Lang ist es her.... der KGD (Kurz Geratener Dipol)

  • Ja, da hat eine Arbeitsgrupper der DL-QRP-AG damals viel Zeit investiert um diese "Skandal Antenne", die ja eigentlich gar nicht funktionieren kann zu entwickeln :-) Zum Schluss haben wir selbst gestaunt, wie viele Funkamateure den Bausatz spätestens nach einer praktischen Vorführung bei einem AFU Treffen gekauft haben und damit happy waren :-)
    Im Prinzip hätten wir den KGD sicher noch im Programm, wenn nicht Alois, DL8RAM den Zugang zu seiner Drahbank verloren hätte.

    Zufällig bin ich heute auf eine Seite gestoßen auf der sich der Verfasser über einen längeren Zeitraum mit den KGDs beschäftigt hat obwohl die aufwändigen Drehteile aus Polyamid schon nicht mehr von uns erhältlich waren. Absolut lohnenswert, sich das mal näher anzusehen


    Hier der Link zur wirklich anregenden KGD Seite


    Link zur Originalseite mit dem damaligen Handbuch

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • Ein Hallo in die Runde.


    So sehr mich freut das der KGD nicht wirklich verschwindet so sehr verwundern mich immer wieder die Myhten die sich um den Kondensator am Speisepunkt ranken.

    Bin ja sicher das ich mich hier wiederhole, aber der Kondensator ist Bestandteil der Anpassung und muss nur die Spannung an 50 Ohm "ertragen".

    Geht leider auch aus der sehr üppigen Beschreibung, die Du verlinkt hast, nicht hervor.

    Ein Aufbau der Antenne für das 40 m Band lieferte ein SWR von etwa 4 mit dünnem Draht war es möglich sich, bei identischer Induktivität, der 1 anzunähern.

    Einzige Erklärung war, aus meiner Sicht, der höhere Verlust durch den 0,2 mm Draht.

    Aus der Überlegung das die 4 bei etwa 12,5 Ohm entstehen würde habe ich eine Anpassung mit einem LC Glied errechnet und verwirklicht.

    Das L wurde zum Bestandteil der Spulen, Das C landete am Anschluss fürs Kabel.

    Könnte ja sein das der "INPUT" dem Einen oder Anderen hilft.


    72 de Alois, dl8ram

    "Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Frauen und schnelle Autos
    ausgegeben. Den Rest habe ich verprasst." - George Best

  • Hi Loisl,

    Freudig überrascht sehe ich, dass du hier nochmit liest :-)

    Aus der Überlegung das die 4 bei etwa 12,5 Ohm entstehen würde habe ich eine Anpassung mit einem LC Glied errechnet und verwirklicht.

    Das L wurde zum Bestandteil der Spulen, Das C landete am Anschluss fürs Kabel.

    Könnte ja sein das der "INPUT" dem Einen oder Anderen hilft.

    Ja es ist eine Anpassung. Bei den langen Bändern haben wir es ja auch mit 1:2 und 1:4 Übertragern und auch mit Induktiver Anpassung probiert, aber die mit den C war die einfachste :-)


    Melde dich doch mal bei mir. Nicht wegen des KGD, einfach so, ist doch schade, dass man sich nach so viel Gemeindamkeit so sehr aus den Augen verliert.
    Ich schick mal meine Tel Nr als PM.

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • Hi


    Also wegen des Spulenkörpers hätte ich so eine ungefähre Idee... Und da ich gestern erfahren habe, das 2 Nachbarn 3D Drucker haben...

    Ein anderer Freund hat einen Lasercutter..

    Wobei man dann natürlich schauen könnte, ob man nicht vielleicht noch ein paar sachen optimieren kann.


    Auf meiner Wunschliste steht :

    Induktive Anpassung : Weil ich gemerkt habe, das eine Aktivantenne, die hier im Wohnbunker an einem Übertrager ca 2m aus dem Zimmer ragt, halbwegs brauchbare Empfangsergebnisse liefert, weil der Störnebel nicht durch das Antennenkabel eingefangen wird.

    Automatische Abstimmung : Total unpraktisch jedesmal die Antenne zum Fenster rein und wieder raus zu holen, um mal eben ein paar KHZ abzustimmen.

    Optimieren : Ich habe mich mal mit der Gelsenkirchener befasst, und einiges über Spulen mit hohen Güten gelernt.


    Nur eine Frage wurmt mich : Warum wurde die Wicklung nicht durchgehend gewickelt ?

    Irgendwann fand ich mal ein Posting auf diese Frage, das man damit die Wirkung des Dipols verschlechtert.

    Wenn ich darüber nachdenke, fange ich allerdings an, zu grübeln...


    Die Spule erzeugt ein Magnetfeld.. das wäre ggf in der Lage das E-Feld zu beeinflussen.

    Ist der Effekt wirklich so stark, das die Spulenanordung des KGD einen Vorteil bringt ?

    Kann ich mir das so vorstellen, das E-Feld "gestreckt" wird ?

    Weil bei einer durchgehend gewickelten Spule könnte man einfacher ein Variometer und eine Induktive Ankopplung reallisieren, zudem würde die Güte der Spule steigen.




    73

  • Hallo Alois,


    auf meiner KGD Internet Seite (die ganz oben von Peter/DF2LI verlinkte) habe ich klar beschrieben, dass der Kondensator nur für Anpassungzwecken da ist und nicht hochspannungstauglich sein muss:


    "A capacitor across the coax adapts the antenna impedance to the coax." und "Note that the high voltage is basically across the coils, not across the capacitor! So the capacitor does not have to be a high voltage type. However, the capacitor should be a low-loss type." usw.


    Mir haben die 20/40/80m KGD Experimente damals viel Spaß gemacht (inklusive der beschriebenen Kurzgebratene KGB Version, hihi), und Performance für die Abmessungen hat mich eigentlich positiv überrascht.


    Frank N4SPP/F4WCN