• Ich habe neben den praktisch zu handhabenden LiFePo auch mit 18650 LiIon Zellen experimentiert und einen 4Zellen-3,5Ah Akku zum Betrieb des Microsolf als Versuch gebaut. (Ist in einem Gehäuse mit gleichen Abmessungen wie der Microsolf, nur mit halber Höhe. Hintergrund ist die höhere Energiedichte. Mit der vollen 4 Zellenspannung eines frisch geladenen Akkus traue ich mich auch nicht, ein Gerät zu betreiben.

    Ich bin hier bei einem Längsregler geblieben, da ein Schaltregler, der die benötigten ca 2,5A liefert, ein gewisses Volumen hat, welches den Vorteil der Kompaktheit bei einem so kleinen Akku wieder aufhebt (ich habe jedenfalls bei Recherchen nichts passendes gefunden). Die Störungsproblematik wäre dann das nächste unsichere Thema. Bzgl. Längsregler bin ich noch bei Optimierungsversuchen mit "ultra low drop" Reglern. Solange die Spannung > ca.13,7V ist, soll begrenzt werden (Die Verlustwärme ist dann leider da). Im Verlaufe des Absinkens der Akkuspannung soll der Längsregler sich dann schlafen legen und möglichst minimalsten Spannungsabfall (<0,5V) im Strompfad verursachen. Momentan ist noch ein Lowdropregler mit höheren Werten drin, da es auch hier gar nicht so einfach ist, ein passendes Bauteil zu finden. Das Ganze ist erstmal als Fallstudie gedacht um herauszufinde, ob so ein Konstrukt Sinn macht. (Zellen sind natürlich mit BMS abgesichert und werden mit LiIon Ladegerät geladen.

    vy73 de Chris

  • Vielen Dank für die Hinweise zu den 3,7V LiPo!

    Auch ich habe seit Jahren einen LiFePo 15A und bin begeistert. Allerdings ist er für /p etwas schwer, deshalb dachte ich zuerst an einen weiteren, kleineren LiFePo. Da ich inzwischen aber etliche funktionstüchtige LiPo geschenkt bekommen habe (aus Handy, Tablet, Laptop, Akkuschrauber, Pedelec) und die BMS schon für unter 3.- zu bekommen sind, will ich trotzdem auf dieser Schiene experimentieren.

    @ Chris DL1BSN: Mit welchem Längsregler hast Du Deine o.g. LiIon Stromversorgung verwirklicht?


    73 Wolfgang

  • Hallo Wolfgang

    Der Regler ist z.Zt. ein LM1085 (sog. LDO Regler). Dieser hat aber immer noch ca. 1,3V Spannungsabfall, was dann im günstigen Fall ca. 3W Wärme bei der Solf/Microsolf Stromaufnahme von 2-2,5A beim Senden bedeutet. Bei vollem LiIon Akku sind's ja sowieso mehr Verlust. So sehr schlecht finde ich den Wirkungsgrad im Vergleich zum Schaltregler für diese konkrete Anwendung insgesamt nun auch wieder nicht und Störungen hat man nicht zu erwarten. Mein nächster Versuch wird mit einem N-Kanal Mosfet (Verarmungstyp) sein, der deutlich weniger Spannungsabfall haben soll.

    (Das Thema Spannungsabfall ist ja nur relevant, wenn die Akkuspannung schon soweit gesunken ist, daß der Längsregler nicht mehr als solcher benötigt wird, also bei niedrigerer Spannung noch ein Volt mehr aus der Stromversorgung herausgekitzelt werden soll. Man könnte es auch als Luxusproblem betrachten.)

    vy 73 Chris

  • Hallo Chris,


    ein Tip wäre evt. noch der LT1764, der lt. Datenblatt bei 3A und Tj=25C typ. 350 mV drop-out hat (geht natürlich

    nicht wirklich, da bei 3A schon einiges an Wärme entsteht und Tj sicher etwas höher geht, aber

    etwa 400 mV sollten drin sein).

    Der Vorteil gegenüber einer Lösung mit diskretem MOSFET wären die vielen Schutzschaltungen,

    die bereits integriert sind, also thermischer Schutz, Reverse-Battery usw.


    73

    Markus

  • Hallo Markus

    Vielen Dank für den Tip. Den werd ich auf alle Fälle mal versuchen. Auf diesen Typ bin ich bei meiner InetSuche gar nicht gekommen.

    Da ich eine Stromaufnahme bei den SOLFs von ca. 2-2,5A habe wäre der Typ eigentlich ideal mit seiner minimalen Außenbeschaltung.

    Entscheidend ist das Verhalten, wenn die Akkuspannung in den Bereich 12-13V kommt, wo nicht mehr geregelt werden muß. Wenn er da auch die 2A mit nur 0,3V Spannungsabfall durchlässt, wäre das prima. Die Verfügbarkeit scheint ja bei den gängigen Händlern gegeben zu sein.

    vy73 Chris

  • Hallo Chris und Mitleser,


    gerade kommt mir ein Gedanke, warum keine Umschaltung: einmal mit Leistungsdiode und ein anderes mal ohne im Strompfad?

    Das Relais kann mit über eine kleinen µC und genügend Hysterese schalten lassen.