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messe es doch einfach einmal, denn dieser Wert ist stark von der Umgebung abhängig.mich treibt die Frage um, mit welchen Spannungen man im ungünstigsten Fall bei einem 2*25m Dipol (oder bei anderen Antennen ähnlicher Größenordnung, egal welcher Speisung) in städtischer Umgebung im RX-Fall auftreten können.
Hier mal ein kurzes Zitat aus Wikipedia zum Thema IP3: "Der Intercept Point, kurz IP (dt. Schnittpunkt) stammt aus der elektronischen Messtechnik und stellt eine nicht direkt messbare Größe zur Charakterisierung der nichtlinearen Eigenschaften von Übertragungsgliedern (z. B. Verstärkern) der Nachrichtentechnik dar." Die farbliche Hervorhebung stammt von mir, um Dir zu zeigen, wo ein IP3 überhaupt auftreten kann. Besitzen Spulen und Kondensatoren nichtlineare Eigenschaften?
Zitat
Ich möchte Bandfilter so konstruieren, dass nicht schon
die Bandfilter mir Intermodulationsproduke erzeugen.
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Nun aber zurück zu der letzten Email von Daniel:
Welchen IIP3-Wert müssen nun die Bandfilter aufweisen, damit sie bei einer Summenspannung von 500mV (großzügig aufgerundet) keine Intermodulatonseffekt aufweisen? Das ist nun die Gretchenfrage ;-)
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DK7JB« (18. Mai 2012, 08:59)
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Die Ausführungen von Reinhold lassen sich sehr gut mit dem Programm CASCADE nachvollziehen, welches dem Buch "Experimental Methods in RF Design" von Wes Hayward beiliegt.
Zitat von »DK7JB«
Eine Nachfrage hätte ich auch noch zu dem Posting von Reinhold: Gilt deine Ausführung auch für sehr starke Außerband-Signale, deren Intermodulationsprodukte in die Amateurfunkbänder fallen und somit in jedem Fall dann störend hörbar werden. Das hat dann doch nichts mehr mit dem IIP3-Wert des sonstigen Empfängers zu tun.
. Wir nehmen mal an, dass das BP-Filter das gesamte 41m Band mit typ. 20dB unterdrücken kann. Der IIP3 des RX steigt für diesen Frequenzbereich von 18dBm auf 38dBm. Das BP-Filter sieht jedoch das ganze Rundfunkband ungeschwächt. Da die Sender auf der oberen Flanke fallen und wir z.B. einen 5dB höheren IIP3 als im Durchlassbereich annehmen dominiert im Endeffekt doch der RX, wenn auch nur leicht.
Zitat von »DK7JB«
Muss der BP-IIP3 Wert nicht passend zu dem Gesamtpegel auf der Antenne gewählt werden und nicht nach den IIP3-Werten des nachfolgenden Empfängers? Mache ich da einen Gedankenfehler?
Zitat von »DK7JB«
Auch hier ist es wiederum nich so einfach, da nach meinem Wissen die Bandfilter weit außerhalb ihres Durchlassbereiches nicht mit Resonanzströmen reagieren, sondern mit Reflexion und eigentlich nur der Bereich der Filterflanke wirklich kritisch ist. Wie man diesen Bereich auf der Filterflanke IP3-mäßig richtig vermisst ist mir ebenfalls unklar, da bei einem Abstand der Töne von 40kHz (weniger kann ich momentan noch nicht auflösen) die Pegel unterschiedlich groß sind.
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@Reinhold: Über deine Ausführungen muss ich noch gündlich nachdenken.
Du hast geschrieben, dass "Zwei Rundfunksender ( z.B. 7250kHz + 7400kHz) mit -13dBm (S9+60) am Eingang erzeugen IM-Produkte 3. Ordnung am RX Eingang in Höhe von -129dBm, wobei ein Produkt direkt ins 40m Band bei 7100kHz fällt."
Kannst du bitte diese Rechnung erklären, damit man sie nachvollziehen kann?
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DK7JB« (17. Juli 2012, 06:28)
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