Wer hat Erfahrung mit Antennenswitch von IK6BAK?

  • Guten Morgen,

    hat jemand schon den Antennenswitch von IK6BAK getestet?

    IK6BAK QSL Archive
    IK6BAK QSL Archive is a collection of QSL cards scanned by IK6BAK. You can browse the archive using various filters and search options. You can also leave a…
    www.morsekey.net

    Klingt gut, weil man sich dann bei Dipolen, EFHW etc. sparen könnte, bei Bandwechsel Mast oder Antenne einzuziehen.

    73!

    Peter DL3NAA

    DL3NAA
    Name: Peter
    QTH: Kehl (JN38VN)
    DOK B14, HSC 1023, VHSC 186
    QRP von 80 Meter bis 10 Meter CW

    Life is too short for QRP!

    Satis longa vita - Das Leben ist lange genug! (Seneca)

    In QRP the challenge is to "break" the pile-up...................in QRO the challenge is NOT to break components! (Zitat DL5RBW)

  • Moin Peter,

    die Bewertungen bei eBay sind durch die Bank positiv. Ob man Schalter gruppieren kann? Wäre bei steckbaren Dipolantennen hilfreich gleich beide Seiten synchron zu schalten. Die App verlangt nur die nötigen Berechtigungen. Wer mag schaut sich das Video an. Deutsche Untertitel sind verfügbar.

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    73, Michael, DF2OK.
    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~ YouTube ~
    - Morsecode ~ The ART of communication. (DF2OK) - No computer required, just human skill. And: Real pilots don't need engines.

    Edited once, last by DF2OK (April 24, 2025 at 3:47 PM).

  • Hi Michael,

    danke für den Link zu dem Video. Das Video kannte ich schon, aber wusste nicht, dass es Untertitel hat... Synchron wäre super, aber da wären zwei Klicks auf der App auch ok. Auf jeden Fall ein interessantes Prinzip. Was mich speziell interessiert, ist die Regenfestigkeit (mit Gehäuse, klar).

    73!

    Peter DL3NAA

    DL3NAA
    Name: Peter
    QTH: Kehl (JN38VN)
    DOK B14, HSC 1023, VHSC 186
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  • Was mich speziell interessiert, ist die Regenfestigkeit (mit Gehäuse, klar).

    Moin Peter,

    das gezeigte Gehäuse wird ein paar Tropfen abhalten. Stetiger Landregen oder kräftige Schauer werden die Elektronik erreichen. Da müsste was anderes her, selbst für Portabelbetrieb. Und erst recht bei dauerhaftem stationären Einsatz. Es müsste eine Lösung her, die leicht und sicher ist. Ferner eine einfache Zugentlastung der Kontaktllemme(n) bei Dauereinsatz, aber das ist mit einem Ring aus Druckschlauch schnell gemacht.

    So oder so - die Schalter sind eine geniale Idee mit guter Umsetung. Genauso wie damals der Feldstärkemesser mit Funkübertragung. Auch genial aber leider nicht mehr verfügbar.

    73, Michael, DF2OK.
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  • d.h. noch ein Stück ist verfügbar.

    Moin, da haben vermutlich u.a. Forenleser schnell reagiert. Gesten sah das noch sehr viel anders aus...

    73, Michael, DF2OK.
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    Edited once, last by DF2OK (April 25, 2025 at 5:17 PM).

  • Hallo die Runde,

    oder man macht so etwas nach alter Art und Weise , eben mit Sperrkreisen , so wie bei der W3DZZ oder wie sie sich nennt. Bei der höchsten Frequenz eines Dipols anfangen , dann den Sperrkreis mit anschließendem

    Antennendraht zur nächsten Frequenz. Habe so etwas hier in Betrieb und komme auf 2 mal 9,5mtr für die gesamte Kurzwelle. Neue Technik ist oft ganz schön interessant , aber einfache Technik könnte länger halten.

    73 de

    Manfred , dl3arw

  • Hallo die Runde,

    oder man macht so etwas nach alter Art und Weise , eben mit Sperrkreisen , so wie bei der W3DZZ oder wie sie sich nennt. Bei der höchsten Frequenz eines Dipols anfangen , dann den Sperrkreis mit anschließendem

    Antennendraht zur nächsten Frequenz. Habe so etwas hier in Betrieb und komme auf 2 mal 9,5mtr für die gesamte Kurzwelle. Neue Technik ist oft ganz schön interessant , aber einfache Technik könnte länger halten.

    Hi Manfred,

    nichts gegen Traps (Sperrkreise), die auch super funktionieren, wenn sie richtig dimensioniert sind und - siehe W3DZZ - das L im Sperrkreis kann sogar noch bewirken, dass die W3 nicht nur auf 40 und 80 Meter resonant ist.

    Viele Sachen gehen aber mit Traps leider nicht. Zwei Beispiele:

    1. Eine Windom, dimensioniert für 80 Meter (z.B. die FD4) geht auf 80, 40, 20, 17, 12 und 10 Meter, aber eben leider nicht auf 30 und 15. Es gibt Ideen, eine zweite Windom parallel zu schalten, die für 30 Meter dimensioniert ist, aber das ist problematisch, wie DG0KW recht anschaulich erklärt: https://www.dl0hst.de/dateien/techni…men-antenne.pdf Zwei von diesen Switches, 4,69 m bzw. 9,38 m vom Speisepunkt entfernt eingesetzt lösen das Problem einfach...

    2. (Dafür würde ich so Switch gerne probieren):

    Ich habe 10,80 Meter langen Vertikaldraht an einem 12-Meter-Spiderbeam-Mast. Bin damit recht zufrieden von 40 bis 17, vielleicht auch 15 Meter, aber für 12 und 10 Meter wird das Ding zum Steilstrahler, weil die 10,80 Meter Draht zu lang sind. Habe mal probiert, 6.70 Meter Draht zu nehmen (5/8-Lambda für 10 Meter) und das ist Unterschied wie Tag und Nacht: Auf 12 und 10 Meter viel besser, aber 40 Meter und besonders auf 80 Meter (ok, eh Kompromiss) wesentlich schlechter... Würde ich jetzt in 6-7 Meter Höhe so Switch einbauen, hätte ich auf Knopfdruck beide Varianten.

    3. (Nur theoretische Überlegung, weil ich daheim den Platz nicht habe...):

    Ein endgespeister Langdraht, der länger als lambda-halbe ist, strahlt nicht mehr orthogonal zum Antennendraht ab, sondern die Hauptkeulen nähern sich der Drahtrichtung. Wenn man jetzt z.B. einen 42 Meter langen endgespeisten Langdraht nimmt (geht hochohmig auf allen Bändern von 80 bis 10 Meter), aber nach ca. 10 Metern so einen Switch einbaut, hätte man für das 20 Meter-Band die Möglichkeit, das Strahlungsdiagramm auf Knopfdruck zu ändern...

    Wie gesagt, ich denke, es würden sich viele Möglichkeiten zum Experimentieren anbieten...

    73!

    Peter DL3NAA

    DL3NAA
    Name: Peter
    QTH: Kehl (JN38VN)
    DOK B14, HSC 1023, VHSC 186
    QRP von 80 Meter bis 10 Meter CW

    Life is too short for QRP!

    Satis longa vita - Das Leben ist lange genug! (Seneca)

    In QRP the challenge is to "break" the pile-up...................in QRO the challenge is NOT to break components! (Zitat DL5RBW)

  • Schon wieder weg, Dietmar...

    DL3NAA
    Name: Peter
    QTH: Kehl (JN38VN)
    DOK B14, HSC 1023, VHSC 186
    QRP von 80 Meter bis 10 Meter CW

    Life is too short for QRP!

    Satis longa vita - Das Leben ist lange genug! (Seneca)

    In QRP the challenge is to "break" the pile-up...................in QRO the challenge is NOT to break components! (Zitat DL5RBW)

  • Würde ich jetzt in 6-7 Meter Höhe so Switch einbauen, hätte ich auf Knopfdruck beide Varianten.

    Peter, wenn Du das am 12m-GFK machst, könntest Du auch wie bei den Multibandantennen von DX Commander einfach einen zweiten, kürzeren Draht mit zwei oder drei Abstandshaltern parallel führen und auf den gemeinsamen Speisepunkt legen.

    Auf den ersten Blick fand ich die Schalter ziemlich originell, nach einer Nacht drüber schlafen relativieren sich die Vorzüge gegenüber den bekannten Lösungen zumindest für Antennen.

    Für mögliche andere Anwendungsfälle behalte ich sie mal im Hinterkopf...

    72/73, Tom 4 . .-

    Das schöne an einheitlichen Standards ist, dass man so viele verschiedene zur Auswahl hat.

  • Peter, wenn Du das am 12m-GFK machst, könntest Du auch wie bei den Multibandantennen von DX Commander einfach einen zweiten, kürzeren Draht mit zwei oder drei Abstandshaltern parallel führen und auf den gemeinsamen Speisepunkt legen.

    Das Prinzip mit den parallelen Draht funktioniert nur bei resonanten Strahlern. Peters Antenne ist aber nicht resonant, weshalb dies keine Option ist.

    73, Peter - HB9PJT

  • Peter, nachvollziehbar. Danke für den Hinweis.

    72/73, Tom 4 . .-

    Das schöne an einheitlichen Standards ist, dass man so viele verschiedene zur Auswahl hat.

  • Hab' das Call gerade auf KW gesichtet. Die Schalter gibt's immer noch. Sogar mit Regenschutz. https://www.morsekey.net/efhw-switch Er hat eine umfangreiche Tastensammlung. Leider keine Vorschaubilder zur Auswahl, was hier sinnvoll wäre.

    73, Michael, DF2OK.
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    Edited 3 times, last by DF2OK (November 12, 2025 at 4:10 PM).

  • Hallo zusammen,

    gerade erst gelesen - spannendes Thema! Hier noch die KISS-Lösung eines ursprünglichen Starkstromers zum Unterteilen von z. B. Vertikal-Drähten:

    Man verwendet als Strahler zunächst zwei parallele Drähte, die an der Einspeiseseite kapazitiv überbrückt sind und über einen Schalter mit einem im Betrieb potenzialfreien Klein-Akku verbunden werden können. An der gewünschten Trennstelle des Strahlers sitzt ein DC-Relais, dessen Spule kapazitiv überbrückt und mit einer Freilaufdiode beschaltet ist. Je nach Anwendung gibt es nun folgende Möglichkeiten:

    • Es wird nur eine Unterteilung benötigt:
      Das Relais benötigt nur einen Kontakt, der den restlichen Strahler zuschaltet. Ob Schließer oder Öffner richtet sich zugunsten der Stromersparnis nach dem häufigeren Betriebsfall. Für den restlichen Strahler reicht ein einzelner Draht aus. Zur Erhöhung der Kontaktsicherheit können im Relais mehrere gleichartige Kontakte parallelgeschaltet, zur Erhöhung der Spannungsfestigkeit auch in Reihe geschaltet werden.
    • Es werden zwei Unterteilungen benötigt:
      Hier werden zwei Relais mit Öffnerkontakten (ggf. Öffnerseite von Wechslerkontakten) eingesetzt, die im stromlosen Fall die ganze Strahlerlänge aktivieren. Der Strahler wird zweipolig von der Einspeisestelle über zwei Öffnerkontakte des "unteren" Relais zum "oberen" Relais geführt. Für den dritten Strahlerabschnitt reicht wiederum ein einzelner Draht. Neben einer (richtig gepolten) Freilaufdiode wird jedem Relais eine Sperrdiode verschiedener Polarität vorgeschaltet. Die DC-Einspeisung erfolgt über einen Umschalter "+ / 0 / -". In der einen Polarität schaltet das "obere" Relais den dritten Strahlerabschnitt ab (Öffner öffnet), in der anderen Polarität schaltet das "untere" Relais den mittleren und oberen Abschnitt ab, wobei das "obere" Relais abfällt. Die Optionen zur Verschaltung mehrerer gleichartiger Relaiskontakte sind wie im ersten Fall beschrieben. Die kapazitive Überbrückung der Relais sollte die jeweilige Sperrdiode mit einschließen.

    Mit ein paar zusätzlichen Drosseln und Kondensatoren lassen sich auch sinngemäße Lösungen für Antennen mit Koax- bzw. symmetrischer Speisung ableiten. Für höhere Leistungen können entsprechend robuste Relais verwendet werden, die sich in Iso-Kästen hoher Schutzart unterbringen lassen. Der Klein-Akku kann bei Nichtbetrieb nachgeladen werden.

    Ich habe nach diesem Prinzip einen off-center-fed-Erddipol in einer abgesetzten Empfangsanlage ferngesteuert umschaltbar gemacht: beide Enden frei / rechtes Ende geerdet / linkes Ende geerdet / beide Enden geerdet. Die Anordnung läuft seit 9 Jahren störungsfrei.

    Gl es 73,
    Tom, DK1IS

    Nachtrag: Bei der Version mit nur einer Unterteilung können parallel zu den Relaiskontakten auch Spulen, Kondensatoren oder Schwingkreise geschaltet werden, die bei offenem Relais in Reihe zum oberen Strahlerteil liegen.

    Edited 2 times, last by DK1IS: Nachtrag (November 12, 2025 at 9:18 PM).

  • Ähm, Tom, hast Du eine Skizze dazu? Ist vielleicht einfacher. Zumindest für mich. :saint:

    73, Michael, DF2OK.
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  • Tom überlagert die Speiseleitung mit DC Schaltspannungen, das Prinzip ist eigentlich klassisch - nur etwas schwer decodierbar beschrieben.

    Es ist durchaus ein Vorteil, einmal Sachen, die nicht zueinandergehören wollen "grob" umzuschalten zu können. Der nichtresonante Dipol macht auf eingien Bändern Freude, ist auf anderen Bändern "doof."

    Für mich sind Sperrkreiskonstrukte incl. des CWL - Themas gut in der Praxis darstellbar und ein feines Anpassgerät mit Elementen hoher Güte ist eigentlich ein wertvolles Teil der Antenne.

    Damit bin ich bei den Fernschaltkeksen raus... aber: wems hilft zu Problemlösung: o.k..

    73!