Akku Bausatz Lifepo4 4S 10Ah

  • Hallo Dieter,


    Danke - ja Warnungen für LiPo Akkus sind bestimmt angebracht.


    Ich verwende deshalb auch für mein erstes mal LiFePo4 Akkus, da soll alles robuster sein.

  • Quote


    Im Netz gibt es ja schon einige Überlegungen dazu.
    http://plischka.at/Akkusaver.html


    Beim BMS und Balancer der dauerhaft mit dem Akku verbunden ist, ist die Ruhestromaufnahme extrem wichtig !
    Sonst legst Du einen fast leeren Akku im Herbst in die Ecke, und hast im Frühjahr wie ich, Schrott.. ;-)
    Und da ich bei Low Power keine Ahnung habe, wie weit man die Atmels runterschrauben kann, und dort auch nichts steht, bin ich da erst mal vorsichtig.
    Der Mostfet ist auch arch teuer.. der könnte laut Datenblatt bei LiFePO4 und QRP gerade noch gehen.
    Denk dran, das der Tiny nicht die volle VDD auf den Pins ausgibt. sondern -0,7V oder so .
    Dann das der LiFePO4 auch eine geringere Spannung hat.
    d.H. Dann kann der 160A Mosfet plötzlich im unteren bereich nur noch paar A durchlassen, und wird warm.


    Auf der anderen seite : Okay.. Zu Deinen Akkus habe ich kein Datenblatt gefunden.. aber wenn Du Dir andere Datenblätter anschaust, dann siehst Du, das die Zellspannung über einen weiten bereich konstant ist, (bei rund 3,2V) um dann in den letzten 10-15% rapide abzufallen.
    Das kann man also nutzen.
    Stell Dir mal den Worst Case fall vor : 3 Akkus sind gut, und haben noch 3,2V und einer pfeift auf aus dem letzten loch bei 2V.
    = 11,6V
    d.h. wenn Du stumpf bei 12V abschaltest, ohne die einzelnen Zellen zu messen, ist alles in bester Ordnung.
    Hat den vorteil, Du im besten Fall, den ganzen Akkupack nie zu 100% entlädst,was die Zyklenzahl auf grösser als 1000 anwachsen lässt.


    übrigens ich bin damals mit dem Balancer auf die schnauze gefallen :
    http://www.aero-hg.de/lipobal.html
    den kann man nutzen, wenn man lädt... aber nicht um fest mit dem Akku zusammen einzubauen.
    Der fängt dann nämlich beim entladen plötzlich an zu schwingen, und mutiert zu einem Joule thief.


    Übrigens, die experimente mit den Laptopakkus schreibe ich hier, weil die für QRP wirklich gut als "kostenlose" quelle geeignet sein könnten.
    Der Tote akku hat jetzt 1h40min lang bei voller beleuchtung Full Metall Jacket abgespielt, und der 2 Akku der nur 15min wollte, hatte folgendes Bild vollgeladen gezeigt : 3,4V 4,1V 4,1V.
    d.H. ohne Balancer hat die Elektronik gesagt : Ein strang ist jetzt voll, bevor der überladen wird, schalte ich ab. Der rest wurde einfach nicht weiter aufgeladen.
    Und in diesem Moment frisst der 3,4V Strang am Labornetzteil schon richtig Strom !
    Das lässt hoffen. Obwohl der Akku von 2012 ist.


    Aus meinen Erfahungen mit E-Zigaretten weis ich, das diese Zellen nicht so gerne hohen Strom abgeben möchten.
    d.H. es sind eher "QRP" Zellen.
    Kurzum, das wäre vielleicht eine Idee, kostenlos an einem leichten Akkupack zu kommen.
    Dann gibt es noch sogenannte "Protekted" Akkus.
    Da sind Akkus die ein paar mm länger sind, weil die eine "PCB" zusätzlich verbaut haben.
    Von denen habe ich 2 hier.
    Die PCB kann so um die 2-3A verkraften. (siehe mosfetproblematik).
    Und schaltet bei über oder unterspannung ab.
    d.H. ein paar Akkus parallel an so einer billigen PCB ( gibts auch einzeln) und fertig ist der LiIon pack.


    d.H. es kann sich durchaus lohnen heimlich in Batterierückgabeboxen Tauchen zu gehen.

  • Hallo Jan,


    hier nur eine Kurve Stromverbrauch für eine atmega328p im PowerDown Modus.
    Ich würde auch immer alle Zellen überwachen wollen und dann entsprechend reagieren.


    Der Atmel AVR µC muss zyklisch aufwachen, benötigt dann ein paar mA Strom für seine Messungen und wird dann wieder im PoweDown versetzt.


    Das nur ganz grob, mir ist schon klar, dass man nicht direkt die Spannungen jeder Zelle messen kann.

  • hmm... so richtig gefälllt mir das nicht .. da gibts schöne Low Power Prozessoren die mit ein paar khz laufen.. und noch schönere komperatoren ! ;-)
    Kann sein, das es sogar mittlweile ganze management IC's gibt die auch LiFePO4 können. Ich wollte aber gerne eine "Reichelt" Lösung.. geb ich zu.. ;-)


    Quote

    Ich würde auch immer alle Zellen überwachen wollen und dann entsprechend reagieren.


    Wir reden doch vom entladevorgang ?!
    Naja.. wie gesagt.. bei LiFePO4.. und nur 4 Zellen.. ist das perfektionismus.. ;-)
    Bin mal gespannt, ob Du es schafft, mit Deiner Funke die 10AH überhaupt leer zu kriegen !
    Selbst ich habe mit meinen FT857 und den 16AH da meine liebe mühe !
    Und im RX zieht die Kiste schon bis zu 1A...

  • Auch wenn es kein Selbstbau ist, so hat sich bei mir unterwegs zum Laden der Handfunkgeräte (Hytera AR685 und Yaesu VX8 ) und des FT817 das Goal Zero Sherpa 50 bewährt, welches mit einem 13W Solarpanel gespeist wird. Ich habe das jetzt etwa 1 Jahr in Betrieb.


    73 de DL9NH

  • Guten Morgen Katarina,


    nein es geht hier nicht um Selbstbau, sondern um eure Erfahrungen mit den LiFePo4 Akku und dem gesamten Drumrum.


    Somit danke für deine Erfahrung und der Nennung deiner Baugruppen.

  • Ich nutze seit Jahren für meinen IC-703 und andere Geräte einen HEADWAY-Satz LiFePO 4s / 9AH von LIPOPOWER. Nachdem ich eines Tages vom IC-703 gewarnt wurde, dass nur noch ca. 9V anlägen und ein anschließendes Nachmessen bei einer Zelle <2V ergab, habe ich mir für kleines Geld einen Batteriewarner angeschafft, der seitdem beim Entladen über den Balanceranschluss beim Erreichen der Entladeschlussspannung 2,5V an einer der 4 Zellen Alarm schlägt. Der Warner wird selbstverständlich vor dem Einlagern abgezogen, damit durch ihn keine Tiefentladung erfolgt. Geladen wird mit einem ULTRAMAT 12 PLUS POCKET mit 3A und angeschlossenem Balancer.


    Bedenken habe ich bei der in Beitrag #24 von DG0JAZ vorgeschlagenen Methode, die 4 Zellen nach der Nutzung zum Laden einfach ohne jede Strombegrenzung / Überwachung parallel zu schalten: Bei den Innenwiderständen im Milliohmbereich würde ich da beim Kontaktieren aufgrund stets etwas unterschiedlicher Zellenspannungen mit evtl. zu hohen Ausgleichsströmen rechnen. Eine Einzelzellenladung mit 4x 3,60V und Strombegrenzung auf den max. zugelassenen Ladestrom ist natürlich recht aufwändig zu realisieren, wäre jedoch die sauberste Lösung.

  • Hallo OM,


    nach nun drei Tagen Verzögerung durch die Post, ist endlicher der LiFePo4 Bausatz eingetroffen.
    Der Aufbau ging fix und ich habe, nachdem alle Kabel verschraubt waren, noch einige Bilder gemacht.
    Am Ende wird noch ein großer Schrumpfschlauch den Akku schützen.
    Der iMax B6AC V2 (original) mit Balancer arbeitet gerade und lädt zum ersten mal das Akkupack.

  • Hallo


    Betr. LiFePo4 laden , ich hab mal meinen alten LifePo4 Akkupack ( 6S1P Eigenbau , noch mit den alten A123 Zellen im Pappmantel ) aus dem Keller geholt .



    Der Akkupack lag ca. 5 Jahre im Keller ( vorher auf ca. Nennspannung geladen ) .


    Man glaubt es kaum jede Zelle hatte immer noch ca. 3,3Volt und das nach so langer Zeit .


    Er wurde jetzt vorm laden auf ca. 2,8 Volt pro Zelle entladen ( also nicht ganz leer ) .


    Das " Ladegerät " ist ein DC/DC Wandler ( 12-24 Volt ) . Lt. Aufdruck soll das Gerät bei 22Volt 6,5 Ampere bringen bringt aber in der Spitze bei 22Volt fast 20 Ampere .


    Ich kann mich daran erinnern das wenn der Akku ganz leer war ( also ich meinen Hubschrauber fast autorotieren lassen musste ) , der Ladestrom zu Beginn der Ladung bei ca. 18 Ampere lag .


    Den Akku habe ich Jahrelang so geladen , direkt nach dem fliegen ( Akku noch warm ) wurde geladen ( Spannungswandler an der Autobatterie ) und dann sofort wieder geflogen .


    Man kann also sagen das ich nicht gerade schonend mit dem Akkupack umgegangen bin .


    Ich bin selbst überrascht das er immer noch funktioniert .


    Den Ladevorgang habe ich im Video vor erreichen der Ladeschlussspannung abgebrochen , dauerte mir zu lange ;-)


    Früher liess ich den Akku am Wandler bis de Ladestrom ca. 100mA betrug , wenn man ihn länger dran lässt passiert eh nicht mehr viel .


    Balanciert wurden die Zellen nie , nur einmal die Woche wurde der Akkupack mit geringen Strom geladen ( 2Ampere ) , Zuhause mit einem regelbaren Netzteil .


    Den Balanceranschluss habe ich nur rein Interessehalber am Akku verbaut , zum laden / balancieren habe ich diesen nie genutzt , nur um mal ab und an jede einzelne Zelle zu messen .


    Aktiv genutzt habe ich den Akku ca. 4 Jahre , danach lag er bis Gestern ca. 5 Jahre im Keller .


    Die Zellen sind wirklich hart im nehmen , und so wie es aussieht langlebig .


    Da habe ich in der Vergangenheit schon sündhaft teure Lipos eher den Löffel reichen sehen ;)




    #mce_temp_url#



    P.S. :


    Ich bekomme es nicht hin den link ordentlich in den Beitrag einzubinden , funktionieren tuts anscheinend trotzdem . :rolleyes:

  • Hallo,


    da gerade in einem weiteren Thread über LiFePO4 Akku diskutiert wurde,

    möchte ich noch meinen aktuellen Aufbau und das Gewicht des Wina 13,2V 10Ah LiFePO4 Akku zeigen.


    Siehe auch:

    Akku Bausatz Lifepo4 4S 10Ah


    Dort findet ihr die genaue Bezeichnung und den Link zum Händler, bzw. Anbieter des Bausatzes.