Befestigung von Platinen

  • Hallo,

    Ich habe hier in einem Projekt vor, das Gehäuse aus Basismaterial aufzubauen.

    Ein OM hat die Platinen zusammengelötet.

    Nun kamen Bedenken, dass die mechanische Beanspruchung das Basismaterial im Betrieb zu groß sein und damit die Lebensdauer deutlich eingeschränkt sei.

    Als Idee kam die Befestigung der Seitenteile mit Montagematerial, wie sie z.B. beim K2 benutzt wurde (siehe Anlage 1).

    Wo kann man solche Teile beziehen oder hat jemand ggf. einen Tipp wie man das Basismaterial bei Gehäusen dauerhaft verbindet?


    mni tnx Walter, DL6HAK und die 8 OM von meiner ARM-Projektgruppe von M30




  • Unsere 3D Klötzchen entsprechen aber leider nicht denen von Elecraft. Die 3Dfastener von Elecraft sind unsymmetrisch und das ist der geniale Trick bei denen. Wir haben damals für den Speaky ewig lange vergeblich versucht solche Klötzchen aufzutreiben, sind dann bei den Würfeln geblieben. Nachteil: sie brauchen etwas mehr Platz.

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • Vielen Dank Heribert für die Quelle.


    Leider sind nur 8 vorrätig.


    Da wir Material für 8-10 Gehäuse benötigen, rechne ich mit einer Stückzahl von 100-200 Stück.

    Da spielt dann der Preis auch noch eine Rolle.

  • Nikolai sagt dir sicher gerne, wo er die Klötze her hat, Walter. Einfach anrufen im QRPprojct Büro :-)

    73/2 de Peter, DL2FI
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  • tnx Peter


    Mein Ziel ist Projektbuget 50€. Momentan habe ich noch einen Spielraum von 6€. Da ist dann alles drin, was man für den ARM-Empfänger benötigt.


    ARM-Board, Steckerleisten, externe Bauteile für den HF-Tiefpass, Spannungsversorgung, NF-Verstärker, Ferritantenne , Lautsprecher und alles andere.


    Bei der Ferritantenne werden die Wicklungen gegenseitig gewickelt, Damit reagiert die Antenne nur noch auf das magnetische Feld und die elektrischen Störungen werden so wirkungsvoll eliminiert.


    Die Digitalelektronik bekommt ein extra abgeschirmtes Gehäuse und die Kupferfläche muss im Bereich der Antenne geschlitzt werden, damit das magnetische Feld den Ferritstab erreicht.

  • OK, da schlagen so Würfel dann richtig hart zu, Walter. Die Angst vor instabilität bei Leiterplattengehäuse halte ich sowieso für unbegründet. Zu DDR Zeiten wurden sehr, sehr viele Gehäuse os gebaut, und nicht nur kleine. Ich habe mich vor Jahren von einem Artikel im QRP-Report überzeugen lassen und oft diese Methode benutzt. Kleine Leiterplattenstücke anlöten, für Puristen noch ein Dreieck zur Verstärkung drunter und fertig. Das hält ewig und kostet fast nichts.

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • Hallo Walter,

    weiß nicht welche mech. Beanspruchungen das Gerät bei Euch aushalten soll, aber wenn man die Löt-Nähte mit der richtigen Temperatur ausführt, dann hält das ewig. Hab ich vor 35 Jahren zu DDR-Zeiten so gemacht und die Stabilität war nie das Problem. Wenn man Deckel oder Seitenteile abnehmen will, dann sind die Klötzchen sicher ganz brauchbar.

    Wir haben damals einfach Muttern in die Ecken eingelötet, 4 Bohrungen in den Deckel, angeschraubt, fertig.

    War für HF-Projekte - Weißblechgehäuse hatten wir keine.

    Mittlerweile gibts zum Glück auch optisch schönere Gehäuse-Optionen.


    73

    Markus