magnetic loop - Ringkernkopplung

  • Vor einiger Zeit hab ich eine MagLoop gebaut: U = 2,5m aus 12er Cu-Rohr mittelhart mit einem fetten schleiferlosen Drehko von Winkler. Das Gerät funktioniert von 12m bis 30m, 40m theoretisch auch, da ist die Schleife aber schon zu klein.

    Anstelle einer üblichen Schleifenkopplung sind 8 Stück -43er Kerne aufgefädelt. Zu dieser Koppelart ist im Netz nur wenig zu finden, es gibt was von einem ungarischen OM (2 Wdg. auf T200-2) und KCJ hat sich auch des Themas angenommen, verwendet vier Kerne..... irgendwo wurden noch 8+1 Kerne eingesetzt...


    Auf meiner praktischen Suche nach dem optimalen Koppelmaterial und der optimalen Windungszahl kam heraus, dass -43 für die Leistungsübertragung optimal ist und die Anzahl der Windungen auf dem 8er Kernpaket deutlich frequenzabhängig ist. Für meinen Fall sind 4 verschiedene Anzapfungen / Windungszahlen brauchbar: 4, 6, 9, 13. (4 Wdg. für 12m - 13 Wdg. für 40m) Wenn man möchte, könnte man die Wicklung noch mit einem C kompensieren.


    Im nächsten Schritt wechsele ich die Schleife gegen eine größere aus....


    73 de Jochen!

  • Hallo Wolfgang, Ziel ist ein möglichst hoher Koppelfaktor. Einen Vergleich zur Schleife kann ich allerdings nicht anbieten, da ich nicht beide Koppelarten gleichzeitig an der gleichen Schleife verbaut habe. An einer festen Koppelschleifengröße (die nicht für alle Frequenzen gleich gut funktioniert) kann ich frequenzabhängig nichts umschalten. Die "Sekundärwicklungsanzapfungen" der Ringkernversion schon.

    Der Aufwand ist mir völlig egal. Was meinst Du, was der Drehko gekostet hat, da sind die paar Ringkerne .... :rolleyes:

    73 de Jochen

  • Hallo Miteinander,


    ich habe seinerzeit eine eine (direkte) Deltaanpassung gewählt.


    Das sind zwei Leitungen als Dreieck, direkt mit der Loopverbunden, die eine Impedanztransformation durchführen.

  • Hallo Jochen, warum nimmst Du 8 Stk. Ringkerne? Reicht da nicht auch ein einzelner Kern? Ein FT140-43 mit einer Windung (Antennenloop) ergibt ja schon 44 Ohm Impedanz. Das sollte mehr als genügend hoch sein im Vergleich zur sehr niederen Loop-Impedanz.


    Als Vorteil der Variante mit Rinkern sehe ich die Anwendung als Portabelantenne, wo die Schleife umständlicher ist zum Wiederherstellen, wenn die Antenne portabel temporär aufgebaut wird.


    73, Peter - HB9PJT

  • Bin nachträglich noch über G4FON gestolpert. Anzahl der Kerne: maximal zulässiger / sinnvoller Flux, Eigenerwärmung. Bei 20m noch kein Problem, bei der nächst größeren Schleife mit 40m schon spannender. Für das 12er Rohr habe ich FT114-43 (510nH/N²) verwendet. Ein Kern ist definitiv zu wenig.


    73 de Jochen!

  • Ich habe auch so einiges experimentiert mit Magnetloops, zuletzt mit dem Ziel /P und <=20W (8m Umfang). Kapazitive Kopplung brachte bei mir Probleme mit größerem Abstimmbereich, Trafoeinkopplung am heißen Ende ist auch mit mehr oder weniger Verlusten behaftet und bedarf einiger Aufmerksamkeit für den Ringkern, Ringkerneinkopplung im Strombauch erwies sich als sehr komplex (und alle Typen/Größen habe ich nicht herumliegen), selbst in der G4FON-Variante habe ich mir bei 5-8W die Finger am Kern verbrannt, der Resonanzstrom in der Schleife ist nicht ohne. Ich bin letztlich immer wieder bei der Y-Anpassung gelandet, verlustarm, einfach einzustellen und aufzubauen (Mantelwellensperre in der Zuleitung empfehlenswert). Zwischen 60 und 30m ändert sich das SWR nicht, bei 80m und 20m läuft es deutlich weg, (kann wahrscheinlich mit der Form des Y noch etwas verbessert werden). Nichts gegen die Koppelschleife, aber ich habe subjektiv was gegen das Gefummel mit der richtigen Positionierung. Aber mit viel rechnen und testen bekommt Jochen vielleicht doch eine gute Ringkernvariante hin, wäre interessant, wie die aussieht.

    73 Reiner

  • Wieso nicht draufklicken? Ist der Helmut giftig? Okay, er bewertet seine "Spezialloop" überproportional zu dem, was sie kann, aber deshalb muss doch nicht alles Stuff sein, was er macht.


    Ich habe vor längerer Zeit eine Magloop gebaut und dort einmal mit einer Schleife und einmal mit den Ferritringen probiert. Das Ergebnis war sehr eindeutig zugunsten der Schleife ausgefallen...


    Und weil du den Koppelfaktor angesprochen hast, habe ich dir als Hilfestellung die Seite von Helmut gepostet. Kannst dich ruhig trauen, es besteht keine Gefahr... ;-)


    Gruß Stefan

    Amateurfunk ist die teuerste Art der kostenlosen Kommunikation!