raspberry pi 3 und hackrf one

  • hallo


    nachdem ich es einige wochen probiert habe, ich kann es nicht.


    ich habe vieles gelesen und probiert, auch den satz mit der falschen baustelle.


    die aufgabe, den hackrf am rapberry betreiben, es soll klein und leicht sein und muß nicht viel können.
    also ein server der daten von einem gerät ( hier der hackrf ) einfach in ein netzwerk schubst.
    auf dem raspi soll kein sdr laufen, dafür ist er zu schmächtig.
    es soll kein rtl-sdr zum ukw-verblödungsfunk werden.
    zwischenzeitlich habe ich dem kleinen ding schon furchtbares nachgesagt.


    da der hackrf mitunter viele daten produziert sollte er diese mit dem raspberry über adhoc versenden.
    auch dieses war nicht sehr von erfolg gekrönt, mit dem laptop habe ich ihn als adhoc gesehen, mich verbunden,
    passwort eingegeben, dieses wurde als falsch deklariert ????? und dann war das wlan abgeschalten. dauerhaft.


    nach vielen versuchen hatte ich ja schon dazu gelernt, unter windows nennt sich das systemwiederherstellungspunkt,
    beim raspi brennnt man ab und zu ein image, das dauert nur ewig.


    ok, das war es auch nicht, man kann ja auch über wlan den usb weiterleiten, also ein drahtloses kabel verlegen.
    dafür gibt es ein tool mit dem ich sogar den hackrf am raspi im netzwerk sehe. nice.
    nur der haken an der geschichte, nach der installation war das wlan wiederum dauerhaft weg, also nicht mehr vorhanden,
    und netztwerkkabel ist in dem falle keine lösung.


    nix gegen den kleinen, und gegen linux, unter windows ging das alles problemlos, also liegt es nur bedingt an mir.
    wer so etwas schon mal aufgebaut hat, ich höre gerne zu.


    was nicht soll:
    gnu-radio.
    sdr-software, die läuft dann am anderen ende auf irgendeinem rechner.
    viel bedrucktes papier zum selber abtippen, ich will nur ferrari fahren nicht wissen wie man einen baut
    keine diskussionen wie anderswo gefunden, bitte lösungen.


    pybombs fand ich auch nicht so doll, aber ich hatte ja noch ein image......



    73

  • Moin,


    es wäre leichter zu verstehen was Du willst, wenn Du das Problem mal genauer schildern würdest. Aufbau, Verkabelung, was soll erreicht werden? Ein paar Links zu den Seiten, die Du schon gelesen hast, würden auch das Verständnis fördern, was erreicht werden soll. Im Moment lese ich heraus, dass Du einen Stream von USB über Ethernet senden willst.


    Ohne jetzt überheblich wirken zu wollen, weder unter Linux noch unter Windows muss man ein System neu aufsetzen oder die Systemwiederherstellung bemühen, nur weil WLAN abgeschaltet ist. Bei beiden Systemen kann man den WLAN-Adapter (oder halt das interne WLAN) wieder aktivieren, bei Windows sind das nur ein paar Mausklicks in den Netzwerkeinstellungen. Es passiert kurioserweise schon mal, dass plötzlich das Device deaktiviert ist.


    73, Tom
    PS: Und eine kleine Anmerkung am Rande: Texte lassen sich wesentlich leichter lesen, wenn man die Regeln einhält.

  • HALLO


    TJA, DIE SEITEN DIE ICH GELESEN HABE, SO ZIEMLICH ALLES WAS ICH UNTER DEN SUCHBEGRIFFEN
    RASPBERRY PI - HACKRF - SDR
    RASPBERRY - REMOTE
    RASPBERRY - USB - SERVER
    UND ÄHNLICHE GEFUNDEN HABE.
    DARIN ENTHALTEN ALLE LINKS DIE DORT EVTL WEITERFüHREN.
    VIELES FÄNGT SPANNEND AN, ENDET DANN ABER DOCH NUR MIT RTL-SDR.
    EINIGES ENDET AUCH IN UNTERBROCHENEN DOWNLOADS, PAKET NICHT GEFUNDEN....
    ZU DEM THEMA LAS SICH PYBOMBS INTERESSANT, NACH DER UNVOLLSTÄNDIGEN INSTALLATION,
    DIE HÄLFTE DER PAKETE WAREN NICHT AUFFINDBAR, WAR DER RASPI AUCH IRGENDWIE NACKEND.
    ALLES WAS ICH MÜHSAM INSTALLIERT HATTE WAR WEG.
    FUNKTIONIERT HAT DANN AUCH NIX, ABER ICH HATTE DEN NAMEN SICHERLICH FALSCH INTERPRETIERT,
    BEI "BOMBS" DACHTE ICH NICHTS BÖSES.


    WLAN LIEß SICH JEDENFALLS NICHT WIEDER AKTIVIEREN, ES SEI DENN ES GIBT NOCH 30 UNTERDATEIEN WO KONFIGURATIONEN FESTGELEGT WERDEN.
    IN NETWORK/NTERFACES WAR AUGENSCHEINLICH ALLES RICHTIG, GING TROTZDEM NICHT.
    BEI EINER ERNEUTEN INSTALLATION VON VIRTUALHERE AUF EINEM NEUEN IMAGE FUNKTIONIERTE DAS WLAN, MERKWÜRDIG.
    MAN MUß ES SICHERLICH NICHT NEU INSTALLIEREN, GING ABER SCHNELLER.
    ALLE MEINE RECHNER LAUFEN MIT DER ERTSEN INSTALLATION SCHON ETLICHE JAHRE, DER LÄNGSTE 10.
    SO OFT WIE DEN RASPI HABE ICH ALLE RECHNER ZUSAMMEN NOCH NICHT NEU GEMACHT.


    WAS HABE ICH VOR, DER RASPI HAT 4 X USB.
    NETZWERK IST EIN WEITERER USB, FÄLLT ALSO WEGEN FLASCHENHALS AUS, IST AUCH NICHT SO WIRKLICH DRATLOS.
    WÄRE ABER IN SPE NÜTZLICH DA ICH DANN DORT EINEN MIKROTIK ROUTER ANSCHLIEßEN KÖNNTE. WLAN-RIFU


    WLAN AD-HOC MIT MAX 54MBIT WÄRE NETT.
    AN DEN USB BIS MAX 4 GERÄTE ANSCHLIEßEN UND DATEN SENDEN.
    IRGENDWOANDERS DATEN EMPFANGEN UND DORT DAMIT ARBEITEN.
    ZUM BEISPIEL ERST MAL DEN HACKRF.
    IRGENDWANN KÖNNTE MAN MIT DEN GPIO PINS AUCH NOCH ETWAS SINNVOLLES ANSTELLEN.


    MOMENTAN KANN ICH VIA REMOTE VON EINEM WINDOWS RECHNER ALLES TUN, AUßER DAS ICH DEN HACKRF
    MIT SDR# ODER SDR SERVER ERREICHE, ICH SEHE IHN ABER. MURMELGRUMPF
    ICH SCHREIBE ÜBRIGENS GERADE VON WINDOWS AUF RASPI UND BIN MIT IHM ONLINE.
    EIN RTL-STICK FUNKTIONIERT JA ALS SERVER ÜBER NETZWERK, NUR EBEND DER HACKRF NICHT.


    https://github.com/mossmann/hackrf/issues/259
    http://www.rtl-sdr.com/remote-…pberry-pi-and-an-rtl-sdr/
    LIEßT SICH AUCH ERST MAL SPANNEND, ICH SEHE ABER AUCH NOCH KEINE LÖSUNG.


    BEVOR ES WIEDER EIN ROMAN WIRD.........



    73

  • Hallo Wellenreiter,
    Ich habe, glaube ich, aehnliche Schwierigkeiten
    wie Tom, Dein Problem zu verstehen.
    Hier mein aktueller Stand:
    1) Du moechtest einen HackRF One ueber USB an einen
    Raspberry Pi anschliessen.
    2) Auf dem Raspberry Pi soll ein Server-Prozess laufen,
    der den vom HackRF One kommenden I/Q Stream ueber
    Netzwerk anderen Rechnern zur Verfuegung stellt.
    3) Auf den anderen Rechnern laeuft etwas wie SDR#,
    welches sich mit dem auf dem Raspberry Pi
    befindlichen Server-Prozess verbindet und:
    a) von diesem die I/Q Samples abholt und demoduliert
    b) an diesen Steuerbefehle gedacht fuer den
    HackRF One sendet


    Stimmt das soweit?

  • Stimmt das soweit?

    Soweit hatte ich das auch verstanden. Wenn man den HackRF als Audioquelle (oder direkt als osmocom-gr Objekt) einbindet, bietet sich ein Stream der Daten über GNURadio an. Das wird natürlich nicht Out Of The Box laufen, aber mit ein bisschen Spucke funktioniert das sicher.


    Ansonsten ist das Spektrum der Programme, die mit der libhackrf zusammen arbeiten, wohl relativ dünn. Das einzige, das ich gefunden habe war dieses Github Repository und die folgende Webseite


    https://github.com/jpenalbae/hackrf_tcp


    http://the.midnightchannel.net…/?plugin=HackRF.ZefieMod#


    Von Virtualhere habe ich das erste Mal gehört. Ich bin nicht sicher, ob ein solcher Server sinnvoll einsetzbar ist. Hier geht es ja auch um Latenzen, denn du willst sicher nicht erst 5 Sekunden nach dem Empfang eine Anzeige am Bildschirm haben.


    Ich denke nicht, dass du da ein einzelnes Programm finden wirst, das alle Funktionen abdeckt (SDR Client + Steuerung des Remote Radio Heads). Vielmehr wird das wohl eine Kombination aus Programmen sein, oder aber du loggst dich über SSH auf dem Raspberry Pi ein und kontrollierst den HackRF über die Kommandozeile. Dann muss nur noch ein TCP Server gefunden werden.


    Quote

    BEI "BOMBS" DACHTE ICH NICHTS BÖSES.

    PyBombs ist auch nichts böses ;)
    PyBombs ist das Konfigurations- und Einrichtungstool für gnuradio. PyBombs ist die Kurzform für "Python Build Overlay Managed Bundle System", ein System, das du eigentlich nicht nutzen musst. Denn PyBombs ist eigentlich nur dafür da, Module zu konfigurieren und herunterzuladen, die nicht in offiziellen Paketquellen enthalten sind. Du benötigst eigentlich nur gnuradio in Verbindung mit osmocom-gr und libhackrf um den HackRF mit GnuRadio zum funktionieren zu bringen.

  • nur so als Datenpunkt:
    RPi3 WLAN Performance ist ~40MBit/sec. Der HackRF One macht aber max. 20 Milllionen I/Q Samples pro Sekunde.
    Das sind dann 40 MByte/sec, also ca. das 8fache (!) von dem, was der Raspberry Pi realistisch ueber WLAN
    ueberhaupt weitersenden kann. Und auch das nur unter der Annahme, das nur ein Empfaenger ueber WLAN
    verbunden ist. Mehrere Empfaenger teilen sich natuerlich in die 40MBit/sec Bandbreite rein. Meiner Meinung
    nach muss bereits zwingend auf dem RPi3 eine Datenreduktion durch GnuRadio/LuaRadio/... erfolgen.
    Der RPi3 sollte mit 4 ARM Cores auch mehr als leistungsfaehig sein, eine I/Q Demodulation hinzubekommen.
    Da Wellenreiter GnuRadio (und wahrscheinlich auch LuaRadio) als Server Komponente ausschliesst, bleibt
    eigentlich nur, ueber libhackrf sich einen eigenen TCP Server zu schreiben, der dann auch noch mit SDR#
    oder anderen Clients kompatibel sein muss. Ein Startpunkt koennte hier zu finden sein,
    eventuell geht es auch mit hackrf_transfer Programm aus den HackRF One Utilities.
    Nichts davon ist aber ohne eigenen Einsatz machbar.

  • Die LAN/WLAN -Transferrate hat natürlich einen entscheidendenden Einfluss auf die System-Architektur.


    I/Q-Samples mit 40 MByte/s als "RAW" zu übermitteln, macht z.B. Sinn, wenn man erst beim I/Q-Sample-Empfänger entscheiden will, wie man die Daten decodiert: NFM, WFM, SSB/DSB, FSK/PSK, DMR/D-Star, …


    Bei 10 MHz-Bandbreite könnte es ja sogar sein, dass man zwei Decoder gleichteitig möchte.


    Ich werde das mit einem "OrangePi Plus2E" (OPi, Bild) mit 1GBit LAN (kein WLAN) versuchen.


    Der OPi regelt vielleicht noch die LNA-Gain und die VGA-Gain automatisch. Mal sehen.


    Und vielleicht müssen auch noch Multi-Tiefpass-Filter oder gar Antennen umgeschaltet werden?


    Vielleicht ist ein Intel Edison nötig? Who knows?

  • Moin,


    Vielleicht ist ein Intel Edison nötig? Who knows?

    Vielleicht mal IBM Watson fragen? ;-)


    So wie ich das verstehe, soll vom Netzwerk aus auf die USB Ports des Raspberry für einen RAW Stream zugegriffen werden und auf dem Pi selbst eigentlich nichts weiter laufen. Es gibt ja fertige USB Ethernet Verlängerungen. Für den Pi fällt mir da etwas in Richtung socat ein. Vielleicht einfach mal nach USB Ethernet Gateway suchen? Also eine völlig transparente Verlängerung des USB Ports über WLAN/Ethernet - ganz unabhängig davon, was für ein Gerät am USB Port hängt.


    Könnte dies eine Alternative sein? http://usbip.sourceforge.net


    73, Tom

  • Hallo Tom,
    DL8JAN hatte weiter oben bereits etwas
    versteckt auf eine USB/Ethernet
    Weiterleitung hingewiesen:
    VirtualHere https://www.virtualhere.com/


    Ich denke z.B., das hackrf_transfer Utility kann
    I/Q Daten in ein File speichern. Da koennte
    man sich auch eine named Pipe anlegen und
    am anderen Ende haengt ein netcat Prozess,
    der die Daten weiterschaufelt.
    Da gibt es sicher noch mehr Ideen aber eben
    nichts fertiges.


    Meiner Meinung nach das Hauptproblem:
    HackRF One wird mit dem RPi 3 ueber USB 2 HS
    verbunden. Das stellt 480MBit/s zur Verfuegung.
    Diese Bandbreite wird auch gebraucht, um die
    maximale Samplerate des HackRF One ausnutzen
    zu koennen.
    Die RPi3 WLAN Bandbreite ist aber offensichtlich
    nur ca. 40MBit/s. Damit wird es schon knapp auch
    nur die *minimale* Samplerate des HackRF One,
    2M IQ Samples/sec, zu uebertragen. Deshalb
    auch mein Einwand, dass bereits auf dem
    RPi3 eine Datenreduktion erfolgen sollte.


    Ich habe keine Loesung gefunden, die
    Wellenreiter's Anspruch gerecht wird.

  • Quote

    DL8JAN hatte weiter oben bereits etwas versteckt auf eine USB/Ethernet Weiterleitung hingewiesen:

    Das war Wellenreiter selbst (Noch versteckter).


    Quote

    hackrf_transfer Utility [...] Pipe [...] netcat


    So weit war ich auch schon, habe die Idee aber dann verworfen, weil: Das Problem ist, die Gegenseite des netcat (Kann das SDR#? Wie steuert man den HackRF dann?) aufzubauen.


    Quote

    Deshalb mein Einwand, dass bereits auf dem eine Datenreduktion erfolgen sollte.

    Da habe ich mir auch überlegt, aber auf die schnelle keine Daten zum USB<>Ethernet Adapter gefunden und daher aus meiner Antwort ausgelassen. Wenn man GNURadio nimmt, könnte der RasPi die Dezimation noch gut hinbekommen. Je nachdem wie viel Bandbreite gewünscht ist, kann so ein Filter die CPU aber auch schnell in die Knie zwingen.



    Quote


    Ich habe keine Loesung gefunden, die Wellenreiter's Anspruch gerecht wird.


    Mir fällt auch nichts ein, so etwas über einen RasPi ohne GNURadio sinnvoll aufzubauen. Es scheitert eigentlich immer am Rückkanal.