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1

Samstag, 3. April 2010, 13:35

Bleigelakkus parallel schalten?

Hallo OM's,

ist es problemlos möglich Bleigel-Akkus parallel zu entladen und laden?
Bei NC-Akkus geht das nur mit gleicher Charge und ist wegen unterschiedlichem
Innerwiderstand etwas triky.

Aber Bleigel?
Hier ist doch die Akku-Spannung weniger "ungenau".

Ich beabsichtige zwei 42 Ah Akkus parallel am Solarregler zu laden und natürlich
auch gemeinsam als Stromquelle zu benutzen.

73, Frohe Ostern
Steffen

2

Samstag, 3. April 2010, 13:59

Hallo Steffen,

> ist es problemlos möglich Bleigel-Akkus parallel zu entladen und laden?

es geht nur, wenn Du völlig identische Akkus verwendest und sie auch identisch behandelst. Alleine schon beim Stichwort identisch wäre ich vorsichtig, auch wenn sie im gleichen Regal gestanden haben oder mit derselben Bestellung geordert wurden. Und nicht zuletzt ändern die Akkus während des Betriebs über längere Zeiträume ihre Daten etwas. Und dann hast Du wieder zwei unterschiedliche Akkus.

Fall 1: Laden mit Konstantspannung von 13,8 V (temperaturabhängig)
Jeder der parallelgeschalteten Akkus zieht soviel Strom, wie es die Stromversorgung hergibt. Und wenn sie es nicht hergibt, zieht er den Strom auch schon mal aus seinem Nachbarn ab, wenn dieser schon eine leicht höhere Spannung besitzt.

Fall 2: Endladen
Der Akku, der die etwas höhere Spannung besitzt, liefert den Großteil des Stroms an den Verbraucher. Doch der schlappere Akku bleibt nicht unbeteiligt. Da die beiden Akkuspannungen unterschiedlich sind, fließt folglich auch ein Ausgleichsstrom vom stärkeren Akku in den schwächeren.

Nun wirst Du bestimmt entgegenen, dass bei Profianwendungen ja auch Parallelschaltungen verwendet werden. Das stimmt. Doch die Leute dort können garantieren, dass ihre Akkus nahezu identsich sind. Außerdem werden solche Konstruktionen stärker überwacht, als es Amateure machen können. Gegebenenfalls wechselt man halt Zellen aus.

Schalte daher lieber je zwei Entkoppeldioden in die Zuleitungen zum Lader und zum Verbraucher ein. Dann "sehen" sich die Akkus weder beim Laden noch beim Entladen und werden Dir auch noch in längerer Zeit Freude bereiten. Klar hat jede Diode eine gewisse Schwellspannung, doch die sind heute bei einigen Typen recht gering. Und die zu bewältigenden Stromstärken sind auch händelbar.

73/72 de Ingo, DK3RED - Don't forget: the fun is the power!

3

Samstag, 3. April 2010, 14:15

Hallo Ingo,

ja genau so kenne ich das von NC-Akkus.

Aber was macht denn beim Parallelschalten der Akku mit der höheren Spannung?
Er gibt Ladung an den anderen Akku ab, bis desen Ladespannung gleich groß ist.
OK, damit geht Ladung durch den Wirkungsgrad Laden-Entladen verloren.
Aber sonst?

Beim Laden zieht der Akku mit der geringeren Ladespannung mehr Ladestrom als
der andere Akku, bis deren Ladaspannungen wieder gleich sind.

Beim Entladen andersherum.

Ich war immer der Meinung, nur bei NC ist es Kritisch, weil die Akkuspannung nicht
genau dem Ladezustand folgt und von Akku zu Akku leicht variiert.
Damit kann ein Akku schon leer sein, obwohl der andere von ihm immer noch noch Saft zieht.

Aber bei Bleiakkus ist das doch unkritischer, oder?
Die 13,8 V werden doch immer als sichere Ladeschlusspannung genannt.
???

Steffen

4

Samstag, 3. April 2010, 14:31

Alles schön und gut..
Aber beim Solarladeregler, wo nicht mit maximalen Ladeströmen gearbeitet wird, und wenn der Entladestrom nicht maximal ist(was bei dem Bleimist sich sowieso doof auswirkt auf die maximal nutzbare Ah ).. dann sollte es keine Probleme gehen.
Erst recht nicht, wenn beide Akkus geladen zusammengetüttelt werden.
Denn geladen, da fliest so gut wie gar nix an ausgleichströhmen.
Extrem niederohmig sind die Akkus ja nur, wenn sie an z.B. 13,8V sehr entladen sind.

73 de JAn

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5

Samstag, 3. April 2010, 17:54

Moin Steffen,
ist
es problemlos möglich Bleigel-Akkus parallel zu entladen und
laden?

mir wäre "ziemlich unwohl" bei dem Gedanken, die
Akkus "hart" parallelzuschalten. Ich betreibe eine ähnliche
Konstruktion mit wesentlich kleineren Akkus (1.2Ah) und schalte manuell
zwischen beiden Akkus "hin und her". D.h. während der eine Akku mit dem
Laderegler verbunden ist, versorgt der Andere die "Last". Das hat zudem
noch den Vorteil, dass etwaige "Schweinereien", die der Laderegler von
sich gibt, nicht am Ausgang erscheinen können. Vielleicht lässt sich
die Umschaltung auch mit ein paar MOSFETs (und etwas Zusatzelektronik)
realisieren.

73 de Roland / DK1RM

6

Samstag, 3. April 2010, 19:23

(was bei dem Bleimist sich sowieso doof auswirkt auf die maximal nutzbare Ah ).. 73 de JAn
Was ist denn "Bleimist" ?? Notstromversorgungen und andere sicherheitsrelevanten Einrichtungen arbeiten vorzugsweise mit BleiGel Akkus. Die dafür verantwortlichen Ingenieure werden ja wohl nicht dümmer sein, als die begnadeten Funkamateure. Ich benutze seit Jahren hochwertige BleiGel Akkus. zwischen 2Ah und 90Ah. Niemals parallel, statt dessen mit Überwachung der Restspannung und Alarm bei erreichen der erlaubten Entladespannung. Ist diese erreicht, wird manuell auf den 2. Akku umgeschaltet. Sicher ginge das auch automatisch, ist mir aber zu aufwändig. Das Problem bei Parallelschaltung 2er Akkus ist immer der Innenwiderstand der Akkus, der je nach Vergangenheit des Akkus immer unterschiedlich ist.
73/2 de Peter, DL2FI
Don´t follow the path. Make one! (Helena Martins, Fotografin, die im Erwachsenenalter ihr Gehör verlor)

7

Samstag, 3. April 2010, 22:50

Hm... Roland und Peter,

hin und her schalten, dazu elektronisch, ist mir zu aufwändig. Dann lieber einzeln anstecken und getrennt laden.
Aber was passiert denn wirklich, wenn man zwei Bleiakkus mit fast gleichem Ladezustand zusammen zwingt ? (teoretisch)

Unterschiedlicher Innenwiderstand - OK

Unterschiedliche Spannung, nur dann kann Strom fließen, führt dazu, das beide Akkus sich auf die gleiche Spannung ausgleichen. Der Strom wird sich dabei am größeren Innenwiderstand eines Akkus bemessen.

OK, der Ausgleichsstrom darf nicht zu groß sein. (Kann beim 1. Zusammenschalten durchaus kritisch sein!)
Wenn die Spannung dann gleich ist, fließt kein Strom mehr.

OK, dabei könnte der eine Akku eine andere Lademenge intus haben als der andere.
Bei Bleiakkus dürfte aber der Ladungsunterschied bei gleicher Spannung gering sein. (?)

Wenn Akku1 eine geringfügig höhere Spannung hat und den Akku2 nur noch mit dem "Leckstrom" (sagen wir mit 50 mA bei 40 Ah-Akku) puffert, dann verliert Akku1 Ladung; Akku2 gewinnt aber keine dazu, bleibt auf seinem Niveau. Das geht auch nur so lange bis Akku1 weiter entladen ist und die gleiche Spannung hat wie Akku2.

Also, ich sehe irgendwie keinen einleuchtenden Grund, warum es bei Überwachung der Lade- und Entladeschlusspannung ein Problem geben könnte.

(Und auch....) Klar beide Akkus sind dann nur so gut wie der "Schlechteste" von beiden.

@Roland: richtig wohl ist mir dabei auch nicht, darum die Überlegungen. Probiert wäre es ja schnell :S

73 Steffen

8

Samstag, 3. April 2010, 23:27

Moinsen !

Also, um es noch mal genauer zu sagen :
Mist sind Bleiakkus bei meiner Mobilen Funkttätigkeit.
Warum lässt sich aus den Datenblättern erkennen, die insbesondere für Ingenieure erstellt wurden, und die Dinger hoffentlich danach auch einsetzen.
z.B. habe ich folgenden Bleiakku : http://www.houseofbatteries.com/pdf/NP12-12
Daraus lässt sich schließen, das ich die 12Ah bei einem neuen Akku nur entnehmen kann, wenn ich ihn mit 0,6Amps 20h lang entlade und eine Entladeschlußspannung von 10,5V einhalte.
Dann ist die Suppe im Akku aber ziemlich sauer, und er sollte schleunigst nachgeladen werden. Ansonsten unnötiges Bleisulfat.
Manche Bleiakkus sind zwar für vollständige Lade Entladezyklen optimiert.. besonders gut sind sie in der Disziplin trotzdem nicht.
Wenn meine Funke aber mehr als 0,6 Amps zieht, kann ich schon nicht mehr mit 12Ah rechnen.
Im Datenblatt sind Beispiele, und eine Entladekennlinie enthalten.
Und jetzt bitte mal nachvollziehen, warum ich meine :
- Das Akkuumschaltung bei Entladeströmen von mehr als 0,05C suboptimal sind, erst recht wenn der Strom aus einer PV Anlage kommt.
- Der Satz : "Klar beide Akkus sind dann nur so gut wie der "Schlechteste" von beiden." nicht stimmt. (Es sei denn, der schlechte ist kernschrott(z.B. Zellschluss, oder extrem hohe selbstentladung). )

Und jetzt, nachdem ich auf die Datenblätter hingewiesen habe, bitte nicht wundern, warum der Akku vorzeitig keinen Saft mehr liefert.
Wie hies der Effekt nur.. (sch.. Alzheimer)

73 de Jan

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9

Sonntag, 4. April 2010, 00:11

Moin Steffen,

richtig
wohl ist mir dabei auch nicht, darum die Überlegungen. Probiert wäre es
ja schnell :S

ok, wenn du es "unbedingt ausprobieren musst" (ist mir kein unbekannter
"Zustand" ;) ),dann führe zumindest die Zuleitungen (meine Empfehlung:
min. 1m Lautspecherlitze als "minimaler Entkopplungwiderstand" und eine
Kabelsicherung
-gibts meines Wissens bis 32A-), auf einen Punkt zusammen und
beobachte, was passiert... Ich habe einen guten? Respekt vor Bleiakkus
erlangt, als ich (vor etlichen Jahren) einmal einen Gabelschlüssel auf
den Polen des
Akkus meines 6V-Käfers "abgelegt" habe -> Ich habe
mich gewundert, warum das Teil auf einmal furchtbar heiß und krumm (und
der Akku "ziemlich hin") war ;)

73 de Roland / DK1RM

10

Sonntag, 4. April 2010, 03:45

Hallo Ihr Osterhasen!

So richtig überzeugend klingt das alles nicht,eher so nach hörensagen! Ich habe in meinem Wohnmobil zwei vermutlich

gleich alte 100 Ah Bleigelakkus aus dem Sportbootbereich (günstig vor ein paar Jahren abgeschossen),ich kann nicht

feststellen,ob sie wirklich aus der gleichen Charge stammen,da ich nirgends Nummern oder etwas ähnliches finden

kann.Mit denen bin ich seither ganz gut zufrieden,sie werden einerseits aus einem 80-100 Wp Solarmodul geladen,daß

plan auf dem Dach befestigt ist,und in den sonnenarmen Zeiten wie z.B. jetzt bestimmt nicht immer vollgeladen werden,daher

wird das ganze Mobil natürlich auch noch regelmäßig mit einem automatischen Ladegerät über Nacht,oder auch tagelang

geladen.Das Ladegerät schaltet bei ca 13.8V ab,der Solarladeregler machts ungefähr ähnlich,so genau kann ich das nicht feststellen,auch bei intensivem Hinstarren auf die Voltanzeige,es geht alles doch immer sehr schnell.Nun habe ich vor zwei Jahren einen weiteren Akku (gebraucht ) geschenkt bekommen.(110 Ah),den habe ich trotz aller dieser Bedenken einfach parallel geschaltet,obwohl er von der Bauart deutlich unterschiedlich war und natürlich auch der

Leistung.Ich wusste nur,daß er in Ordnung war,der wurde nur ausgemustert,weil sein äquivalentes Pendant in einer

24 Volt Reinigungsmaschine defekt wurde,und daher routinemäßig entsorgt werden musste,wie soviele seiner

Vorgänger auch,wegen der z.B.obengenannten Gründen. Bisher habe ich noch keine Probleme damit gehabt,ich vermute mal wegen der regelmäßigen Steckdosenzeiten,physikalisch kann ich mir das nicht erklären,vielleicht liegts

an der

dauernden Ladungserhaltung,ich weiß es nicht,wird Batterien doch auch ein Gedächtnis unterstellt.Gebraucht werden die drei Akkus wirklich,es läuft z.B. dauernd ein Kompressorkühlschrank (ca 6-7 A),im Winter immer eine

Gasheizung,damit nichts einfriert etc. Das Mobil wird auch sehr oft bewegt,z.B. an den Wochenenden,wo es auch

noch geringfügig von der Lichtmaschine mitgeladen wird,geringfügig deshalb,weils eine sehr dünne Ladeleitung zur Lichtmaschine hat. Wenn ich in unregelmäßigen Abständen die Akkus mal alle voneinander trenne und sie nach ungefähr 1-2 Tagen einzeln messe,haben sie alle immer fast genau die gleiche Spannung.Bisher konnte mir noch

keiner erklären,wieso daß immer gut ging,ich mir auch nicht,vielleicht hat hier einer jemand wirklich gute Erklärung

dafür,ich werde mit dieser Art und Weise wohl fortfahren,ist es doch wohl eine günstige Methode ausgemusterte,

zum Teil fast neuwertige Akkus,im Wert von einigen hundert Euro zu bekommen,die sonst im Schrott landen würden.

Warum das funktioniert,würde mich wirklich heftig interessieren?

Frohe Ostern und 73,Heiner OZ6DL.

____Nach landläufiger Meinung müssten sie alle eigentlich schon tot sein,sind sie aber nicht!___

11

Sonntag, 4. April 2010, 03:52

Warum meine Sätze so eigenwillig hin und her gesetzt werden,weiß ich auch nicht?

73,Heiner

12

Sonntag, 4. April 2010, 04:38

Guten Morgen Heiner,

Du bestätigst, ja meine Vermutung, dass es gehen müsste.
Die Ströme die bei "unsachgemäßen" oder unbeabsichtigten Betrieb auftreten können, sind schon beachtlich.
Mir ging es auch schon mal wie Roland es beschreibt. Ich konnte den Ringschlüssel gerade noch wegschlagen, er hatte sich schon festgeschweißt. :huh:
Somit wäre der "einzige" kritische Punkt der Moment des Zusammenschalten. Das lässt sich ja aber mit einem "Drahtwiderstand" händeln.

Bis jetzt ist es nur e i n 42Ah Akku, der mit 20 W Solarmodul ständig gepuffert wird, damit er für portabel Einsätze immer voll ist. Portabel lade ich den beim Funkbetrieb mit 2x 25 W Sonne nach. Das ist immer ein Vabanque-Spiel, wie lange er ausreicht (Im Falle nicht QRP). Darum meine Überlegung ihm mal ein "Brüderchen" zu gönnen.
Na schaun wir mal.

73 Steffen

@Heiner: Ich habe auch meine Not mit dem hiesigen Editor. Der haut ständig unnötige Leerzeilen dazwischen und ich muss diese nach der Voransicht ständig neu editieren. Nerv

13

Sonntag, 4. April 2010, 18:43

Heiner : Ganz einfach :
Du machst alles richitg !
Du wirst wahrscheinlich die Dinger nicht komplett auslutschen. Denn ein kühlschrank zieht ja nicht 24h lang 6-7Amps sondern nur wenn der Kompressor anspringt.
Und selbst dann, hast Du Entladeströme, bei der Bleiakku sehr effektiv arbeitet (also bei den rund 0,05C).
Und dann wird ja auch nach spätestens 12h wieder nachgeladen.
Das nennt man ordentliche Dimensionierung eines Bauteiles. :-)
So lange die Akkus die gleiche Spannungslage haben und vollgeladen sind, kann man sie natürlich zusammenschalten.
Das beide nach 2 Tagen getrennt noch die gleichen Spannungen aufweisen lässt sich damit erklären, das beide noch ziemlich gleich gesund sind.
d.H. z.B. die Säure nicht verunreinigt ist..
Bei einer Ladespannung von 13,8V und einer Strombegrenzung für einen Akku ausgelegt (worst case fall) gibts auch beim Laden keinen schmu.
Die Akkus ziehen sich indivduell einfach so lange strom rein, bis sie auf rund 95% voll sind.
Das ist imho das einzigste hübsche an den Bleiakkus.

Zur Pflege und Anwendung von Bleiakkus gibt es wirklich viele Informationen im Web..
Das System gibts ja auch seit 1850.
z.B. die Elektrofahrer : http://www.elweb.info/projekte/dieterwerner/AKKU1A1.pdf
Wobei die Elektrofahrer lieber schauen, das sie irgendwoher NiCD oder besser LiIon herbekommen..

Zur Lebensdauer gibts noch folgendes zu sagen : Die Dinger zersetzen sich auch bei Optimaler Pflege irgendwann komplett.
Aber falls Du 5 oder mehr Jahre mit einem 0Eur Akku (ich persönlich würde auch nicht mehr dafür ausgeben) Spass hast, dann bist Du gut !

73 de JAn

14

Sonntag, 4. April 2010, 20:54

Warum meine Sätze so eigenwillig hin und her gesetzt werden,weiß ich auch nicht?
Hallo. Das liegt m.E. daran, dass Du beim Eingeben des Textes nicht einfach am Ende der Eingabebox flüssig weiterschreibst, sondern ENTER drückst. Einfach schreiben, bis Du einen neuen Absatz anfangen möchtest und dann 1x Enter. Für eine Leerzeile 2x Enter. Sofern Du den Online-Editor hier benutzt. HTH?
73 de Michael, DF2OK Vita: qrz.com Filme: YouTube
"Digital? Every idiot can count to one." (Bob Widlar 1937-1991)

15

Sonntag, 4. April 2010, 22:36

Hallo an alle Mitleser,



ich betreibe auch schon seit einigen Jahren 2 Akkus parallel. Es sind nicht exakt die gleichen!
Der eine hat 24 Ah, der andere 28 Ah. Den ersten habe ich fast neu von jemandem erstanden, den
zweiten habe ich dann dazu gekauft. Beide werden immer parallel betrieben, teilweise nutze ich
bis zu ca. 70% der Kapazität. Manchmal lade ich auch mit Solar beim Betrieb nach - insbesondere
wenn ich den ganzen Tag am Strand bin und noch eine Kühlbos dazu betreibe. Die beiden Teile
betreibe ich relativ regelmässig seit ca. 4,5 Jahren und habe bis heute noch keine Probleme gehabt.

Ich muss aber dazu sagen, ich habe erst nach 2 Jahren bemerkt das ich unterschiedliche Teile habe,
weil beide exakt die gleichen Abmessungen haben. Vermutlich hätte ich mir sonst auch schon im
Vorfeld viele Gedanken dazu gemacht...

73 und frohe Ostern

Michael DK5NA 5Q5NA
i34 - jo42bh
agcw 3097
www.oz5esb.dk

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dk5na« (4. April 2010, 23:16)


16

Montag, 5. April 2010, 13:28

Hallo ihr alle!

Das ist wirklich zum Teil recht informativ,den Artikel von Dieter Werner habe ich von Anfang bis Ende durchgelesen

und eine ganze Menge hinzugelernt,ich habe im Laufe der Jahre soviel widersprüchliches über Akkus gelesen,daß

ich manchmal wirklich nicht mehr wusste,wem ich denn nun glauben sollte.Beispielsweise erinnere ich mich an ein Werbeblatt von Varta,bei der Neueinführung der Solarakkus,da stand aus heutiger Sicht ziemlich viel Schwachsinn

drin!!Wir haben mehrere Jahre ein Mini-El gefahren,uns wurde aber das fast jährliche Auswechseln der Akkus zu

teuer,kein Wunder,wenn ich den Werner Artikel schon damals gehabt hätte,hätten wir viel Geld sparen können.

Vielen Dank,Jan,ich habe mir den gleich weggeheftet.Das Parallelschalten unterschiedlicher Akkus ist ja wirklich

nicht so kriminell,wie ich bisher immer dachte.Es ist schon nett,wenn man auf Fragen richtige Antworten bekommt

und sich nicht mit Wischiwaschi begnügen muß,vielen Dank und noch einen schönen Ostermontag.

73,Heiner

17

Montag, 5. April 2010, 21:36

Hallo 2ok Michael!

Ich wollt´s gleich ausprobieren,hab´s aber schon wieder vergessen,vielen Dank für den Tip,ich habe mich das nicht getraut,weil in einem anderen Forum,daß vom Aufbau sehr ähnlich ist,die Schreiberei mehrere hundert Meter weiter geht und man beim Lesen langsam aber sicher verrückt wird.

73,Heiner

18

Dienstag, 6. April 2010, 08:04

Hallo in die Runde

Ich habe den Artikel von Dieter Werner gelesen und nun ist mir einiges klarer.

Bleibt festzuhalten:
- Lade- und Entladespannung unbedingt überwachen
- nicht das Letzte rauslutschen
- Parallel-Laden mit max. I20 unrkitisch (Kapazität / 20 Stunden)
- Parallel-Betrieb / Entladen höchstens mit max. Entladestrom des Einzelakkus
(Unterschiedliche Innenwiderstände könnten dazu führen, dass zeitweise ein Akku die ganze Last trägt.)
- max.Strom beim Zusammenschalten beachten

Wenn also der Einzelakku die Ströme vertragen würde, ist die Parallelschaltung eines zweiten Akkus unkritisch, eher wegen Entlastung günstig. Also Parallelschaltung nicht wegen Erhöhung des entnehmbaren Stroms, sondern nur wegen Kapazitätszuwachs vornehmen.

In meinem Fall bedeutet es:
http://www.accu-profi.de/bleiakkumulatoren_agm_fiamm.php
1x 42 Ah bei 100W-Betrieb, also zeitweise 20 A Belasung, ist für den Akku schon recht viel, aber sicher noch machbar. Stelle ich ihm einen zweiten Akku zur Seite kann ich länger Betrieb machen und der Entladestrom des Einzelakkus reduziert sich, wenn auch wegen mögl.unterschiedlichen Innenwiderstand nicht von einer Halbierung auszugehen ist. 14 kg pro Akku gehen auch noch, das Doppelte möchte ich schon nicht auf einmal schleppen müssen.
(Auto --> Freiluftshack)

Den Mitwirkenden vielen Dank!

73
Steffen

19

Dienstag, 6. April 2010, 10:53

Hallo

Vielleicht kann diese Seite noch etwas zur Erhellung des Problems beitragen
Die Batteryuniversity ist insgesamt sehr lesenswert und voller wertvoller Informationen, finde ich.
73
Hagen