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Sonntag, 16. April 2017, 12:51

Motivationsfilm: Eigenbau G4FON Magnetic Loop aus Draht im Shack/Wohnzimmer. Test mit RBN.

Moin,

neben Infos aller Art zum Nachbau von Geräten aller Art soll die Motivation dazu nicht zu kurz kommen. Angeregt durch eine Diskussion zur Problemlösung mit einer Loop habe ich wieder etwas ausprobiert. Die Links zum Thread und mehr findet Ihr weiter unten.

Der Einfachheit halber kopiere ich den Beschreibungstext meines Filmes https://www.youtube.com/watch?v=SKMfZuwuATU hier hinein.
Also ran ans Bauen, Probieren und Betreiben. Es klappt nicht immer alles auf Anhieb - 'dranbleiben. ;)

----

Ich habe die im März 2002 einfach aufgebaute und zerlegbare Drahtloop nach G4FON abgestaubt, auseinandergetüddelt und zum RBN-Test im Shack aufgehängt. Eine Diskussion im DL-QRP-Forum gab den Anstoß. Ich zeige den Aufbau, den Abgleich, die Rufe auf 5 Bändern sowie die Ergebnisse bei RBN. Wir befinden uns in der einer abfallenden Sonnenfleckenperiode, so dass wir hier "normale" und keine Ausnahmebedingungen vorfinden. Im ganzen Film gibts Infos aller Art. In einem Folgefilm zeige ich zwei QSOs, die über diese DrahtLoop liefen.

Die Antenne ist grundsätzlich wie im unten aufgeführten Link gezeigt aufgebaut, nur dass statt des Bandwahlschalters ein guter Luft-Drehko montiert ist. Die feinadrige blau isolierte Litze hat einen Gesamtdurchmesser von 2mm. Eine Seite ist 110 cm lang, das ergibt rund 4,4 m Umfang. Der dreigeteilte Spreizstab ist steckbar (einseitig verklebte Hülsen), wird durch Gummbänder gespannt und zusammengehalten. Das Packmaß der Antenne: Rund 65 cm Länge mit 2-3cm Durchmesser. Die Antenne erlaubt Betrieb von 40 - 15m mit QRP-Leistungen.

Im Einspeisepunkt habe ich zwecks SWR-Messung ist noch ein per Schiebeschalter umschaltbaren selbstgebauten LED SWR-Anzeiger nach N7VE drin.

Die Aufnahmen wurden nur kurz überdacht und "on the fly" ohne Stativ und so gefilmt. Viel Spaß beim Ansehen und ggf. Nachbauen der einfachen Antenne. Viel Spaß beim Schauen und ggf. Nachbauen.

EDIT 17.4.2017
Der QRP CW QSO Film mit der Antenne ist jetzt hier verfügbar. Viel Spaß.

Links
=====

Diskussionsfaden im Forum:
http://www.qrpforum.de/index.php?page=Th…88039#post88039

Website G4FON, Loop Version 1 wählen:
http://www.g4fon.net

Direktlink zur Loop von G4FON:
http://www.g4fon.net/MagLoop.htm

LED SWR-Anzeiger nach N7VE:
http://www.qrpkits.com/swrindicator.html

RBN Hauptseite:
http://www.reversebeacon.net/main.php#

RBN Call-Filter:
http://www.reversebeacon.net/dxsd1/dxsd1…0&t=dx&c=Df2ok*
Ersetzt in dem Link DF2OK durch Euer (oder andere) Rufzeichen und schaut, was passiert.
73 de Michael, DF2OK Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gern hätten. Webseite qrz.com YouTube Twitter
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Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »DF2OK« (17. April 2017, 19:45)


2

Sonntag, 16. April 2017, 17:56

Moin Michael,

danke, für den schönen Film! Hast ein Däumchen nach oben bekommen ;)

Mich würde nur noch interesieren, wie lange es braucht, bis dein Spot im RBN angezeigt wird.

Osterliche Grüße
Janek
|„Da Pinguine nicht fliegen können, können sie auch nicht abstürzen“| andromeda.scatterpoint.de

3

Sonntag, 16. April 2017, 18:36

Moin Michael,

danke, für den schönen Film! Hast ein Däumchen nach oben bekommen ;)
Hallo Janek, danke sehr. :)
Mich würde nur noch interesieren, wie lange es braucht, bis dein Spot im RBN angezeigt wird.
Hmm, ich verstehe die Frage und wüsste das durchaus auch sehr gerne genauer. Im Film ist ja zu sehen, dass auf 40 nach einiger Sendezeit plötzlich 4 Spots auf einmal auftauchen. Was ich aus Erfahrung schreiben kann, ist, dass ich nach dem Beenden eines Schleifenblockes noch rund eine halbe Minute lang (Plus / Minus ein paar Sekunden) Meldungen auf dem PC erscheinen. Je nach Empfangssituation beim Spotter (QRM, Betrieb, Auswertung und so), Infrastruktur der Internetverbindungen etc. brauchts halt eine Weile. Insofern ist es wirklich ratsam, nicht nur einen CQ-Ruf zu senden, sondern rund 3 Minuten lang.
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4

Montag, 17. April 2017, 01:03

Hallo Michael

RBN werde ich auch mal testen .

Bisher habe ich das immer mittels JT65 gemacht .

Vorgestern Abend ne halbe Stunde auf 40 und Gestern Vormittag auf 20m .

Antenne auf 40m endgespeister Draht am Balkongeländer aufgewickelt , 2,5 Watt Ausgangsleitung .
Antenne auf 20m mag. loop auf dem Balkon , 2,5 Watt Ausgangsleistung .




Gruss

Uli

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5

Montag, 17. April 2017, 07:32

Hallo zusammen,
ich habe keine elegante Speichermorsetatste, ich muss also mit der Hand am Arm arbeiten. Deswegen rufe ich kaum mehr als eine halbe Minute bis 45 Sekunden. Das reicht in der Regel aus Signale zu spotten, die auch wirklich gut empfangen worden sind. Spots, die nach 2 oder 3 Minuten kommen können auch nur so kurze High-lights der Signalausbreitung sein, die mehr an der Grasnarbe liegen als im hörbaren Bereich.

Ansonst darf man die Ergebnisse nicht zu sehr über bewerten. Ich hatte da schon Signalanzeigen stehen, die sich nicht wirklich bestätigen ließen.

Gruß
Stefan
Gruß Stefan



Amateurfunk ist die teuerste Art der kostenlosen Kommunikation!

6

Montag, 17. April 2017, 10:46

Hallo zusammen,
ich habe keine elegante Speichermorsetatste, ich muss also mit der Hand am Arm arbeiten. Deswegen rufe ich kaum mehr als eine halbe Minute bis 45 Sekunden.
Moin Stefan,

danke für die Zeilen. Zu Digimodes und DF2OK habe ich mich hier http://www.qrpforum.de/index.php?page=Th…88062#post88062 b bereits geäussert und setze das jetzt als bekannt voraus.

Die RBN-Schleife - cq cq cq de CALL CALL CALL rbn test - die ich hier im sog. 3 + 3 System mit dem Hinweis RBN TEST absetzte, ist relativ kurz. Diese Form habe ich speziell für diesen Film und dem Test der Antenne (siehe anderer Thread) ausgewählt. Oder wenn ich partout nur testen möchte. Wer den Ruf hört und RBN nicht kennt (solls ja geben, hi) wird den CQ-Ruf für einen Contest-Ruf halten. RBN test. Sofern er nicht mitmacht, ruft er mich nicht an. Wenn doch - na, dann fahre ich ein normales QSO, ist doch schön! Wie gesagt, diese Schleifenform ist meine betriebstechnische Umsetzung für reine Tests wie für den Film. Und da halte ich die Pausen auch mal kürzer. Ist im Film ja zu hören.

Im 'wirklichen' Leben halte ich mich in der Regel an das 3 + 2 System (siehe CW-Betriebstechnik mit Ben Kuppert, DF8ZH+) mit einem anschliessenden k. Danach rund 4 bis 6 Sekunden Pause zum Hören. Selbst wer noch bastelt und diverse Strippen zum Umschalten umklemmen muss, ist in damit in der Regel nach ein paar Sekunden fertig. Kenne ich ja von mir. Wer in der Pausenzeit nicht antwortet oder sich (noch) nicht traut zu antworten, der wartet den nächsten 3 + 2 Ruf ab. Die sind ja nicht so lang. Das ist übrigens auch der Grund, warum kurze aber häufigere CQ-Rufe öfter beantwortet werden als ellenlange. Und die Hand kann sich entspannen. ;)

Somit rufe ich normal CQ und schaue bei RBN mal nach, wie es sich gestaltet. Eine Übersicht. Ohne Anspruch auf absolute Präzisiion. Ich kann noch so gut simulieren, bauen, auf Picovolt messen und all' das - wenn kein QSO-Partner da ist, dann nützt mir das alles nix. :whistling:

Bei Portabelbetrieb (nur mal so oder mit Anlass wie SOTA, GMA, WWFF etc.), wo ich bis auf ein Smartphone grundsätzlich keinen PC mitschleppe, werde ich keine laaange Zeit damit verbringen, bei RBN zu testen. Da rufe ich, fahre QSOs und gut is'. Logischerweise drehe ich vorher mal über die Bänder. Und auch hier wieder konsequent, wie es die sinnvoll ist, vom höchsten (verfügbaren) Band zum tiefsten. Wenn ich was erreichen möchte - die höheren Bänder gehen erfahrungsgemäß eher zu. Daddel ich erst "unten" herum, dann verpasse ich vielleicht Gutes weiter oben. Unsere Vorfahren konnten auch ohne Computer und spezielle Digimodes mit ihren bewährten Basiskenntnissen der Betriebstechnik und Ausbreitungsphänomene prima Erfolge erzielen, hi. Allerdings ist die gute alte Wissensvermittlung bei weniger als 50% DARC-Mitgliedschaft der Funkamateure in DL und mit / zusätzlich mangelndem Vereinsleben diese Weitergabe an den Nachwuchs leider eher stockend. Aber ich schweife ab.

Stefan, wie ich im anderen Thread schon schrieb - mir geht es nicht um absolute Werte oder Rekorde. Insofern ist die Gefahr einer Überbewertung nicht gegeben. Zum Highlight: Das beweist der im Film gezeigte Spot auf 20m. Gleichwohl lautet die englische Devise: "give it a try." :)
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7

Montag, 17. April 2017, 10:52

Hallo Michael
Vorgestern Abend ne halbe Stunde auf 40 und Gestern Vormittag auf 20m .
Hallo Uli, prima. Wenn ich mir die Bilder ansehe, dann geht das doch sehr gut.
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8

Montag, 17. April 2017, 13:05

Hallo Michael

Ich hab vorhin mal meine Handtaste rausgekramt ( ging etwas holprig :whistling: ) .


40m , 30m mit dem Draht und 20m , mit der loop .


Habe aber auch nur 3 mal pro Minute CQ gerufen .


Ausgangsleistung 5 Watt







Gruss

Uli

9

Montag, 17. April 2017, 18:00

hier AMA-13 liegend im Dachstuhl, 40m, 10 Minuten gerufen mit 5wtts
»DL1EGR« hat folgendes Bild angehängt:
  • 2017-04-17 18_01_39 RBN.jpg

10

Montag, 17. April 2017, 20:04

Hallo Funkfreunde,

das schaut alles sehr gut aus. Sogar DX ist mit dabei, klasse!

Ich habe meinen Folgefilm mit einem QSO fertiggestellt und lenke Euch auf den passenden Thread im Telegrafieforum. Dort passt dieser Film wegen seines Charakters besser hin.
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11

Mittwoch, 19. April 2017, 22:15

Moin Michael,

danke, für den schönen Film! Hast ein Däumchen nach oben bekommen ;)
Hallo Janek, danke sehr. :)
Mich würde nur noch interesieren, wie lange es braucht, bis dein Spot im RBN angezeigt wird.
Hmm, ich verstehe die Frage und wüsste das durchaus auch sehr gerne genauer. Im Film ist ja zu sehen, dass auf 40 nach einiger Sendezeit plötzlich 4 Spots auf einmal auftauchen. Was ich aus Erfahrung schreiben kann, ist, dass ich nach dem Beenden eines Schleifenblockes noch rund eine halbe Minute lang (Plus / Minus ein paar Sekunden) Meldungen auf dem PC erscheinen. Je nach Empfangssituation beim Spotter (QRM, Betrieb, Auswertung und so), Infrastruktur der Internetverbindungen etc. brauchts halt eine Weile. Insofern ist es wirklich ratsam, nicht nur einen CQ-Ruf zu senden, sondern rund 3 Minuten lang.


Die Telnetausgabe (telnet.reversebeacon.net) ist da recht aufschlussreich, denn dort kommen die Spots quasi in Echtzeit heraus, und im Gegensatz zur Weboberfläche bekommt man einen guten Eindruck darüber, welcher CQ-Ruf welchen RBN-Spot erzeugt hat.

Ich rufe immer CQ nach der Formel 2x2x2 (also CQ CQ de DJ1YFK DJ1YFK CQ CQ de DJ1YFK DJ1YFK pse k).

Dabei ist zu beobachten, dass die Skimmer unterschiedlich konfiguriert sind: Auf 40m komme ich mit barfuß K2 und Vertikal meist auf rund 30 Skimmer in und um Europa, wobei manche (besonders auffällig HA2KSD, OK1IAK und PA5FN) schon nach dem ersten CQ-Ruf reagieren, die Mehrzahl mich dann nach dem zweiten oder dritten CQ-Ruf meldet, und die letzten 5 oder 10 Skimmer dann bei weiteren Rufen langsam dazukommen. Letzteres würde ich mal auf QSB und QRM zurückführen, es ist jedenfalls selten dass einer der Nachzügler dann ein SNR > 10 dB liefert.

Wenn man ungefiltert auf den telnet-Port vom RBN geht, rauscht da allerdings viel zu viel durch, um die eigenen Spots ordentlich zu beobachten. Filtern kann man z.B. online unter http://foc.dj1yfk.de/spots (dort nach Login auf das Filter "Raw RBN Format" klicken und das eigene Rufzeichen unten im Feld "Filter" eingeben). Unter Linux ansonsten einfach:
$ echo -e "MYCALL\nset/raw" | nc dj1yfk.de 7300 | grep MYCALL - für Windows gibt es vermutlich auch Telnet/Cluster-Programme, die eine ähnliche Filterung erlauben.

72
Fabian, DJ1YFK
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12

Donnerstag, 20. April 2017, 13:51

Hallo Janek,
Mich würde nur noch interesieren, wie lange es braucht, bis dein Spot im RBN angezeigt wird.
das ist ganz unterschiedlich. Die ersten Meldungen kommen in der Regel gleich nach dem ersten CQ-Ruf. Dabei rufe ich meist nach folgendem Schema:
3xCQ de 2x Call 3xCQ de 3xCall

Nach dem zweiten CQ-Ruf kommen dann noch einige Spotter dazu.

Gestern habe ich einmal nur ganz kurz gerufen: 2xCQ de 2xCall
Dennoch gab es gleich 4 Meldungen.

73

Karsten - DL3HRT

13

Donnerstag, 20. April 2017, 18:27

Wenn man ungefiltert auf den telnet-Port vom RBN geht, rauscht da allerdings viel zu viel durch, um die eigenen Spots ordentlich zu beobachten. Filtern kann man z.B. online unter http://foc.dj1yfk.de/spots (dort nach Login auf das Filter "Raw RBN Format" klicken und das eigene Rufzeichen unten im Feld "Filter" eingeben). Unter Linux ansonsten einfach:
$ echo -e "MYCALL\nset/raw" | nc dj1yfk.de 7300 | grep MYCALL - für Windows gibt es vermutlich auch Telnet/Cluster-Programme, die eine ähnliche Filterung erlauben.

72
Fabian, DJ1YFK
Moin Fabian,
danke für die hilfreichen Erklärungen. Wenn ich auf Deinen Link gehe, erscheint allerdings
Websocket opened...
Websocket closed...
und mehr geht dann nicht. Auch keine Eingabe vom Call. Kann man machen, macht aber nix. ;(
Auf Deiner Site sind ja noch mehrere Tools, die schon schätze. Das hier ist eines davon: http://foc.dj1yfk.de/activity
Vor allem, wenn man mal andere Calls, die man aus dem Forum oder anderswoher kennt, 'eingibt.
Du bist ja fleissig, ich eher weniger. :rolleyes: Aber immerhin tauchen die April-Calls auf. :thumbup:
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14

Donnerstag, 20. April 2017, 19:46

Hallo Michael,

probiere mal statt http:// die Variante mit https, also https://foc.dj1yfk.de/spots - mir wurde berichtet, dass das unter Firefox und Windows mit http manchmal Probleme gibt. Kann ich mir leider nicht ganz erklären, aber man kann/muss ja auch nicht alles verstehen.

Ja, meine Aktivität ist inzwischen - nachdem ich einige Jahre fast nur von der Clubstation aus in Contesten mitgemacht habe - dank eigener Antenne am neuen QTH seit 1.5 Jahren wieder deutlich gestiegen. Die Tage, an denen ich in meiner Aktivitätsübersicht kein grünes Kästchen habe sind meist Dienstreisen oder Urlaub geschuldet. Wenn ich zu Hause bin, versuche ich - egal wie müde oder beschäftigt ich bin - jeden Tag wenigstens ein QSO zu machen. Und wenn mir das nicht gelingt, zumindest einmal geskimmert zu werden :-)

73
Fabian
Fabian, DJ1YFK in München * DOK S07 (TU Dresden)
http://fkurz.net/ - http://lcwo.net/

15

Donnerstag, 20. April 2017, 22:18

Moin Fabian,
probiere mal statt http:// die Variante mit https, also https://foc.dj1yfk.de/spots - mir wurde berichtet, dass das unter Firefox und Windows mit http manchmal Probleme gibt. Kann ich mir leider nicht ganz erklären, aber man kann/muss ja auch nicht alles verstehen.
Das Verhalten ist nicht auf Windows beschraenkt, auch unter Lubuntu mit dem Chromium und dem Firefox wird der Socket sofort wieder geschlossen. Ich habe da auch einen Verdacht, dass dies gar nicht vom Browser und dem OS abhaengig ist, sondern vom SSL, evtl. die Strict-Transport-Security.

Im Source von view-source:http://foc.dj1yfk.de/spots erfolgt ein Zugriff auf eine https Seite, wenn ich das richtig deute. Bin da nicht so der Script Experte :sleeping: Wenn dem so ist, wird da verschluesselt und unverschluesselt unter einer Domaene gemischt, was dann je nach SSL Konfiguration zu seltsamen Effekten fuehren kann, bis dahin, dass der Browser den Zugriff komplett verweigert, weil z.B. ueber einen https Zugriff ein unsicherer Zugriff auf eine eingebettete http Seite erfolgt.

Lange Rede, kurzer Sinn, in dieser Richtung wuerde ich das Problem vermuten und da muesste man weiter forschen. Einfacher ist aber ein 301 Rewrite im Webserver von http nach https, so dass ein Zugriff auf http:// immer nach https:// umgeleitet wird, so in dieser Art etwa (vom Apache2)


RewriteEngine On
RewriteBase /

RewriteCond %{HTTP_HOST} ^dl7bj\.(com|de)
RewriteRule (.*) https://dl7bj.org/$1 [R=301,L]
RewriteCond %{HTTP_HOST} www\.dl7bj\.(com|de|org)
RewriteRule (.*) https://dl7bj.org/$1 [R=301,L]



Dann ist alles https und das macht, egal mit welchem Browser und OS, anscheinend keinerlei Sorgen.

73, Tom
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16

Samstag, 22. April 2017, 19:39

Hallo

Heute auf 20m Meter mal mit liegender mag. loop in JT65 ( 5 Watt ) .

Ging ganz gut :)





















Gruss

Uli

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »DK6DV« (23. April 2017, 02:37) aus folgendem Grund: screenshots aktualisiert , hab Abends noch ein wenig auf 40m Betrieb gemacht mit dem kurzen Draht


17

Sonntag, 23. April 2017, 11:30

Wenn ich zu Hause bin, versuche ich - egal wie müde oder beschäftigt ich bin - jeden Tag wenigstens ein QSO zu machen.
Hallo Fabian,

das ist doch lobenswert gut. Ich hatte mir das vor Jahren an Silvester vorgenommen.... :whistling:
Es gibt OM, die basteln und tüfteln monatelang an Software zur Ausbreitungsvorhersage und -analyse herum. Kann man machen, keine Frage. Das alleine bringt allerdings nicht ein einziges QSO ins Log. Gelingt es mit der Software bspw. eine 10-minütige Super-Funkbrücke zu erkennen, dann warten leider keine 100 - ach, nicht mal 10 Stationen am anderen Ende darauf, gerade jetzt ein QSO zu fahren. Effizienter ist es allemal, wenn man schon lobenswerterweise an Auswerteverfahren arbeitet, nebenbei die CQ-Schleife laufen zu lassen. Die Praxis anderer OM wie bspw. beim Eddi zeigt, dass sehr viele QSO ins Log wandern. Und nein, nicht nur "599 tu". Als "Beifang" sicher auch mal dieses oder jenes neue Land. 8) Wenn man dann noch die richtigen Frequenzen wählt... Ich vernehme schon die Frage: "Wo lässt man sie sinnvollerweise beim Basteln und Programmieren mitlaufen?"

Es gibt ja die klassischen Ausbreitungsbedingungsverläufe über den Tag, über das Jahr und auch dazu über die Sonnenfleckenperiode im Zusammenhang der Frequenzen. Grundlagenwissen eines jeden Funkamateurs und im Lizenzkurs sowie durch Lesen von klassischer AFU-Literatur vermittelbar. Danach wählt man schon mal das Band zum Rufen. Ansonsten hat einmal langsam übers Band drehen auch damals (TM) immer gereicht um zu hören, ob und wo was los war. Begonnen wird beim höchstmöglichen Band. Es gibt ja mal fixe Bandöffnungen. Selbst heute kann man auch ohne WWW-Netzzugriff immer noch gut hören, ob ein Band auf ist. Mehr noch: Finden wir auf den Digimodefrequenzen, wo in der Regel immer Betrieb herrscht, keine Signale vor, dann ist das Band zu. Insofern bin ich als bekennender Analogfunker von den Digimodes begeistert. :thumbup: Zeigen sie doch dem Praktiker auch "Ausbreitung" an. Führe ich ja auch in meinem Film zum RBN-Test vor. Hilft einem speziell unterwegs, wenn "kein Netz" vorhanden ist.

Aber egal mit welchem Mode: Ohne Rufen / Aktivität auf dem Band gibts halt kein QSO. Vom Abwarten auch nicht. ^^
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18

Sonntag, 23. April 2017, 13:09

Moin Michael,
Es gibt OM, die basteln und tüfteln monatelang an Software zur Ausbreitungsvorhersage und -analyse herum. Kann man machen, keine Frage. Das alleine bringt allerdings nicht ein einziges QSO ins Log. Gelingt es mit der Software bspw. eine 10-minütige Super-Funkbrücke zu erkennen, dann warten leider
Ich stelle da immer ganz ketzerisch die Frage, ob man denn als Funkamateur ueberhaupt ein QSO im Log haben muss?

Zitat:

"Amateurfunkdienst ein Funkdienst, der von Funkamateuren untereinander, zu experimentellen
und technisch-wissenschaftlichen Studien, zur eigenen Weiterbildung, zur Völkerverständigung
und zur Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen wahrgenommen wird"

Fuer die Weiterbildung, technisch-wissenschaftliche Studien und Experimente mit Sendern, die durch den Amateurfunkdienst legalisiert sind, muss man doch nicht zwingend ein QSO fuehren :D

73, Tom
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19

Sonntag, 23. April 2017, 16:30

Okay, werden wir Off Topic...

Moin Michael,
Es gibt OM, die basteln und tüfteln monatelang an Software zur Ausbreitungsvorhersage und -analyse herum. Kann man machen, keine Frage. Das alleine bringt allerdings nicht ein einziges QSO ins Log. Gelingt es mit der Software bspw. eine 10-minütige Super-Funkbrücke zu erkennen, dann warten leider
Ich stelle da immer ganz ketzerisch die Frage, ob man denn als Funkamateur ueberhaupt ein QSO im Log haben muss?

Zitat:

"Amateurfunkdienst ein Funkdienst, der von Funkamateuren untereinander, zu experimentellen
und technisch-wissenschaftlichen Studien, zur eigenen Weiterbildung, zur Völkerverständigung
und zur Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen wahrgenommen wird"

Fuer die Weiterbildung, technisch-wissenschaftliche Studien und Experimente mit Sendern, die durch den Amateurfunkdienst legalisiert sind, muss man doch nicht zwingend ein QSO fuehren :D

73, Tom

Moin, dann werde ich mal entsprechend antworten. :D Entscheidend ist doch das Wort "Funk". Funk setzt doch voraus, dass man sich mit ebenso mit dem Senden und der Kommunikation befasst. Nicht nur Empfangsseitig, denn sonst könnte die Prüfung und all' der Aufwand entfallen. Damals gabs ja auch die reinen Radiobastler und dann die, die auch senden wollten. Die Entwicklung lief so, wie man sie vielfach nachlesen kann. Sie trennten sich nämlich.

Ferner setzt die Passage mit der Völkerverständigung usw. usf. doch voraus, dass man senden möchte und im Grunde sogar muss. Dann mit Zulassung auch darf. Sonst könnte man ja auch telefonieren, Briefe schreiben, Tauben nehmen oder Rauchzeichen nutzen.

Und ich frage gerne ketzerisch: Wenn man nur an und mit Technik plus Software aller Art bastelt und keine Funkverbindungen fahren möchte - wozu wird man dann Funkamateur? Dann kann man auch schlichtweg Elektronikbastler bleiben und sich in deren Reihen Gleichgesinnte suchen. (Den letzten Satz bitte nicht falsch und / oder als Ausgrenzung verstehen. Ich meine das nur prinzipell.) Das Verbindende - im wahrsten SInne des Wortes - ist doch Funk. Drahtlose Übertragung. Somit hat auch Baken- und sonstiger Funk seine Daseinsberechtigung, bei dem nur geringe Infos übertragen werden. Danach folgt doch die Kommunikation. So, wie sie weiter oben auch mit in die offiziellen Texte aufgenommen worden sind.

Genehmigungen, um mit selbst entwickelt und -gebauten Gerätschaften legal HF in eine Kunstantenne zu blasen, um seine Sender zu testen, wird man auch anders genehmigt bekommen. Dazu bedarf es keiner Amateurfunkgenehmigung.

Gut, wir in DL brauchen (von Ausnahmen abgesehen) kein LOG mehr zu führen... :D

Ganz generell gesprochen, sollten diejenigen, die sich allzuoft beklagen, keine Funkverbindung führen zu können obwohl sie es wünschen, einfach Entscheidungen treffen, damit es klappt. Wie auch immer die Lösungen aussehen mögen. Und hier bin ich wieder bei meinem Text von Posting Nr. 17: Mit Abwarten alleine und in die - sinnbildliche - Glaskugel gucken wird das nix. 8) Der Erfolg hat auch hier drei Buchstaben: TUN.

Der Film soll im Grunde zeigen, dass Mann / Frau auch mit einer nicht gerade hochglanzpolierten und bis aufs Mikro-Dezibel simulierten und konstruierten Antenne unter nicht ganz optimalen Räumlichkeiten und den derzeitigen conds funken kann. Nicht lang schnacken, einfach machen. Tun. Make.

muss man doch nicht zwingend ein QSO fuehren :D

Jein... Ist schon hilfreich zu erfahren, ob denn eine Kommunikation "in Echt" klappt und nicht nur auf dem PC... 8)
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »DF2OK« (23. April 2017, 17:05)


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20

Sonntag, 23. April 2017, 17:14


Ganz generell gesprochen, sollten diejenigen, die sich allzuoft beklagen, keine Funkverbindung führen zu können obwohl sie es wünschen, einfach Entscheidungen treffen, damit es klappt.


:thumbsup: :thumbsup:

Dem kann ich nur beipflichten. "Ich darf keine Antennen aufbauen wei"l ... usw. kennt man ja aus diversesten Foreneinträgen zur Genüge. Auch "Verkaufe wegen Hobbyaufgabe weil keine Antennengenehmigung" wird immer wieder gerne
genommen. Anstatt einfach mal zu versuchen was Indoor möglich ist um QRV (man könnte auchnoch outdoor als /P oder /M) zu sein wirft man lieber die Flinte ins Korn. Gut, wenn ich in einer Kellerwohnung hänge nutzen wahrscheinlich
auch noch so viele Meter Draht nüscht aber bspw. in einer Dachwohnung kann man schon einiges reissen.

Ich freue mich da über jeden Erfolg (erstmal egal in welcher Betriebsart) und bin QRV. Bei mir gehen die Planungen gerade bspw. in die Richtung auf 2m SSB/CW was ins Log zu bekommen. Hab ich doch mit FT-817 und Gummiwendel in
CW schon 388 Km nach Frankreich überbrückt. Jetzt kommt eine 6 Element DK7ZB Leichtbau an den Start. Immerhin hab ich mit einer 4 Element von der Sorte (auch indoor am alten Standort) schon SM4 erreicht. Mal sehen was so geht.
Auf KW komme ich mit meiner 20m Drahtschleife im Shack schon gut klar.

Basteln ist toll aber als Funkamateur will ich halt eben auch funken und nicht nur löten, schrauben und tüfteln. Wenn das eine das andere möglich macht ist das allerdings super.

;) ;)
73´s Jürgen , Red Pitaya SDR 5 wtts, 2 x 6,5 m indoor ... Member Log4OM Betatest Team