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Hobbys: Portabelbetrieb, Notfunk, Bausätze

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1

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 09:20

Portabel Funk Koffer

Hallo!
Ich bin neu hier im Forum und wollte euch mal meinen portabelen Funkkoffer vorstellen.
Vieleicht bekommt der ein oder andere hierdurch eine Anregung.
Zu Hause habe ich keine Möglichkeit groß Antennen aufzubauen.
Es kam dann die Idee einen Funkkoffer bzw. Notfunkkoffer zu konstruieren. Es sollte auf jedenfall ein großer Akku vorhanden sein. Antennen für UKW und KW, sowie ein externer Peiker Lautsprecher und die Möglichkeit ein eingebauter kleiner Antennmast zum ausfahren. So machte ich mir gedanken das der Koffer nicht größer werden sollte wie der klassische Alu Werkzeugkoffer aus dem Baumarkt. Alleine auch schon wegen dem Gewicht. So ist die Wahl auch auf diesen gefallen. Hier stelle ich euch meinen Prototypen vor ;-)





Am Boden erkennt man 4 Schrauben diese halten im Koffer die Holzbodenplatte fest. So aber nun zum eigentlichen Koffer:



Wie gesagt als erstes habe ich in den Kofferboden eine Holzplatte eingebaut. Diese Holzplatte erleichtert das anschrauben von weiteren Teilen weil man nicht durch das Bodenblech bohren muss. Die dicke beträgt ca. 1 cm. Als Akku wurde ein 12V 5 Ah Blei Gel Akku gewählt. Vorteil dieses Akkus ist das er lageunabhänig eingebaut werden kann. Hier in dem Bild auch zu sehen die Abzweigdose wo die Bananenbuchsen zur Stromversorgung dienen. In meinem Fall habe ich Bananenbuchsen gewählt die sich auch schrauben lassen um auch blanke Drähte mal anschließen zu können. Ich wollte mich nicht für ein Funkerätetype festlegen und die Möglichkeit besteht auch dann ein anderes Funkgerät anschließen zu können. Auf dem Deckel der Verteilerdose habe ich den Peikerlautsprecher montiert.





Hier eine Gesamtansicht mit dem FT817



Damit der FT817 nicht flach im Koffer liegt habe ich eine Klappe eingebaut und mit einer Teppichfliese als Unterlage versehen. Unter dieser Klappe befindet sich eine kleine runde Dose für Kleinmaterial wie Sicherungen, Adapterstecker etc.

Als Antennen verwende ich für 2 Meter und 70 cm einen kleinen portabel Dipol der zerlegt werden kann. Mit zur Ausrüstung gehört auch die HB9CV Antenne natürlich auch zerlegbar. Sie dient für 2 Meter SSb Betrieb. Für Kurzwelle ist im Moment als Standard nur eine ATX 1080 mit dabei. es wird jedoch etwas egeignetet gesucht bzw. werde ich mir nochmal gedanken machen.

So nun kommen wir zu dem Kapitel ausziehbarer Antennmast: Es geht bestimmt auch einfacher aber irgendwie ist diese Version mein Favorit geworden. Ich habe eine Holzlatte in 4 Teile zersägt. Dann mit Scharnieren verbunden und mit Halterungen versehen. Diese Konstruktion läst sich quasi wie eine Zieharmonika aus und einfahren.



Hier die Winkel für die Antenneaufnahme des Dipols ( Links ) und der obere Winkel für die HB9CV für 2 Meter. Dieser Winkel ist drehbar.



Fertig ausgefahren sieht das ganze Gebilde so aus:









Ja es darf auch geschmunzelt werden. Ich weiß selber das der Antennenmast schief ist. Aber dieser Koffer tut schon seit 2 Jahren zuverlässig seinen Dienst.

Und so sah es diesen Sommer mal aus wo ich unterwegs war:





73 de Michael DG7DME
73 de DG7DME Michael

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2

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 09:28

Hi Michael,

ich sage Dir meinen Eindruck ganz kurz, bündig und unverblümt. Der Koffer ist toll. :-)

Die Idee mit dem Antennenmast finde ich einfach genial. Vielleicht wäre Dein Koffer auch etwas für den QRP Report? Du hast hier wirklich aus der Notwendigkeit heraus eine Lösung gefunden. Das gefällt mir. :-)

Mich würde mal die ATX1080 interessieren. Hast Du dazu ein Gegengewicht? Lässt die sich so klein zusammen legen, dass sie in den Koffer passt?

Weiterhin viel Spaß mit dem Koffer.

72 de thomas, dk2nb
DK2NB Thomas JN59NI DOK B13 - MA12 - RockMite 14MHz - Elecraft T1 - Kenwood TS-480SAT - Yaesu FT-817
DL-QRP-AG #1131 AGCW #2109 G-QRP-Club #10385 GTC #256 EPC #2020 GM25

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3

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 09:34

Hallo Thomas!

Dankeschön.

Die ATX Antenne läst sich in 2 Teile zerlegen siehe auf dem Bild wo der 2/70 Dipol und die ATX Antenne abgebildet ist. Damit passt die ATX wunderbar in den Koffer ohne große Probleme.

Auf dem letzten Bild kann man es schlecht erkennen, dort geht ein grünes Kabel als Radial ab. Es ist eine kleine Kabelrolle die ich nach Bedarf einrollen oder ausrollen kann.

Gruß

Michael
73 de DG7DME Michael

4

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 15:46

Sehr schön, so ein Koffer schwebt mir auch schon länger im Kopf rum. Mit deinen tollen Anregungen werd ich es jetzt auch mal in Angriff nehmen :)
73 de DL1NEK
Lothar
AGCW-DL 2522, DL QRP AG 00133

5

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 12:56

Hallo QRPer und Kofferbauer,

vorab: Michael, dein Koffer ist prima und optimal für Outdoor Betrieb.
Mein Schwerpunkt liegt mehr auf CW und Kurzwelle. Wer noch Anregungen möchte, schaue unter "www.qsl.net/dl6abb". Dort habe ich einen ähnlichen Koffer beschrieben. Allerdings habe ich in meinem Koffer keinen Platz für einen Antennenmast. Ich verwende einen GFK-Mast von Spieth, den ich separat transportiere.
Tschüss von Michael, DL6ABB

DOK: H03

DL-QRP-AG #: 420
G-QRP #: 11472
AGCW #: 2994
RTC #: 264

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL6ABB, Michael« (28. Dezember 2006, 13:00)


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6

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 13:27

Hallo Michael!

Ok Schwerpunkte sind ebend verschienden. Habe den Koffer auf meine Bedürfnisse zugeschnitten.

Mir war es wichtig einen Koffer zu bauen der schnell auf UKW einsatzbereit ist für z.b den Notfunk.

Der Kurzwellenfunk ist erst später dazugekommen. Werde aber für diesen Bereich den Koffer noch modifizieren und werde noch nach Ideen suchen.

Wollte wiegesagt mal Anregungen zu so einem Bauprojekt geben.
73 de DG7DME Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DG7DME« (10. Januar 2007, 18:31)


7

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 13:30

Hallo Michael,

mir hat besonders der Mast in Deinem Koffer gefallen. Auf so eine Idee wäre ich nie gekommen. Und egal ob UKW oder KW. So ein Mast muss in meinen Koffer auch rein. :-)

72 de thomas, dk2nb
DK2NB Thomas JN59NI DOK B13 - MA12 - RockMite 14MHz - Elecraft T1 - Kenwood TS-480SAT - Yaesu FT-817
DL-QRP-AG #1131 AGCW #2109 G-QRP-Club #10385 GTC #256 EPC #2020 GM25

8

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 13:58

weitere Beispiele

hallo,

Dein Koffer ist eine gute Anregung. Ich selbst hab so was auch mal angedacht:

Beispiel für ein Funkkoffer: BW-Alukiste

ein weiteres Projekt:

Notfunkkoffer von Reinhard, DK2MD

Zwar keine "Baumarkt-Alukoffer-Lösungen" aber dennoch sicherlich auch als Anregung brauchbar.

73 de Jürgen, DL8MA
Notfunkreferent Distrikt P

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9

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 14:08

Hallo jürgen!

Danke für deine Links! Auch sehr schöne Anregungen!

Aber ich wollte auf Materialien zurückgreifen die sich einfach organisieren lassen.

So viel die Wahl auf den Baumarkt um die Ecke wo die Materialien einfach zu beziehen sind.

Beim ersten Link von dem Portabel Equipment sieht alles sehr professionel aus. Respekt.

Gruß Michael
73 de DG7DME Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DG7DME« (28. Dezember 2006, 14:11)


10

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 17:03

eine erstklassige Idee...

ich hab auch schon darüber nachgedacht, aber es noch nicht verwirklicht,
doch das ist eine erstklassige Anregung für das kommende Jahr.

Wenn ich aber darüber nachdenke, sind auch nicht alle Baumarktmaterialien, so zB. der Koffer wirklich preiswert. eine kleine Investition ist das schon.

aber wirklich gut realisiert!

73 Volker
______________

73 de Volker,
1DL 1 VAW

11

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 17:15

@Volker
Guck mal öfter in den Baumarkt. Hier bei Obi gibt es oft mal diese Koffer vom Stabel im Sonderangebot. So teuer wird das dann nicht.
DK2NB Thomas JN59NI DOK B13 - MA12 - RockMite 14MHz - Elecraft T1 - Kenwood TS-480SAT - Yaesu FT-817
DL-QRP-AG #1131 AGCW #2109 G-QRP-Club #10385 GTC #256 EPC #2020 GM25

12

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 17:59

In diesen Tagen sah ich sie zu E 9,95 bei besagtem Baumarkt. Wer etwas mehr Qualität und Aussehen haben möchte, kann um die E 30 anlegen. Die billigeren scheinen aber immer am Lager zu sein.
Das mit dem eingebauten Antennengestell ist eine gute Idee!
vy73 de Fred DL6XAZ - E12 - EPC 1419 - FHC 763
FT-8x7 & KX1 #0808 etc.
Flying Pig #62 / DL-QRP 2543 / ARS-DL /SOWP

13

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 18:00

ich wohne da, wo die Zentrale von O.. ist, und bin häufiger schon mal da.
trotzdem bin ich da ein wenig anderer Meinung

73 Volker
______________

73 de Volker,
1DL 1 VAW

14

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 21:51

Hallo Volker,

neben mir steht auch so ein Koffer da wohnt mein 703. Praktiker 9,99 € eigentlich immer auf dem Stapel. Ich liebe diese Koffer (°)

73 de uwe df7bl
Uwe df7bl

Wenn Du meinst etwas geht nicht, dann störe nicht die, die es gerade machen.

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15

Freitag, 29. Dezember 2006, 01:12

Den Alukoffer habe ich damals noch zur D-Mark Zeit gekauft und da lag er bei 19,95 DM

Die Holzplatten hatte ich noch hier rumliegen und das andere Material hatte ich auch noch da. Wie man so schön sagt aus der Restekiste.

Nur die Schaniere für den Antennenmast musste ich mir kaufen.

Wenn ich es nun mal grob schätzen müsste dann würde ich sagen das man eigentlich mit 50 € für diese Ausführung hinkommen sollte.
73 de DG7DME Michael

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16

Freitag, 29. Dezember 2006, 13:15

RE: Portabel Funk Koffer

Hallo,
mal wieder eine interessante Idee, wie man einen Koffer ausrüsten kann. Ich bin auch Anhänger der "Koffertheorie", weil nur so meine Forderungen unter einen Hut zu bringen sind:
- kleine, leichte Minimalfunkstation, deren Mitnahme unkompliziert möglich ist
- Inbetriebnahme mit möglichst wenigen Handgriffen, um auch kurzzeitige Ausflüge effektiv zu machen.
Hier mein Funkköfferchen, wiegt wie hier vorgestellt unter 4kg. Der Koffer ist das kleinste Teil eines Koffersets "3 in 1", war mal für 19,95€ zu erhalten. Längste Seite etwa 35cm lang. Die Bilder sind in meiner Galerie auch etwas größer zu betrachten.



Der aufgeklappte Koffer: Oben v.l.n.r.: BCR mit Schutzhaube, Z-Match homemade, etwas Kleinkram, darunter das Ladegerät (altes Laptopnetzteil -17V- mit aufgesetzter Ladeelektronik), 6m Koaxkabel für Verbindung BCR - Z-Match sowie Netzkabel für Ladegerät). Herausgenommen eine Haspel mit einem Dipol 2x 6,5m, 7m Zweidrahtleitung integriert.



Der BCR im Koffer. Er hat eine Abdeckung aus LP-Material als Transportschutz bekommen. Hinter dem im Deckel eingelöteten Messingblech wird der Ohrhörer beim Transport aufbewahrt. Die Schrauben auf der Gehäuseoberseite (BCR) sind durch Sechskantbolzen ersetzt und dienen als Schutz gegen verrutschen des Deckels im Koffer.



Für den Portabel-Betrieb gibt es zwei weitere Varianten - mit Stabantenne bei Fahrten mit dem Fahrrad (siehe Bildgalerie) bzw. mit 12,5m GFK-Mast als Vertikal (zusätzlich mitzuführen). Eine Taste sucht man vergeblich - ich arbeite mit einer Sensorelektronik (siehe "BCR betriebsbereit" in der Galerie)

Abschließend möchte ich mich der Meinung von DF2GN anschließen: Der BCR ist ultraportabel, ein sehr kleines und doch recht vielseitiges Funkgerät.

73 Reiner

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »DL8LRZ« (29. Dezember 2006, 13:48)


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17

Freitag, 29. Dezember 2006, 13:52

Zitat

Original von DL6ABB, Michael
H Wer noch Anregungen möchte, schaue unter "www.qsl.net/dl6abb".


Das habe ich gemacht und bin auch begeistert von Deiner Ausführung. Man sieht doch das es individuelle Ausführungen gibt und sich jeder seinen geeigneten Funkkoffer aufbaut.

Aber auf deiner Homepage habe ich gelesen das du den FT817 beschreibst.

Dort steht:

Eine UKW-Antenne kann nur über die BNC-Buchse angeschlossen werden.

Die Aussage ist nicht ganz korrekt. Die mitgelieferte Gummiwendel wird über die BNC Buchse angeschlossen. Jedoch kann man im UKW bereich auch die SO239 Buchse auswählen bzw beschalten.
73 de DG7DME Michael

18

Donnerstag, 4. Januar 2007, 09:00

Hallo Michael, hallo QRPer und Kofferbauer,
allen ersteinmal ein frohes neues Jahr 2007.
Ja, Michael, das mit der BNC-Buchse habe ich so nicht interpretiert und auch noch nicht getestet. Bekannt ist, dass die Kurzwelle von der SO239-Buchse auf die BNC-Buchse zu schalten ist. Dies verwende ich in meinem Koffer auch so, weil die SO239-Buchse bei eingebautem Gerät nicht nutzbar ist. Meines Wissens wird nicht "über Kreuz" geschaltet, sondern nur KW von SO- auf BNC. Ich werde es aber einmal ausprobieren. Habe den 817 zu Hause betriebsbereit.
Tschüss von Michael, DL6ABB

DOK: H03

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AGCW #: 2994
RTC #: 264

19

Donnerstag, 4. Januar 2007, 11:07

Habe ein kommentiertes Foto einer Kofferstation für KX1 in die Galerie hochgeladen. Ich bin nicht per Fahrrad oder pedes apostolorum qrv, weshalb weitere Verkleinerung nicht nötig ist. Dieses Arrangement hat sich bewährt.
vy73 de Fred DL6XAZ - E12 - EPC 1419 - FHC 763
FT-8x7 & KX1 #0808 etc.
Flying Pig #62 / DL-QRP 2543 / ARS-DL /SOWP

20

Donnerstag, 4. Januar 2007, 20:16

Portabelequipment

Hallo Portabelfunker,
ich möchte mit meinem Beitrag und den Bildern eine Möglichkeit für die Ausgestaltung von Portabelequipment auf kleinem Raum zeigen.
Ergänzend zu den beiden Bildern „Funkköfferchen für den FT-817“ die ich vor kurzem in die Galerie einstellte, habe ich noch ein Bild ohne Geräte hochgeladen. Als Grundplatte wurde eine Epoxyd-Platine einseitig (Zuschnitt) benutzt. Die Platine wurde hinten mit zwei dünnen Kupferstreifen gesichert. Vorne ist sie mittels Scharnierband verlängert. Für den Betrieb wird die Hauptgrundplatte an den beiden Drahtschlaufen links und rechts angehoben und die Verlängerung nach unten - als Stütze - weggeklappt. Die Bedienungsknöpfe sind nun frei zugänglich. Für die Befestigung des FT-817 wurde ein Rahmen aus Platinenmaterial gefertigt. Die Maße hierfür wurden dem Beitrag „Mit dem FT-817 unterwegs - CQ-DL 1/2002 Seite 9“ entnommen. Akku und Z-Match werden ebenfalls mit Platinenmaterial fixiert. Befestigt werden die Geräte mit schmalem Klettband welches auf der einen Seite Flies und auf der anderen Seite Haken hat. Das Klettband wird durch aus 1mm Silberdraht hergestellte Ösen geführt. Das Platinenmaterial wurde mit einer Laubsäge gesägt und mit Schlüsselfeilen und Schleifpapier nachgearbeitet. Die Fixierteile sind mittels kleiner Nasen in die Hauptplatine gesteckt (in vorher ausgesägte Aussparungen) und anschließend verlötet.
Der Z-Match Antennentuner ist ein Aufbau von Hannes, DL9SCO - nachgebaut nach den Bildern in der Galerie. Von meinem Aufbau habe ich ebenfalls einige Bilder hochgeladen. Die verwendete Schaltung wurde unter „Das Z-Match: Ein Update, Charlie Lofgren, W6JJZ“ veröffentlicht.

73 de Reinhold, DF7ZD
73 de Reinhold / DF7ZD