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1

Sonntag, 14. Februar 2010, 10:26

Messung mit Dipmeter

Hallo,

heute möchte ich euch um Rat bzw. Erklärung bitten.

Ich bin dabei mir eine Microvert Antenne zu bauen. Eine Möglichkeit des Abgleichs ist es, mit dem TRX auf die gewünschte QRG zu gehen und so lange an der Antenne die Mechanik zu verändern bis man auf der gewünschten QRG das passende SWR hat.

Jetzt denke ich mir mal den TRX weg und nehme statt dessen ein Dipmeter zur Hand. Ich muss dazu sagen, dass ich kein DipIt habe sondern eines dieser älteren klassischen Modelle mit analoger drehbarer Rundskala und Drehspulinstrument nebst einem Satz Aufsatzspulen.

Nun meine Frage. Wie messe damit die Resonanzfrequenz der Antenne?

Danke schon mal für eure Ausführungen.

72 de thomas, dk2nb
DK2NB Thomas JN59NI DOK B13 - MA12 - RockMite 14MHz - Elecraft T1 - Yaesu FT-902DM
DL-QRP-AG #1131 AGCW #2109 G-QRP-Club #10385 GTC #256 EPC #2020 GM25

2

Sonntag, 14. Februar 2010, 10:46

http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbri…er/Dipmeter.htm

das dürfte das sein, was du suchst.
______________

73 de Volker,
1DL 1 VAW

3

Sonntag, 14. Februar 2010, 11:45

Hallo,

besser, genauer und auch bequemer gehts mit einem Antennascop, auch dazu braucht man kein "DipIt"

http://www.dl0hgw.de/Experimente.htm#scope
72/73
Con

DM5AA - DOK V11 - JO64SD
DL-QRP-AG 297 - G-QRP 7939 - AGCW 1957
K2 #781 - K1 #1357 - BCR - Sparrow - Mosquita - viele Baustellen

4

Sonntag, 14. Februar 2010, 13:09

Hallo Volker,

Zitat

Original von dd1vw
http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbri…er/Dipmeter.htm

das dürfte das sein, was du suchst.


die Erklärung auf der genannten Seite ist gut. Vielen Dank für den Link. So werde ich das ausprobieren.

Für mich stellt sich die Frage, ob ich die Koppelspule an das Ende der angepassten Koaxleitung oder an der Spule der Microvert anbringe...
DK2NB Thomas JN59NI DOK B13 - MA12 - RockMite 14MHz - Elecraft T1 - Yaesu FT-902DM
DL-QRP-AG #1131 AGCW #2109 G-QRP-Club #10385 GTC #256 EPC #2020 GM25

5

Sonntag, 14. Februar 2010, 13:47

Messung mit Dipmeter

Hallo Tom
Bitte dierekt an der Antenne das Kabel bringt viel durcheinander bzw Resonanzstellen.
Reinhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL4DRG« (14. Februar 2010, 13:47)


6

Sonntag, 14. Februar 2010, 14:34

RE: Messung mit Dipmeter

Zitat

Original von DL4DRG
Hallo Tom
Bitte dierekt an der Antenne das Kabel bringt viel durcheinander bzw Resonanzstellen.
Reinhard


Und unbedingt daran denken, dass ein Dipper immer auch die Harmonischen erfasst. Man muss also von der niedrigsten Frequenz zur hohen messen.

Eine andere Frage ist, ob sich der Aufwand für die Microvert überhaupt lohnt. Wir wissen doch lange, dass dickere Strahler bei diesen kapazitiven Antennen duetliche Verbesserung bringen (Bierdose / Spray-Can usw. Schau dir doch mal die Anleitungen von Arthur, DL7AHW. Dessen Dosenantennen haben sich inzwischen extrem bewährt, Arthurs Anleitung ist auch reproduzierbar.
73/2 de Peter, DL2FI
Don´t follow the path. Make one! (Helena Martins, Fotografin, die im Erwachsenenalter ihr Gehör verlor)

7

Sonntag, 14. Februar 2010, 19:29

Hallo Thomas,

alle kapazitiven Antennen, wie z.B. Microvert, Bierfass, Spraycan, Tetrapack, Isotron, KGD, Roomcap, etc. lassen sich ohne Aufwand ausdippen....

Es handelt sich ja bei diesem Antennentypen einfach um einen Serienschwingkreis mit offener "Kondensator" Konstruktion.

Einfach die Dipperspule parallel zur Spule der Antenne halten (direkt dranhalten, bzw. mit max. 1-2mm Abstand) und die QRG von unten nach oben durchdrehen, bis es dippt.

Achtung: Wenn die beiden Spulen (Dipper und Antenne) nicht parallel gehalten werden (z.B. im 90 Grad Winkel von der Seite), dann reicht die induktive Kopplung meist nicht, um einen Dip zu produzieren.

Die im Link gezeigte 1-2 Wdg. Koppelspule am Fusspunkt der ANT brauchst Du nur um "normale" Antennen auszudippen. Bei den kapazitiven Antennenformen wie Microvert, Bierfass u.s.w. übernimmt die vorhandene Spule bereits diese Koppelfunktion. Daher reicht es meistens aus, den Dipper einfach neben eben diese Spule zu halten.

Geht hier bei mir mit einem LEADER Transistor Dip-Meter mit Steckspulen (aus den 80ern) UFB - getestet an 30m Bierfass und 20m Tetrapack Antennen !

Viel Erfolg,

Oscar

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »DJ0MY« (14. Februar 2010, 19:38)


8

Montag, 15. Februar 2010, 18:43

Mich würde mal interessieren ob sich die Umgebungseinflüsse auch beim Dippen zeigen...
DK2NB Thomas JN59NI DOK B13 - MA12 - RockMite 14MHz - Elecraft T1 - Yaesu FT-902DM
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  • »DL3ARW« ist männlich

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Hobbys: analoge hf und nf-technik , qrp , eigenbau

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9

Montag, 15. Februar 2010, 19:49

Hallo Thomas und andere Mitdipper...

habe bisher alle meine Antennen vorher immer mit einem Dippmeter ausgemessen, dann
hinterher noch mit einer Rauschbrücke bei Antennenresonanz den Antenneneingangs-
widerstand gemessen. Wenn man an den Einspeisepunkt mit dem Dipper
ran kommt. Ich benutze dazu noch einen Zähler , der die Frequnz vom Dipper
misst. Immer schön weit weg von der Antenne , damit die Kopplung so gering wie möglich ist.
Man muss gerade so noch etwas erkennen können am Messgerät..
So kann man auch die Einflüsse der Umgebung genau ermitteln.
Aber nicht übertreiben, nur so genau , wie erforderlich.

wünsche viel Spass
Manfred , dl3arw