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141

Samstag, 3. März 2007, 17:42

Hallo Reiner!

Die hier gebastelte/diskutierte Brücke ist eine Wheatstone-Widerstandsbrücke, also eigentlich gar kein Richtkoppler. Für das Einschleifen in den Sendeweg bestenfalls bis 100mW geeignet, wenn man 12 dB Durchgangsdämpfung in Kauf nimmt !! Aso eher Unfug, sowas zu tun.
Ich wüßte nicht, wie man nach diesem Konzept einen bidirektionalen Richtkoppler bauen könnte. Das wäre sicher eine schöne Wochenendaufgabe für unsere Profis! =)

73, Andreas

PS: Beteiligt euch fleissig mit Kommentaren zum vorgeschlagenen Pflichtenheft!!

142

Samstag, 3. März 2007, 18:04

--gelöscht--

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 16:46)


143

Samstag, 3. März 2007, 21:41

Bidirectional Bridge 0,1 MHz bis 1000 MHz

Hallo Reiner,

wenn Du einen Breitbandkoppler suchst, dann kann ich Dir folgende Designidee geben. (s. Bild)

Diesen Richtkoppler nach Art einer Meßbrüche finde ich sehr tricky.
Die erreichten Daten: >30 dB Directivity von 0,1... 1000 MHz, Koppeldämpfung 40dB, Einfügedämpfung im Durchgangspfad 0,2... 0,5dB dB, Belastbarkeit 50W, Meßport-Anpassung >30dB

Ich habe so ein kommerzielles Teil da und könnte bei Bedarf Fotos machen. Ich muß aber gleich vorweg sagen, daß der Eigenbau auch einiges an Fingerspitzengefühl braucht. Und zwar genauso, wie die Meßbrücke, die hier gebaut wird.

Die Koppeldämpfung läßt sich verringern, jedoch nur auf Kosten der Belastbarkeit, da dabei ebenfalls die Einfügedämpfung steigt.
Die Belastbarkeit läßt sich nur schwer steigern. (vielleicht 100W) Dies liegt an der HF Tauglichkeit der 5 kOhm Widerstände, welche einer kleinen Bauform bedürfen und daher von der Belastbarkeit her eingeschränkt sind.

73 von Ralf
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  • Dual_Directional_Bridge.jpg
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DL3BUS« (17. Juli 2007, 23:49)


144

Samstag, 3. März 2007, 22:02

Hallo Ralf!

Seeehr interessant, bitte mach Foto`s.
Kannst du sagen wie kritisch die 5kOhm sind. Ginge auch 4,7 kOhm, wenn man die anderen Rs auf 0,47 (und die 100er vielleicht noch auf 94 Ohm ändert). Oder versaut man damit die Anpassung zu sehr?
Da gibt´s bei Conrad doch die "Power-Dickschicht-Widerstände", die haben meiner Erfahrung nach ein prima-HF-Verhalten, und gibt´s mit 20 und 50 W (aber nur in E6 glaub´ ich). Welche Induktivität sollte der Ferrit haben? Wir haben hier ja inzwischen so einiges darüber gelernt.

73 und einen schönen Abend, Andreas

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145

Samstag, 3. März 2007, 23:28

SV: Bidirectional Bridge 0,1 MHz bis 1000 MHz

Hei Ralf,

bei Richtkopplern arbeiten die K-Hersteller wie R&S etwas anders.
Zum Beispiel haben die Richtkoppler, die keine Widerstände im Signalweg
haben und daher Leistungen von über 10kW Problemlos vertragen können.

Die *Einfachen*, wie z.B. der NRT-Z14 immerhin noch 300W bis 1000MHz.

Ich bin ebenfalls mal auf deine Fotos gespannt.

Evtl. wenn ich etwas Zeit habe, zeige ich mal Fotos von einem R&S Richtkoppler.

73de Kai-Erik, DG2IAC _._|_._
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Det er meget nedslående å leve i en tid da det er lettere
å sprenge et atom enn en fordom.
Albert Einstein

146

Samstag, 3. März 2007, 23:36

Zitat

Original von eric1

@DH2FA

Zitat

Ich zumindest würde gerne eine Brücke, fix und fertig aufgebaut mit Meßprotokoll kaufen. Denkt mal darüber nach.

Da werden wir Dich enttäuschen müssen, dies ist ein QRP&Selbstbau-Forum.
Also lass Dich von unserer Energie anstecken und schmeiss mal den Lötkolben an.

73, eric1


Hallo Eric,

mit dem Selbstbauforum hast Du zwar Recht, ich habe aber weder eine Bezugsquelle für das dünne Koaxkabel noch die entsprechenden Kerne und messen könnte ich mein Resultat schon garnicht.
Also wenn sich jemand erbarmen sollte, dann bitte eine PN.

73
Heinz DH2FA, KM5VT
Heinz DH2FA, KM5VT

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147

Sonntag, 4. März 2007, 00:03

RE: Bidirectional Bridge 0,1 MHz bis 1000 MHz

Hallo Bidirectionale Brückenfreunde,

zufällig habe ich einige Bilder von Ralfs Brücke. Viel Spaß beim Betrachten!

73 de Dietmar, DL2BZE
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  • BUS_br0.jpg
  • BUS_Br1.jpg
  • BUS_Br6.jpg
  • BUS_BR7.jpg

148

Sonntag, 4. März 2007, 00:26

--gelöscht--

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 16:46)


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149

Sonntag, 4. März 2007, 00:41

RE: Bidirectional Bridge 0,1 MHz bis 1000 MHz

Nachtrag zu den Brückenbildern,

damit sich niemand wundert weshalb ich die Bilder beisteuern kann: Der Ralf hatte mich vor einiger Zeit mit der Brücke einmal besucht und da die Neugierde unter uns HF-Bastelfreunden immer so groß ist, haben wir das Teil gleich mal zerlegt und abgelichtet. Das gelbe Zeug ist PUR-Schaum und scheint HF-neutral zu sein. Man beachte auch die kleinen Drahtbügel, welche offenbar Kompensationskapazitäten sind. Ich vermute mal, daß die Zipfel, die aus dem Schaum teilweise herausragen, verdrillte Drähte sind. So etwas nimmt man gene als "Trimmer". Die Drähte brauchen bei der Fertigung am Prüfplatz nur aufgedröselt bzw. abgekniffen zu werden.
Die Deckel hatte ich leider nicht mit photographiert :O

Die Ferrithülsen in der Mitte sind übereinandergeschoben und haben leicht unterschiedliche Färbung, also verschiedene Materialien.

73 de Dietmar, DL2BZE
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  • BUS_Br9.jpg

150

Sonntag, 4. März 2007, 09:27

RE: Bidirectional Bridge 0,1 MHz bis 1000 MHz

Hallo Brückenfreunde,

die kleine Fotogalerie von der Brücke habt Ihr jetzt. Ich werde noch ein paar Kommentare dazu geben.

Doch zuerst: Danke, Dietmar, für das Einstellen der Bilder. Ich hatte insgeheim schon mit dem Gedanken gespielt diese Fotos zu nehmen. Auf diese Weise kommen die Bilder jedoch vom Meisterfotografen selbst. Sehr schön.

Im letzten der 6 Bilder sieht man die Details der Widerstandsbrücke. Der 0,5Ohm Widerstand wird aus einem Stern von 10 parallel geschalteten Widerständen gebildet. Das verringert deren Induktivität und vergrößert die Belastbarkeit. Diese Widerstände sind über einen schmalen ringförmigen Spalt in der Platine gelötet. (Bild 1)

Die 100Ohm Widerstände liegen direkt aneinander und sind aus dem PUR Schaum herausgekrazt worden. (Farbringe braun-schrarz-braun)
Der 5kOhm Widerstand setzt sich aus 3 in Reihe geschalteten, braunen Widerständen zusammen. (2,0k+2,0k+1,0k) Dieser Widerstand ist mit Drahtbügeln kapazitiv kompensiert worden.

An die Ferrite werden in dieser Brücke keine so hohen Forderungen gestellt. Diese Mantelstromsperre braucht nur eine Impedanz >>0,5Ohm darstellen. Ich tippe auf >100Ohm. Deshalb ist der untere Frequenzbereich auch kein Problem und es sind nur wenige Ferrite nötig.

Nach meiner Schätzung stirbt der 5kOhm Widerstand bei Überlastung der Brücke zuerst. Insbesondere bei Fehlanpassung, wenn die Spannung an diesem Punkt maximal ist. Der 0,5Ohm Widerstand ist thermisch viel besser dran (Parallelschaltung, kühlender Gehäuseanschluß).

An jeder Seite des Gehäuses ist eine dieser Brücken eingebaut. Die Umkehrung der Speiserichtung bringt die Umkehrung der Koppelrichtung. Deshalb kann diese Brücke bidirectional verwendet werden.

Viel Spaß beim Grübeln, wie´s funktioniert.

73 von Ralf

151

Sonntag, 4. März 2007, 10:18

SWR Brücke 1 bis 1000MHz

Ein ganz großer Vorteil der SWR Brücke ist meines erachtens noch nicht genannt worden.
Im Gegensatz zum Richtkoppler kann ich mit der Brück mit ganz kleinen Leistungen arbeiten um zum Beispiel beim Abgleich eines Vorverstärkers diesen nicht zu übersteuern. Der Pegel kann auf - 40 dBm abgesenkt werden wenn ich zur Auswertung einen Empfänger mit S-Meter nutze.
Meine Messbrücke habe ich auf einer Leiterplatte mit SMD Widerständen aufgebaut. DenBalun habe ich auf Rückseite der Platine angeordnet. Im Frequenzbereich 1 - 160 erreiche ich so eine Richtschärfe von 29 dB bis 34 dB.

Ein ganz interessanter Beitrag hierzu ist in der Zeitschrift UKW-Berichte 1/83 S. 35-45 zu finden.

Ich mache jetzt erst mal eine Woche Urlaub auf Rügen.
»DM2CMB« hat folgende Bilder angehängt:
  • Stehwellenmessbrücke-2.jpg
  • Stehwellenmessbrücke3.jpg

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152

Sonntag, 4. März 2007, 10:37

Hallo Heinz,

im Funkforum wird seit längerer Zeit eine kommerzielle Messbrücke angeboten. Sie mal unter Messtechnik nach oder nimm Kontakt auf mit <DF2YQ@yahoo.de>.

73 Gerd DM2CDB

153

Sonntag, 4. März 2007, 10:37

RE: Bidirectional Bridge 0,1 MHz bis 1000 MHz

Hallo Brückenbauer,

Diese Bidirectionale Bridge sieht ja richtig gut aus.
Leistung braucht sie ja nicht zu vertragen 10dbm sind doch für Messaufgaben ausreichend,unsere Amateurmesstechnik (HFM9;NWT´s) bringt ja sowieso nicht mehr.
Aber wie sind die Phasenverhältnisse über den Frequenzbereich ich würde diese Brücke gern in dem ersten mini VNA von IK...... einsetzen

vy 73 de DL4SXS Reiner
vy 73 DL4SXS
Reiner

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154

Sonntag, 4. März 2007, 13:52

SV: Bidirectional Bridge 0,1 MHz bis 1000 MHz

Hat sich schon jemand den PowerMaster von Array Solutions angesehen?

Der Aufbau ist auch sehr interessant und verkraftet auch höhere Leistungen.

73de Kai-Erik, DG2IAC _._|_._
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Albert Einstein

155

Sonntag, 4. März 2007, 22:29

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156

Montag, 5. März 2007, 21:59

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 16:47)


157

Mittwoch, 7. März 2007, 22:07

DLKs gehen doch!!

Hallo Brückenbauer!

Ich habe nun doch nochmal rumgepfriemelt, und bin zu dem Schluß gekommen, daß Zweilochkerne auch gut gehen. Man hat kaum noch Ärger mit "Abstandshaltern" und Kerneschieben. und Kurz ist sie auch noch.
Ich habe 7 Kerne des Typs MLK 274 aus FXC 4B1 von Oppermann benutzt.
L=12,2 mm Da=5,6 mm Di= 2x1,5 mm, Al für 1 Loch 0,7 uH

Meßwerte mit OZ2CPU-Digiwattmeter:

1 MHz..38dB
10 MHz..49dB
50 MHz..48dB
100 MHz..46dB
200 MHz..41dB
500 MHz..32dB
1 GHz..20dB
Für 7 Stück ganz ordentlich, meine ich.


73, Andreas
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  • MLK-274.jpg
  • MLK-274-0-1-GHz.jpg
  • MLK-274-0-100-MHz.jpg
  • MLK-274-0-10-MHz.jpg

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158

Donnerstag, 8. März 2007, 13:01

Hei in die Runde,

ich hab nun einen NAP-Z8 geöffnet und fotografiert.

Ich werde mal die Bilder in ZIP verpacken und für Eure Forschung hier
zum *downloaden* ablegen.
73de Kai-Erik, DG2IAC _._|_._
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Albert Einstein

159

Donnerstag, 8. März 2007, 17:39

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160

Donnerstag, 8. März 2007, 21:00

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