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241

Donnerstag, 26. April 2007, 11:11

Hallo zusammen

gibt es den eigentlich schon eine Bauanleitung für die SWR Brücke?Da ich momentan
etwas Zeit habe würde würde ich gerne schon mal damit anfagen.Die Platinchen von
Andreas habe ich , fehlt nur noch der Rest.Welches Gehäuse , welche Dämpfungsperlen,
welche Widerstände? Wenn möglich mit Bezugsquelle.Wäre doch gelacht, wenn ich nicht
meinen alten Wobbelmessplatz von R&S dazu verwenden könnte.

Bis demnächst Roland DK4DD

242

Donnerstag, 26. April 2007, 11:43

Hallo Detlef und Roland!

@ Detlef: Auch wenn Eric mich vielleicht steinigen wird, das ist im Richtschärfebereich bis 40 dB und bei Frequenzen unter 500 MHz m.E. eine reine Glaubenssache!
Ich habe mich an meiner BNC-Brücke für die Einbauvariante entschieden, weil ich nur einen "guten" Abschlußwiderstand zur Hand hatte. (Aber wie man inzwischen gelesen hat, wird das selbst bei kommerziellen Brücken auch so gemacht.)
Bei dieser Variante ist dann der Abgleich (Symmetrie!) vielleicht etwas schwieriger.
Sehr wichtig für schnelle Erfolgserlebnisse ist die möglichst gute Übereinstimmung dieser beiden Widerstände, denn davon ist die erreichbare Richtschärfe in hohem Maße abhängig.
Inwieweit nun eine Abweichung von 50,0 Ohm "schmerzt", muß aber jeder für sich entscheiden!
Tip: Gutes BNC-Material verwenden !!! (Amphenol ist gut, und selbst beim "C" nicht unverschämt teuer). Mit dem von "R" habe ich SCHLECHTE Erfahrungen gemacht. Die Terminierungs-Rs aus der Netzwerktechnik -leider auch Abschlußwiderstände genannt- taugen oberhalb 200 MHz NICHTS!!
Selbstbau eines guten Abschlusses ist recht einfach.

Vorteile: Du sparst 1 Buchse, 1 Abschluß-R, du kannst die Einbau-Referenz nach belieben auf 50,0 Ohm oder auf den Abschluß-R trimmen
Nachteile: Keine! MÖGLICHERWEISE Performanceschwächen im oberen Frequenzbereich. Aber da spielen Faktoren wie Ferrit oder Kabel eine VIEEEL größere Rolle!

@ Roland: Nun, Bauvorschläge! und ausgiebige Analysen zu Ferritkernen sind doch im ganzen Thread verteilt!! Ein bisschen zurückblättern solltest Du schon. (achte auf die Postings von Eric und mir, wir haben das alles ja schon "durch") :D :D :D

Gehäuse: z.B. Schubert Nr. 7 oder 14
Widerstände: Kopfteil z.B. 2x 51 Ohm 1% Chip/MELF, Referenz z.b. 2x100 Chip 1%
Ferrite:Würde eine ganze Seite füllen,reichlich Info dazu findest Du im Thread
-gut: FXC 3B-Dämpfungsperlen + Rohrkern FFRK 1321 beides Oppermann
-besser Würth 4C620

Eine Anleitung wie: "man nehme das Gehäuse in die linke Hand und die Feile in die Rechte und feile dann 5, 73 mm von der Kante ..." wirst Du allerdings nicht finden. Diese Arbeit hat sich bislang noch keiner gemacht! 8o


Viel Spaß weiterhin, 73, Andreas DH7AZ

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DH7AZ« (29. April 2007, 11:06)


243

Donnerstag, 26. April 2007, 21:14

--gelöscht--

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 16:57)


244

Samstag, 28. April 2007, 21:37

Hallo,

hier mein erster Baustep, noch ohne Perlen - habe noch keine - mit fest eingebautem Referenzwiderstand und Meßeingang mit BNC Abschlußwiderstand abgeschlossen.Aufgenommen mit dem NWT.

Nun muss ich mal schauen wo ich Perlen für die von mir verwendete 2mm Semirigidleitung herbekomme.
»DC3DEK« hat folgende Bilder angehängt:
  • swr1.jpg
  • swr1soft.jpg
73 de Detlef / DC3DEK

245

Sonntag, 29. April 2007, 11:03

Hallo Detlef!

Der Aufbau sieht ja weitgehend prima aus! Ich hätte nicht erwartet, daß man ohne Ferrite schon eine Richtschärfe von <30dB bekommt. Ich habe das nie ausprobiert.

Gestatte mir aber ein paar Anmerkungen:
-Die detektorportseitige Masseverbindung des Koax mit dieser "Umwegleitung" solltest Du ändern. Wenn Du die Platinenunterseite auch rundum mit dem Gehäuse verlötet hast, dann verbinde den Koaxschirm besser auf kürzestem Wege mit der Platinenunterseite!
-Für den späteren Feinabgleich wichtig:
-Gleiche Längen der Koax-Schirme! (Der eine Schirm ist rechts etwas kurz geraten, möchte ich meinen)
-Die Überkreuzung der Koax-Seele zum Meßport so kurz wie`s geht (Kann u.U. die Performance um bis 10 dB verbessern, sofern alles andere stimmt)

Ob diese Änderungsvorschläge aber für Dich von Bedeutung sind, hängt natürlich sehr vom angestrebten Einsatzort der Brücke ab.

Ich hänge noch mal 3 Bilder von meiner BNC-Brücke an.
Laß Dich nicht von den Durchkontaktierungen am Referenz-R stören, ein Effekt war nicht nachweisbar.

EDITH: Auf dem letzten Bild gut sichtbar: Ich habe die Massefläche mittels umgefaltetem Cu-Blech näher an die Koaxkabel "gerückt".
73, Andreas, DH7AZ
»DH7AZ« hat folgende Bilder angehängt:
  • B1.jpg
  • B2.jpg
  • B3.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DH7AZ« (29. April 2007, 11:12)


246

Sonntag, 29. April 2007, 12:42

Hallo Detlef!

Ich habe nochmal über Dein Bild mit dem NWT nachgedacht.
Das kann so m.E. nicht stimmen. Der spike nach unten in Richtung 0 MHz deutet auf irgendeine Unterbrechung hin. Normal wäre es, wenn hier die Kurve in Richtung 0 dB gehen würde!
Kannst Du denn bei offenem Meßausgang so ca. 12 dB Einfügedämpfung messen?

73, Andreas

247

Sonntag, 29. April 2007, 14:12

Hallo Andreas,

ich habe nun mal die Schirme des Semirigids identisch lang gemacht, die Masse des einen Schirms von unten herangeführt und die Kreuzung der Seele beseitigt.


Bild 1 zeigt den geänderten Aufbau.

Bild 2 zeigt die Einfügedämfung

Bild 3 mit abgeschlossenem Meßeingang

Wenn man genau hinschaut läuft die Kurve am Anfang Richtung 0 dB, jedoch nur minimalst ausgeprägt und dargestellt.
»DC3DEK« hat folgende Bilder angehängt:
  • swr2.jpg
  • swr2soft.jpg
  • swr3soft.jpg
73 de Detlef / DC3DEK

248

Sonntag, 29. April 2007, 17:46

Hallo Brückenbauer,

ich würde die Brücke gern nachbauen aber 2 Fragen bleiben. 1.wo habt ihr die Würth- Kerne bezogen und was hat sich als optimale Koax- Länge ergeben ??

vy 73 dl4sxs reiner
vy 73 DL4SXS
Reiner

249

Sonntag, 29. April 2007, 18:13

Hallo Detlef!

Da hast Du im Handumdrehen fast 10dB gewonnen. So sieht der Aufbau doch schon perfekt aus! =)
Ich habe bei meiner Brücke versuchsweise mal die Kerne runtergenommen, und ähnliche Kurven erhalten wie Du.
Es war ein Denkfehler von mir, anzunehmen, daß die Kurve in jedem Falle "oben" anfangen muss.
Der große Dip resultiert offenbar aus der gewaltigen Einfügedämpfung, die durch die Abwesenheit der Ferrite im niederfrequenteren Teil verursacht wird.
Um Die Richtschärfe zu bestimmen, muß man immer die Einfügedämpfung von den Meßwerten abziehen- das vergesse ich im Eifer des Gefechts auch manchmal (tnx fer Hinweis, Eric!)
Ich habe hier noch Kerne mit innen-D von ~1,9 mm die wären wohl etwas knapp für Dein Kabel??

@Reiner: Ich habe meine Würth-Kerne von Michael DB2GM und Eric erhalten.
Die Kabellänge hat sich in meinen Aufbauten ALLEIN am jeweiligen Buchsenabstand orientiert.
Hier also brutto 11 (SMA-Brücke) und 12 cm (BNC-Brücke). (Viel) Kürzer würde sicher mit Einbußen an Richtschärfe im LF-Bereich einhergehen, mehr Länge bringt nur noch wenig an Performance.

73, Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DH7AZ« (29. April 2007, 18:15)


250

Sonntag, 29. April 2007, 19:35

--gelöscht--

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 16:57)


251

Montag, 30. April 2007, 10:15

Hallo Eric!

Danke für das Angebot! Ich hatte mir schon welche bei Bürklin bestellt, ansonsten hätte ich dein Angebot gerne genutzt.
73 de Detlef / DC3DEK

252

Montag, 30. April 2007, 21:31

Ferritmaterial

Hallo Eric

wenn möglich für mich noch 30 Stück Würth Rippenkerne 7427015
mitbestellen

danke
73 de Manfred, DK7JR

253

Montag, 30. April 2007, 21:47

--gelöscht--

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 16:58)


254

Dienstag, 1. Mai 2007, 12:20

Hallo Eric,

Danke für das Angebot.
Ich hätte gern von der Würth-Hüls 74270013 Stück 100 und von den Rippenkernen 7427056 Stück 15



vy 73 de DL4SXS Reiner
vy 73 DL4SXS
Reiner

255

Mittwoch, 2. Mai 2007, 18:09

Hallo zusammen,

habe die Semirigidleitungen nun mal mit je 10 Stück Bürklin Dämpfungsperle 0114 bestückt. Darstellung per NWT.

Was sagen die Experten hierzu ?

Hier 2 Bilder:
»DC3DEK« hat folgende Bilder angehängt:
  • swr3mitperlenoffen.jpg
  • swr3mitperlenabgeschlossen.jpg
73 de Detlef / DC3DEK

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DC3DEK« (2. Mai 2007, 18:10)


256

Mittwoch, 2. Mai 2007, 19:09

Hallo Detlef!

Obwohl ich nicht gerade ein Experte bin, gebe ich meinen Kleks Senf trotzdem dazu :D
Deine Ergebnisse erinnern mich sehr an meine Anfangszeit bei der Suche nach "guten" Ferriten!
Das erste Bild sieht schön aus, gleichmäßige Dämpfung, im zweiten: 30 dB Richtschärfe bei 100 MHz sind für den Anfang schon ganz gut, da steckt aber noch mehr Potential in Deiner Brücke!
Hast Du Daten von den Perlen (ich kann die Bürklin-Seiten nicht laden, weil ich KEINE Cookies annehme), welches My , welches Al, welches Material ?
Welche Länge hast Du mit 10 Perlen abdecken können? Wie genau stimmen der Referenz-R und Abschluss-R überein? Leitschaum schon probiert?
Wenn Du nur auf KW messen mußt, kannst Du noch einiges rausholen, wenn Du noch Ferrit mit großem Al drüberschiebst. (oder überhaupt dünneres Koax nimmst)
Nicht verzagen, Du stehst jetzt erst am Anfang einer interessanten Reise durch die Welt der Ferrite! =)

73, Andreas DH7AZ

257

Mittwoch, 2. Mai 2007, 19:50

Hallo Andreas,

die Ferritperlen 01144 haben einen Innendurchmesser von 2,5mm und passsen so sehr gut über mein Semirigid. Sie sind 6mm lang. Da ich je 10 Stück auf meine Leitungen aufschieben konnte, denke ich, das meine Leitungen mit ca. 7cm etwas zu kurz sind. Ich hatte mich bei den Längen an vorhandenen Blechgehäusen orientiert. Ich werde jetzt nochmal eine Brücke bauen bei der ich auf 12cm Leitungslänge komme.

Die Ferrite sind von Bürklin, laufen unter EMI-Ferrit Ri/603 ...

Als Material wird T2 angegeben.
73 de Detlef / DC3DEK

258

Mittwoch, 2. Mai 2007, 19:58

--gelöscht--

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 16:58)


259

Mittwoch, 2. Mai 2007, 20:52

Hallo Eric,

zu 1: Das probiere ich mal.

zu 2: Muss ich morgen mal nachschauen welche genauigkeit das verwendet DMM hat. Laut Anzeige sind die beiden, bis 2 Stellen hinter dem Komma, identisch.

zu 3: Das habe ich alles gemacht!

zu 4: Werde ich machen

Das dauert nun ein paar Tage. Das muss ich erstmal alles verarbeiten und umsetzen.

Hier die Bilder:
»DC3DEK« hat folgende Bilder angehängt:
  • nwt-swr.jpg
  • swrlineal.jpg
  • swrplatineteiler.jpg
  • swrplatine.jpg
73 de Detlef / DC3DEK

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DC3DEK« (2. Mai 2007, 22:46)


260

Donnerstag, 3. Mai 2007, 17:18

Hallo Detlef!

Schöne Bilder!
Der Hinweis von Eric mit dem gimmick-C betrifft nicht nur den Referenzport, es kann genausogut erforderlich sein, den am Meßport zu installieren (dann natürlich keinen am Ref-Port!)
Wenn Du nicht vorhast Chip-Widerstände einzubauen, dann ist die lange Leiterbahn unter dem Ref-R auch obsolet. Weil nicht am Ende abgeschlossen hier eher störend, aber im Frequenzbereich des NWT sicher nicht nachweisbar.
Vielleicht bringt es auch noch was, wenn Du das eine Koax (mit Seele) in die Mitte der Platine rückst, so daß Seele-Stummel und Schirm-Stummel gleichlang sind. Mir erscheint das Stück Seele in Deinem Aufbau immer noch zu lang, da kann man noch ein paar Millimeter wegnehmen.

73, Andreas DH7AZ

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DH7AZ« (3. Mai 2007, 17:19)


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