Lenovo Schaltnetzteil - Funktion des Mittelpins

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  • Ich benötige ein kompaktes Netzteil mit 20V/5A.

    Auf der Suche danach bin ich im Netz auf preiswerte gebrauchte Notebook-Netzteile von Lenovo gestoßen. Diese Netzteile haben am Ende des DC-Kabels einen dreipoligen "Hohlstecker" mit 7,9mm/5,5mm, der über einen zusätzlichen Mittelpin verfügt. Siehe Bild.

    Auf der Rückseite solcher Netzteile ist die Belegung jenes Hohlsteckers angegeben. Jener Mittelpin wird dort mit "Signal" bezeichnet.

    Andere Netzteile von Lenovo haben einen rechteckigen Stecker mit 11 x 4,5mm, der ebenfalls über einen Mittelpin verfügt. Siehe zweites Bild.

    Nun meine Frage: Wie muss ich jenen Pin beschalten, damit solch ein Netzteil die nominale Spannung von 20V liefert und mit maximal verfügbarer Leistung belastet werden kann?

    Vielleicht kennt sich jemand damit aus.

    73 Andy

    Edited 2 times, last by DH5AK (November 19, 2024 at 9:39 PM).

  • Hallo Tom,

    vielen Dank für diesen Link. Als Fazit ergibt sich für mich, ich kann den Pin ignoriren. Das Netzteil liefert also auch ohne irgendwelche Beschaltung dieses Pins seine volle Spannung und Leistung. Das macht die Sache einfach!

    73 Andy

  • Moin Andy,

    ich hatte irgendwo mal gelesen, man soll den Pin auf Masse legen, weil das Netzteil sonst gar keine Spannung am Stecker hat. Finde aber die Quelle nicht wieder. Aber das kannst Du ja einfach messen.

    Der Sinn dahinter ist eigentlich ganz einfach, ein Besitzer eines Sub-Notebooks mit 11" Display möchte ungern ein Netzteil eines 17" Gerätes schleppen, aber manchmal wird das Netzteil dann vertauscht (kommt bei uns im QRL häufiger mal vor, bei der Menge). Bei Dell sehen die auch fast alle gleich aus, egal ob für Notebook oder Docking-Station, unterscheiden sich nur von der Größe, was der normale Anwender dann aber nicht direkt erkennt. Daher sind da diese "Meßwiderstände" drin und das Notebook kann darauf reagieren. Mit manchen Netzteilen, die dann wirklich zu schwach fürs Notebook sind, gibt es nur eine Meldung vom BIOS, das es halt nicht geht.

    Schwieriger wird es aber, die immer passenden Buchsen für die Stecker zu besorgen.

    73, Tom

  • Hallo Tom,

    ja, das werde ich messen und ausprobieren, ob es notwendig ist, den Pin auf Masse zu legen. Nach der Beschreibung in dem Link kann ich mir das nicht so recht vorstellen...

    Hinsichtlich der Stecker bin ich vollkommen respektlos: Ich werde den einfach gegen einen normalen Hohlstecker ersetzen, weil jenes Gerät, das ich mit diesem Netzteil versorgen möchte, schon eine entsprechende Einbau-Kupplung hat.

    73 Andy

  • Hallo Tom

    hier ist heute solch ein Lenovo-Netzteil eingetroffen, 20V/135W. Gemessen habe ich den Widerstand vom Mittelpin nach Masse, der war recht exakt 1kOhm, passend zu den Angaben in jenem Link von Dir. Demnach wird ein 135W-Netzteil durch einen Widerstand von 1kOhm identifiziert - das passt also.

    Nach dem respektlosen Abschneiden des Steckers entpuppte sich das Kabel vom Netzteil als zweipolig. Ich hätte mich gewundert, wenn es anders gewesen wäre. Jener Indikator-Widerstand ist offenbar im Stecker verborgen. Das Netzteil spielt auch ohne ihn ganz einwandfrei.

    Vielen Dank nochmals für den Link. Der hat mir echt weitergeholfen.

    73 Andy

  • Moin Andy,

    das ist fein! Das der Widerstand im Stecker sitzt, wusste ich auch noch nicht.

    Aber ich habe weniger mit solchen Netzteilen beim Basteln zu tun, eigentlich nur im QRL und da machen wir die nicht kaputt, zumindest nicht absichtlich ;) Für die Stromversorgung bei der Modellbahn (die einzige Elektronik mit der ich akt. noch bastel), schwöre ich doch auf Transformatoren und sekundär getakteten Reglern, nicht auf primär getakteten Schaltnetzteilen, ist mir irgendwie suspekt, wo man ständig mit den Kleinspannungen offen hantiert. Ob nun berechtigt oder nicht, ich fühle mich wohler dabei.

    Danke für die Info mit dem Stecker!

    73, Tom