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41

Mittwoch, 18. Januar 2012, 22:07

Welcher keyer?

Hallo Bernd, DC3QI,

ich nehme an, dass du um Vorschläge bittest bezüglich des Paddles,
also der Squeeze-Mechanik.

Ich würde für überschaubares Geld den hier von Begali aus Italien
empfehlen:

http://www.i2rtf.com/html/simplex_basic.html

Kostet aktuell (heute) 119 Euro plus 20 Euro shipping & handling,
in Summe 139 Euro (via PayPal), Daten von Begali website.

Habe ich vor vielen Jahren 'mal bei ihm auf der ham radio gekauft
(danach noch einige weitere Begali-Tasten) und er schlägt sich für das
Geld recht wacker im Vergleich zu wesentlich teureren Paddles.

Das ist ein ordentliches Paddle und Begali liefert in der Regel auch recht
zeitnah.

Ich hab' so 'was wie 'ne "Paddle-Sammlung" (paddles aus US, DL, I, UK, J,
VK, UA, und einige mehr...) und kann daher recht gut zwischen den diversen
Paddles ein Urteil abgeben.

Das oben genannte Paddle ist jedenfalls sehr gut zu gebrauchen von
low speed bis ca. Tempo 200 BPM und auf Grund des pro Paddle-Seite separat
einstellbaren Andruckes (über Federkraft je Seite regelbar) auch für Grob-
Motoriker gut einzustellen.

Wenn du bei CW (noch) etwas grob-motorisch bist, würde ich von Paddles
abraten, die den Anpressdruck über Magneten realisieren, weil der sinnvoll
nutzbare Einstellbereich des Anpressdruckes der Hebel hierbei zum Teil
deutlich (!) geringer ausfällt.

Das ist insofern eher etwas für Leute, die mit geringerem Anpressdruck
CW geben.

Grüße und viel Spass mit CW!

Klaus, DK3QN

www.dk3qn.com
CW forever!

42

Donnerstag, 19. Januar 2012, 00:27

Ein paar Ergänzungen:

Bencher hatte ich mal. Sie ist grundsätzlich nicht schlecht, doch eine kleine Kritik zu dieser Taste:

Die Paddles sind mittels einer Stahlfeder über den hinteren Pfosten gespannt. Durch die natürliche Bauweise einer Feder, "rastet" sie (auch um einen runden - aber schmalen - Pfosten) etwas zwischen den Windungen ein. Daraus ergibt sich eine etwas unterschiedliche Spannung zwischen linkem und rechtem Paddle. Es ist nicht viel! Da ich aber minimalsten Anpressdruck bevorzuge, hat mich das gestört. Messungen mit einem Pondmeter ergaben wirklich Unterschiede zwischen l. und r. Paddle. Wer kein Pondmeter zur Verfügung hat, kann auch eine Briefwaage nehmen, die Taste auf die Seite halten und mal abwechselnd linke und rechte Paddle auf die Briefwaage drücken bis die Taste anfängt zu morsen - das zusätzliche Gewicht der Paddlearme in diesem Falle fällt ja links und rechts fast gleich an und soll mal unberücksichtigt bleiben - die Briefwaage zeigt ein ungleiches Verhältnis an.

Ergo: Getrennt einstellbarer Anpressdruck ist nicht schlecht, zumal dann auch unterschiedlicher Fingerdruck - dicker Daumen, zarter Zeigefinger usw. - eingeregelt werden kann.
--------------------

Wäre vielleicht noch zu überlegen, ob die Tastenelektronik mit eingebaut sein soll (z.B. bei der ETM 9) oder nicht (z.B. ETMOG = ETM ohne Geber).
Soll die Elektronik vom TRCVR verwendet werden, ist zu kontrollieren, welche Elektronik eingebaut ist und ob ich diese bedienen kann oder will. Ich persönlich muß z.B. eine externe Elektronik nehmen, weil ich die Elektroniken, die noch einen Punkt oder einen Strich "nachschieben" nicht bedienen kann und diese meistens integriert sind.
---------------------

Soweit mal.
Wenn mir noch was einfällt, schreibe ich nochmal.

P.S: der Paddeldruck unten wird mit einer Briefwaage (zufälligerweise) an einer HST gemessen;
(Ich verwende diese Cootie oder Sideswiper zum Erlernen der "alten" Gebe-Technik - wäre aber auch umschaltbar auf normale Einhebeltechnik.)

Da fällt mir gleich wieder was ein Bernd: Wenn man später (oder sofort, ich meine von Anfang an, Lernbeginn - hat das schon mal jemand gemacht???) auf Squeeze-Technik umsteigen möchte, sollte man sich gleich eine Dualpaddle anschaffen.

hzl Gerd, DF9iV
»DF9iV« hat folgende Bilder angehängt:
  • Tastendruck.jpg
  • HST.jpg
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Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »DF9iV« (19. Januar 2012, 02:56)


43

Donnerstag, 19. Januar 2012, 07:13

Da Ich auch wiedereinsteiger bin, habe Ich Mir auch einen neue Paddle zugelegt zur alten Junkers dazu!
Einfach mal ansehen -> UR5CDX
Nicht dass teuereste aber auch nicht das billigste!
73 de MueTzen-PeTeR DK2RMP

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44

Donnerstag, 19. Januar 2012, 09:56

Hallo Bernd,

ich habe ein Paddle von Kent (Wimo, gibt es als Bausatz). Ich habe gehört, dass das Palm-Mini-Paddle sehr gut sein soll (http://www.palm-radio.de). Die lässt sich gut auf eine Stahl- oder Steinplatte Deiner Wahl schrauben. Ansonsten findest Du hier Ideen zum Selbstbau: http://www.qth.at/dm3da/morselabor/.

73 Daniel DM3DA
Daniel DM3DA, Düsseldorf JO31jf, DOK R01 +++ Morse-Hörspiel auf http://dm3da.tuxomania.net

45

Donnerstag, 19. Januar 2012, 13:27

Hallo Bernd,
dann will ich auch nochmal meinen Senf dazugeben.

Ein- oder zwei Hebel Paddel (Ich habe immer noch Schwierigkeiten mit den englischen Begriffen)

Wenn Du die linke Hand locker runterhängen läßt, ist zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger ca. 1-2 cm Abstand. So musst Du bei einem Hebel schon mal mehr Bewegung ausführen, um den Paddle zu treffen: 1 Punkt für 2 Hebel.

Mechanik:

Wenn Du mal gut bist, wirst Du darauf achten, dass der Abstand zwischen dem Paddel und dem Kontakt (andere Seite vom Daumen) sehr gering ist. Bei mir ist der Abstand etwas weniger als die Dicke eines Stücks Papier. Ich reinige die Kontakte, indem ich ein Papier durchziehe. Am Anfang darf er ruhig größer sein, damit ein Punkt sich nicht aus versehen löst.

Anpressdruck (Druck, den Du ausüben musst, damit der Paddle sich bewegt.) Am Anfang kann der gößer sein, damit Du ein Gefühl und physische Rückmeldung bekommst. Je schneller Du wirst, desdo geringer wirst Du den Druck einstellen, um Energie zu sparen.

Prellen: Wenn die Kontakte an der Spitze nicht richtig sind, wird der Hebel zurückprellen. Das Geben wird schwieriger.

Was ich eigentlich sagen wollte. Es ist richtig, dass Du eine Taste selbst bauen kannst, aber die Feinheiten, die ich oben beschrieben habe, legen nahe, dass es um eine mechnische Feinstpräzision geht, wenn das Ding richtigt Spass machen soll. Und Du musst die Einstellungen Deinen jeweiligen Fähigkeiten anpassen können. Und Feinmechanik kostet Geld. Punkt. Aber man sollte überlegen, ob man als Anreiz zu lernen, sich etwas leistet, dass ein ganzes Leben hält.

Sicher kann man auch alles möglich probieren. Nochmal zu Ulmer Taste, die ich auch habe: Mir ist sie zu klein UND ich bin meine andere(n) Tasten gewöhnt. Guck nochmal auf die alten Schurrseiten.

Und noch ein Punkt: Mit den Doppelhebeln kann man Squeezetechniken anwenden. Bei gleichzeitigem Drücken macht die Elektronic abwechelnd entweder .-.-.- oder -.-.-. . Ich verwende diese Technik nicht, da ich mir sie nicht antrainiert habe, aber ich komme auch über Tempo 150 im Kopf und mit den Händen nicht raus. Und da braucht man dies nicht.

72 de Hajo
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... indessen wandelt harmlos droben das Gestirn
Hajos Kontrapunkte

46

Donnerstag, 19. Januar 2012, 14:30

Moin.

Bernd, bislang hast Du schon viele wertvolle Tipps erhalten. Ein paar Zeilen noch von mir.

Ich kann bei einem Wiedereinstieg bzw. Umstieg eine Doppelhebeltaste empfehlen. Zum einen gibt es zu dieser Bauart -zig Schaltungen, die extern oder intern in Funkgeräten zu finden sind. Nur mit einer Doppelhebeltaste ist das Squeezen und somit ein bewegungseffizientes Morsen möglich. Man muss es nicht machen, aber es hilft ungemein. Ob ich es gleich lernen würde - schwer zu sagen. Ich mixe bekannte Squeeze-Muster, die sich irgendwie beim Geben ergeben mit der herkömmlichen Methode.

Bevor es zu Beginn mit dem Squeezen "Krampf" wird und Du die Lust verlierst - versuche es erst einmal normal.

Bei einer Einhebeltaste gibt es 2 Möglichkeiten:
1) Entweder sie ist elektrisch so geschaltet, dass die eine Seite Dits und die andere Anschlagseite Dahs in der angeschlossenen Elektronik ergeben. Geht, keine Frage. Die Zeichenformung übernimmt die Elektronik. Nachteil: Squeezen ist nicht möglich.

2) Sie wird als Sidesweeper oder auch Cootie-Taste betrieben. Dabei ist keine Elektronik im Einsatz, die Morsezeichen werden manuell und - im Gegensatz zur Handtaste - in horizontaler Richtung selber geformt. Diese Gebemethode ist nicht so ganz einfach zu erlernen. Es werden u.a. je nach Zeichensituation mit dem einen oder anderen Anschlag das einzelne Zeichen geformt.

Das Foto von Gerd, DF9iV zeigt eine derartige Taste. Sie ist m.W. von einer Cootie-Taste umschaltbar auf eine Einhebel-Wabbler-Funktion.

Mehr Infos: http://www.qsl.net/dk5ke/morsetaste.html Dort gibt es u.a. einen Link zu einem erklärenden Video. Wer genau hinsieht wird feststellen, dass er nicht immer das "rechts-links" beachtet. 8)

Am Rande bemerkt: Die Site von Ludwig, DK5KE ist überhaupt sehr empfehlenswert, wenn es ums Morsen geht. Die Themenliste hilft, sich in der Menge zu orientieren. http://www.qsl.net/dk5ke/hpindex.html Für Bernd: Bitte speziell unter dem Punkt Morsetasten schauen.

<Schelmmodus an>
Jetzt fehlt nur noch die Diskussion, ob wir mit dem Daumen die Punkte geben und ob das auch noch der Fall ist, wenn wir von der rechten Hand auf die Linke wechseln. Oder, für Linkshänder, umgekehrt.
</Schelmmodus aus>
:whistling:

Nicht ganz unwichtig, zumindest für den stationären Betrieb: Das Gewicht und die Rutschfestigkeit des Gebers. Ich sehe es oft, dass der Geber mit der anderen Hand festgehalten wird. Entweder ist die Taste so leicht, dass sie sich schon beim kleinsten Windstoß bewegt und / oder der OP "prügelt" seine doch an sich schwere und gute Taste. Auch das sehe ich (leider) recht oft. Oder die Füsse sind aus einem ungeeigneten Material. Oder, bei gebrauchten Exemplaren, mit der Zeit hart geworden. Es gibt zum einen kleine Anti-Rutschmatten oder besser: Passende neue Füße, die z.T. selbstklebend sind und die Tastenhöhe (und damit die Tastenhebelhöhe) nicht oder nur gering verändern.

Hajo hat im Zusammenhang zum Bewegungsspielraum, der Tastkraft und dem Kontaktabstand einiges geschrieben. Der Paddelhebelabstand sollte passend zum Abstand Deines Daumens und Zeigefingers in Ruhelage passen. Also leicht offene Hand auf den Tisch legen und schauen, wie weit Daumen und Zeigefinger auseinander sind.

Zum Schluß gibt es von mir ergänzende Links zu anderen Tastenherstellern, die gutes und preiswertes (nicht billiges) Gerät bauen und verkaufen:

http://www.americanmorse.com/
http://www.kent-engineers.com/
http://www.morsex.com/keys.htm
http://www.scheunemann-morsetasten.de/

Bernd, Du hast eine Menge Infos erhalten, nun darfst Du Entscheidungen treffen. 8)
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47

Donnerstag, 19. Januar 2012, 16:43

So, jetzt habt Ihr mich.;-))
...mit reichlich Information gefüttert; und dafür sage ich ausdrücklich ein "ganz großes Dankeschön!!!"

Ich werde mich jetzt mal an die Arbeit machen und die vielen guten Hinweise studieren. Es ist so viel, dass ich das defintiv nicht alles an einem Abend verarbeiten kann, gebt mir also bitte etwas Zeit...

73 de Bernd, DC3QI
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48

Donnerstag, 19. Januar 2012, 17:19

So, jetzt habt Ihr mich.;-))
...mit reichlich Information gefüttert; und dafür sage ich ausdrücklich ein "ganz großes Dankeschön!!!"

Ich werde mich jetzt mal an die Arbeit machen und die vielen guten Hinweise studieren. Es ist so viel, dass ich das defintiv nicht alles an einem Abend verarbeiten kann, gebt mir also bitte etwas Zeit...

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und du willst jetzt tatsächlich immer noch CW machen ?? Das zeigt, dass du Ausdauer hast :whistling:
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49

Donnerstag, 19. Januar 2012, 18:18

Um ehrlich zu sein, ich habe schon etwas gezweifelt.;-)

Aber jetzt sage ich mir: "Und jetzt erst recht!"

Also ganz klar; wenn ich es nicht gewollt hätte, hätte ich auch nicht so penetrant nachgefragt. Nur jetzt geht es eben erst los: üben, üben,...

73 de Bernd, DC3QI
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50

Donnerstag, 19. Januar 2012, 18:35

Um ehrlich zu sein, ich habe schon etwas gezweifelt.;-)

Aber jetzt sage ich mir: "Und jetzt erst recht!"

Also ganz klar; wenn ich es nicht gewollt hätte, hätte ich auch nicht so penetrant nachgefragt. Nur jetzt geht es eben erst los: üben, üben,...

73 de Bernd, DC3QI

Du wirst es nicht bereuen, es macht w i r k l i c h Spaß, auch wenn so manches nach Geheimwissenschaft klingt :thumbsup:
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51

Freitag, 20. Januar 2012, 10:54

Spaß mit Funk und Morsen

wenn so manches nach Geheimwissenschaft klingt
:D Das betrifft nicht nur das Morsen, sondern unsere ganze "Zunft". Eine bekannte Erzählung, aber immer wieder schön zu lesen: http://www.cq-la.de/Satiren/Kishon_uber_…n_uber_afu.html

Herr Morse spielt in diesem Thread eine Rolle, daher spiele ich ein Witz ein, der im Netz kursiert:

"Graham Bell und Samuel Morse waren wahrhaft große Männer", berichtet Lehrer Schröder. "Nicht nur, dass sie das Telefon und den Morseapparat erfunden haben - nein, beide haben sich auch nicht gescheut, taubstumme Frauen zu heiraten. Weist das nicht auf große, tolerante und fürsorgliche Geister hin?"

Meldet sich Peter zu Wort: "Ich würde sagen, es beweist eher, dass Männer wirklich Großartiges leisten können, wenn sie zu Hause ihre Ruhe haben."


^^

@ Bernd: Viel Erfolg!
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52

Dienstag, 7. Februar 2012, 20:38

Mein Simplex ist da.;-)

Hallo (X)YL und OM,

ich habe mir alle Eure Infos und Hinweise intensiv angesehen und die empfohlenen Webseiten studiert. Und dann habe ich mir Ende Januar einen Ruck gegeben und bei begali eine simplex bestellt. Kleine Info für eventuelle "Nachahmer;-)" es kommen 20% Märchensteuer und zusätzlich 20 Euro Porto (Kurier) und Versandt drauf, ist auf der Webseite aber auch klar ausgewiesen.

Und heute war sie dann da. Ein echtes Prachtstück, natürlich gleich mal ausprobiert, ist schon genial. Jetzt verstehe ich Eure Kommentare.;-))

Und ich finde sie ist jeden einzelnen Cent wert. Ergo wird meine ersteigerte Junker nun wohl ihr Dasein als Briefbeschwerer und als Abschreckung für "Fingergrabbler" fristen müssen...

Also noch mal ein großes Dankeschön an Euch, die Ihr mit Geduld und Mühe mir die Dinge erklärt und mich beraten habt!!! :thumbsup:

Aber auch gleich die nächste Frage: Welches Paddel macht nun die Dit und welches die Dah???
Wenn ich mich richtig entsinne war es für Rechtsbetrieb das rechte (Zeigefinger) mit Dit und das linke (Daumen) mit Dah. Aber wie ist das nun bei "Linksbetrieb"??? Auch wieder Zeigefinger Dit und Daumen Dah oder Geschmackssache oder...???

So, jetzt übe ich erst mal wieder Hören, und am WE bau ich meinen PK-4 zusammmen...

73 de Bernd, DC3QI
73 de Bernd, DC3QI

53

Dienstag, 7. Februar 2012, 20:49

Hallo Bernd,

Wenn ich mich richtig entsinne war es für Rechtsbetrieb das rechte (Zeigefinger) mit Dit und das linke (Daumen) mit Dah.


kann man halten wie man will, aber man muss dabei bleiben. Bei mir als Linksgeber ist der dicke Daumen weiterhin fürs Dah zuständig.

Viel Spass mit der neuen Taste.

73 de Hajo
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54

Dienstag, 7. Februar 2012, 21:17

Danke Hajo,

das bestätigt meine Vermutung. Der langsame Daumen eher Dah und der flinke Zeigefinger Dit. Hatte es mit Links mal so probiert, werde wohl dabei bleiben.

Und ja, es ist wie in der Musik, (regelmäßige) Übung macht den Meister.

73 de Bernd
73 de Bernd, DC3QI

55

Dienstag, 7. Februar 2012, 21:45

Bernd,

Gratulation zur ´Simplex`!

Zum Daumen, Zeigefinger:
Geschmacksache (siehe Affenspruch) ist das bestimmt!

Trotzdem, ich bin "mir treu geblieben": Alle meine "schweren" Dahs mit den "schweren" Daumen - links wie rechts - so komme ich persönlich nicht durcheinander, hi - demzufolge alle meine "flinken" Dits mit den flinken Zeigefingern.

Du mußt Dich fragen: Was liebe ich mehr, Parallelverschiebung oder Zentrifugalkraft ? => Witz!

hzl Gerd
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56

Dienstag, 7. Februar 2012, 21:57

Gerd,

danke! Bin also scheinbar was das angeht auf dem richtigen Weg...;-)

Naja, bei mir war wohl eher die Frage, welcher der "alten Gichtknochen" denn nun was machen soll. :D

73 de Bernd
73 de Bernd, DC3QI

57

Mittwoch, 8. Februar 2012, 00:46

Hallo Bernd,
dazu noch strategische Überlegungen:
"Standard" ist für das Geben mit der rechten Hand: Daumenpaddle macht Dits, Zeigefingerpaddle macht Dahs. Wenn Du mal an eine fremde Station kommst, z.B. beim fieldday, wirst Du es in der Regel so vorfinden, deshalb lohnt es sich m.E., das auch so einzuüben, wenn Du ohnehin ganz neu anfängst. Die alten ETM Tasten sind so konfiguriert. Und nicht alle TRX lassen sich auf "reverse key" umschalten. An unserer Clubstation bin ich jedenfalls immer froh, dass ich die Taste nicht auf den Kopf stellen muss.
Links gebende Rechtshänder machen es oft spiegelbildlich, also auch links Daumen = Dit. So habe ich persönlich den Umstieg von rechts auf links geschafft, indem ich anfangs mit der rechten Hand wie gewohnt einen zweiten, nicht angeschlosenen keyer gleichzeitig spiegelbildlich bedient habe. Denn dann gilt für beide Hände: Bewegung nach außen formt Dits, Bewegung zur Mitte Dahs.
Der Dit-Finger muss ja auch gar nicht schneller sein. Das timing und die exakte Ausformung des Zeichens übernimmt doch die Elektronik.
An meinen Keyern habe ich vorsorglich Umschalter zum Umpolen eingebaut.

Übrigens habe ich neulich bei der Handtasten-Party entsetzt feststellen müssen, dass ich mangels Übung das Handtasten-Geben zwar nicht verlernt habe, es aber nur noch kurze Zeit durchhalte, weil der Arm verkrampft.

73 de Wolfgang

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DL1GWW« (8. Februar 2012, 11:59)


58

Mittwoch, 8. Februar 2012, 02:13

Wolfgang,

wo Du recht hast, hast Du recht, hi!

"Standard" war/ist z.B. bei der Vibroplex, siehe Foto von meiner früheren Bug!
(Hatte ich ganz vergessen!)

Bernd, wenn Du u.a. später mal zu den Bug-ops wechselst (eine feine Sache!), hör auf Wolfgang!

hzl Gerd
»DF9iV« hat folgendes Bild angehängt:
  • bug-paddles.jpg
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59

Mittwoch, 8. Februar 2012, 16:55

Hallo Bernd,
dazu noch strategische Überlegungen:
"Standard" ist für das Geben mit der rechten Hand: Daumenpaddle macht Dits, Zeigefingerpaddle macht Dahs. (...)
Das und den Rest des Geschriebenen kann ich nur vollstens unterstreichen!

Ich gebe mit der rechten Hand (als Rechtshänder) die mechanischen Bugs, die ja so aufgebaut sind, dass es nicht anders geht. Als ich damals von Hubtasten (als Rechtshänder) auf eine EL-Bug mit Doppelpaddel umgestiegen bin, gab mir ein erfahrener HSC-Funkfreund im OV den Tipp, gleich mit der linken Hand zu lernen. Und dort auch mit dem Daumen die DITs zu geben, also zu spiegeln. Klappt auch im Gehirn, wenn der Befehl "Daumen" kommt, braucht's nur das Umdenken in die andere Hand - und nicht noch einen anderen Finger.

Wenn ich auswärts bin habe ich immer ein Adapterkabel mit gekreutzte Anschlüssen und Steckadapter von 6,3 auf 3.5mm und umgekehrt (alles Stereo) mit dabei.
73 de Michael, DF2OK Vita: qrz.com Filme: YouTube Microblog: Twitter
"Wir müssen uns vor der Klimaerwärmung nicht fürchten. Uns rottet die soziale Kälte viel früher aus."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DF2OK« (9. Februar 2012, 20:34) aus folgendem Grund: Nachtrag 9.2.2012: Unlogischen Text geändert. Tnx fer info +


60

Donnerstag, 9. Februar 2012, 02:04

Bernd,

ich habe Dir eine Fotomontage gemacht.

So kann nichts schief gehen!

hzl Gerd
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  • R-L.jpg
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