgehalt zu prüfen). Ich will gar nicht darüber diskutieren, ob man damit irgendwelchen Behörden irgendwelche Aufgaben streitig macht - das ist überhaupt nicht meine Intention! Aber das ist die Hilfe, die ich meine - Hilfe von Mensch zu Mensch! Und nun stellt Euch doch mal vor, dass diese Hilfe auch noch koordiniert gewesen wäre - wahnsinn!

    Und die Leistung der OMs, die dort Ihr Mesh-Netzwerk für die Behörden aufbauen wollten, möchte ich gar nicht klein reden, aber ist es die Hilfe gewesen, die gebraucht wurde? Ih weiß es nicht aber es gibt einige Berichte die aufzeigen was gebraucht wurde.

    Und nochmal kurz zum Thema rechtliche Grundlage - als Funkamateur darf ich mich über alle Themen unterhalten, die mir gefallen - man sollte sich hier bloß an allgemeines Recht und Anstand halten.Und wenn ein OM den anderen fragt, welche Straßen befahrbar sind, dann kann ich ihm das natürlich auch mitteilen und dafür brauche ich nicht einmal eine Notsituation!

    Nochmal: Warum konzentriert sich die Hilfe auf Behörden und nicht auf Menschen?

    Ein Beispiel: Bei uns in der Firma gibt es Branschutzhelfer, (auch ich bin einer) die im Falle eines Notfalls jeweils stukturiert und organisiert dafür zu sorgen haben, dass d ie weilige Abteilung/ Büro geräumt wird und die Büros auch als solche markiert werden. Die Branschutzhelfer melden dann den jeweils verfügbaren Vorgesetzten, dass alles klar ist, diese melden das dann wieder weiter nach oben. Zu diesem Zeitpunkt ist noch überhaupt keine Behörde im Spiel. Klar ist die Feuwehr usw. gleich vor Ort aber die erledigen parallel Ihre eigenen Aufgaben, weilspielsweise lokalisieren sie ein mögliches Feuer. Strukturiert übermitteln einige wenige geschulte Ausgewählte den Status an die Behörden - alles geräumt oder das ggf. noch Personen im Haus stecken und Hilfe benötigen (das klingt jetzt zeitlich alles langsamer, als es inwirklichkeit passiert).

    73 Thorsten
    DH0TG

  • Was im Nachbar-OV H24 geschieht, wurde hier auch aufgebaut.

    Und um Mitzuwirken, sind die von mir weiter oben in den Fragen an Dich aufgezählten Punkte nötig. Es geht nicht alleine. Und Mitgliedschaft im DARC ist sehr hilfreich.

    Nochmal: Warum konzentriert sich die Hilfe auf Behörden und nicht auf Menschen?

    Weil wir als Funkamateure keine legale parallele Ebene zu BOS aufbauen dürfen. Siehe Handbuch weiter unten. Und natürlich helfen wir Menschen.

    Mal Hilfe zu holen oder über Funk einen OM, der im OV qrv ist, zu benachrichtigen, Notarzt und Polizei zum Unfallort zu schicken, wie es vor der Handy-Ära üblich war - das ist kein Notfunk im Sinne der Definition. Auch das Folgende nicht:

    Und wenn ein OM den anderen fragt, welche Straßen befahrbar sind, dann kann ich ihm das natürlich auch mitteilen und dafür brauche ich nicht einmal eine Notsituation!

    Was Du als Hilfe in der Not meinst - und was gut ist - ist offiziell kein Notfunk. Sondern Hilfe in der Not.

    Ein Beispiel: Bei uns in der Firma gibt es Branschutzhelfer, (auch ich bin einer) die im Falle eines Notfalls jeweils stukturiert und organisiert dafür zu sorgen haben, dass d ie weilige Abteilung/ Büro geräumt wird und die Büros auch als solche markiert werden. Die Branschutzhelfer melden dann den jeweils verfügbaren Vorgesetzten, dass alles klar ist, diese melden das dann wieder weiter nach oben. Zu diesem Zeitpunkt ist noch überhaupt keine Behörde im Spiel. Klar ist die Feuwehr usw. gleich vor Ort aber die erledigen parallel Ihre eigenen Aufgaben, weilspielsweise lokalisieren sie ein mögliches Feuer. Strukturiert übermitteln einige wenige geschulte Ausgewählte den Status an die Behörden - alles geräumt oder das ggf. noch Personen im Haus stecken und Hilfe benötigen (das klingt jetzt zeitlich alles langsamer, als es inwirklichkeit passiert).

    Auch das hat nix mit dem offiziellen Notfunk zu tun. Kenne ich auch, war Bestandteil einer solchen Kette.

    Nochmal Wikipedia, weil Inhalte von Links oft nicht gelesen werden, um den Begriff Notfunk, den ich meine, zu definieren:

    Als Notfunk (oder auch Katastrophenfunk) bezeichnet man den Funkbetrieb, mit dem Funkamateure im Rahmen ihrer Kommunikationsmöglichkeiten in Not- und Katastrophensituationen Hilfe leisten. Funkamateure unterstützen dann Hilfsorganisationen und andere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), oder leiten empfangene Notrufe an diese weiter.

    Alles andere was Du als Beispielen bringst, ist Hilfe in der Not, erste Hilfe etc. Wo wir natürlich auch unsere Möglichkeiten einsetzen können und, sofern vorhanden, sollten. Das hat nix mit dem Notfunk als solchen zu tun. Siehe Wikipedia. Und von diesem Notfunk rede ich.

    Und beim Notfunk, also einer echten ausgerufenen Lage, ist die Kommunikation mit den Behörden auch nicht einseitig. Aber sie haben das Sagen und wir unterstützen.

    Warum konzentriert sich die Hilfe auf Behörden und nicht auf Menschen?

    So ist es ja nicht. Siehe Satz davor. Im Notfall - siehe Wiki - sind wir Vermittler. Erweiterter Arm der Behörden und natürlich mit Rückmeldungen, Hilfen etc.

    73, Michael, DF2OK.
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    - Morsecode ~ The ART of communication. - (DF2OK) - No computer required, just human skill. And: Real pilots don't need engines.

    Edited 10 times, last by DF2OK (August 9, 2025 at 12:15 AM).

  • Hallo Thorsten, google doch einmal "Notfunk H24". Dann wirst Du erfahren, dass da schon etwas geht. Aber nur wenn beide Seiten interessiert sind (Behörden und Amateurfunk). Z. B. hier https://www.darc.de/der-club/distr…funk-wolfsburg/

    Vielen Dank Michael für den Link, das ist wirklich richtig gut und genau das was ich mir vorgestellt habe! Vielleicht finde ich ja bei mir in den gegen Ähnliches, wo man sich engagieren kann!

    73 Thorsten
    DH0TG

  • Was kann man als Funkamateur einfach realisieren?

    Mache träumen eventuell davon, mit Amateurfunk eine Art Leitstelle aufzubauen.
    Das überlässt man lieber THW, Polizei und ähnlichen Diensten, können, üben und machen die.

    Es kam der Hinweis, man möge ein Buch über Blackout lesen.
    Das Buch im Link kenne ich nicht, las aber vergleichbares Material.
    Kritisch wird es etwa nach drei Tagen, wenn nichts mehr geht.
    Gerade Dieselvorräte sind begrenzt, wichtig für Generatoren, könnten dann abgeschaltet werden.
    Ich habe selbst einen großen Drehstrommoppel ex THW, der zieht sich einige Liter weg.

    Was kann man machen, wenn es keinen Sprit mehr gibt?
    Genau da wird es spannend, welcher OM ist dann noch brauchbar qrv?
    Anbei ein Bild, Autobatterie bei mir im Shack.
    Ich kenne Stromausfälle, bei mir häufiger mehrfach im Jahr, mindestens 1000 Haushalte.
    Meist sind sie deutlich unter zwei Stunden, gut zwei Tage hatte ich einmal, waren nur wenige Häuser.
    Momentan habe ich an der Autobatterie nur Licht und vereinzelt Kleinstgeräte.

    Ich arbeite darauf hin, möglichst mindestens eine Woche autark zu sein.
    Da muss man schon überlegen, was darf und soll laufen, was lieber abklemmen, Stromfresser.
    Momentan noch nicht vorhanden, die Autobatterie soll auch über Solar nachgeladen werden.
    Im Hochsommer kein Problem, im Winter ist es lange dunkel und eventuell hat man Schnee auf dem Paneel.
    Grob kann man bei Solarstrom 1:5 von Winter zu Sommer ansetzen.
    Das sollte man im stillen Kämmerlein ausprobieren, reale Bedingungen, ob man mindestens eine Woche qrv schafft.
    Jetzt bitte nicht Solarversorgung diskutieren, eine einzelne Autobatterie ist eher als Beispiel zu verstehen.
    Am ehesten wird es Erfahrungen bei Leuten geben, die qrp portabel machen.
    Das ist bei Funk die richtige Größenordnung, passt mit zuvor Mobilgerät plus Autobatterie beim Feuerwehrfest.
    Ist der OM dann noch qrv, kann er den BOS-Leuten Unterstützung anbieten, wenn bei denen die Kanister leer sind.
    Vorher sollte man die in Ruhe lassen, wenn die mit ihrem Zeugs ganz nach Plan und Vorschrift arbeiten.

    73, Andreas

  • Vielen Dank Andreas für diesen Einblick. Das wichtige, richtige und spannende Fragen, die ich mir auch schon gestellt habe. Zum Teil habe ich auf meine Fragen schon Antworten, zum Teil hatte ich mir diese im Rahmen der gesuchten Projekte in diesem Bereich erhofft. Und ich finde, dass genau auf dieser Basis zumindest eine Säule des Notfunks aufgebaut sein sollte usw. - Danke!

    73 Thorsten
    DH0TG