Hallo zusammen,
die Erfahrung und der Aufbau von der ersten EndFed-Antenne für 10m über die Auswahl und Aufbau einer Multiband Drahtantenne mit Tuner bis hin zu Organisation und Auswahl von Kabeln und Steckern soll nun in meiner ersten ortsfesten Anlage zusammengeführt werden.
Mein aktuelles Antennensetup besteht aus einem 13,5m langen Draht, der oben in ca. 5-6m am Balkon gespeist wird, dann durch den garten runter auf ca. 3m geführt wird und von dort senktrecht zu boden geht.
In diesem Beitrag sind auch noch einige Bilder zufinden: KLICK
Gerne möchte ich auch gleich einen kleinen Verstärker mit 50 Watt einplanen, den ich bei Bedarf einschalten kann.
Bevor ich nun Kabel kaufe und verlege, wäre es gut, wenn ich alle notwenigen Optionen berücksichtigt hätte. Nun stehen auf meiner Liste noch folgende Punkte zur Klärug:
1. Sollte ich die Antenne wie bisher am höchsten Punkt (Balkon) speisen oder macht es mehr Sinn am niedrigsten Punkt zu speisen (im Garten in Bodennähe)? Bei einer inverted L wird ja auch vom niedrigsten Punkt aus gespeist.
2. Der Wattwächter gibt mir bei einer 12m oder 14m langen Drahtantenne auf Frequenzen bis 28MHz in jeder Betriebsart einen maximalen Abstand vom Speisepunkt mit einer Differenz zur Drahtlänge von rund 1,3m an. Kann ich davon ausgehen, dass wenn ich meinen Mast im Garten 1,5m von jeder Grenze platziere, dass ich damit auch bei meiner Antenne im sicheren Bereich bin? Ich möchte vermeiden, dass ich später den mast nochmal umsetzen muss.
3. Kann ich, wenn ich mich in entsprechende Antennensoftware eingearbeitet habe, die erstellte NEC-Datei für den Wattwächter nutzen oder ist bei eigenbauten zwingend eine Messung der Feldstäre notwendig (bin kein DARC Mitglied). Ich weiß leider auch nicht, welche Bedeutung bei der Antennensimmulation das Gegengewicht spielt - wie soll ich Dachrinne oder den Balkon mit einberechnen? Oder solte ich mir für den Betrieb mit PA eine Antenne auswählten, die bereits im Wattwächter angegeben ist?
Vielen Dank!