Wie kann man die Qualität von Mantelwellensperren messen?

  • Danke für die schnelle Antwort von euch beiden.

    Uwe, da brauche ich kein Bild machen, sind ganz eng beieinander. Hatte vorher weniger Wdg. aber auch keine so große Sperrtiefe (auf dem 140-43).

    Jörg, deinen Vorschlag werde ich morgen einmal befolgen und messtechnisch darstellen. Dann folge ich mal dem Vorschlag von Uwe.

    Bin ja immer noch auf dem Wege des Lernens.

    73 Wilhelm

  • Mir hat es doch noch in den Fingern gejuckt.

    Habe jetzt 10Wdg mit RG 178B/U nach Reisert aufgebracht.

    orange FT140-43

    violett FT140-61

    rot beide hintereinander.

    Habe die Kabel nicht sehr kurz abgeschnitten, was das Messergebnis evtl. ein wenig verfälscht.

    73 Wilhelm

  • Danke,

    normalerweise ist zu erwarten, dass die Sperrdämpfung der Serienschaltung bei jeder Frequeenz höher ist, als die der Einzelkomponenten. So wie bei Uwes Kurve seiner Zwei-Kern Sperre.

    Ich tippe mal an Hand der Form der Summenkurve auf eine Resonanz einer Wicklung mit den Streukapazitäten. Das Ferrit-Material hat offenbar auf Kurzwelle noch eine ausreichend hohe Güte, damit sich noch eine merkliche Resonanz ausbilden kann, die nicht von den Kernverlusten zusammengedämpft wird.


    Günter

    "For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong" (H.L. Mencken)

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