Stromversorgung

  • Da ich leider keine neuen Themen beginnen kann - es wird mir dieses Feature nicht verfügar - frage ich zu dieser Stromversorgungsthematik noch nach einer weiteren Lösung.

    Sorry, da hat sich in der Konfigutration ein Haken an eine falsche Stelle verirrt. Ist repariert, du solltest jetzt auch Themen eröffnen können.

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • Ich kann nur zu Glimmlampen antworten: die halten bei mir seit gut 40 Jahren als Kontrolleuchte im fast Dauerbetrieb und werden auch nicht schwarz in dem Sinne, daß sie raus müßten. Ich habe alte E14 Birnchen für 220V im Einsatz, der Vorwiderstand liegt um 250k, teils eingebaut, teils extern. Benötigen halt mehr Platz als LED, aber ansonsten unkaputtbar.


    Möglicherweise wird es bei 96V nicht mehr klappen (Zündspannung bei meinen ~71V, Brennspannung ~56V, aber ...... muß man prüfen und den Vorwiderstand anpassen).

    73 Peter

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  • Hallo DE2HGP

    Wenn es LED sein sollen - es gibt doch die Superhellen, auch farbig, die sollten sich bei einem mA oder noch weniger als Anzeige einsetzen lassen. Da würde am Vorwiderstand nicht viel verlorengehen (ca 1mW/V). Den Strom könnte man bei Bedarf auch mit einfachen Konstantstromregler (mit spannungsfesten Mosfet) über einen größeren Bereich stabilisieren, falls der einfache Vorwiderstand wegen der Helligkeitsdifferenzen nicht gewollt wird.
    Ansonsten - zu meiner Zeit waren überall Glimmlampen drin, und die hielten ewig. Schwarz wurden die nur, wenn sie zum Erreichen großer Helligkeit mit hohen Strömen betrieben wurden oder nach mehrjährigen intensiven Betrieb. Heute sind sie zunehmend ein schwer beschaffbares, teueres Bauelement.

    73 Reiner

  • Hallo,

    ich würde für die einzelnen Netzteile jeweils eine LED mit Vorwiderstand für 48V dimensioniert anschließen und für die Zusammenschaltung noch ein Panelmeter spendieren welches die Gesamtspannung bis 240V anzeigen kann. Für das Panelmeter wird natürlich eine kleine extra Stromversorgung benötigt.

    73

    Markus

  • Vielen Dank für die Hinweise! Das finde ich schon mal richtungweisend!

    Für weitere Ideen mache ich das Projekt nunmehr etwas transparenter.

    Vielleicht ist es auch eine Anregung für Andere Fleißige und Ausdauernde unter den OMs.


    Nun der Grund meiner Suche nach Vorschlägen:

    Ich benutze im Brüstungskanal eingebaute Telefon-Netzteile von Alcatel, wie sie zu den Telefonen der "Lucent"-Serie geliefert wurden.

    Diese Netzteile wurden mir zu Dutzenden von einem Sparkassenverbund geschenkt, weil die zugehörigen Telefone indessen alle über Netzwerkkabel versorgt werden und man daher die Netzteile entsorgen wollte.

    Diese Netzteile dürfen nicht mehr parallel zu der über Netzwerk angeschlossenen Stromversorgung der Telefone geschaltet sein, da sonst die Telefone nach Umstellung auf ext. Versorgung kaputt gehen.


    War das Netzteil noch dran, bevor über das Netzwerk die 48V angeschaltet waren, passiert Nichts. Zieht man die Netzteile ab, funktioniert das jeweilige Telefon weiter über ext. Stromversorung. Steckt man jedoch danach das Netzteil wieder dran - dann war es das! Dann geht das "Alcatel-Lucent" kaputt!

    Daher wurden alle Netzteile entfernt und sind nun übrig. Da habe ich als alter Röhrenfuchs zugeschlagen!



    Es stellte sich erfreulicher Weise heraus, dass diese 48-V-Netzteile mit 300mA Maximalstrom alle - obwohl sie Schaltnetzteile sind - keine Störungen verursachen und kurzschlussfest sind. Auch lassen sie sich sekundär problemlos in Reihe schalten. Eine platzsparende Lösung zudem, möchte ich bemerken.


    Nun habe ich damit massefreie Ausgänge. Primär habe ich bereits die Kontrollen über den Einschaltern auf dem Terminal mit flimmernden LED in Standardschaltung für Netzkontrolle. Da habe ich das alles im Griff mit einer bekannten Standardschaltung. Je LED kommen hinzu: 220nF/630V, 1x 2k2, 1x 220 Ohm, 1 Diode SY330/6 und das alles als lange Reihe hinter der Frontplatte und zu den LEDs über den Schaltern sauber rangiert.


    Was aber den Aufbau betrifft: Zwischen den Ausgangsbuchsen der Anodenspannungsausgänge sind Bohrungen in der Montageplatte hinter der Front genau passend für durch Presspassung festzusteckende LED mit 5mm Durchmesser. Das passt gut. Aber: Glimmlampen in diesem Durchmesser habe ich leider nicht!


    Wo bekomme ich solche Glimmlampen noch her? (eBay - momentan negativ).


    Ich dachte ja an Solche, wie sie als einlötbare 5mm-Glimmlampen auch bis vor 10 Jahren in die Lichtschalter eingesetzt wurden, damit man die nachts gut finden kann.

    Vorrätig habe ich nur die dickeren E14 für 110V und kleineren E10 für 220V liegen und die passen der Länge wegen in die gegebene Bautiefe wirklich nicht in das Tableau.

    Glimm-Soffitten, wie man sie in den Fernbedienungen von Tonkopplern der früheren Schmalfilmprojektoren "русь" von "ЛОМО" einsetzte, habe ich zwar da, aber das wird bautechnisch auch nichts Vernünftiges und vor allem sind die schon echt wertvoll!


    Ich werde testen, wie sich die superhellen LED verhalten, wenn ich von 1M herunter bis auf den errechneten Vorwiderstand davor schalte.

    Diese kommen alle hinter die Buchsenleiste mit den vielen Spannungen.


    Anbei nur die Vorschau der Frontplatte aus früheren Aufnahmen, damit man sich ein Bild machen kann, was das Ganze wird.

    Alles ist zur Zeit noch in Bau. Die Trafos und Netzteile unter dem Arbeitstisch und drüber im Brüstungskanal sind schon drin. Die Anodenspannungen kommen auf einer SUB-D-Leiste an. Vom Anschlussterminal habe ich schon mit Flachbandkabel und geprestem SUB-D-Stecker einen Anschluss vorgenommen, so dass ich alle Ausgänge testen kann, wenn die Eingänge der Alcatel-Netzteile geschaltet werden.


    Ich mache es weitestgehend servicefreundlich, dass das Frontterminal leicht abgenommen werden kann und dahinter die Netzteile mit kompakten Steckern ordentlich verbunden werden.


    Es kommen noch zwei regelbare Niederspannungs-Labornetzteile drauf, die mit µA723 regeln und laut mehreren Quellenangaben rauscharm in der Gleichspannungsversorgung sein sollen. Die analogen Instrumente dazu sind schon draufgesetzt. Die Shunts kommen dahinter und die eigentlichen Netzteile

    unter die Arbeitsplatte. Der Weller - Lötkolben und eine Lupenleuchte werden rechts an die DIN-Buchsen angesteckt.


    Da sind 24V 100VA verfügbar und so brauche ich das Netzteil vom WTCP51 nicht auf dem Tisch herumstehen lassen und kann den Magnastat-Lötkolben an dem Terminal rechts an einer der beiden DIN-Buchsen (RFT-Bezeichnung "Diodenbuchsen") anschließen und kann die Ausgänge extra schalten. Es kommt noch der Ausgang eines 30V 300VA-Trafos für ein zweites Labornetzteil hoch. Ferner ein Heiztrafo mit 4V - 6,3V - 12,6V.

    Also Röhrentechnik ist kein Thema, auch wenn schon exotisch. Aber ich restauriere auch alte Röhrenradios. Da macht das Sinn.


    Und z.B. Röhren-PA mit 600 oder etwa 1000V Anodenspannung oder ein Oszilloskopteil prüfen ist dann auch kein Ding.

    Man kann echt gefahrlos mehre Ausgänge mit Brücken in Reihe schalten!


    Ja und links die Buchsenleiste mit den Festspannungen - nach dem Lochen der Beschriftungsleiste für den jeweiligen Lichtaustritt schwächerer Glimmlampen hinterher laminiert - bekommt zwischen die jeweiligen Buchsenpaare LED oder eben - wenn vielleicht beschaffbar - bei 144V und 240V Glimmlampen dazwischen.


    Dahinter befindet sich eine Platine in genau solchem Abstand, wenn eine LED gesteckt ist, schließt die Rundung mit einem Loch in der im 15mm x15mm Lochraster der Universal-Frontplatte ab.

    Die zuvor so labilen chinesischen Buchsen - rot/schwarz - werden so richtig fixiert und mechanisch belastbar, fast so gut, wie die anderen weißen Buchsen für die Heizspannungen, die ich auch durch Receyceln von alten Buchsenplatten zurückgewonnen habe.


    Über den Schaltern die rechts und links grau eingefassten Felder werden von hinten mit weissen LED (das projiziert ein rundes Lichtfeld) beleuchtet.

    Die habe ich aus einer defekten LED-Werkstattlampe zurückgewonnen und sind so hell, dass ich hier vor dem Laminieren keine Lichtaustrittöffnungen lochen musste.


    Das ist erst einmal das Projekt, wo das alles rein kommt.qrpforum.de/index.php?attachment/19782/qrpforum.de/index.php?attachment/19783/

  • Hallo BTR18 - Freunde,


    für die anstehenden Outdoor-Aktivitäten habe ich mir einen leichten LiFePO4 - Akku (6,6Ah) zugelegt. Die Nennspannung liegt bei 12,8V und die Ladeschlussspannung bei 14,4V. Kann ich meinen BTR18 daran betreiben oder muss ich etwas davor schalten wie z.B. eine Diode in Flussrichtung? In der Beschreibung zum BTR18 steht eine Versorgungsspannung von 12-14V, deswegen bin ich mir nicht sicher.


    Die Spannungsüberwachung des BTR18 wird damit natürlich nicht funktionieren, die Entladeschlussspannung des Akkus liegt mit 10,5V noch im grünen Bereich der Anzeige. Hier müsste ggf. das Widerstandsnetzwerk neu berechnet werden.


    73, Paul

    DF6JO