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Sonntag, 1. Dezember 2013, 16:30

Ätzfeste Stifte zur Platinenherstellung

Hallo Selbstbauer!

Für schnelle Experimentalaufbauten ist es manchmal praktisch eine Platine per Hand zu zeichnen und zu ätzen. Dazu sind ätzfeste Stifte notwendig, die auf Grund der immer kleiner werdenden Bauteile eine geringe Linienbreite haben sollten.
Ich habe vier verschiedene Stifte getestet. Wen es interessiert - das Ergebnis hier zusammengefasst in einem PDF .

Noch ein Nachtrag zum Stiftetest: Es muss unbedingt der Lumocolor permanent spezial sein. Lumocolor gibt es auch "normal", der funktioniert aber nicht, hat andere Rezeptur. Ausserdem immer schwarze Farbe verwenden; diese Farbe ist beständiger!
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73 de Chris, OE3HBW

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »chirt« (1. Dezember 2013, 17:32)


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Montag, 2. Dezember 2013, 00:02

Hallo,
es wird seit einiger Zeit der DALO Ätzresiststift im Handel wieder angeboten: http://www.conrad.de/ce/de/product/528900/
Ob die Rezeptur gegenüber dem alten Modell verändert wurde, wie z. B. bei EDDING, kann ich nicht sagen. Der EDDING enthielt früher in der Tusche T25 als Lösungsmittel u.a. Tuluol und Xylol, was heute nicht mehr der Fall ist. Die Haftfähigkeit auf Kupfer ist heute deutlich schlechter, als bei den alten Modellen mit der genannten Tusche.

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Montag, 2. Dezember 2013, 08:59

Hier noch ein kleiner Tip von mir :

Als "Stift" kann man auch eine Insulin-Kanüle verwenden, wie man sie billig in Apotheken bekommt ( es sei denn, man sieht aus wie ein Junkie.. ) .
Wenn man die Kanüle mit nem Dremel bearbeitet, dann hat man recht schnell sich einen Tuschestift gebastelt.

Sowas habe ich dann gerne mal in meinen Plotter gesteckt, zum Platinenplotten.


Und dann lese ich EisenIIIChlorid... *igittigit* !!!

Hier "Jan's Ätzsuppe" :

Wenn man einmal eine Platine mit Salzsäure und H2O2 gemacht hat, die Suppe nicht wegkippen, sondern gleich dahinter Kupferschrott mit reinwerfen.
Dann bildet sich Kupferchlorid. (Braun)

Dann einfach die Suppe ein paar Tage stehen lassen, und dann hat man eine Kupfer(II) Chlorid-Lösung.
Diese kann man dann zum Ätzen genau so gut verwenden...
Zusammen mit Kupfer und gelöster Salzsäure entsteht dann wieder Kupfer(I) Chlorid... und + Luft und Zeit wieder CuCL2...
Also eine sich selbst regenerierende Ätzlösung.
verwende ich ich mit sehr guten erfolg seit 2 Jahren.
Noch ein vorteil : Ich sehe was ich ätze.

Hier etwas ausführlicher : http://www.mikrocontroller.net/articles/…n_Kupferchlorid

lg JAn