Umschaltbare 80 m Lambda Viertel GP auf 160 m ….. Fragen ….


  • Hallo, nach dem durch Sturm unsere ca. 20,5 hohe GP zu Schaden gekommen ist, möchten wir diese bald wieder aufbauen.


    Beschreibung :

    20,5 m ALU Schiebemast ( mehrfach nach 4 Seiten abgespannt ).

    Steht auf einen Fußisolator und an der Bodenplatte sind eine Vielzahl von Radial Drähten angeschlossen.

    Der Aufbau wird auf 3,55 MHz auf niedrigstes SWR ein- bzw. aus geschoben.


    Meine Überlegung nun:


    Auf der Mastspitze eine stabile Kunststoffdose mit einem eingebauten Vakuum Relais befestigen und auf den Umfang 6 oder 8 Stck. VA Schrauben einbauen, wo dann eine entsprechende Anzahl, gleichlanger Drähte als Dachkapazität befestigt werden und in einem bestimmten Winkel im Umfeld, nach Unten abgespannt werden. Die Spannung für das Vakuum Relais soll im Mast hoch geführt werden und bei 160 m Betrieb mit Spannung versorgt werden.


    Nun die Fragen :


    Lohnt sich der Aufwand ( erhoffe einen bessern Wirkungsgrad auf 160 m ) ?

    Oder passe ich die 3,55 MHz GP mit dem HAGENUK - ATU einfach für 160 m an ?

    Wie wird sich der Abstrahlwinkel beim zuschalten auf 160 m ändern ( wird zum Steilstrahler mit der Dachkapazität ? ).

    Wird die Dachkapazität die 80 m QRG verstimmen ( Vakuum Relais Spannungslos ) ?

    Wie steil nach unten kann die Dachkapazität nach unten geführt werden ?

    Welche Länge für die Drähte der Dachkapazität sollte man verwenden ?

    Wie verhält sich eine DC Versorgungsleitung im Inneren des Mastes bei Hoher Sendeleistung ( z.B. Relais schaltet wahllos hin und her, oder gar nicht ? )


    Zig Fragen, wo zu ich keine Antworten drauf habe ;-(


    Vielen Dank für eure Hilfe von Bert …... DM5IE


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  • Servus Bert!

    Ich würde keinesfalls auf 160m einfach die 20m Stange abstimmen. Die Antenne ist nur 45 Grad lang auf 160m. Die Dachkapazität ist mit Abstand der bessere Weg und ergibt deutlich höheren Wirkungsgrad auf 160m. Zwei Gedanken. Einmal könntest Du oben einen Sperrkreis für 3550 vorsehen. Auf 80m bleibt das ein reiner Flachstrahler, und auf 160m kommt die Dachkapazität dazu. Es reicht dann ein einzelner Draht als Inverted-L, somit kannst Du das SWR auch auf 160m über die Schrägdrahtlänge anpassen. Suche nach "Battle creek special". Die zweite Alternative hab ich hier im Winter am Laufen. Ich habe eine Inverted-L mit 18m Vertikalteil (VDL-Masten) und 18m Draht schräg runter. Auf 160m benutze ich eine Verlängerungsspule gegen Masse/Erdnetz und suche den 50 Ohm Punkt auf der Spule. Auf 80m (Lamda halbe) und 40m (lamda ganz) speise ich mit einem Parallelkreis, analog "Fuchskreis in Sparschaltung", ein, das Gebilde ist also auf allen drei Bändern galvanisch geerdet. Die Umschaltbox am Fußpunkt wird über das Koax gesteuert: Zustände keine Spannung, Plus-Spannung und Minus-Spannung. Jedes Band ist von unten abstimmbar. Ich hab ein paar Drähte vergraben. Damit gelang WAS und WAZ auf 160m. Du wirst aber ein RX-System brauchen, zum Empfang taugt das nicht. Auf QRZ.COM ist ein Bild davon zu sehen.

    Gruß Tom, DJ5RE