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ich brauche für mein projekt eine abwandlung eines standard induktionskochfeldes. es soll am ende in der lage sein, eine metallscheibe im durchmesser von max. 6cm zu erhitzen...
...kochtopf vorhanden ja/nein...
dein tip mit dem thermofühler ist sehr interessant! in der mitte der spule ist nämlich einer verbaut, der normalerweise mit thermoleitpaste direkt unter das ceranfeld gequetscht ist. da ich diesen fühler allerdings bei den versuchen nur an der seite liegen hatte, kann hier schonmal ein ansatzpunkt sein!
Zitat
Diese Eigentümlichkeit hochfrequenter Wechselströme, nur in der "Haut" von Leitern zu fließen, wird mit dem englischen Wort für Haut als "Skin-Effekt" bezeichnet. Der Skin-Effekt spielt auch beim Zusammenwirken des Topfbodens mit der Induktionsschleife unter der Glaskeramikplatte eine große Rolle. Denn da die Wirbelströme nur in einer dünnen Randschicht des Topfbodens fließen, erhöht sich scheinbar dessen elektrischer Widerstand. Würde der Topfboden insgesamt von den Wirbelströmen durchflossen, könnten sie in ihm nicht genügend Wärme erzeugen.
Zumindest jene äußere Schicht des Topfbodens, in welche die Wirbelströme eindringen, muß beim Kochgeschirr für Induktionsherde "ferromagnetisch" sein bzw. aus Eisen oder Stahl bestehen. Aluminium oder Kupfer hätten nämlich einen zu geringen elektrischen Widerstand, um durch die Wirbelströme hinreichend erwärmt zu werden. In der Praxis würden solche Töpfe auf einem Induktionsherd sogar völlig kalt bleiben, weil die automatische Topferkennung sie ignorieren und den Hochfrequenzgenerator unter der Glaskeramik erst gar nicht einschalten würde.
Außerhalb der Eindringtiefe der Wirbelströme kann es dagegen vorteilhaft sein, ein anderes Metall zu verwenden, um die Wärmeleitfähigkeit zu erhöhen. Spezielles Kochgeschirr für Induktionsherde ist deshalb nur in den äußeren Schichten des Topfbodens ferromagnetisch, während den Kern eine oder mehrere Schichten aus Aluminium bzw. Aluminium-Legierung bilden.
Ein weiterer Grund, weshalb das Kochgeschirr bis zur Eindringtiefe der Wirbelströme aus Eisen oder Stahl bestehen muß, ist die Ummagnetisierung ("Hysteresis"), die durch das magnetische Wechselfeld bewirkt wird und zusätzlich Wärme erzeugt. Diese Ummagnetisierung tritt nur bei ferromagnetischen Stoffen auf. Die Ummagnetisierungsverluste machen etwa ein Drittel der Wärme im Topfboden.
Könntest du das bitte nochmal genauer erläutern. Ich sehe keine direkte Strombegrenzung, sondern nur eine Begrezung des Stromanstiegs (u_L = L * di_L / dt). Wie verstehst du den Teil der Schaltung?Der Link den Du hier eingestellt hattest, hat ja eine Pulsbreitenmodulation die eigentlich dafür sorgen soll das der Strom nicht den Umsatz Deines Energieversorgers zu sehr steigert.
in anderen foren gibt es so häufig ähnliche forenregeln und dennoch werden fachfremde user oft regelrecht zerfleischt und bekommen nur "fach-chinesisch" um die ohren gehauen anstatt hilfreicher antworten! ...dafür gibts an dieser stelle von mir schon mal zwei daumen hoch! Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dl8ram« (27. August 2011, 17:34)
Widerstände R1...4 würde ich mit Sicherheitswiderständen bestücken
was die leistung angeht, würde ich schon gerne die volle power ausbeuten, die die standard-kochfelder so hergeben ≈ 2000W!
da mag ich gar nicht dran denken! bitte nicht übel nehmen...Forensoftware: Burning Board® 3.1.7, entwickelt von WoltLab® GmbH