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Hobbys: Meßtechnik, Gerätekonstruktion

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1

Sonntag, 15. Juni 2008, 03:48

Baufortschritte und Fehlerteufelchen

Hallo Peter und Hobolinge,

mein Display zeigt schon etwas an - der Bauabschnitt 2 ist fertig =)

Ich habe im Handbuch kleinere Fehlerchen entdeckt und mir einige Notizen dazu gemach. Peter, wie wollen wir es handhaben, möchtest Du die Handbuchfehler (hört sich gröber an als es ist, es sind eher Fehlerchen, bislang nichts gravierendes) per Mail gemeldet haben oder wollen wir sie gleich im Forum zum selberkorrigieren reinstellen?

Beim Aufbau streng nach Baumappe bin ich auf kleine Stolperstellen gestoßen, die bei anderen Bastelfreunden eventuell zu Problemen führen könnten.

So passt die Mikrofonbuchse nicht "saugend" in die vorgesehenen Bohrlöcher. Stift 8 und 1 sollten etwa 0,3 mm weiter auseinandergespreitz werden, dann bekommt man die Buchse unter vorsichtigem aber kräftigen Druck ein wenig in die Bohrungen gepresst. Um die Buchse bis zum Anschlag auf die Leiterplatte setzen zu können habe ich eine M12 Mutter auf die Lötseite gelegt, so daß die Lötstifte der Microbuchse im Inneren der Mutter frei standen. Dann habe ich die Buchse und die Mutter im Schraubstock vorsichtig zusammengedrückt. damit die Lötstifte der Buchse sich in die Bohrlöcher "reinformen" konnten. Aber keine Gewalt anwenden!!!
Das Material ließ sich etwas schlechter löten, hier half nur viel Kolofonium und ein heißer Lötkolben.
Die untern 5 Stifte müssen etwas abgeflacht werden, damit die Grundleiterplatte nicht an deren Kontakte anstößt. Ich habe einfach mit einem Dremel eine kleine Trennscheibe angesetzt.
Auf Seite 30 des Handbuche ist im Bild zu sehen, daß die Buchse nicht bis zum Anschlag eingesetzt ist. Wenn das so gedacht ist, wäre ein entsprechender Hinweis im Text ganz wichtig, und dann sind meine Hinweise natürlich nichtig.

Wichtig: Wenn die Befestigungsmutter mit der Unterlegscheibe von hinten auf die Mikrobuchse aufgeschraubt ist, sollte man sie vor dem Einlöten abschrauben 8)

Peter, dem Bausatz sind kleine Adapterplatinen beigelegt, diese werden in der Baumappe aber nicht beschrieben (oder ich habe es überlesen). Ein kleines Foto, wie das dann gedacht ist, wäre hilfreich. Sind die entsprechenden Buchsen und Steckerstifte ausreichend mitgeliefert? Nachgezählt habe ich noch nicht.

Für den Test der BG1 habe ich mal die Stromaufnahme gemessen: es sind bei 13,5 V Betriebsspannung 14 mA. Das ist nur der Eigenstrombedarf der Spannungsregler, kann aber je nach Hersteller der Regler leicht schwanken.

Am liebsten würde ich gleich weiterbasteln, aber es wird langsam hell draußen :D

73 und viel Bastelspaß beim Hobobau de Dietmar, DL2BZE

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2

Sonntag, 15. Juni 2008, 20:42

Hobo II. Teil

Hallo Boboisten,

der Hobobau macht süchtig! ;)
Der Bauabschnitt Stromversorgung (1), Anzeige-Frontplatte (2), Rx-NF-Verstärker (3) und Steuerung (4) sind bei mir nun fertig. Bislang lief alles wie ein "Länderspiel". Baustufe 3 + 4 zeigten absolut keine Besonderheiten. Es funktionierte wie erwartet. Ein wenig gegrübelt hatte ich, weil der Mithörton relativ leise ist. Die Kontrolle der Signale am Mithörgenerator (wo ein sägezahnförmiges Signal erzeugt wird) sah normal aus. Es ist jedoch ein recht großer Spannungsteiler für das Mithörsignal eingesetzt (470 kOhm zu 2,5 kOhm Einstellregler). Peter, wenn möglich, dann gib bitte ein paar Pegelwerte für die Baugruppen an, damit man ein Gefühl dafür bekommt, ob der eigene Aufbau so funktioniert, wie es von der Konstruktion her geplant ist - das würde , zumindest denen die einen Oszi haben, die Arbeit etwas erleichtern.

Nun muss ich aber zugeben, mich doch nicht ganz an das Original zu halten: Dort wo es geht, setze ich SMD Bauteile ein, zum Beispiel dort, wo stehende Bauteile eingesetzt werden sollen. Bei den Widerständen und den Vielschichtkondensatoren passt die Bauform 1206 ganz ideal auf die Lötaugen. Wo es zum Löten wegen benachbarter Teile zu eng wird, kann man auf die Lötseite ausweichen.
Aber das ist eine persönlich Marotte, und für die Funktion des Hobos nicht nötig - die mitgelieferten Teile gehen ebenso gut!

Ein wirklich gelungener Bausatz, macht immer mehr Freude den Hobo wachsen zu sehen! =)

73 de Dietmar, DL2BZE
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3

Montag, 16. Juni 2008, 09:58

RE: Baufortschritte und Fehlerteufelchen

Guten Morgen Dietmar,
na, du legst ja ein Tempo vor - :D

Gefundene Fehler im Handbuch bitte per email an mich, ich fasse alle Meldungen zusammen und stelle die Zusammenstellung jeweils zeitnah ins Internet. Alle Einzelmeldungen direkt hier im Forum würde wegen vieler Dopplungen alles unübersichtlich machen.

Zur Mikrofonbuchse:
ich war sooooo stolz auf das einmontierte Foto (Buchse in Layout).... aber dann werde ich doch einen fetten Text zufügen, dass die Buchse nur bündig zur Unterseite der Platine eingesetzt wird. Da du ja deine Frontplatte selbst feilst ist das aber nicht weiter schlimm. Ich mache gleich eine Rubrik hier im Forum auf: Ergänzungen zur Hobo Baumappe.

der Hinweis mit der zu entfernenMutter ist gut. Das ist mir entgangen, weil ich eine Buchse ohne Mutter bekommen habe - wahrscheinlich extra Service durch Nikolai.

Die benötigten Stecker und Buchsen für die Adapterplatinen liegen bei, ich schreibe gleich eine Ergänzung zum Handbuch.

Beim Mithörton stimmt etwas nicht, er ist mit dem Einstellregler ziemlich laut einstellbar. Ich werde mal Referenzwerte messen.

Viel Spaß beim weiterbasteln.
73/2 de Peter, DL2FI

4

Dienstag, 17. Juni 2008, 20:48

Hobo bg1 ok und bg 2 mag nicht

hallo hobobaugemeinde,

mich hatte nach unserem qrp-fieldday auch gleich die bauwut gepackt.

bauabschnitt 1 fertig und ist ok, heute habe ich auch noch den bauabschitt 2 fertiggestellt
die testpunkte 6 volt auf der hauptplatine sind ok auch die displaybeleuchtung geht
nur zeigt das display nix an.
habe nochmals die anornung der bauelemente und lötstellen kontrolliert
gibt es noch irgendwelche testpunkte um festzustellen wo der fehler liegt.
display selbst oder der prozessor mag nicht???

möchte auch nicht mit dem nächsten beginnen bevor die sache nicht in ordnung ist

73 michael

5

Dienstag, 17. Juni 2008, 21:17

RE: Hobo bg1 ok und bg 2 mag nicht

Michael,

hast du den Trimmer wirklich wie in der Baumappe beschrieben bis zum Anschlag aufgedreht? Das Display kommt in der Regel erst auf dem letzten Stück.
73/2 de Peter, DL2FI

6

Mittwoch, 18. Juni 2008, 12:09

RE: Hobo

Hallo, die ersten HOBOs wachsen heran. Ich lese Bauprotokolle gern, weil man eine Menge lernen kann.

Und ich finde Baukommentare als u n m i t t e l b a r e Informationen auf dem Server sehr gut; als CC an Peter - wenn sie Baumappe betreffen - können sie sehr zur Verbesserung der Baumappe beitragen, jeder kann sich ja seine eigene HOBO Ablage pro BauGruppe machen; die systematische Korrekture für eine spätere BaumappenVersion bleibt davon unberührt!

Ich wünschte mir immer die Sofortkommentare pro Bauabschnitt der einzelnen Baumeister.
Aber das ist natürlich eine ganz subjektive Auffassung.
Allen Viel Erfolg.
72, Dieter-bqd

7

Mittwoch, 18. Juni 2008, 12:26

RE: Hobo

Zitat

Original von DL2BQD
Hallo, die ersten HOBOs wachsen heran. Ich lese Bauprotokolle gern, weil man eine Menge lernen kann.

Und ich finde Baukommentare als u n m i t t e l b a r e Informationen auf dem Server sehr gut; als CC an Peter - wenn sie Baumappe betreffen - können sie sehr zur Verbesserung der Baumappe beitragen, jeder kann sich ja seine eigene HOBO Ablage pro BauGruppe machen; die systematische Korrekture für eine spätere BaumappenVersion bleibt davon unberührt!

Ich wünschte mir immer die Sofortkommentare pro Bauabschnitt der einzelnen Baumeister.
Aber das ist natürlich eine ganz subjektive Auffassung.
Allen Viel Erfolg.
72, Dieter-bqd


Für die sich aus den verschiedenen Erkenntnissen ergebenden Ergänzungen zum Handbuch haben ich bereits ein spezielles Unterforum eingerichtetdamit ich die Verknüpfung zum jeweiligen Ausgabestand der Baumappe aufrecht erhalten kann. Ich versuche alle Ergänzungen / Änderungen möglichst zeitnah zu übernehmen so dass ein Blick auf den Ausgabestand der eigenen Baumappe reicht um zu erkennen, welche Änderungen schon berücksichtigt sind.
Ich hoffe, dass sich noch möglichst viele beteiligen vor allem auch die, die aus tausend Gründen nicht mit Dietmars tempo mithalten können. Ich bin froh, dass Dietmar so schnell ist weil das für die meisten anderen bedeutet, dass sie einige Stolpersteine weniger finden werden. es soll sich aber bitte niemand genieren, wenn er nicht so schnell voran kommt.

Auf der homepage liegt jeweils die neueste Version der Baumappe gezeichnet mit Versionsnummer vor.
73/2 de Peter, DL2FI

8

Mittwoch, 18. Juni 2008, 12:57

Hallo Hoboisten,

auch mein Hobo ist seit Montag in Arbeit, allerdings geht es etwas langsamer voran, da ich meine freie Zeit einigermaßen gerecht zwischen Familie, Fußball EM und Hobby verteilen muß.

BG1 ist inzwischen fertig.

Beim Einlöten der 90 Grad Stiftleisten hatte ich die dazugehörigen Buchsenleisten aufgesteckt, damit sie nicht versehentlich verkanten.

Und weiter geht's mit BG2...

72 de Frank, DL7AQT

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9

Mittwoch, 18. Juni 2008, 18:43

Korrekturen offline

Hallo Dieter, Peter und Hoboaner,

Deinen Wissensdurst kann ich ein wenig nachvollziehen Dieter, aber die Baumappe ist bereits recht ausgereift. Hier spiegeln sich offensichtlich Peters Erfahrungen aus vielen Bausätzen wieder.
Du weist, ich bin eher ein Bausatzmuffel und erst recht kein typischer „Baumappenleser“.8)

Für den Hobo mache ich nun eine Ausnahme: Zum einen gefällt mir das modulare Konzept, die Übersichtlichkeit der Baustufen und die Kompaktheit des Gerätchens. Schaltungstechnisch und vom Aufwand her doch schon etwas anspruchsvoll, zumal die Daten auf eine kleine aber feine Funke hoffen lassen. Zum anderen möchte ich einen kleinen Beitrag zum Gelingen des Projektes Hobo beitragen. Je mehr OM’s den Hobo erfolgreich nachbauen, um so besser ist so ein vorprogrammiertes Erfolgserlebnis für unsere Amateurfunkszene!

So richtig dolle Fehler sind mir auch noch nicht untergekommen. Da wo ich glaube, eine kleine Korrektur macht die Beschreibung etwas eindeutiger, gerade für unerfahrenere Nachauwillige, gebe ich entsprechende Hinweise direkt an Peter. Auch „kosmetische“ Korrekturen oder Rechtschreibfehler werden sofern erkannt gemeldet. Ich hoffe, Peter sieht das nicht als übertrieben pingelig! Auf jeden Fall kann ich Euch bestätigen, Dass Peter die Änderungen wirklich sehr zeitnah einpflegt. Es ist also immer ratsam nachzusehen, ob es eine neuere Version der Baumappe gibt.?(

Jedes Schreibfehlerchen im Forum „auszuwalzen“ bringt vermutlich nichts, da wo ich noch zusätzlich zu den erfolgten Korrekturen etwas zu sagen habe, werde ich es auch tun.
Die meisten Hinweise hat Peter bereits dankbar übernommen, und wenn keiner mehr Probleme beim Basteln nach der Baumappe hat, dann ist das Ziel, die perfekte Baumappe, erreicht.

Allen anderen Hobo-Lötern und denen die es noch werden wollen wünsche ich einen flotten und erfogreichen Aufbau. Mal schaun, wann die ersten Hobos hören und sprechen können :)

73 de Dietmar, DL2BZE

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10

Mittwoch, 18. Juni 2008, 19:45

RE: Baufortschritte und Fehlerteufelchen

Ein Lagebericht aus der Hobo „BZE“- Geburtsklinik: Der BG5 fehlen noch die zu wickelnden Spulen (ungeliebte Tätigkeit) ansonsten ist auch BG8 fertig.:]
Auf den Bildern sieht man recht gut, wie meine SMD - Versionen assehen. Teilweise sind die Bauteile auf die Lötseite verfrachtet.

Einige kleine Ergänzungen zu den bisherigen Korrekturen:
Seite 46 unterster Abschnitt: Etwas verwirrend, aber Transistoren im TO92 Gehäuse sind eigentlich keine Kleinleistunstransistoren, ?( eher ganz normale Transistoren im Plastikgehäuse.

Mein privater Tipp zum Einlöten der Quarze (Seite 45): Wenn Drahtschnipsel als Abstandshalter verwendet werden, kann es passieren, dass der Draht wenn er am Quarzbein anliegt, mit angelötet wird (Kapilarwirkung). Ich empfehle einen kleinen Pappstreifen zu verwenden, der für die Lötanschlüsse entweder mittig an der Stirnseite längst, oder an der Breitseite 2 x kurz im Anschlussabstand, eingeschnitten wird. Eventuell ist das "Tool" auf dem Bild zu erkennen.
In meine Bausatztüte hatte sich ein Kern aus dem falschen Material (vermutlich "77er" statt "43er";) eingeschlichen. Ein Merkmal des 77er ist, dass es einige 100 Ohm Widerstandswert hat und etwas heller und matter als das glänzende und tief schwarzes 43er Material ist. Peter bestätigte mir, dass man es dennoch einsetzen kann, wir brauchen an der Stelle einen Breitbandübertrager, das Material muss also keine besondere Güte aufweisen.8)

In der Beschreibung fehlt der Hinweis, die Quarzgehäuse über einen kleinen Draht mit der Masse zu verlöten. Das verbessert die Weitabselektion des Filters und vermeidet kapazitive Kopplungen. Beim Löten auf der Quarzoberseite aber Vorsicht walten lassen, nicht zu lange die Hitze einwirken lassen!. Auf den Bildern in der Baumappe ist gut zu erkenn, wie Peter das gemacht hat.
Meine Quarze waren auf den Bildern noch nicht geerdet.

Fröhliches Löten und 73 de Dietmar, DL2BZE
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11

Donnerstag, 19. Juni 2008, 16:29

RE: Baufortschritte und Fehlerteufelchen

SMD

Falls das noch nicht gemeldet wurde. Schaut 'mal SMD-videos

http://www.sparkfun.com/commerce/present.php?p=SMD-HowTo-2

Schön, wie man mit dem Löteisen nicht rumstochern soll!

72, Dieter-bqd

12

Freitag, 20. Juni 2008, 11:32

RE: Hobo II. Teil

Zitat

Original von DL2BZE
Hallo Hoboisten,

der Hobobau macht süchtig! ;)
..........
Nun muss ich aber zugeben, mich doch nicht ganz an das Original zu halten: Dort wo es geht, setze ich SMD Bauteile ein, zum Beispiel dort, wo stehende Bauteile eingesetzt werden sollen. Bei den Widerständen und den Vielschichtkondensatoren passt die Bauform 1206 ganz ideal auf die Lötaugen. Wo es zum Löten wegen benachbarter Teile zu eng wird, kann man auf die Lötseite ausweichen.
.......................
73 de Dietmar, DL2BZE


Hallo Dietmar, prima Idee! könnte von mir sein ;)
Mach ich dann auch so, wenn mein Teile-Kistchen komplett bereitsteht...
bin schon gespannt.

73 de Jochen, dh6tf

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13

Freitag, 20. Juni 2008, 23:24

Erfolgserlebnis BG6

Euphoria, mein Hobo kann schon hören, :]

die BG 6 (ZF-Verstärker mit Produktdetektor) ist bestückt. Das ist alles wirklich nur eine Fleißarbeit und Frage der Geduld! Die Spulen hatte ich wieder vorher ausgemessen. Die Überraschung: Eingeschalten und lief. :P Das hat man sehr selten. Normalerweise sucht man nach dem Aufbau immer seine selber eingebauten Fehler 8)

Anbei einige Fotos von meiner SMD – Version.
In der Pack- und Inventurliste habe ich nur eine kleine Ungereimtheit gefunden: Für die BG6 sind bei den Widerständen 2 Stück 2,2 kOhm aufgelistet, einer wird aber nur benötigt, die Stückliste kenn auch nur den R3 mit 2,2 kOhm.

Zum Testen habe ich mal einen Signalgenerator an Pin 1 und Masse der Baugruppe 6 eingespeist. Ein Signal von unter 1 µV ist deutlich zu demodulieren. Der Abgleich der Neosid Filter ist nach Gehör sehr gut möglich, da es jeweils ein ausgeprägtes aber unkritisches Maximum gibt. Ich musste meine auf 3 µH voreingestellten Kerne noch ein Stück reindrehen. Mit dem P1 kann die Verstärkung etwas nachgestellt werden. In Mittelstellung hat man eine ausreichende Verstärkung. Im Kopfhörer kann durch P1 zwischen fast rauschfreiem NF Signal und deutlichem ZF – Rauschen geregelt werden. P2 auf der BFO Baugruppe (BG5) sollte etwa in Mittelstellung stehen.

Heute hatte mich Dieter, DL2BQD, kurz besucht, um mal einen „Blick“ auf eine Hobo Geburt zu erhaschen. Was gibt es schöneres, als leuchtende Bastleraugen… :]

Er würde den Hobo in die gleiche Kategorie wie den K2, den er ja aufgebaut hat, einordnen.

73 in alle Hobo - Werkstätten de Dietmar
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14

Samstag, 21. Juni 2008, 23:45

Neues Erfolgserlebnis: BG7

Hallo Hobo Freunde,

nun kann ich die Fertigstellung von BG7 vermelden. Auch hier gab es weder Klippen noch Probleme.
Lediglich ein Hinweis sei gegeben: Die Elkos können, wenn sie nicht kurz genug eingelötet werden, an das Weißblechgehäuse anstoßen. Daher habe ich eine etwas kleinere Bauform (Tantalelkos, wäre aber nicht nötig) mit 10 V Spannungsfestigkeit gewählt. Man könnte die Elkos auch zur Seite gekippt einlöten, die etwas längeren Anschlüsse sollten nicht stören.

Ein kleiner Tipp zur Nachbehandlung der Baugruppen: Wer Wert auf die Optik legt und wen die Verunreinigungen durch verbrannte Kolophoniumrester stören, sollte die Baugruppen mit Spiritus, oder noch besser mit dem Leiterplattenreiniger den es beispielsweise bei R zu kaufen gibt, abbürsten.:]

Auch in der BG7 habe ich viele Teile durch SMD Varianten ersetzt. An den meisten Stellen ist auch die Baugröße 0805 (wie bei mir C6 und C10) verwendbar. Für R4 habe ich einen liegenden Miniaturwiderstand eingesetzt.

Nochmals der Hinweis: Die mitgelieferten Bauteile sind von ausgezeichneter Qualität und sind daher ebensogut verwendbar! SMD zu verwenden hat zwar seine Vorteile, ist aber nicht jedermanns Sache.

An dieser Stelle möchte ich auch einmal die super Qualität der Leiterplatten hervorheben! Die Lötstoppmaske ist äußerst stabil und die Verzinnung macht das Bestücken zu einem Genuß! =)

73 de Dietmar, DL2BZE
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Hobbys: Amateurfunk, Selbstbau, Reisen

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15

Sonntag, 22. Juni 2008, 12:26

Es geht voran...

Moin Forum,

habe den Hobo-Bausatz seit Freitagabend.
Inzwischen sind BG1 bis BG5 fertig und die Funktionstests nach Baumappe erfolgreich.
Jetzt ist erstmal Pause bis zum nächsten Wochenende, nach dem QRL ist die Luft einfach raus :(

Wirkliche Hürden haben sich bisher nicht aufgetan, ich freue mich schon auf die ersten Lebenszeichen.

73 de Heiko, DL2VER

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16

Sonntag, 22. Juni 2008, 13:12

dumme Frage?

Zitat

Original von DL2BZE

An dieser Stelle möchte ich auch einmal die super Qualität der Leiterplatten hervorheben! Die Lötstoppmaske ist äußerst stabil und die Verzinnung macht das Bestücken zu einem Genuß! =)

73 de Dietmar, DL2BZE


Hallo,
es fiel mir auf, und ich traue mich, eine vielleicht auch dumme Frage zu stellen:

Erstmals beim K1-ATU und K1-4Band-Modul, jetzt beim Mainboard Hobo, diese LPs sind nicht vorverzinnt, die Kupferflächen schimmern "golden" und nicht "kupfern",
reine Kupferoberfläche müsste nach gewisser Zeit anlaufen, löten tut es sich aber gut. Was ist da drauf, habe ich was in der Entwicklung versäumt (bin seit fast 5 jahren aus dem QRL raus, :D)
Wer kann es mir erklären?
72/73
Con

DM5AA - DOK V11 - JO64SD
DL-QRP-AG 297 - G-QRP 7939 - AGCW 1957
K2 #781 - K1 #1357 - BCR - Sparrow - Mosquita - viele Baustellen

17

Sonntag, 22. Juni 2008, 14:31

RE: dumme Frage?

Zitat

Original von DM5AA

Zitat

Original von DL2BZE

An dieser Stelle möchte ich auch einmal die super Qualität der Leiterplatten hervorheben! Die Lötstoppmaske ist äußerst stabil und die Verzinnung macht das Bestücken zu einem Genuß! =)

73 de Dietmar, DL2BZE


Hallo,
es fiel mir auf, und ich traue mich, eine vielleicht auch dumme Frage zu stellen:

Erstmals beim K1-ATU und K1-4Band-Modul, jetzt beim Mainboard Hobo, diese LPs sind nicht vorverzinnt, die Kupferflächen schimmern "golden" und nicht "kupfern",
reine Kupferoberfläche müsste nach gewisser Zeit anlaufen, löten tut es sich aber gut. Was ist da drauf, habe ich was in der Entwicklung versäumt (bin seit fast 5 jahren aus dem QRL raus, :D)
Wer kann es mir erklären?


Die meisten Platinenhersteller bieten zur Zeit mehrere Arten der Oberflächenbehandlung an. Kupfer als Oberfläche gibt es bei Platinen aus der Fabrik heute nicht mehr.
Man bekommt als bleifreie Oberfläche:
Chemisch Silber. Hierbei wird wird eine Silberoberfläche in einem Chemischen Verfahren auf dem Kupfer niedergeschlagen. Prima Leitwert aber nicht resistent gegen verschmutzte Umwelt, das Silber wird an der Oberfläche zu Silbersulfid und läßt sich schlecht löten. Im Lager müssen die LP daher unter Schutzgas bzw luftdicht verpackt aufbewahrt werden.Vorteil: preiswert.

Chemisch Gold: Chemisch niedergeschlagene Goldoberfläche, sehr guter Leitwert, beständig, läuft nicht an, läßt sich gut löten. Teuer.

HAL Bei diesem Verfahren wird Zinn flüssig auf die Platinen aufgebracht und mit sehr heißer Luft weg-geblasen. Es bleibt eine sehr dünne, gleichmäßige Zinschicht die sehr gut lötbar ist. Gegen Umluft recht gute resistenz, lange lagerbar. Teures Verfahren.

Wir bestellen eigentlich alle Platinen grundsätzlich in HAL, auch wenn das deutlich teurer ist, weil das für Handlötung optimal ist.

Die Hauptplatine des Hobo ist deswegen vergoldet, weil ich bei der Bestellung vergessen habe HAL einzutragen. Wir haben dann Glück gehabt. Da wir die Platinen im Pooling machen lassen (Platinenen mehrerer Kunden gemeinsam auf einem großen Nutzen) sind wir zufällig auf einen freien Platz für 4 Layer vergoldet gerutscht. Prima, hat keine Nachteile, hat etwas Geld gespart und sieht richtig vornehm aus. Wären wir auf einem Chemisch Silber Nutzen gelandet, dann hätte ich mich schon sehr geärgert.
73/2 de Peter, DL2FI

18

Sonntag, 22. Juni 2008, 16:39

RE: dumme Frage?

Danke Peter für die schnelle Antwort.
Nun weiß ich wieder etwas mehr =)
Unsere LP im QRL waren alle HAL, chemisch Silber wurde (noch) nicht verwendet.
Chemisch Gold habe ich erstmalig mit den K1-Lps in der Hand gehabt und bin
nun ja informiert.....
Danke
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19

Montag, 23. Juni 2008, 00:28

Baufortschritt

Mein Hobo kann hören !!!

Ich bin mit dem SE-Mixer fertig, alles zusammenstecken, Antenne ran, einschalten und schon waren die ersten Signale im 40 Meter Band zu hören.

Bis jetzt lief es wie das sprichwörtliche Länderspiel (ich sag' nur Viertelfinale ;)). Beim Aufbau streng nach Baumappe gab es bisher keine Probleme. Sogar das für mich ungeliebte Spulenwicklen hat mit der Anleitung seinen Schrecken verloren.

Eine große Hilfe ist die neu erworbene Standlupe ( Artikel 824966 beim großen C), nicht nur beim Löten der SMD Bauteile, sondern auch bei der Kontrolle aller Lötstellen. Auf die große Wärmeaufnahme, besonders der 4-Lagen Platinen musste ich mich erst einstellen. Jetzt habe ich die passenden Einstellungen für meine Lötstation gefunden. Eine gute Hilfe waren die ersten Bauelemente der Hauptplantine, bei denen kann man ruhig etwas länger braten, ohne gleich ein empfindliches Bauteil zu "himmeln".

Ich habe, wie bei allen Bausätzen, R, L und C vor dem Einbau ausgemessen. Mir gibt es mehr Sicherheit, Bestückungsfehler zu vermeiden. Vor allem bei den gelben Kondensatoren ist die Beschriftung manchmal schwer zu lesen.

An der Qualität des Handbuches gibt es für mich nichts zu meckern, hier kommt die gesammelte Erfahrung der diversen Vorgänger des Hobo zum Tragen.

Ich lege jetzt erstmal ein kurze schöpferische Pause ein, und dann geht es weiter mit dem Bandmodul.

72 de Frank, DL7AQT

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20

Montag, 23. Juni 2008, 00:53

Fortschritte: Uni D/E Mischer Modul fertig

Hallo Peter und Hobo - Erschaffende,

Peter, vielen Dank für die Gratulation auf Seite 65, sie ist berechtigt! :D

Nun kann ich vermelden, bereits Signale empfangen zu können =)

Das Mischermodul ist gerade fertig geworden und "funzte". Wenn ich in die Primärwicklung von Tr2 ein Signal einspeise, kann ich es sauber hören. Das macht richtig Spaß!

Das Wickeln der "Schweinenasen" ist einfacher als es beim ersten Blick auschaut. Für die 6 Windungen reichen 15 cm Draht locker aus. Ich habe eine etwas andere Wickeltechnologie verwendet, die etwas weniger die Gefahr in sich birgt, die Drahtisolation zu verletzen:
Dazu falte ich den Draht in der Mitte mit einer Biegung von etwa 2 mm und stecke beide Drähtseite durch je ein Loch des Doppellochkernes. Damit ist die erste Windung fertig. Dann werden die Drahtenden jeweils durch das andere Loch zurückgezogent, Windung zwei ist fertig. Das wird so oft gemacht, bis 6 (bzw 3) Windungen komplett sind.

Anbei wie gewohnt Bilder von meinem Aufbau. Wegen der nach meinem Geschmack besseren Optik, habe ich R1 (Miniaturwiderstand) von der Lötseite bestückt. Der obere Anschluß von Dr1 wird so weit gekürzt, daß er gerade noch nicht auf der Lötseite durch die Leiterplatte guckt und von oben mit etwas Zinn verlötet. Das Zinn darf auf dem Lötpad der Lötseite noch keinen "Huckel" bilden. Dann wird R1 von der Rückseite flach aufgelötet (eventuell als "Abstandshalter" einen Papierstreifen unter legen).

Mit dem Oszi kann man sehr schön die Schaltsignale für die Analogschalter überprüfen. Sie sind bei mir schön symetrisch.

Leider habe ich keine Fotolampe, daher sind meine Bilder immer nicht optimal ausgeleuchtet, aber man kann sicher ganz gut die Details erkennen. ;)

73 an alle, die bereits am Löten sind, de Dietmar, DL2BZE
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