Moin,
hat jemand die DP200 , einen /p Dipol aus China, bestehend aus 2 Teleskopantennen, Spulen für 40m und MWS im Anschluss Kasten in Betrieb?
Gibt es Erfahrungsberichte? Antennenvergleiche?
73 de Ingo und Frohe Ostern!
Moin,
hat jemand die DP200 , einen /p Dipol aus China, bestehend aus 2 Teleskopantennen, Spulen für 40m und MWS im Anschluss Kasten in Betrieb?
Gibt es Erfahrungsberichte? Antennenvergleiche?
73 de Ingo und Frohe Ostern!
Moin,
nachdem niemand den DP200 Dipol in Betrieb hatte, habe ich mir das Ding mal gekauft. Bei Aliexpress 126,95€ incl. Versand.
Die Antenne war schon nach einer Woche da. Die Bestandteile sind massiv und teilweise aus Edelstahl. Das Set besteht aus der Grundplatte mit MWS in einer Box; PL Anschluss. 2 Teleskopauszüge 5,6 m lang, 2 Spulen für 40 m Betrieb und einer Edelstahlgabel, einem hair pin match.
Ich habe mir bei Rollei noch ein Lichtgestell für 25€ dazu gekauft und komme mit einer kleinen Verlängerung, einer Alu Stange D19 mm, auf eine Aufbauhöhe des Fußpunktes von 3,8 m. Leider bin ich bei meiner Tour auf eine Packlänge auf 85 cm limitiert. Daher kommt nur dieses kleine Gestell zum Einsatz. Sonst kann man auch Gestelle einsetzen, die 4,8 m hoch sind und eine Packlänge von 1,35 m haben.
Nach dem ersten Aufbau fiel auf, dass das SWR auf den Bändern 20 bis 10 m sehr gut einstellbar ist. Man kürzt die Strahler entsprechend. Markierungen sind auf den Teleskopstäben. Sie passen relativ zuverlässig. Das 40 und 30 m Band ist nur mit den 40 m Spulen zu betreiben. Dafür wird das hair pin match, diese Edelstahlgabel mit Polsteckern, genutzt. Das funktioniert hinreichend und sieht nicht gut aus.
Positiv:
Gute, massive Verarbeitung der Montageplatte, gute Qualität des Teleskopauszüge. Bei einem Test Vertikalantenne gegen Dipol, in 10 m Entfernung, war der Dipol auf den 40 m Band beim RX viel ruhiger als die Vertikal. Beim TX war die Vertikal besser, siehe unten. Die Signalstärken im RX waren in etwa gleich. Testgerät TS480SAT. Das geht gut damit, er hat 2 Ant. Eingänge.
Negativ:
Die MWS im Kasten bringt bei 7MHz nur -17db. Im 30m Band ist der Wirkungsgrad gering: der Strahler ist hier nur noch 2,25 m lang, weil die 40 m Spulen genutzt werden, ein schönes Dummy Load. Für 40 m ist ebenfalls kein hoher Wirkungsgrad zu erwarten. Das hair pin match ist etwas unpraktisch. Ich habe mich also an die negativ Punkte gemacht: 30 m Spulen, neue MWS, anderes hair pin match. Für das hair pin match fand ich zufällig ein Krokokabel in meiner Werkstatt das auf ca. 5cm D aufgerollt, genau die Verbesserung brachte, die ich wollte und ist extrem klein zu verpacken. Ich habe die Krokoklemmen gleich dran gelassen. Funktioniert bestens, auch im TX mit 100W.
Eine neue MWS musste her. Der Kasten ist klein, 10 Wdg. auf einem BO4 Kern, 43 ger Mat. mit RG316 gehen gerade hinein und brachten Besserung. Ein 61 ger Kern wäre besser gewesen, war jedoch nicht in der Bastelkiste und so müssen die -32db auf 7 MHz reichen. Für 100W TX reicht der Kern immer. Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch die Dichtung des Kastens verbessert, bei mir fehlte ein Stück Rundschnur.
Neuen Spulen für 30 m waren ein größeres Problem.
Ich bestellte für 40€ 40 m Spulen 10 uH in China. Sie waren innerhalb von 7 Tagen bei mir, grandios! Die Spulen verloren den Pyjama (Schrumpfschlauch) und wurden abgewickelt und umgebaut. Der Spulenkörper war verklebt und lies sich nicht öffnen, also musste ich die Wicklung irgendwo schneiden. Ich entschied mich außerdem, eine 2 mm Angelschnur als Abstandshalter mit aufzuwickeln. Die Spulen hatten nach Fertigstellung ungefähr ein 1:1 Verhältnis Länge zu Durchmesser und 3,5 uH. Nachdem Umbau hat der Dipol auf 30 m jetzt eine Strahlerlänge von jeweils 5,5 m und ist ca. 10 cm länger als im 20 m Band. Das SWR ist bestens. Errechneter Wirkungsgrad 68%, (Theorie).
Für 40 m habe ich keine kurzfristige Lösung. Daher wird es bei der jetzigen Lösung bleiben. Ich habe das grob nach DF6SJ abgeschätzt und komme auf einen Wirkungsgrad von 30%, Wenn ich wieder zurück bin, werde ich die Strahler mit Elementen auf den JPC 12 Programm, das sind jeweils 32 cm Stücke um 64 cm verlängern und die Spulen dort oben einsetzen. Das bringt ein paar Prozent. Außerdem werde ich den Fußpunkt auf ca. 5,8 m anheben. Auf meiner Tour habe ich keinen Platz dafür. In China gibt es ein ganzes Sortiment mit dem man sich seinen eigenen Dipol zusammenbauen kann. Allerdings wird es kaum billiger als mit dem DP200 zum jetzigen Preis.
Ich werde den Dipol auf meiner TOUR D`ARLES am 05. Mai mitnehmen, 1600 km mit dem Cargo-E-Bike nach Arles Provence. Ich hoffe, dass er mir neben dem Vertikaldipol am Spiderbeam Mast nach DK5ZN gute bis sehr gute Dienste leistet.
Weiterhin sehr positiv ist sicherlich, dass der Dipol in 10 Minuten, kein Scherz, qrv ist. Die Vertikal benötigt dann doch etwa 30-40 Minuten bis alles steht und auch das elevated Radial aufgebaut ist. Daneben ist wichtig das der Dipol im RX ruhig ist. Im Test hatten wir einige Stationen im QRM auf der Vertikal nicht lesen können, mit dem Dipol gelang es einwandfrei. Das ist auf den Campingplätzen wichtig.
Inzwischen habe ich den Dipol ausführlich getestet und bin soweit zufrieden. Allerdings sollte man die Umbauten durchführen. Vor allem die neuen Spulen für 30m sind wichtig, sonst kann man das Band gleich aufgeben. Ab 20 m ist man full size. Ich bin gespannt, welches Band sich auf der Tour am besten bewährt.-
Bilder meiner Umbauten habe ich beigelegt und wünsche eine gute Zeit.
Ich bin dann mal weg: Ab 05.05.25 nur noch als DL2AAA/p und F/DL2AAA/p erreichbar, bevorzugte Frequenzen 7022 kHz, 10122 kHz und 14022 kHz. Auf Instagram als Cargo.dx. QRZ.com: DL2AAA/p
73 de Ingo
Danke für deinen ausführlichen Bericht!
Ich bin mit der JPC-12 als Vertical zufrieden, da gibt es ja auch die Dipol Variante.
Mir gefällt dabei das einfache Handling, ein Kabel und eine Superclamp passen noch in die Tasche und go.
Viel Erfolg auf deiner Tour!
Hi Ingo,
gute Fahrt und ich bin gespannt auf Deinen Erfahrungsbericht nach der Radtour und ob Du beim nächsten Mal nicht doch eine "leichtere" Antenne mitnimmst...
Zwei Tipps, die ich als Fotograf mit Lampenstativen gemacht habe bzw. machen musste:
1. Die Dinger sind relativ instabil, schon im Studio, besonders aber on location. Deswegen werden sie meistens mit Sacksäcken gesichert, um den Schwerpunkt tiefer zu bekommen, z.B. https://www.calumetphoto.de/product/sandsa…andsack-adapter
2. (Bitte nicht unterschätzen, weil das echt schmerzhaft ist sonst!): Nimm Handschuhe mit zum Hoch- und Runterschieben der Lampenstative. Denke, die Fahrradhandschuhe reichen, weil die Handflächen damit auch geschützt sind. Die Reibungskräfte sind nicht zu unterschätzen und es hat einen Grund, warum die immer eine Luftfederung integriert haben.
Da die Feuerwehr etc. so Stative ja auch zur Ausleuchtung von Einsatzorten verwendest, findest im Netz recht viele Tipps dazu.
Zu der Sache mit der Spule: Wenn das M10-Gewinde ist, dann kannst die Spulen für die JPC-Antennen verwenden, die robust gebaut sind und variabel verstellbar sind. Gibts bei Wimo (https://www.wimo.com/de/chelegance-jpc-12-replacement-coil) , aber auch die Chinesen verkaufen die über aliexpress und ebay.
73!
Peter DL3NAA
Hallo Peter,
also mein Stativ ist 2,85 m hoch und der Fusspunkt des Dipol wird durch eine 90 cm lange 19mm dicke Alu Stange um 85 cm verlängert.
Ich mache das so:
Ich montiere den Fusspunkt mit Teleskopstäben und Koaxkabel ,jedoch nicht ausgefahren. Dann ich haue ca 1m vom Fussende des Gestells zwischen den Füßen des Rollei Gestells 3 Zelt Heringe in den Boden, Befestige 3 Leinen am Gestellende, dann fahre ich den leicht ausfahrbaren Stiel des Gestells aus und fixiere die Leinen stramm an den Heringen. Danach lasse ich alles wieder runter, fahre die Teleskopstäbe aus und schiebe alles hoch.Ich habe dann ein stramm fixiertes System. Sofort sehr stabil. Das Rollei Gestell lässt sich sehr leicht bedienen.
Handschuhe etc. werden nicht benötigt. Die Gesamtlänge des Gestells ist 85 cm zusammen geschoben.
Sri, Peter aber Standartspulen sind nicht sinnvoll. Es geht darum eine möglichst lange Strahlerlänge und einen guten Wirkungsgrad zu erhalten. Wie Du weisst ist Wirkungsgrad von Abstand zum Boden, Bodenwiderstand, Strahlerlänge, Position dèr Spule im Strahler, Strahler Durchmesser sowie Spulengüte abhängig.
Wenn es also einen max 5,6m langen Strahler gibt (er ist erheblich zu kurz für das 30 m Band) und die Position der Spule konstruktiv am Fusspunkt festgelegt ist, muss man die Induktivität für das jeweilige Band exclusiv auf das Band bezogen herstellen. Standart Spulen können wie ich vorgestellt habe, eine gute Konstruktionsgrundlage sein aber ohne Umbau führt es nicht zu einem optimierten Wirkungsgrad des Systems.
Für das 40 m Band sind die gelieferten Spulen ok. Sicher könnte man über die Abmessungen, D zu L 1:1 etwas ämdern aber das bringt vielleicht 2%. (Hier ist eine Analys Aufwand/ Nutzen notwendig.) Das lässt sich nicht ändern. Da die Strahlerlänge viel zu kurz ist, liegt der Wirkungsgrad bei 30%.
Beim 30m Band muss man sich die Spulen selber bauen, wenn man einen möglichst hohen Wirkungsgrad haben möchte. Die bestimmenden Elemente sind die Spulen Position (die lösst sich ohne zusätzliche Elemente aus dem JPC 12 nicht ändern, damit kommt man 64 cm vom Fusspunkt, die Spule wird größer und der Wirkungsgrad steigt), die Strahlerlänge und Durchschnittlich Strahlerdurchmesser. Der Wirkungsgrad liegt bei 64%.
Der Bodenwiderstand etc. wirkt verringert auf diese Wert.
Danke für Deine Grüße zur Tour. Die AGCW und die UFT wird einen Link zu meinem Live Tracker veröffentlichen. Da kann jeder genau verfolgen wo ich bin.
73 de Ingo
73 de Ingo
Hi Ingo,
ok, wenn ich das richtig verstanden habe, spannst Du das Lampenstativ zusätzlich ab. Kann ich nichts dazu sagen, da das im Fotobereich nicht üblich ist.
Zu der Sache mit den Spulen gab es mal interessante Diskussion:
Wenn es also einen max 5,6m langen Strahler gibt (er ist erheblich zu kurz für das 30 m Band) und die Position der Spule konstruktiv am Fusspunkt festgelegt ist, muss man die Induktivität für das jeweilige Band exclusiv auf das Band bezogen herstellen. Standart Spulen können wie ich vorgestellt habe, eine gute Konstruktionsgrundlage sein aber ohne Umbau führt es nicht zu einem optimierten Wirkungsgrad des Systems.
Vielleicht ist es Dir entgangen, aber die Spulen, die ich verlinkt habe, bei denen ist durch den Abgriff die Induktivität veränderbar. Dir würden also pro Dipolseite weiterhin die 5.60 Meter Länge zur Verfügung stehen. Die Induktivität ist - wie Du richtig schreibst - der einzige Parameter, an dem Du etwas ändern kannst, wenn Du die Strahlerlänge beibehalten möchtest. keine dickeren Teleskopstäbe verwenden willst und auch die Position der Spule nicht variieren kannst.
73!
Peter DL3NAA
Michael, DL2YMR hat das Problem mit einer anderen Antenne auch aufgegriffen und aus meiner Sicht die beste Lösung dazu erzielt:
Gruß Stefan
Ja, Peter da hast Du recht. ![]()
Ich hatte darüber nicht berichtet und mir aber diese einstellbare Spule auch angesehen. Es jedoch wieder verworfen, weil ich keine Technischen Daten eruieren konnte und ich sie teuer finde.
In China hätte ich eine Spule für 40 € das Stück bekommen. Meine Spulen Kosten 20€ das Stück,. Der Umbau ist ja Bastelspaß. Wahrscheinlich kann man diese Spulen dann genau auf das Band mit einem 5,6 m langen Strahler einstellen. Sicher bin ich jedoch ohne Daten nicht.
Mal sehen was ich nach meiner Rückkehr mache. Mit den JPC 7 Stäben ergibt sich eine kleine Verlängerung und die jetzigen Spulen müssen kleiner werden. Die Strahlerlänge ist dann 6,42 m und die Spule bekommt einen Wert von etwa 1,5uH im 30 m Band. Das wären wahrscheinlich nur 2 Wdg auf dem Körper dieser Spule. Jetzt haben die Spulen 3,5 uH. Die Veränderung über die dickeren Rohre, 10% der Strahlerlänge, habe ich nicht berücksichtigt.
Weiß denn jemand wie groß die Induktivität über alle Wdg. ist und wie groß die Steps sind? Dann könnte man überlegen, ob sie passen könnte.
73 de Ingo
Michael, DL2YMR hat das Problem mit einer anderen Antenne auch aufgegriffen und aus meiner Sicht die beste Lösung dazu erzielt:
Richtig, es ist immer die gleiche Idee: Induktivität einer Spule so verändern, dass man "trotzdem" die gesamte Länge des Teleskopstabs verwenden kann. Z.B. RE: 5.60 m Teleskopstab auf 30 Meter nutzen (Suche Tipps)
Nicht anderes macht auch Ingo und auch das, was ich mit dem variablen Abgreifen der Spule mache, ist das Gleiche:
Weiß denn jemand wie groß die Induktivität über alle Wdg. ist und wie groß die Steps sind? Dann könnte man überlegen, ob sie passen könnte.
Ich habs nie gemessen, Ingo, aber KA7OEI hat das veröffentlicht:
Der OM hat sogar damit experimentiert, einen anderen Draht zu nehmen, um die Verluste zu minimieren:
Interessantes Thema, klar, aber da ich persönlich eh /p meistens 20, 17 und 15 Meter mache, lasse ich die Spule so und lebe damit, dass es anders vielleicht noch bisschen besser gehen könnte ![]()
73!
Peter DL3NAA
Die AGCW und die UFT wird einen Link
Ingo, wo genau sind die Links auf deren WebsiteWebsites zu finden?
Mindestens für 30m wäre mir das viel zu viel Gefrickel mit den Spulen.
Schon mit den originalen 5,6m Teleskoplänge pro Seite fehlt für das Band doch nicht mehr viel zur Viertelwellenresonanz. Krokoklemme mit knapp 2m Draht an die Dipolenden, noch ein Meter Schnur zum Verlängern und das mit einer kleinen Wäscheklammer o.ä. wieder am Strahler einhängen, so dass sich eine bogenförmige, zurückgefaltete Verlängerung ergibt. Das ist ratzfatz abgeglichen, simpler und wirksamer als jede Spule im Strommaximum.
OFF TOPIC: Aber ich würde 2x irgendwas Meter auch nicht über eine MWS und Koax, sondern mit 'ner passenden Länge Zweidrahtleistung speisen und einem ZM oder Balun + unsymmetr. ATU anpassen
Ich mag die Möglichkeit des schnellen, unkomplizierten Bandwechsels, gerade outdoor... und deswegen den leichten Twisted Hille am leichten GFK.
Bezüglich anderem Material für die Spule:
Ich habe mit einem OM aus meinem OV den Test gemacht. Er hatte zwei Spulen der JPC-7. Eine ließen wir original, die andere Spule hat er mit versilbertem Kupferdraht neu gewickelt. Bei einem gleichzeitgen Versuch mit WSPR konnten wir zwischen den beiden Spulen auf 40m mit 5,6m Teleskop und 4 Radialen bei den erreichten Skimmern keinen nachvollziehbaren Unterschied feststellen. Es gab Skimmer, die waren bei der einen Antenne zwischen 3 und 6dB stärker ebenso gab es Skimmer, da war die andere Antenne in der Größenordnung besser. Es war also nicht eindeutig.
Wesentlich deutlicher war der Unterschied zwischen 4 Radials auf dem Boden und 8 Radials auf dem Boden. Das war in der Kurve eindeutig zu sehen.
Gruß Stefan
Hier sieht man die Antenne in ganzer Größe. Der Balun wird 1:1 sein und nicht 1:9. Wie lange die Pressungen Stab <> Gewinde bei den Biegeblelastungen hält? Bei häufigem Auf- und Abbau sowie Wind und Böen gibt es ganz schön Streß.
moin...
erinnert mich alles an meinen Vortrag "Buddipole" mit prantischer Vorführung bei SWT, als wir noch in den Räumlichkeiten der Grundschule sein durften.
Bandwechsel - keine wirkliche Freude...
Bandwechsel - keine wirkliche Freude...
Moin,
wohl wahr. Zwei Elemente ohne Bezug gleichlang passend auf die qrg einstellen, mühsam.
Es sei denn, man investiert auf freier Fläche einmal Zeit um die Längen je Frequenz seiner Wahl einzustellen. Parallel dazu nimmt man eine lange Schnur, die man vom Speisepunkt aus an den gemessenen Längen mit jeweils einem Knoten versieht. Beginnend bei der höchsten Frequenz, dann wird es genauer. Ggf. kleine Schildchen dran, aber das braucht es im Grunde nicht. Wer allerdings nicht nur in einem Mode qrv ist, braucht mehrere Knoten je Band. Oder zwei andersfarbige Schnüre, für jeden Mode eine.
Man kann auch auf den Teleskopen Markierungen mit bspw. Edding 3000 anfertigen. Das setzt allerdings voraus, dass sie immer im selben Verfahren variiert werden. Die Markierungen nutzen sich ab, kann man aber erneuern. Mancheiner wird vielleicht argumentieren, dass die Farbe die Kontaktfedern der Teleskope verunreinigen. Das ist aber so minimal, daß es nicht ins Gewicht fallen wird.
Am Rande vermerkt: Es lohnt sich, mal eine alte und etwas dickere Teleskopantenne bspw. eines Radios zu zerlegen. Dann weiß man, wie sie aufgebaut sind.
moin...
erinnert mich alles an meinen Vortrag "Buddipole" mit prantischer Vorführung bei SWT, als wir noch in den Räumlichkeiten der Grundschule sein durften.
Bandwechsel - keine wirkliche Freude...
Das Prinzip ist gleich, aber der Buddipole ist insgesamt nur knapp 5 Meter lang, während bei der DP200 jeder Dipolschenkel 5.60 Meter ist. Klar, dass das Auswirkungen auf die Bandbreite und damit auch auch die Probleme mit dem Einstellen hat.
73!
Peter DL3NAA
Tourinfos finden wir im neuen Thread.