80m-Peilempfänger nach DC3ME (Funkschau 13/1978)

  • Liebe OMs,


    bei der Suche nach Informationen zu dem o.a. Peilempfänger habe ich gesehen, dass in diesem Forum OMs anscheinend Unterlagen dazu haben.


    Den Artikel selbst habe ich noch aber leider ist die Qulität nicht geeignet, um von dem abgedruckten Layout eine Platine herzustellen. Hat vielleicht jemand das Layout eingescannt und könnte es mir zusenden (sofern das nicht auf rechtliche Probleme mit dem Autor bzw. dem Verlag stößt), damit ich mir eine neue Platine anfertigen kann?


    Als Schüler hatte ich mir den Empfänger aufgebaut aber er hat nie richtig funktioniert. Nun möchte ich es noch einmal versuchen und dazu möchte ich mit einer neuen Platine beginnen.


    Vielen Dank und


    73 de Ralf, DL5EU

  • Hallo Helmut,


    ich war damals der, der den Artikel zur Verfügung gestellt hat.


    Bis jetzt habe ich mein Original nicht gefunden.


    Wenn dir kein anderer OM helfen kann; mein Vater besitzt diese Funkschau in gebundener Form.


    Wenn ich meine Eltern mal wieder besuche, kann ich sehen, was ich für dich tun kann.


    Mit seinen 88 Jahren will ich meinen Vater damit nicht mehr belasten.


    Vielleicht ist das ja erst einmal ein kleiner Lichtblick, dass du eventuell doch noch an die Unterlagen kommst.


    So aus meiner Erinnerung war das Platinenlayout links an der äußeren Seite angeordnet, sodass ein Scan oder eine Kopie ggf. in vernünftiger Form herstellbar ist.


    Aber vielleicht hat ja noch ein anderer OM diesen Artikel.


    73 Walter, DL6HAK

  • Ich habe den kompletten Artikel gefunden.


    Ich habe es mal mit einen Fotoprogramm gleich ein bisschen verändert und den Gelbstich rausgerechnet und den Kontrast erhöht.


    Das müsste eigentlich ausreichen, um daraus eine neue Platine herzustellen.


    Deine hinterlegte E-Mail-Adresse existiert nicht; Rufzeichen@DARC.DE ???

  • Halo Ralf,


    wir waren gerade bei https://www.copyshop-kiel.de/ und haben dir den Artikel kopiert und eine Folie herstellen lassen.


    Der Laden galt schon vor 30 Jahren als Top-Adresse für Folien.



    Aber das was sie geleistet haben, habe ich so nicht erwartet:


    Das Problem war zuerst, dass das Papier aus der Funkschau zu dünn war und die Rückseite damit durchschimmerte.


    Sie haben das erst digital eingescannt und dann auf dem PC die einzelnen Kontraste an- bzw. abgesenkt.


    anbei das Ergebnis: Die Klarsichtfolie habe ich dazu auf den Versandumschlag gelegt; deshalb der braune Hintergrund.


    siehe Anlage


    Ich gehe davon aus, dass du damit die Platine herstellen kannst.


    Ich bringe den Artikel und die Folie nachher zur Post.


    73 55


    ...und den Umschlag gab es auch noch gratis dazu beim Copyshop !!!

  • Hier nun die von Ralf mit den zur Verfügung gestellten Unterlagen hergestellte Platine.


    Super Ergebnis !!


    Viel Erfolg beim Wiederaufbau des Peilers und viel Spaß bei der nächsten Fuchsjagd mit diesem Peiler.


    Noch ein Tipp; der Photolack befindet sich ja noch auf der fertig geätzten Platine:


    Den Fotolack bekommst man am leichtesten ab, wenn die fertig geätzte Platine noch einmal mit UV-Licht belichtet wird (ohne Folie) und dann die Platine ganz einfach noch einmal in der Entwickler-Natronlauge entwickelt wird. Da der Fotolack nun komplett belichtet wurde, wird er damit durch die Entwicklerlösung komplett entfernt.

    Das geht sehr viel einfacher und sauberer als z.B. das Entfernen mit Nitroverdünnung .


  • Wenn ich den belichter schon weggepackt habe, dann lasse ich die Platine einfach etwas länger in der NaOH Lösung liegen..
    Das dauert nur etwas länger wie komplett belichtet, aber dann ist der lack auch runter.

  • Moin,


    warum so kompliziert? Pulle Aceton greifen, Lappen um den Finger, befeuchten und ein paarmal 'drüber damit. Weg ist das Zeug.
    Ja, Panik, Aceton, giftig, Gefahr! :D Kinners, Ihr sollt das Zeug nicht trinken. 8) 'Raus vor die Tür und gut is. Das Risiko von 'nem Rentner mit Hut auf überfahren zu werden, ist größer...

    73 Michael, DF2OK
    Früher wurden Funkgeräte zum Funken mit Antennen verbunden, heute mit Computern. Finde den Fehler...
    ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~

  • Hallo zusammen,


    nachdem mir Walter geraten hat, meine Fragen im Forum zu stellen, möchte ich dies hiermit tun. Vielleicht wäre ein anderer Bereich besser geeignet, der Moderator möge das Posting dann bitte verschieben.


    Die Platine habe ich übrigens nicht mit Walters Folie hergestellt (bitte nicht böse sein, Walter). Vielleicht hatte ich mich missverständlich ausgedrückt aber auch das Layout auf dieser Folie wies Artefakte auf. Bei genauem Hinschauen konte man sehen, dass die Ränder mancher Leiterbahnen gezackt waren. Deshalb habe ich das Layout aus der sehr gut geratenen Fotokopie (nochmals Danke, Walter!) mit 1200 dpi in s/w eingescannt, leicht nachbearbeitet und auf Folie ausgedruckt. Noch mit Tonerverdichter eingesprüht und fertig war der Film. Sollte jemand Interesse an dem Layout haben, E-Mail an mich genügt. Ich habe es zurzeit als Bitmap-Datei vorliegen, kann es aber auch z.B. als PDF zusenden.


    Nun habe ich den Empfänger fast fertig aufgebaut, nur der auf etwa 455 kHz schwingende Oszillator zur Hörbarmachung der Morsezeichen fehlt noch. Dabei bin ich allerdings auf ein Problem gestoßen.


    Der Eingangskreis lässt sich so abgleichen, dass der Empfangsbereich von etwa 3.500 - 3.650 kHz geht. Das scheint so ok zu sein und überdeckt den interessierenden Bereich. Gleichzeitig ist aber die Oszillatorfrequenz viel zu niedrig. Bei einer Frequenz des Eingangskreises von 3.500 kHz liegt sie nur bei etwa 2.830 kHz. Unter der Voraussetzung, dass der Oszillator bei diesem Empfänger unterhalb der Empfangsfrequenz schwingt müsste sie aber mindestens 3.045 kHz betragen um auf eine ZF von 455 kHz zu kommen.


    Da stimmt also etwas nicht und ich frage mich, ob ich etwas falsch gemacht habe oder ob evtl. die Schaltung einen Fehler enthält, der in einer späteren Ausgabe der Funkschau korrigiert wurde. Vielleicht kennt ja außer Walter sonst noch jemand von Euch diesen Empfänger.


    Die gemessene Induktivität der Oszillatorspule von 59 µH stimmt recht gut mit der berechneten Induktivität von 57,76 µH (bei 38 Wdg. wie angegeben) überein, Toleranzen lasse ich jetzt mal außen vor. Auch die Kondensatoren haben die angegebenen Werte. Die einzige Abweichung vom Original ist die, dass ich keinen
    Spulenkörper mit zwei Kammern bekommen habe und deshalb beide Wicklungen übereinander wickeln musste. Ich habe auch bemerkt, dass die Frequenzvariation des Oszillatorkreises gegenüber dem Eingangskreis zu groß ist, sie beträgt nämlich etwa 400 kHz. Der Einfluss der C-Diode im Oszillator ist also zu groß.


    Sollte kein Fehler vorliegen, wie würdet Ihr vorgehen? Meine Idee ist, den 180-pF-Kondensator im Oszillatorschwingkreis deutlich zu verkleinern. Damit würde die Frequenz zu- und die Frequenzvariation abnehmen. Ist das soweit richtig? Den 6,8-pF-Kondensator habe ich schon ausgelötet aber das reicht nicht. Außerdem stimmt die Frequenzvariation ja nicht.


    Vielen Dank für Eure Hilfe!


    73 de Ralf, DL5EU

  • Hallo Ralf,
    es fällt mir schwer, mit zu diskutieren, wenn ich die Schaltung des Peilempfängers
    nicht vor mir habe. Ist es möglich, sie hier zu zeigen?


    73 Olaf