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Freitag, 16. Februar 2007, 12:45

Hallo Brückenbauer!

Wer Platz sparen will, kann auch einen Aufbau wie in Bild1 versuchen. ( Die Idee fand ich in einem QEX-Artikel) Aufgebaut mit DLK aus K1 (AL ca. 320nH) und RG174. Im KW-Bereich sicher eine Alternative zum TDC 10-1, gut zu gebrauchen auch noch bei VHF. Mit anderen Kernen läßt sich bei der Performance im UKW-bereich sicher noch was machen.

Bild2=X-offen, Bild 3 X=50 Ohm

Meßwerte: Frequenz-Richtschärfe
10 MHz >55dB
20 MHz -55dB
50 MHz -45dB
100 MHz -37 dB
200 MHz -32 dB
500 MHz 23dB

@ Eric: Das neue "Haus" für die neuen Kerne von Michael ist fertig ==> Bild4

73, Andreas
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  • Stapel-K1.jpg
  • Stapel-0-500-ref.jpg
  • Stapel-0-500-abschl.jpg
  • Neues Haus.jpg

82

Freitag, 16. Februar 2007, 16:16

S11 Meßergebnisse

Hallo Michael,

ich habe noch keine Meßbrücke fertig. (die richtigen Ferrite und das Gehäuse fehlen noch)

Als Vorarbeit habe ich einige Ferrite vermessen und eine Simulation in Microwave Office gemacht.

Bei der Simulation ist mir schon aufgefallen, daß die Portanpassung nur ca. 23dB ist.
Für den Meßport und den Referenzport liegt die Ursache in der parallel liegenden Ferritdrosseln, deren Impedanz nach meinen Messungen max. 500... 1000 Ohm beträgt.
In der Simulation ließ sich dies mittels Einfügen eines 10... 15 Ohm Widerstandes in die Seele der Detektor-Leitung verbessern. Natürlich auf Kosten einer leicht verringerten Detektorport-Anpassung und einer leicht vergrößerten Grunddämpfung. (ca. 1,5dB).

Das Thema Portanpassung des Generatoreingangs und des Detektorausgangs wird dann interessant, wenn man einen beliebigen Abschluß am Meßport hat.
Es soll ja schließlich genau das gemessen werden. Zusätzliche Dämpfungsglieder am Generator- und am Detektorport könnten dann die Anpassung verbessern.

An Deinen Fotos fiel mir auf, daß der Meßport und der Referenzport mit SMA-Flanschbuchsen sehr stoßstellenarm aufgebaut ist (sehr gut), aber die beiden anderen Ports nicht (überstehendes Dielektrikum abschneiden und Mittelstift kürzen oder besser auch SMA nehmen). Der Übergang von den Streifenleitungen zum Balun ließe sich kürzen.
Noch glatter würde es mit einer dünneren Platine gehen. Dann werden die Streifenleitungen mit 50 Ohm Wellenwiderstand schmaler und es gibt bessere Übergänge zu den Buchsen und den Widerständen.
Die Verzweigung zu den 50 Ohm Widerständen sollte 100 Ohm Wellenwiderstand haben oder die Widerstände sollten Kopf an Kopf liegen.

Genug philosophiert ;).

73 von Ralf

83

Freitag, 16. Februar 2007, 22:19

--gelöscht--

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84

Samstag, 17. Februar 2007, 20:53

Hallo Eric (und Mitleser)!

Speziell für Dich habe ich noch ein paar Bilder mit Deinem Semi-Rigid-Kabel (MNI TNX!!) im Vergleich zu einfachem Koax gemacht.
Durch die jetzt verwendete Kabellänge von ca. 11 cm ist nun bei etw. 900MHz eine Resonanz durch das kurzgeschlossene Kabelstück in den darstellbaren Bereich gewandert. Es erscheint mir jetzt sinnvoll, bei weiteren Aufbauten die Kabelseele nicht mit anzuschließen. Wie ist das bei Dir, oder hab ich was überlesen?)

Bild 1: Semi-Rigid 3,5mm stramm in 14mm-DLKs aus K1
Bild2: Koax 2,5 mm
Oben jeweils Meßport offen, unten mit 50 Ohm.

Die Unterschiede liegen (ich muß mich korrigieren, Eric!) unter 5 dB. Bei dünnerem Kabel werden die Unterschiede sicher deutlicher.

73 und einen schönen Abend, Andreas
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  • Semirigid-DLK.jpg
  • Koax-DLK.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DH7AZ« (17. Februar 2007, 20:53)


85

Samstag, 17. Februar 2007, 22:23

--gelöscht--

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 16:37)


86

Sonntag, 18. Februar 2007, 12:36

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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 16:37)


87

Sonntag, 18. Februar 2007, 14:37

Ferrite Betrag der Drosselimpedanz messen

Hallo Eric,

Du hattest nach meiner Meßmethode gefragt.

Für die Bestimmung der Eignung als Drossel in der Meßbrücke verwende ich die Messung von S21 mittels NWA im 50 Ohm System.

Eine schöne Beschreibung ist auf der Webpage von DG0SA zu finden. http://www.wolfgang-wippermann.de/ unter... -> Strom-Balun -> Kernprüfung ...

Die genaue Ermittlung von L=f(f) und R=f(f) ist, so meine Meinung, nicht unbedingt notwendig. Das Studium der Materialdatenblätter von möglichen Ferriten ist da ausreichend.
Es ist so, daß die hochgütigsten Ferrite eine Güte von 1 bei 15... 25 MHz aufweisen. Das sind NiZn Ferrite mit ui= 40... 120. (Ferruxcube 4C64, Amidon 61)
Die untere Grenzfrequenz von 1 MHz ist damit aber nicht erreichbar. - Das wissen alle schon - Also muß ein Ferrit mit viel größerem ui her. Beim Herumstöbern stößt man auf die MnZn Ferrite mit einem ui>4000. (z.B. Amidon 73, Siferrit N30). Deren Güte ist aber schon bei ca. 1... 2 MHz nur noch 1.
Ich möchte die beiden Materialien so kombinieren, daß ich Ferritperlen aus Amidon 61 in DLK aus Amidon 73 stecke und eine möglichst dünne (1,3mm Durchmesser) Semi Rigid Leitung verwende.
Man braucht sich dann also kaum Gedanken um den induktiven Anteil der Drossel machen. Diese ist schon ab wenigen MHz durch das MnZn Ferrit dominiert und (fast) rein resistiv. Man kann also nur an der Größe des Wirkwiderstandes arbeiten.
Dieser sollte allerdings breitbandig >1000 Ohm sein.

Zur Antwort auf Deine Frage nach der Simulation brauche ich noch etwas Zeit. Es ist nicht so einfach mit 5 Bildern und nicht zuviel Text die Simulation zu beschreiben.
Zumal kaum jemand MWO da hat.

73 von Ralf

PS. Meine Ferrite kommen auch mit der Schneckenpost.

88

Sonntag, 18. Februar 2007, 15:07

2tes Bild HP Taschenrechner

--gelöscht--
73 de Uwe
DC5PI

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DO5PI« (26. Juni 2012, 21:51)


89

Sonntag, 18. Februar 2007, 15:17

--gelöscht--

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 16:38)


90

Sonntag, 18. Februar 2007, 15:19

RE: 2tes Bild HP Taschenrechner

Ja, kann mich vage an die "umgekehrte polnische Notation" erinnern.
Ich glaub' da wurde der Operator zum Schluss eingegeben...- Auf jedenfall
trafen die Dinger mein Beduerfnis nach mechan. Praezision ! - Waren mir aber damals viel zu teuer. Kaufte mir dann einen "Elite xyz" mit trigonometrischen Funktionen fuer 250,- Mark im Kaufhof, nach dem Motto, jetzt koennen die aber bei soviel Funktionen nicht mehr billiger werden...hi..
Ach koennt' man doch so'n kleinen QRP-Transceiver fuer 9,5 Euro bei Elite kriegen....
('nen Weltempfanger fuer 4,90 Euro hab' ich erstanden: Man hoert die ganze Welt - aber aufeinmal...)
73
Juergen
nnnn

91

Sonntag, 18. Februar 2007, 15:27

--gelöscht--

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 16:38)


92

Sonntag, 18. Februar 2007, 15:31

--gelöscht--
73 de Uwe
DC5PI

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »DO5PI« (26. Juni 2012, 21:51)


93

Sonntag, 18. Februar 2007, 22:33

Hallo Eric und Mitbauer!

Nachdem nun mein Löteisen wieder repariert ist, hab ich den Neuaufbau fertig.
Der Frequenzgang ist natürlich den alten Kernen entsprechend, aber insgesamt doch deutlich bessere Performance.
Legende:
Bild1 Aufbau
Bild 2 Detail (rot=obere Brücken-Rs, grün=Referenz-R)
Bild 3 2xDLK K1, 2xRohrkern,4Xkl. DLK
Bild 4 5xDLK K1 mit Leitschaum

73, Andreas
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  • V1-neu.jpg
  • V2-neu.jpg

94

Dienstag, 20. Februar 2007, 16:56

Hallo Brückenfreunde!

And the winner is: 4W620!
Ausgerechnet die kleinsten Kerne von Michael haben die beste Performance (zumindes in meinem Aufbau). Das Ergebnis übertrifft meine Erwartungen bei weitem und man könnte mit mehr Leitschaum sogar noch ein paar dB mehr an Richtschärfe rausholen. Ein dickes Dankeschön allen beteiligten OMs und besonders an Eric!

73, Andreas
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  • 10-MHz.jpg
  • Aufbau.jpg

95

Dienstag, 20. Februar 2007, 18:38

Hallo, Andreas,

congrats, ein sehr gutes Ergebnis; gut zu sehen, dass Beharrlichkeit doch zum Ziel geführt hat.

73
Günter

96

Dienstag, 20. Februar 2007, 19:29

--gelöscht--

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  • »DL2XL« ist männlich

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97

Mittwoch, 21. Februar 2007, 09:32

Hallo Andreas !

Die Messergebnisse un die Konstruktion finde ich sehr gut.
Damit bist Du für mich der Benchmarker. hi

Dazu habe ich eine Frage:
Wie ist die Brüke elektrisch verschaltet ?
50 Ohm fest eingebaut ?

Vy 73
Karl Heinz

98

Mittwoch, 21. Februar 2007, 14:13

Hallo Karl-Heinz!

Danke für die Blumen, aber ist ja nicht allein mein Verdienst!
Anbei habe ich noch ein Bild des Widerstandsteils. Der Aufbau und Beschaltung orientieren sich streng nach dem OZ2CPU-Link in Erics erstem Posting. Den Referenz-Widerstand habe ich allerdings fest eingebaut (roter Pfeil im Bild) es sind 2x 100 Ohm-SMD (ausgemessen), an einem breiten Kupferblech nach Masse. Im oberen Brückenteil habe ich Huckepack-gelötete 100-Ohm-SMD benutzt (möglichst identisch), im Bild mit Grün markiert. Als Balun-Leitung habe ich 2x10 cm RG178 verwendet, wobei in dem einen Zweig die Seele nicht angeschlossen werden sollte.
Elektrische Verschaltung:
Kabel 1 oben: -Schirm an Meßport
Kabel 1 unten: -Schirm an Masse
kabel 2 oben: Seele an Meßport, Schirm an Referenz-Widerstand (bzw. Ref.Port)
Kabel 2 unten:- Seele an Detektor-Port, Schirm an Masse

73, Andreas
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99

Mittwoch, 21. Februar 2007, 18:34

Hallo Andreas !

Jetzt kann ich alles genau sehen. Ich werde hier über meinen Nachbau berichten.
Danke für die schnelle Antwort.

VY73
Karl Heinz

100

Donnerstag, 22. Februar 2007, 17:42

Hallo Brückenfreunde!

Eric bat mich, eine Zusammenfassung meiner Bastelergebnisse ins Forum zu stellen. Interessenten können sich die angehängte "SWR-Brückenbau.pdf" ja mal reinziehen. Falls ich was grobes übersehen habe, teilt es mir bitte mit.

73, Andreas

Ergänzung: Erst unter 100 kHz sinkt die Richtschärfe auf unter 30 dB!

Als Nachtrag hier noch die Bilder zum beschriebenen Aufbau:
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  • Aufbau.jpg
  • 1-GHz.jpg
  • 10-MHz.jpg
  • Abschluß-R=rot.jpg
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