• @ Joe: welche Drachengröße nimmst Du? Ich überlege, noch zusätzlich einen kleinen zu besorgen, so 2.4 ... 3.0 qmm. Die Zunahme der Windgeschindigkeit in Aufwärtsrichtung ist beachtlich, ich hatte 1x mit dem Bergen ordentlich Stress...


    Das ist meiner https://www.metropolis-drachen.de/Drachen/Einlei…ed-3-9-rot.html

    Bei Windstärke 4 hebt der mich langsam aus den Stiefeln, bei 115 Kg, die in den Stiefeln stehen schon beachtlich :)

    Aber bitte den Ableitwiderstand nicht vergessen. Selbst wenn kein Gewitter in der Nähe ist reicht der um die Antenne streifende Wind schon zu massiven statischen Aufladungen des Strahlers.

    73 Joe

  • Hallo, Freunde der längeren Wellen,

    Moin Tom,

    da fühle ich mich doch direkt angesprochen ;)

    Alles wurde mit einer Allband-Marconi gemacht, die mit verschiedenen Anpassgeräten von 8,27 kHz bis 50 MHz meine einzige Antenne ist. Sie ist 13 m hoch, wird T-förmig in der Mitte gespeist und hat eine Topload aus 4 parallelen Drähten zu je 33 m, gegenseitiger Abstand je 1 m.

    So ähnlich sah meine erste LW-Antenne in Düsseldorf aus.

    Inverted L mit einem 18m ALU-Spiderbeam-Mast mit 3 TopLoads in 75cm Abstand

    Um ein bisschen Reserve zu haben, habe ich die Antenne auf einen ordentlichen Isolator aufgebaut. Stammt aus einer 150 kV Überlandleitung :)

    Später am Standort im Meerbusch wurden die Antennengebilde dann etwas "ausladender"

  • Moin nochmal, Joe und Kollegen,

    ein super Gelände in Meerbusch, Joe - glücklich, wer so etwas hinter dem Haus hat!

    Hier aber noch ein (abschreckender?) Trost für Reihenhaus-Geschädigte mit LF-Ambitionen, aufgenommen 2001 kurz vorm Wegzug aus meinem alten QTH:

    Unter anderem auch für LF relevant ist die 4-Leiter-Flachreuse, die aus dem Shack unter dem Dach über eine Durchführung im Dachfenster gespeist wird. Von ihrem Hochpunkt auf dem Holzmast mit Dachkapazität (Alu-Lüftungsrohr) ging sie schräg nach unten auf Bodennähe in den Garten. Mit isoliertem Ende und dem Mäander-Gegengewicht auf dem Dach taugte sie dann prima für 160 m. Wurde das gartenseitige Ende über eine 5x2,5-mm²-NYM-Leitung mit dem hausseitigen Gartenwasserhahn verbunden, ließ sich über die Hauswasserleitung bis ins Dachgeschoss eine Loop realisieren, die im Shack mit einem Paket von MKP-Kondensatoren (Wert erinnere ich nicht mehr) bei 136 kHz auf Resonanz abgestimmt wurde. Bei damals 300 W HF aus einer geliehenen kommerziellen Halbleiter-Endstufe flossen um die 25 A; ich hatte damit eine ganze Reihe von Verbindungen; ODX war von Amberg aus HB9. Weder BCI noch TVI (noch gesundheitliche Folgen) traten auf; man muss das nicht nachbauen, aber wie gesagt, irgend etwas geht immer!

    Gl es 73,
    Tom, DK1IS

    Edited once, last by DK1IS: Leitung von NYA auf NYM korrigiert - kennt heute aber sowieso keiner mehr ... (March 1, 2025 at 2:36 PM).

  • Hallo Joe, bekommst du für die 150m eine Höhenfreigabe?

    Etwas OT, aber ein Anliegen von mir, der Text.

    Moin zusammen. Berechtigte Frage. In DL wird bei Fesseldrachen, so heissen die Teile offiziell in Gesetzen, primär nicht die Höhe freigegeben, sondern die Leinenlänge. Solange keine Ausnahmen vorliegen, beträgt die allgemein freigegebene Länge 100m. In bestimmten Gebieten auch mal weniger. Das muss im Einzelfall erfragt werden. Und die Freigabe von mehr Leine kann man beantragen, oft kein Problem, wenn keine weiteren Umstände das verhindern. Habe ich für die Veranstaltung von Drachenfesten immer gemacht, andere auch. Die Bezirksregierung gibt Auskunft.

    Gibt natürlich auch Bereiche, in denen das Steigenlassen von Fesseldrachen untersagt ist. Generell in einem festgelegten Radius um Flughäfen, Flugplätzen, Bahnanlagen, Schutzgebiete, einige Strände, Kurgebiete sowie Start- und Landeplätze von Luftfahrzeugen etc..Immer erfragen.

    Apropos Luftfahrzeuge. So komisch das klingt, aber damals galt jeder Fessseldrachen als Luftfahrzeug. Hat mich damals, als ich das Hobby der Fesseldrachen-Luftbildfotografie (damals noch mit amtlicher Freigabe für jedes Bild) in den 80igern angefangen und intensivst betrieben hatte, auch erstaunt. Neben vielleicht rechtlicher Probleme bei Problemen mit dem Luftfahrzeug hatte es für mich im Falle eines Falles den Vorteil, dass ich bei Verlust des LFZ ein Bergerecht habe. Also kann kein Grundstückbesitzer mir den Zugang zwecks Bergung verweigern. Gilt ja auch für Segelflieger bei Aussenlandungen. Was mir später in der Ausbildung zum Piloten bestätigt wurde. Hat sich nun beim Fesseldrachen geändert.

    Soweit erstmal etwas Hintergrundinformation. Damals habe ich neben diversen fernsteuerbaren Fotokameras in der Leine natürlich auch Antennen hochgezogen. Vom Langdraht, Zepp bis zum 2m Schleifendipol, den ich mit TV Flachbandkabel gespeist und am Boden asymetriert habe. War klasse auf unserem Drachenberg in rund 70m Höhe so richtig Reichweite im Contest machen zu können. Hier ist ja alles Flachland.

    Habe alle meine vielen Drachen selbst gebaut und -genäht. Für die Drachengröße und die damit verbundene nötige Hebekraft habe ich eine Faustformel gehabt, die funktionierte. Ein Drittel der Zugkraft als senkrechte Hebekraft. Mehr Power macht unnötig Arbeit.

    Damit ich bei hoffentlich nie auftretenden Schäden aller Art nicht arm werde, habe ich eine passende Versicherung abgeschlossen. Damals wg. Luftfahrzeug. Da ich in keinem Modellflugverein war, wo Versicherungsschutz - wie beim DARC - mit bei war, habe ich eine passende abgeschlossen. Rund 100 DM im Jahr, damals. Schäden durch Luftfahrzeuge wird kaum eine Haftpflicht abdecken. Einen Kratzer im Lack vielleicht noch, aber selbst ein leichter Fotoapparat bekommt durch die Fallhöhe ordentlich Wumms. Wikipedia gibt in Sachen Versicherungsrecht eher diffuse Auskunft. Einfach Versicherer fragen.

    Thema Sicherheit. Bei meinen lasttragenden Systemen gibt es keinen einzigen Knoten. Die vermindern die Bruchlast eines Seils teilweise bis zu 30 Prozent je Knoten! und Material. Ich habe alles genäht. Diese Verbindungen waren bei Tests diejenigen, die die Bruchlast nicht herabsetzten. Eher riss das Seil an anderer Stelle vorher. Ich kannte einen Ing., der mir die Tests im Labor ermöglichte. Abgeguckt hatte ich mir das von Fallschirmen, da wurden die Seile auch vernäht.

    Puffer aus Gummi habe ich aus Sicherheitsgründen nie eingebaut. Warum auch? Dafür geflochtene Polyamidleinen mit überdimensionierter Bruchlast. Die sind von sich aus weich, anders als Leinen für Lenkdrachen, die sich idealerweise nicht dehnen sollen.

    Handschuhe habt Ihr erwähnt - habe einige verschlissen. Wenn all die Spuren auf meinen Händen wären, nein danke. ;)

    Im QRP Report gab es mal eine Beitrag zu DrachenAntennen, bei dem Peter auch Bauchschmerzen hatte: da wurde der Antennendraht als Leine genommen. Bitte nie und niemals! Das ist Leichsinn. Antennenleiter immer parallel zur Leine führen und hier dann Dehnungsvorrichtungen am Leiter einbauen. Ich habe damals ein Hakensystem ohne bewegliche Teile entwickelt, das einen Antennendraht parallel zur Leine führt. Ohne die Bruchlast der Leine zu verändern. Und ohne Klemmen. Damit konnte ich in Windeseile den Draht beim stehenden Drachen ein- bzw. abbauen.

    Oder eben vom Drachen Leiter senkrecht runter. Hier damit rechnen, dass der Wind plötzlich drehen kann > Wetterbericht einholen. Habe ich am Strand beim großen Festivals wie Fanø erlebt. Wird der Drachen von unten senkrecht durch eine Antenne gehalten, kippt der Drachen mit aller Kraft zur Seite weg, die Zugkraft ist kaum noch handhabbar, crash, ggf. Versicherung, wenn Auto oder Mensch getroffen wird. So ein waagerecht unter Zugspannung stehendes Seil rasiert alles wech. Ich war die Jahre über auf nicht mehr zählbaren Drachenfesten. Da erlebt man einiges. Zum Glück nie einen Todesfall, aber oft haarscharf an größerem Übel vorbei.

    Ich hatte mal einen kleinen Frauenfallschirm als Drachen umgebaut. Die Traverse vorne an die Vorderachse meines PKW befestigt. Anders war der nur bei lauem Wind per Hand zu halten Als bei auffrischendem Wind die ersten Böen kamen, bevor ich den Schirm runterholen konnte, wurde das Auto vorne angehoben.

    Ableitwiderstand wurde schon erwähnt. Ballert ganz schön und die Hand zuckt gewaltig, wenn man den Stecker der Antenne grade einstecken möchte und die Reibung des Windes schon Ladungsträger verschoben hat.

    Sodele. Der vorstehende Text soll nix vermiesen oder nur negativ klingen. Fesseldrachen als Hobby aller Art macht sehr viel Spass und regt gerade uns Funkamateure zu guten Experimenten an. Die funktechnisch auch Geschichte haben. Siehe Marconi etc. Konnte ich in Fachvorträgen zum Thema immer gut AFU mit einbauen. Das erste Lufbild vom Drachen wurde 1888 von Arthur Batut in Frankreich angefertigt, alles Eigenbau. Also lange vor Flugzeugen. Zur Einweihung des - leider wohl nicht mehr existierenden - Museums waren mein Kollege und ich 1988 zur Einweihung dort.

    Habt weiterhin Spaß damit und denkt an die Sicherheitsaspekte. Und holt Euch bitte für konkrete Ereignisse Freigaben der Leinenlänge, ggf. für einen längeren Zeitraum ein.

    Damals gab es kaum Internet, so habe ich mir alle rechtlichen Dinge auf den üblichen Wegen beschaffen müssen. Aber Behörden helfen auch. Aktuell gibt es neue Regelungen.

    Über Drachen https://de.m.wikipedia.org/wiki/Drachen

    Rechtliches https://de.m.wikipedia.org/wiki/Drachen#Rechtliches

    73, Michael, DF2OK.
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    Edited 9 times, last by DF2OK (March 1, 2025 at 6:02 PM).

  • Linktipp https://www.qsl.net/df2ok/afu01d.htm#OBEN

    Zurück zu Euren Ausrüstungen. Respekt, tolle Geräte und Antennen. Wenn man den Platz hat und die Behörden hohe Masten genehmigen, macht das Freude. Was bei den Frequenzen besonders wichtig ist: gute Bodenleitfähigkeit. Ich hatte mich aus historischen Gründen mit Goliath befasst. In Kalbe an der Milde. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Goliath_(Funk) und https://www.mdr.de/geschichte/ns-…ssland-100.html sowie https://www.stadt-kalbe-milde.de/verzeichnis/vi…p?mandat=239741

    Ich hatte eine kleine Expedition vorbereitet, um kurz nach der Wende das Gelände aufzusuchen. Viele Bodenmarken sind noch da gewesen. Das Gelände konnten wir frei betreten und uns bewegen. War sehr interessant. Ich hatte meinen TENTEC SCOUT 555 plus meiner G5RV samt Spiethmast mitgenommen. Durch viel Portabelbetrieb kenne ich diverse Bedingungnen und Signalstärken. Antenne aufgebaut und nachmittags auf 40m in Fonie cq gerufen. Vorher schon gestaunt, wie hoch die Signalstärken waren. Niemand wollte mir bei Feldstärken von so gut wie immer S9 plus plus glauben, dass ich mit 5 Watt qrv war. Meine OV-Kollegen staunten ebenfalls. Sowas habe ich nie wieder erlebt.

    Man hat damals nicht umsonst das Gelände ausgesucht. Dazu kommt natürlich noch dazu, dass das Erdnetz nicht ausgebuddelt worden ist. Leider keinen Anschlusspunkt gefunden. DAS wäre es noch gewesen, einen Vertikal für 40m hatte ich auch mit.

    Später bekam ich durch einen Historiker aus dem Landkreis noch nicht weit veröffentlichte Unterlagen zu dem Sender Goliath und dem Zustand als Gefangenenlager und mehr. Von dort mal MW und LW machen wäre gut.

    73, Michael, DF2OK.
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    Edited 2 times, last by DF2OK (March 1, 2025 at 6:27 PM).

  • Hallo Michael,

    ich bin ja nur noch Surfer und Segler, das Kiten habe ich (aus unfalltechnischen Gründen) recht zügig wieder aufgegeben. Leinen spleiße ich auch gern bedarfsgerecht ein. Im Moment denke ich über eine Winch nach, um bei Wetteränderung bergen zu können. Mir reichen aktuell 83m Draht und ein Fuchskreis. Ein Kollege hatte die Idee, einen Windgenerator mit zu liften, dann könnte man ordentlich beleuchten...

    73 aus EA, Jochen

  • Wenn man den Platz hat und die Behörden hohe Masten genehmigen, macht das Freude. Was bei den Frequenzen besonders wichtig ist: gute Bodenleitfähigkeit.

    Hallo Michael,

    wer viel fragt...ich wollte in D´dorf eine Genehmigung für einen 18m Gittermast einholen. Der Sachbearbeiter hat fast einen Herzkasper bekommen. So dicht am Airport wäre so etwas unmöglich. Er hatte dann auch noch den Leiter des Bauamtes gefragt welcher mich dann in sein Büro bat. Der meinte dann auch, dass eine Zulassung unmöglich sei... aber wenn ich einen portablen Mat aufbauen würde, der keine feste Verbindung zum Fundament hat dann wäre dieses Konstukt baurechtlich unbedenklich. So habe ich es dann gemacht.

    Die Verbindung zwischen Mast und Isolator (Fundament) besteht aus einer Gummi-Muffe ist somit nicht fest verbunden. Der Mast war 3x abgespannt, Seile gelten auch nicht als feste Verbindung.

    Später in Meerbusch habe ich gar nicht mehr gefragt. :)

    Die Bodenleitfähigkeit in D´dorf war, na ja. Da halfen dann viele eingegrabene Drähte die Abstrahlung zu begünstigen. In Meerbusch hatte ich ca 4km Alu-Weidezaundraht im Boden versenkt. Da hatte ich mir für den Rasentrecker eine Vorrichtung gebaut, die aus einem Pflug und einen "Einlegevorrichtung" bestand. Der Boden war dort aber eh schon sehr gut. Mein Standort lag in einer Senke, die umgebenden Felder lagen ein paar Meter höher. Dort wurde ausgibigst gedüngt, bei jedem Regen wurde der Dünger bei uns aufs Grundstück geschwemmt, das hat die Bodenleitfähigkeit massiv verbessert. Nachteil war aber eine mutierende Flora, Brennnesseln wurden bei uns 3,5 - 4 m hoch, Brombeeeren konnte ich nur mit der Motorsäge "bearbeiten", die waren z. T. 6cm dick!

    Der Grundwasserpegel lag ca, 3,5m unter der Grassnabe. Ich konnte am Antennenstrom der LW-Antenne der Pegel des Rheins abschätzen, bei hohem Rheinpegel hatte ich immer 2 - 3 A mehr Antennenstrom auf der "Uhr" als bei Niedrigwasser.

    73 Joe

  • Hallo zusammen, nochmal zum Goliath:

    Michael hatte in #25 ja schon ein paar Links zu diesem Thema gegeben; hier noch zwei weitere Veröffentlichungen, die lesenswert sind und etliche Details zu einer "kommerziellen" VLF-Anlage enthalten:

    Geschichten über Kalbe Milde

    sowie auf Umwegen aus dem in #25 schon zitierten Wikipedia-Artikel:

    Klaus Herold: Der Längstwellensender Goliath bei Calbe an der Milde von 1941 bis 1945; Beschreibung, Skizzen und Fotos: https://www.cdvandt.org/Goliath.pdf

    Technisch alles sehr interessant - zur realen Verwendung mag man stehen, wie man will.

    73,
    Tom, DK1IS

  • Technisch alles sehr interessant - zur realen Verwendung mag man stehen, wie man will.

    Tom, das gilt für vieles auf dieser Welt. Ist leider so...

    73, Michael, DF2OK.
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  • Hallo 630m-Funker!

    Seit einigen Monden bastel ich auf 475kHz. Scheinbar geht mein Signal weiter als ich hören kann. Weder Rahmenantenne (10Wdg 0,4qm) noch Hören auf der Sendekonstruktion (kurzgeschlossender Dipol gegen nasse Wiese) ergeben gute Empfangssignale. Heute hab ich mal einen SDRplay RSP1A getestet - der hört nicht besser als mein ICOM 7610. Eventuell schreibt mir bitte mal einer, womit Ihr RX-Erfolge habt. Ich kann ca. 10m vom Haus weg - die QRM-Reduzierung ist deutlich wahrnehmbar. Mittwoch werd ich mal bei der Chemnitz-Aktion versuchen, was zu erreichen (20:00 UTC auf 473,7kHz).

    tnx 73

    Thomas, DM2TS

  • Hören ist bei mir (in der Stadtwohnung) kein Problem. Nun auch prima auf 17,2kHz. Aus der Not heraus, um nicht wieder leer auszugehen: eine Fahrradfelge am Stoß aufgetrennt, mit 80Wdg. isolierter Litze bewickelt. Danach die Wicklung mit Alufolie so eingepackt, daß die Felge nicht kurzgeschlossen wird.

    Ein zweistufiger symmetrischer Vorverstärker bekam ein Metallgehäuse. Wicklung an die symmetrischen Eingänge, Felge an das VV-Gehäuse.

    Ein Resonanz-Abstimmversuch mit Parallel-Drehko war sinnlos, offenbar ist die Güte der Felgenantenne ausreichend schlecht.

    Man beachte oder nutze die Richtwirkung!

    Die kurzen Sonden a la Mini-Whip sammeln leider allen Müll ein.

    Der Urheber des VV ist hier im Forum vertreten, hi.


    73 de Jochen

  • In WSPR ist dort auch etwas los. Ein Screenshot von einem KiWiSDR.

    die Bake SM4WII/b ist hier abends oft zu hören. Sie sendet auf 476,0 khz.

    Eine Aufzeichnung dieser Bake, die dort mit S5 ohne QSB zu hören war.

    kiwisdr.com_2025-03-03T22_11_19Z_475.99_cw.wav.txt

    73, Michael, DF2OK.
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  • @ DM2TS:

    Hallo Tom,

    danke fürs QSO vorige Woche.

    Hier RX: IC7610 + LZ1AQ (aktive Rahmenantenne https://active-antenna.eu/). Das beste Gespann, das ich je hatte. Als Rahmen (wirklich sind es 2 Rahmen über Kreuz) mit jeweils nur 1 Wdg. dicker Cu-Litze darin, Rahmendurchmesser je 1 m in PVC-Kabelschutzrohr zu Ringen gebogen. Sieht echt aus wie ein professioneller Peilrahmen. Das ganze etwa 8m vom Haus in meiner Werkstatt.

    Hoffe, Dich morgen abend zu hören (sollte mit Deinem Signal kein Problem sein), viel Erfolg mit Helmut!

    73

    Joerg, NRV

  • ... wie das Leben oft so spielt. In der "Key Note", dem Magazin der FISTS sind in der Märzausgabe 2025 ganze neun Seiten dem Thema "Amateur Radio on MF" gewidmet.

    73, Michael, DF2OK.
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  • Ja, ich höre nur via KiWi-SDR. Folgende Calls bis jetzt:

    DL2025E ist mit S7 am stärksten. DL7AJQ, DK1IS, DF5QG, DL1HTT, DL7ULF, DM2TS (mit vielen "V"), DL0HWO bei S3 bis S5 mit QSB.

    Und im QSO Jörg, DL3NRV und Willi, DL6SX. Zwei ehem. Seefunker. Audioschnipsel anbei. Die Tastung bei Jörg ist sehr weich.

    DL3NRV-DK6SX_kiwisdr.com_2025-03-05T20_09_35Z_472.67_cw.wav.txt

    DL7ULF mit etwas Chirp.

    DL1HTT DL7ULF kiwisdr.com_2025-03-05T20_48_31Z_472.96_cw.wav.txt

    Schaut man in ein Cluster, so ist doch was los gewesen. http://www.dxsummit.fi/#/?include=472kHz

    73, Michael, DF2OK.
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    Edited 5 times, last by DF2OK (March 5, 2025 at 9:51 PM).

  • Hi OMs !

    Tolle Signale auf 630m.

    DL2025C gehört mit 579 an meiner EWE mit w7uiv Preamp. RX ist IcR8600. Hier keine TX Antenne.

    Machen noch OMs Crossband QSOs ? Vielleicht nächsten Mittwoch Crossband auf 80m ?

    hw ?

    72, Olaf

    Edited once, last by dl4hg (March 5, 2025 at 10:42 PM).

  • Hallo zusammen,

    guter Zeitpunkt: D-Schicht war verschwunden, die Solarwechselrichter schliefen und die Signale wurden immer besser -
    MF hat ´mal wieder Spaß gemacht! In der Zeit von 1945 UTC bis 2036 UTC chronologisch folgende Zweiweg-Verbindungen von DK1IS:

    DM2TS, Tom: 559; DL1HTT, Andy: 549; DL2025E, Helmut: 579; DL3NRV, Jörg: 569; DK6SX, Willi (nach 10 Jahren und 2 Tagen - dk!): 589; DL7AJQ, Bert: 559

    Station hier siehe http://www.qrz.com/db/dk1is . Exciter: EX1001 (Hagenuk). RX: abgesetzter Garagen-Perseus mit aktiver Vertikal-Antenne (D&K HD2). Der häusliche RX1001 (Hagenuk) brachte den Mithörton.

    Schönen Dank an alle QSO-Partner - gl, awdh es 73!

    Tom, DK1IS