Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum der DL-QRP-AG für QRP und Selbstbau im Amateurfunk. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • »DL2BZE« ist männlich
  • »DL2BZE« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 277

Hobbys: Meßtechnik, Gerätekonstruktion

  • Nachricht senden

21

Montag, 23. Juni 2008, 20:55

Erste Messungen

Hallo Hobogemeinde,

nachdem der Empfänger schon mal empfängt, habe ich schon ein wenig reingehört, mit Antenne aber noch ohne jegliche Vorselektion. 8) Also man hört bereits einiges, CW, SSB und recht sauber auch BC. Es sind allerdings noch etliche Mischprodukte (das DDS Signal ist ja noch ungefiltert) und alles was die Antenne so her gibt zu hören. Spiegelwellen kommen genau so gut rein wie das eigentliche Band, welches ich hören möchte.

Funktionsprobe von Mischer bis NF voll bestanden! Man mag gar nicht mehr aufhören. =)
Die Antenne wird am zweckmäßigsten an Pin 11 und 12 der unbestückten HF Stufe eingespeist, denn von hier geht es erdfrei auf die Eingangswicklung von Tr.2 im RX Mischer.

Aber dann kam doch die Neugierde in mir durch :], wie sieht die Selektion der ZF - Filter aus?
Mein Wobbelsignal habe ich ganz brutal parallel zum Schwingkreis von Fi 1 angeschlossen (-50 dBm) und der Detektor wurde einfach an Punkt 4 und 2 von L2 des ZF - Verstärkers angeklemmt. Somit habe ich die Quarzfilter unabhängig von der Impedanz meiner Meßmiemik sauber in der Messung mit drin.
Bei dem gewählten Pegel tritt noch keine Begrenzung des Signals ein.

Was soll ich sagen, ich war richtig erstaunt was für schöne Kurven Peter & Peter jeweils aus den 4 Quarzen und ohne jegliche Abgleichelemente (abgesehen von den relativ breiten ZF Spulen-Filtern) zauberten. Das spricht für eine sehr gute Selektion der Quarze und eine ausgezeichnete Dimensionierung!
Die Welligkeit der SSB Filterkurve liegt bei knapp 4 dB, damit sollte man leben können. Wer unbedingt mag könnte durch Verändern der Anpassungen noch etwas rauskitzeln, die SSB Stationen die ich schon gehört habe, waren super aufzunehmen und hören sich bereits sehr gut an.

Aber macht Euch selber ein Bild von den Messergebnissen - sie sprechen für sich!:)
Die Bilder 1 und 2 zeigen das CW Filter, 2 und 4 das SSB Filter, jeweils mit anderer Darstellungsbreite (Den Wert von Sp: durch 10 teilen, dann hat man die Einteilung / Kästchen)

73 de Dietmar, DL2BZE
»DL2BZE« hat folgende Bilder angehängt:
  • CW_2kHz_pro_Teil.gif
  • CW_500Hz_pro_Teil.gif
  • SSB_2kHz_pro_Teil.gif
  • SSB_5kHz_pro_Teil.gif

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DL2BZE« (23. Juni 2008, 21:52)


22

Montag, 23. Juni 2008, 21:40

Inventur abgeschlossen

Hallo an alle HOBOísten,

nun klink ich mich auch mit ein. Habe nun meine Inventur komplett beendet. Alle Teile sind vollständig da. Hier gilt es einmal ein grosses Dankeschön an Niko und sein Team, für die tolle Bausatzzusammenstellung, zu sagen.
Ich werde jetzt noch die Erneuerungen in mein Handbuch eintragen und dann kann´s losgehen. Schön "Piano",,,

´73/Harry,.,.,.

  • »DL2BZE« ist männlich
  • »DL2BZE« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 277

Hobbys: Meßtechnik, Gerätekonstruktion

  • Nachricht senden

23

Freitag, 27. Juni 2008, 23:48

Auch (fast) FERTIG

Hallo Hobo-Freunde,

man hört hier kaum etwas von Euren Baufortschritten? Kleine Zwischenberichte und Erfahrungen sind doch immer gerne gesehen und sollten Ansporn für all jene sein, die auch am Basteln sind.
Gibt es keine Fragen, keine Probleme und auch keine Teilerfolge???

Gratulation Rolf zum 1. Hobo QSO!
Hast Du die Möglichkeit einige Messwerte beizusteuern und gab es irgendwelche Klippen, auf die Du hinweisen könntest?

Ich hätte zwei Dinge zur Baugruppe 10 zu erwähnen:
Peter hat ja auf die Besonderheit mit den Kapazitätsdioden hingewiesen. Wer ein wenig Geschick im Umgang mit kleinen fummligen Teilen hat kann ja einmal meine Variante ausprobieren:
Die Diodenbeine habe ich straff am Gehäuse entlang zur Unterseite abgewinkelt und die schmaleren Anschlussenden um 90° im Abstand von 2,5 mm umgebogen. Auf dem Bild ist das sicher zu erkennen.
Die Dioden werden dann flach auf die Platine aufgesetzt, die umgebogenen Anschlüsse werden knapp durch die Lötaugen reichen. Es wird nur soviel Zinn genommen, dass die Lötbohrung gerade so gefüllt ist, da ansonsten das Lötzinn sich am oben liegenden Diodenanschluss auf der Bestückungsseite zu sehr ausbreiten würde.

Beim Testen meines Preselektors konnte ich die 200 kHz des 40 m Bandes nicht ganz überstreichen. Die Variation der Abstimmspannung betrug 3,37 V … 8 V. Es musste also das Spannungsteilerverhältnis von P1 und R10 auf der Frontplatte angepasst werden. Der Grund bei mir war, dass das 10 kOhm Poti P1 nur 9,2 kOhm aufweist. In solchen Fällen ist R10 auf den nächst kleineren Normwert (6,2 kOhm oder 5,6 kOhm) zu verändern. Nun betrug mein Abstimmbereich etwa 3,2 … 8 V.
Der Preselektor ist zwar relativ breit, aber seine Wirksamkeit ist deutlich hörbar! Der TX-Preselektor kann beispielsweise mit einem NWT sehr gut überprüft werden, da er auf 50 Ohm angepasst ist.

73 de Dietmar, DL2BZE
»DL2BZE« hat folgendes Bild angehängt:
  • SIMG0030.jpg

24

Samstag, 28. Juni 2008, 14:05

BG 4 fertig

Hallo HOBO-Bastelfreunde,
gestern Abend schloss ich die BG4 erfolgreich ab. Alle Werte sind in den Baugruppen absolut in der Toleranz. Die Bastelei macht mir grosse Freude.

Nun schaute ich mir die BG5 an und ich dachte mir, das Einlöten der Stecker/Buchsenkombinationen mach ich anders. Das einzelne Einlöten und die danach krummen Teile wollte ich nicht gerade biegen, also habe ich sie alle auf einmal auf der Hauptplatine platziert. Mit dem einen oder anderen Feilenstrich( um den Grat zu entfernen der beim Abtrennen entsteht) standen sie dann alle Plan auf der Hauptplatine. Nun habe ich auf der kleinen SSB-Platine alle Lötpunkte oben mit einem Filzstift gekennzeichnet, die Platine auf die Stifte draufgelegt und einzeln die Stifte,mit einer Pinzette, in die Platine gepfriemelt. War überhaupt kein Problem alle 11 Stifte in die Platine zu buxieren. Danach hab ich auf die Platine ein kleines Gewicht gelegt und erstmal alle Stift von oben verlötet. Dann beide Platinen umgedreht. Nun bräuchte man eine dritte Hand, aber mit einer Haltehilfe mit Krokodilklemme geht das gut. Linke Hand hält die bei beiden Platinen fest, in die Krokodilklemme ist das Lötzinn eingeklemmt und mit der rechten Hand wird dann gelötet. Zunächst mal die äusseren drei oder vier Stück. Dann kann man alles loslassen und den Rest verlöten. Die beiden Platinen fluchten nun einwandfrei, kein einziger Lötstift ist krumm, und die ganze Geschichte sieht nun super aus.
Vielleicht ist dieser Tipp für den einen oder anderen ganz hilfreich.
Nun mach ich dann weiter die SSB-Platine fertig zu bestücken.

Dann bis dann,,,,

´73/Harry,.,.,

25

Samstag, 28. Juni 2008, 17:13

Moin zusammen,

@Harry: Du glücklicher! :)

Ich scheine heute 2 linke Hände zu haben, denn mir gelingt der Einbau der Einzelpins und Buchsen nicht wie erwartet. Einige bleiben immer wieder schräg in der Landschaft :(

Na ich werd morgen mal probieren, obs dann besser klappt.....


vy 73
Andy
DK3JI
AK

26

Samstag, 28. Juni 2008, 17:44

Hallo,

ich stecke bei BG10 fest. Irgendwas ist da bei mir faul. Keine Selektionswirkung, eher ein Dämpfungsglied. Ich prüfe erstmal auf Bestückungs- und Lötfehler und ob alle Spannungen dort sind wo sie sein sollen. Hoffentlich sind es nicht die Spulen...

Gruß
Frank

  • »DJ4JZ« ist männlich

Beiträge: 742

Hobbys: Antennen QRP Meßgeräte Selbstbau, Solf #023, Mikrocontroller Programmierung

  • Nachricht senden

27

Samstag, 28. Juni 2008, 19:03

BG4 ist fertig

Nun kann ich mit der BG5 anfangen, bisher lief alles problemlos. Ich habe immer einen Heidenrespekt vor den ESD-Teilen. Mit der ESD-Matte, dem Band am Handgelenk baue ich die Transistoren und IC immer erst zuletzt ein. Ich weiche da ein wenig von der Baubeschreibung ab. Auch bei den kleinen Steckplatinen löte ich zuerst die Stecker und die Schrauben. Aber sonst geht alles wie beschrieben weiter. Mir helfen auch immer die Fotos im Forum gut weiter.
vy73 Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DJ4JZ« (28. Juni 2008, 19:04)


  • »DL2BZE« ist männlich
  • »DL2BZE« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 277

Hobbys: Meßtechnik, Gerätekonstruktion

  • Nachricht senden

28

Samstag, 28. Juni 2008, 19:31

Bausytematik und Fehlersuche

Hallo in die Hobo Szene,

Meine BG 10 ist nun komplett fertig - schwitz!
Also auch wenn es manchmal einen anderen Eindruck erweckt, auch bei mir schleichen sich gelegentlich Fehler ein, allerdings immer nur selber fabrizierte ;(

Da hilft nur ruhig bleiben. Nicht auf Krampf nach langer Bastelsession weitermachen - auch mal abschalten, nochmal das Handbuch lesen oder die Hinweise aus dem Forum nachlesen.
Dann überlegen, wie kann ich den Fehler eingrenzen? Der Hobo wird ja "von hinten nach vorne" aufgebaut. Oft hilft an der vorhergehenden Stufe nochmals ein Signal anlegen und langsam vortasten. Im Fall der Selektion in der BG 10 würde ich C21 und C19 ausbauen und eine Verbindung von Pin 20 und dem offenen C14 herstellen. Der Schwingkreis Fi3 /C13 muß sich eindeutig abgleichen lassen. Frank, hat die Spule noch Durchgang?
Mir ist bei Fi4 folgendes passiert: Ich habe auch kein Maximum finden können und drehe die Abstimmkappe immer weiter hinein. Dabei bin ich dann so tief gekommen, dass das Ferritmaterial ganz unten ein Drähtchen abgeschert hat. Ärgerlich! Da half nur das Filter auszubauen und neu zu wickeln. Das Filter ist sogar ziemlich heil geblieben. 8o Es ist ratsam, die nicht belegten Stifte der Filter zunächst nicht anzulöten.
Wenn man nicht ganz sicher ist, ob die Spule nicht einen Windungsschluß hat, kann man alle Bauteile um die Spule herum nochmals auslöten und mit dem LC Meter die eingebaute Spule mit kurzen Drähtchen überprüfen. Bei der 40m Variante sollte die Induktivität bei etwa 4,8 µH liegen. Die Größenordnung ist wichtig, der Abgleichbereich ist recht groß.

Zum Einlöten der Stifte in BG 6 bzw 5: Das ist in der Tat etwas fitzlig! Abhilfe wenn es nicht klappen will: Zunächst nur die äußeren Stife einlöten und dann nach und nach die anderen Stifte. Alle auf einmal ist schwieriger als Mikado zu spielen :]

Nur Mut, jede Klippe lässt sich umschiffen ;)

73 de Dietmar, DL2BZE

29

Samstag, 28. Juni 2008, 19:34

RE: BG4 ist fertig

Hallo Jürgen,

das mit den MOSFETS ist garnicht so dramatisch. Ich fasse immer, bevor ich so ein Teil in die Hand nehme, an den Schutzleiter der Steckdose(so 2-3Sekunden)und dann bin ich vollständig geerdet. Ich vermeide dann auf meinem Stuhl herumzurutschen, bzw. mit den Füßen auf dem Boden zu scharren,,hihi. Der HOBO ist nun der fünfte Bausatz den ich baue und es ist noch nie was schiefgegeangen.

´73/Harry,.,.,

  • »DL2BZE« ist männlich
  • »DL2BZE« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 277

Hobbys: Meßtechnik, Gerätekonstruktion

  • Nachricht senden

30

Sonntag, 29. Juni 2008, 00:29

RE: BG11 ist fertig

Hallo Hobby Hobo'er,

vor ESD sollte man keine übertriebene Furcht haben, ich halte es da so wie Harry =)

Eine ordentliche Lötstation sollte es schon sein. Erdungsmatte und Erdungsband schaden zwar nicht, sind aber bei unseren Bauteilen nicht zwingend nötig. Bei GaS FET's sähe das dann schon kritischer aus.

So, nun habe ich die BG 11 fertig und auch gleich mal ein wenig daran rumgemessen. Leider ist Peter immer etwas sparsam mit Spannungs und Stromangaben. Meine BG 11 zieht 80 mA Strom und die Spannungen an den Emittern liegen bei etwas über 1,6 V. Wenn dem so ist, dann dürfte die Baugruppe zumindest gleichstrommäßig in Ordnung sein. (gemessen bei Ub = 8 V)
Der Frequenzgang verläuft super flach! Bei 71 MHz habe ich einen Abfall der Vertärkung von 1 dB. Ab 1 MHz hat beträgt die Verstärkung um die 34 dB. Bei 7 MHz habe ich 34,5 dB und bei einer Ansteuerung von -30 dBm ist der Pegelabstand zur 1. Oberwelle - 50 dBc und zur 3. Oberwelle -54 dBc. (kann aber auch schon was vom Generator sein, habe ich nicht extra nachgemessen :] ) Versuche mit Transistoren unterschiedlicher Fabrikate und Chargen zeigten nur sehr geringe Schwankungen der Vertstärkung, das spricht für eine ausgewogene Dimensionierung der Gegenkopplung!

Anbei wieder ein Bildchen von meiner Version mit SMD Bestückung. Die Rückseite müsste ja bei Allen so ähnlich aussehen.

73 und weiterhin fröhliches Löten de Dietmar, DL2BZE

Edit: Korrektur meiner Verstärkungsangabe (da hatte ich doch glatt ein Dämpfungsglied übersehen - sri
»DL2BZE« hat folgende Bilder angehängt:
  • SIMG0033.jpg
  • SIMG0036.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »DL2BZE« (4. August 2008, 13:20)


31

Sonntag, 29. Juni 2008, 14:16

Hallo Mitbaugemeinde,

nachdem ich mich gestern ein wenig beruhigt hatte, schaffte ich die "MIKADOHÜRDE" püh...
nun gut...
man sollte wirklich in dem Moment, wenns mal klemmt eine Pause einlegen.

Ein HOBO macht nun mal keine Akkordarbeit :D

Ich werd nachher weiter löten...

Allen noch viel Freude beim Bau

vy73
Andy
DK3JI
AK

32

Sonntag, 29. Juni 2008, 20:02

Hallo "Hoboisten"

Hobo bauen macht süchtig.... =)
Nun bin ich auch dabei und werde mal aus meiner Sicht berichten.

Bemerkung1:
Ich wurde gefragt, wieso baust du denn schon wieder ein QRP-Kit zusammen, du hast doch schon jede Menge fertig rumstehen - die Frager verstehen einfach nicht, wieviel Spass es macht - es ist ja nicht nur der einfache Nachbau, man verfolgt ja den Stromlaufplan, analysiert die Schaltung, versucht die Gedanken des Entwicklers nachzuvollziehen, dann haucht man der ganzen Sache Leben ein und zum Ende hat man ein weiteres Gerätchen, viel Spass und Freude gehabt und jede Menge dazu gelernt, ok?

Bemerkung2:
Auf dem Tisch die gelieferte Baumappe mit Spiralbindung, auf dem Bildschirm Baumappe Version 1.3g - bis zum jetzigen Baustand ergab sich absolut kein Problem, welches nicht mit der mitgelieferten Baumappe zu lösen gewesen wäre.

Baugruppe 1 bis 4:
Aufbau problemlos, keinerlei Unklarheiten, alle Funktionstests erfolgreich.
Kleines Fehlerteufelchen: Den blanken Schraubendreher tippt man zum Funktionstest des NF-Verstärkers auf BU2/PIN4, ist auch in Version 1.3g noch falsch, Seite 38.

So nun kommt das "Mikadospiel" dran. Ich werde weiter berichten.

Viel Spass, ich schau jetzt erst mal Fußball :D
72/73
Con

DM5AA - DOK V11 - JO64SC
DL-QRP-AG#297 - G-QRP#7939 - AGCW#1957 - RU-QRP#345
BCRspezial - MosquitaTurm - SKY-SDR - viele Baustellen

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DM5AA« (29. Juni 2008, 20:04)


33

Sonntag, 29. Juni 2008, 22:15

Brumm bei Test BG4

Hallo HOBObauer,,

das mit dem Brumm, Test BG4; BU1 PIN4 ist mir auch aufgefallen,es ist wie Con beschrieben hat, BU2 PIN4. Ich dachte schon da ist was falsch bei mir, aber nachdem alle anderen Tests funktioniert haben, dachte ich dann doch dass es ein Druckfehler ist.

´73/Harry,.,.

34

Montag, 30. Juni 2008, 09:46

RE: Brumm bei Test BG4

Zitat

Original von DG4NCO
Hallo HOBObauer,,

das mit dem Brumm, Test BG4; BU1 PIN4 ist mir auch aufgefallen,es ist wie Con beschrieben hat, BU2 PIN4. Ich dachte schon da ist was falsch bei mir, aber nachdem alle anderen Tests funktioniert haben, dachte ich dann doch dass es ein Druckfehler ist.

´73/Harry,.,.


Ätsch, ihr macht auch Tippfehler :D :D :D

Dieser Test auf Seite 38 ist ein Test der Baugruppe 3, nicht 4, aber ihr habt Recht, den Brumm erzeugt man auf Buchse 2 PIN 4. Steht sogar in meinem ersten Prüfmaster als handschriftliche Notiz (entdeckt beim ersten Bau nach Baumappe. Ich habe den Eintrag wohl bei der Übertragung übersehen.
Jetzt ist es berichtigt, mni TNX fer Info.
73/2 de Peter, DL2FI
Don´t follow the path. Make one! (Helena Martins, Fotografin, die im Erwachsenenalter ihr Gehör verlor)

  • »do8sem« ist männlich

Beiträge: 19

Über mich: dl2sdr

Hobbys: SDR, DSP, QRP

  • Nachricht senden

35

Montag, 30. Juni 2008, 14:11

BG6 ZF Verstärker fast fertig

Hallo,

ich bin inzwischen fast mit der BG 6 (ZF Amp) fertig. Es fehlen noch die Spulen. Die wollte ich gestern beim Fußball-Endspiel nicht wickeln. Es gab bisher keine nennenswerten Probleme, da ich etwas Erfahrung im Selbstbau mitbringe und weil dieses Forum seinen Zweck erfüllt (Lob an alle, die ihre Erfahrungen mitteilen). Alle Tests waren bislang erfolgreich. Das bevorstehende Messen der HF Spannungen (Injektionsspannung vom BFO) ist hoffentlich nicht zu kritisch, weil ich kein kalibriertes HF Voltmeter oder ein "Oszi" habe. Es ist übrigens wirklich hilfreich in der Baumappe etwas weiter zu lesen als bis zu der Stelle, an der man gerade bastelt.

73,
Sebastian, DO8SEM

36

Montag, 30. Juni 2008, 15:56

RE: BG6 ZF Verstärker fast fertig

Zitat

Original von do8sem
Hallo,

Das bevorstehende Messen der HF Spannungen (Injektionsspannung vom BFO) ist hoffentlich nicht zu kritisch, weil ich kein kalibriertes HF Voltmeter oder ein "Oszi" habe.


Es ist nicht sehr kritisch, Sebastian, aber vielleicht baust du dir etwas in der Art unseres Tastkopfes zusammen, dann kannst du die Kalibrierkurve dazu benutzen. Die Genauigkeit reicht für diesen Zweck völlig aus, du findest alles nötige in der downloadbaren Baumappe auf der Seite.

Zitat



Es ist übrigens wirklich hilfreich in der Baumappe etwas weiter zu lesen als bis zu der Stelle, an der man gerade bastelt.

73,
Sebastian, DO8SEM


Gut erkannt, deswegen steht auf der Titelseite die Bitte, die Baumappe vor dem Start einmal komplett durch zu arbeiten 8)
73/2 de Peter, DL2FI
Don´t follow the path. Make one! (Helena Martins, Fotografin, die im Erwachsenenalter ihr Gehör verlor)

37

Montag, 30. Juni 2008, 21:45

BG10 Fehlersuche

Hallo Hobogemeinde,

nach einigen Tagen selbstverordneter Bastelabstinenz zwecks Frustabbau habe ich heute den Fehler an meiner BG 10 eingrenzen können. Wie befürchtet sind es die Spulen, die Induktivitäten sind für 40m viel zu klein (Dank an Dietmar für die Werte!). Ich habe die Bauelemente um die Spulen soweit abgelötet, dass ich die Spulen allein messen konnte. 2,5µH bei voll eingedrehten Kern sind wohl eindeutig zu wenig. Da habe ich mich wohl beim Wickeln verzählt. Und wie Murphy will, wenn man schon mal falsch wickelt, dann richtig falsch, also bei allen Spulen. Also heißt es in den sauren Apfel beißen und die Spulen auslöten. Ich werde dann wieder berichten

72+1
Frank

38

Montag, 30. Juni 2008, 23:24

BG8 UNI DDS, nur 130mV

Hallo HOBObauer,,

bin gerade mit der BG8 fertig geworden. Nun ist es so, dass ich statt dem angegeben Ausgangssignal 300 - 450 mV, nur ca.130mV habe. Ich habe einen HF Tastkopf vom K2. Liegt es evtl. daran dass der nicht kallibriert ist? Die Frequenz passt nach meinem Frequenzzähler ganz genau. Für 80m 12.5 MHZ.

Danke im voraus für eure Hilfe,,,

´73/Harry,.,.,

  • »do8sem« ist männlich

Beiträge: 19

Über mich: dl2sdr

Hobbys: SDR, DSP, QRP

  • Nachricht senden

39

Dienstag, 1. Juli 2008, 10:54

Spulen und deren Induktivitäten

Hallo,

aus der Baumappe geht nicht die (ungefähre) Soll-Induktivität der zu wickelnden Spulen hervor. Für die Bastler, die ein Induktivitätsmessgerät besitzen, wäre es ein beruhigend, die Induktivitäten bei entferntem und installiertem Abgleichkern zu wissen. Dann kann man auch überprüfen, ob man in der richtigen Größenordnung liegt, bevor die Spulen eingelötet werden. Ich gebe mir zwar viel Mühe, mich nicht zu verzählen, aber es kann vorkommen. Bei meinem letzten Projekt habe ich laut beim Wickeln gezählt. Dann zählten meine (kleinen) Kinder plötzlich mit...

73 de
Sebastian, DO8SEM

Tipp: Der Bausatz von FA AADE Digitales LC-Meter ist empfehlenswert. Es können damit auch kleine Induktivitäten und Kapazitäten gemessen werden.

40

Dienstag, 1. Juli 2008, 11:52

RE: Spulen und deren Induktivitäten

Zitat

Original von do8sem
Hallo,

aus der Baumappe geht nicht die (ungefähre) Soll-Induktivität der zu wickelnden Spulen hervor. Für die Bastler, die ein Induktivitätsmessgerät besitzen, wäre es ein beruhigend, die Induktivitäten bei entferntem und installiertem Abgleichkern zu wissen. Dann kann man auch überprüfen, ob man in der richtigen Größenordnung liegt, bevor die Spulen eingelötet werden. Ich gebe mir zwar viel Mühe, mich nicht zu verzählen, aber es kann vorkommen. Bei meinem letzten Projekt habe ich laut beim Wickeln gezählt. Dann zählten meine (kleinen) Kinder plötzlich mit...

73 de
Sebastian, DO8SEM

Tipp: Der Bausatz von FA AADE Digitales LC-Meter ist empfehlenswert. Es können damit auch kleine Induktivitäten und Kapazitäten gemessen werden.


Sebastian,
du wirst bei den namhaften Bausatzherstellern selten die Angabe der Induktivität im Handbuch finden. Die Gründe sind vielfältig und stichhaltig. Einige davon:
Welchen Wert sollen wir bei einer Neosid Spule angeben? Mit Kupferbecher, ohne Becher, Becher eingelötet, Becher nicht eingelötet, Kappe ganz eingedreht, Kappe halb eingedreht, Kappe gar nicht drauf? Mit welcher Messfrequenz schreiben wir die Messung vor? Bei der Sollfrequenz ergibt reichlich andere Werte als mit einer 50 Hz Messbrücke. Letztlich führt das mehr zur Verwirrung und Unsicherheit als wenn wir nur die Windungszahlen angeben. Wir haben die Erfahrung, dass schon die Angabe einer Soll-Spannung häufig zur Verwirrung führt (Angabe 6V, ist 5,9V noch ok oder nicht???)

Wenn du aber messen willst, dann kannst du völlig problemlos aus den Angaben für die Windungszahl die Induktivität errechnen. Für die Neosidspulen habe ich vor einiger Zeit eine Excel Tabelle ins Forum gestellt, für die Ringkerne nimmt man der Einfachheit halber MiniRK. Die Werte für die Neosid Spulen beziehen sich auf etwa halb eingedrehten Kappenkern (sagt man jedenfalls)
Ich habe als Beispiel gerade mal eine Bobin gemessen (mid AADE)
14 Windungen ohne Koppelwindung
Ohne Kappe, ohne Becher: 3,1uH
Kappe bis Oberkante blauer Träger eingedreht ohne Cu Becher: 3,5uH
mit Kupferbecher 2,7uH
Kappe bis Anschlag eingedreht, +/- 0,1mm genau aufgesetzt 5,4-4,6 uH
mit Kupferbecher 4,8-5,2

Rechnerisch sollen 14 Windungen laut AL Wert 4,5uH ergeben.
Mit der benutzten Kreiskapazität 100pF plus Varicap ergibt sich eine Resonanz von
7,317 MHz bei 105pF und 6,845 bei 120pF
73/2 de Peter, DL2FI
Don´t follow the path. Make one! (Helena Martins, Fotografin, die im Erwachsenenalter ihr Gehör verlor)