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Freitag, 2. August 2013, 14:03

Solar-Energie nicht nur für unterwegs..

...in form eine PV-Inselanlage. Hat jemand da so eine Lösung am laufen? Größenordnung 1 oder 2 50W-Module, nicht nur für mobilen Einsatz ja ganz gängig.
Ich kämpfe mich gerade durch die Akku-Angebote.
Mich würde die wirkliche Lebensdauer interresieren, die Aussagen in der Produktbeschreibung sind teilweise mystisch, und ich dachte ich kenn mich einigermassen aus. Nix iss muss ich feststellen ;)

Was verwendet man? AGM oder Gel ? oder eine 35Ah-Starterbatterie aus dem Baumark für 39,95?

Ich hab versucht mich einzulesen, aber ich scheitere schon an den Angaben im Datenblatt. So habe ich in der näheren Auswahl Akkus von Toyo.
Da wird die Zahl der Ladezyklen an der "Endladetiefe" festgemacht. Ja wie nun? 30% entnommen, oder noch 30% drin?

Beispielhaft: http://www.ebay.de/itm/TOYO-AGM-12V-Batt…370781208430%26

Danke

2

Freitag, 2. August 2013, 14:31

Solarenergie

Hallo Gela
Ich bin zwar nicht der Solarfan, eher umgedreht, betreibe aber seid 4 Jahren hier zwei Solarmodule 43 Ah pep an einem Dualregler und habe dort zwei Gelakkus je 65 Ah aus Ladeerhaltungsanlagen drann. Auf die Entladung hast Du ja eh keinen Einfluss, das macht ja der Regler und so wie ich hier sehe recht gut.Der schaltet Dich ja bei unterschreiten der Ladespannung eh ab. Ich betreibe damit meine gesamte Amateurfunktechnik. K2 mit 100 Watt, UKW funk, EKD300 (hat mit 12 V auch 3A). Diesen Winter habe ich sogar durchgehend damit Afu gemacht, aber nicht sehr viel.
Im Winterlicht liefern die Module rund 600 mA nicht viel aber die Akkus freuen sich. Akkus sind hier P12V1575 ein Kemo Dualsolarregler und zwei Kyocera KC40T1 43 Wp. Bei Sonne hab ich 6A Ladestrom.
Reinhard

  • »HB9JCP« ist männlich

Beiträge: 239

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3

Freitag, 2. August 2013, 15:15

Hai

Ich hab grad eine Anfrage bei der Bude hier laufen, um meine LiFePo4 mit ihrem Apollon Paneel zu laden.
Mal schauen was sie mir Antworten, ich hätte gerne einen direkten Laderegler nur für den Akkutyp da ich voll auf LiFePo4 umgestellt habe

http://www.sistech.com/dynaPage.asp?mPage=Startseite

Dieser Akku:
http://www.hobbyking.com/hobbyking/store…idProduct=14074

Fred
SOLF-Owner Group #005 Vy 72 / 73 de Fred :thumbup:

4

Freitag, 2. August 2013, 15:21

Zitat

Da wird die Zahl der Ladezyklen an der "Endladetiefe" festgemacht. Ja wie nun? 30% entnommen, oder noch 30% drin?

he he .. rate mal !

Natürlich.. 30% entnommen.

d.H. für so eine Anwendung : Den Bleiklotz reichlich dimensionieren. Ausserdem gibts da noch den ausgeprägten Peukert Effekt
(falls sich jemand wundert, warum so ein 12AH Akku an einer Funke so schnell leer wird... )
d.H. für ne 100Watt Funke, würde ich die 80AH mal als minimum ansetzen.

Zu den Toyo Klötzen habe ich da mal schnell nen link mit ner Grafik gefunden :
http://greenakku.de/TOYO-AGM-Batterien/T…5-55Ah::45.html

Bei Blei ist das immer so : Wenn man sie entlädt, wird die Suppe da drin, saurer. Was bedeutet, das diese die Bleiplatten um so schneller angreift.
Starterbatterien... in unseren Fall : HÄNDE WEG ! Die sind wirklich darauf optimiert schnell ladung auf und abgeben zu können.
d.H. grosse oberfläche, dünne Platten = geringe lebensdauer im Zyklenbetrieb.

lg JAn

5

Freitag, 2. August 2013, 16:47

ok, die Gel und AGM-Gel akkus haben ja keine platten in der form mehr.

6

Freitag, 2. August 2013, 17:11

? Was sonst ?

So weit ich mich nicht irre, ist beim Aufbau her die Plattendicke wichtig, bezüglich lanlebigkeit, und Oberfläche für Kurzzeitigen Strom.
AGM und Gel bedeutet ja nur, das die Säure "eingedickt" wurde, und nicht einfach so im Akku herumschwappt...
Aber so viele neuerungen gibt bei dem ollen Bleisammler auch nicht. Die Sinnvollen "Innovationen" der letzten 40 Jahre lassen sich fast an einer Hand abzählen..
z.B. Manche Hersteller von Blei oder grossen NiCD/FE Systemen gehen zwar mal hin, und verbauen noch einen Katalysator, der das HHO wieder zu H2O reduzieren soll...

Aber all das hängt von Deinem Einsatzprofil ab...
z.B. mein 16AH LiFePO4 Akku in meiner Funkbox ist für mich Ideal... hat er doch mindestens so viel Leistung an meiner Kiste, wie ein 24AH oder mehr Bleiakku.
Und kostet nur etwas mehr.
Daneben gibts noch offene NiCD oder sogar NiFE Systeme die man sich für den Stationären Betrieb mal ruhig anschauen kann.
Diese Zellen z.B. gammeln überhaupt nicht, wenn sie entladen sind, zeigen aber je nach Zellengeometrie auch den Peukert Effekt, und wenn die Lauge nicht gut gegen CO2 geschützt wird,
darf man diese auch mal austauschen.
Dafür kann es aber sein, das ein NiFE Akku älter wird, als Du, Deine Kinder, Deine Enkel...

lg JAn

Edit : AGM und Bleigel ist nicht unbedingt immer das BESTE bei Stationären Akkus :
Grosse Akkusysteme, werden "elektrisch" bewegt, um Säureschichtung zu vermeiden.
Dazu wird regelmäßig der Akku durch überladung zum "kochen" gebracht, und das fehlnde H2O einfach ersetzt.
Ist leichter, als mehrere hundert Kilogramm mal eben durchzuschütteln...

7

Freitag, 2. August 2013, 17:20

Einsatzprofil etwa wie bei Reinhard

zusätzlich sollen verbraucher wue switch, router und telefon versorgt werden, die dauernd in etwa das gleiche ziehen.

naja, und selten lal rumfunken ;)

8

Freitag, 2. August 2013, 17:25

Tja.. dann weist Du ja jetzt, auf was Du Dich einstellen darfst.. ;-)
Was ich blos nicht, weis, wie der Energieertrag im Winter ausschaut..

  • »DK1RM« ist männlich

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9

Freitag, 2. August 2013, 22:53

Moin zusammen,

meine Konstruktionen hier erreichen zwar nicht so ganz die angegebenen Ausmaße, könnten jedoch auch grobe Hinweise geben. Ich betreibe hier 3xca.6Wp (und einige kleinere) Module mit Eigenbau-Schaltwandlern, 2x12Ah AGM und einer (altersschwachen/nach Austausch übriggebliebenen) 54Ah Autobatterie. Als "Last" hängen daran: Einige QRP-Geräte, eine Handfunke für den "Ortsbetrieb", zwei LED "Leselampen" (ca. 2.5W), und ein alter SW-Campingfernseher. Die Autobatterie ist nur als "Kurzzeitpuffer" brauchbar, denn die Selbstentladung ist wesentlich höher, als die der AGM-Akkus. Ausserdem ist es bestimmt nicht jedermans Sache, so etwas unter dem Schreibtisch (in einer "Säure-Auffangschale") stehen zu haben ;) Im Sommer bringen die Module mehr Energie, als ich speichern und verbrauchen kann, im Winter muss ich schon etwas sparsam werden. Deshalb habe ich die Module auch relativ steil aufgestellt, denn im Sommer stört mich der Verlust durch den "nicht senkrechten" Winkel zur Sonne nicht, aber im Winter (geringere Sonnenhöhe) möchte ich die auftreffende Energie möglichst optimal nutzen. Ausserdem rutscht so im Winter der Schnee schneller runter ;)

73 de Roland / DK1RM