Sie sind nicht angemeldet.

21

Freitag, 17. November 2017, 09:13

es macht 0 Sinn, deutliche Teile mühsam und teuer erzeugter HF-Leistung in Mantelwellensperren zu verbraten


Dazu stellt sich mir die Frage:
Wieso sollte in einer Mantelwellensperre - abgesehen von den geringen Leitungsverlusten in der zu einer Mantelwellensperre aufgewickelten Leitung - deutliche Teile der Gegentakt-Nutz-Leistung verbraten werden?


By the way: Es ist schwer, den sachlichen Inhalt deines Posts nachzuvollziehen. Du beziehst dich im ersten Satz auf einen Beitrag von DK6TM auf einem "BarCamp", der weder angehängt noch verlinkt ist.


73
Günter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL4ZAO« (17. November 2017, 10:07)


22

Freitag, 17. November 2017, 18:21

Ja, wo Du recht hast...
Leider bin ich etwas kryptisch, wenn ich an einem Thema herumbrösele. (mein Fehler)

Afu barcamp war am 4.11. in Strausberg, wollte ich eigentlich nicht weiter ausbreiten. Silvio DM9KS hat das mit weiteren Mitstreitern eingerührt. Mir hats sehr gut gefallen, obwohl ich im Ansatz vorab skeptisch war. Bei www.hamspirit.de kann man was nachschauen (?)
Freie Themenwahl, freier Besuchermix - viele neue Kontakte....
Es war überraschend gut besucht und glänzte mit echtem Afu-"Fachpersonal".
Da war auch DK6TM mit der "Udo-Antenne" dabei. Die ist einfach eine end-fed nach holländischer / italienischer Machart.

Wenn ein FT 240-43 bei 200W Sendeleistung glühend heiß wird, hat das theoretische Konzept praktisch evtl. Mängel. 8)
Da schaue ich gerade.

Hoffe, zur Verwirrung ausreichend beigetragen zu haben, vy 73! Jochen

23

Samstag, 18. November 2017, 08:07

Wenn ein FT 240-43 bei 200W Sendeleistung glühend heiß wird, hat das theoretische Konzept praktisch evtl. Mängel.


Die Verwirrung bleibt.
Was ist auf diesem glühend heißen FT240-43 denn gewickelt? Du schreibst weiter vorne von Leistung, die in einer Mantelwellensperre verbraten wird. In der Beschreibung dieser Udo (Lindenberg ?) End-Fed Antenne ist ein Un-Un Anpasstrafo zu sehen. Von einer Mantelwellensperre (= Strombalun) weit und breit keine Spur.

73,
Günter

24

Samstag, 18. November 2017, 13:25

Moin Günter!
Ja, das ist die richtige Beschreibung, "udo" stammt nicht von mir...
Zuerst habe ich den Trafo mit ohmscher Last gemessen (nur die Impedanzen frequenzabhängig), dann unabgeschlossen, dann kurzgeschlossen, dann mit einem L/2 Draht, dann mit L/2-Draht und einem Radial und seit gestern abend hab ich nun eine Mantelwellensperre da, mit der ich die Teilnahme des Speisekabelmantels an der Messung unterbinden kann.

Besonders der Leerlauf-Fall wundert mich, da auch ohne Antennendraht in manchen Frequenzbereichen verwendbare 27..40 Ohm +/- wenig j auftreten. Am WE werd ich mal den Riesen-Kern zur Probe wickeln, schauen, ob sich was ändert...

73 de Jochen!

p.s.: Material 43 bringt zu wenig Induktivität, 4C65 noch viel weniger (ähnlich 61). :wacko: 77 muß ich erst bestellen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dh6tf« (18. November 2017, 14:10)


  • »DL3ARW« ist männlich

Beiträge: 547

Hobbys: analoge hf und nf-technik , qrp , eigenbau

  • Nachricht senden

25

Samstag, 18. November 2017, 21:28

Hallo OM Jochen,

ein kleiner Hinweis. OM John , PD7MAA , hat zu dieser Art der Transformation mittels Ringkern und 2 zu 14 Windungen
ebenfalls eine kleine Dokumentation erstellt. Diese findest Du auf seiner Internetseite " http://pa-11019.blogspot.nl/ " .
Dort als EF HWantenna for 40 - 10 m qrp .
Hatte der Interesse wegen gleiches Prinzip mal für einen CB-Funker mit 5,5m Draht aufgebaut. Meine Messtechnik
zeigte mir mehr oder weniger verwertbare Anpassung. Als Kern hatte ich einen FT114-43 verwendet . Dieser
"lachte mich aus " und wurde mit den 4 Watt der CB-Funke schön warm, jedoch nicht heiß. Irgend wann hatte ich mir
mal in meinem " persönlichen Speicher " hinterlegt, dass ein Ringkerntrafo keine Blindanteile überträgt , es müssen
am Eingang und Ausgang schon " nur " reale Widerstandswerte anliegen, jedenfalls beim reinen Transformieren.
Ein Schwingkreis ist wieder etwas Anderes, zum Beispiel eine Z-Match mit Ringkern .

Jochen, nur so viel zu meiner Erfahrung mit diesem Transformator, mit dem Trafo und den 5,5m Draht wurde auch gefunkt
und das noch nicht mal schlecht. Es gab in der unmittelbaren Umgebung nichts , was der Antenne die Abstrahlung
unterbunden hatte.
Bitte berichte hier weiter zu Deinen Ergebnissen.

73 de
Manfred , dl3arw

26

Samstag, 18. November 2017, 21:37

Moin Jochen,
das Kernmaterial "-43" ist richtig. Es wurden schon Antennen gebaut, wo es nicht passte, Antenne nicht in L 1/2 Resonanz +-5% oder Kern falsch gewickelt. Es ist bekannt, das diese Art der Anpassung für eine Fuchsantenne praktischer ist und gerne 30% Verlust hinnehmen kann.

Wie vom Hersteller schon mal bemerkt wurde, wurden die FT140-43 bei 100 Watt zu heiß, und es wurde auf FT240-43 umgestellt.

...und jetzt wird auf 200 Watt aufgebohrt, wo man dann doch alle Voraussetzungen des 1:64 Spartrafos und die Antennenlänge beachten sollte, denn es gibt sehr viele zufriedene Besitzer dieser Antenne die auch mit 5 Watt sehr gut funktioniert, auch 4 Watt PEP ist lauter als andere OMs die nur 0,1 Watt an anderen Antennen die HF in den Raum bringen.

73
Gerhard

27

Sonntag, 19. November 2017, 17:12

weiter gebastelt

Hallo!
Heute habe ich den Trafo zum 3. mal auseinandergenommen. Nur 2 Wdg. primär auf einem FT240-43 bedeuten übrigens XL=82 Ohm auf 3,5 MHz.
Es gibt ja reichlich Fundstellen im Netz mit verschiedenen Übersetzungsverhältnissen. (81, 64, 50)
Ein "Original" war z.B. 27/3 auf einem kleineren Kern gewickelt.
Spasseshalber habe ich heute einen Würth 7427015, der noch in der Kiste lag mit 22/3 gewickelt. Rein ohmsch zum Messen abgeschlossen hat mich der primär verbaute Parallel-C (150p) erst mal schön gefoppt... schöne Eigenresonanz, seltsame Blindanteile... :huh:
Mal nachher schauen, wie sich das Ding am TRX beträgt.
Nächste Woche probier ich das -77 - Material.
vy 73! Jochen

28

Sonntag, 19. November 2017, 18:02

Hallo!
Heute habe ich den Trafo zum 3. mal auseinandergenommen. Nur 2 Wdg. primär auf einem FT240-43 bedeuten übrigens XL=82 Ohm auf 3,5 MHz.
Es gibt ja reichlich Fundstellen im Netz mit verschiedenen Übersetzungsverhältnissen. (81, 64, 50)
Ein "Original" war z.B. 27/3 auf einem kleineren Kern gewickelt.
Spasseshalber habe ich heute einen Würth 7427015, der noch in der Kiste lag mit 22/3 gewickelt. Rein ohmsch zum Messen abgeschlossen hat mich der primär verbaute Parallel-C (150p) erst mal schön gefoppt... schöne Eigenresonanz, seltsame Blindanteile... :huh:
Mal nachher schauen, wie sich das Ding am TRX beträgt.
Nächste Woche probier ich das -77 - Material.
vy 73! Jochen
Kannst du mal schreiben, wie dick der Draht ist, den du benutzt? Im Verhältnis zu dem Monsterkern der in dem von Günter verlinkten Artikel zu sehen ist haben die dort viel zu dünnen Draht benutzt. Wenn -43er Ringe heiss werden liegt das meist an zu dünnem Draht = zu hoher Ohmscher Drahtwiderstand. Bei 200W sollten es schon mindestens 1,5mm, besser 2mm sein. Schwierig zu wickeln, ich weiß aber dass ist die Strafarbeit bei 200W :P
73/2 de Peter, DL2FI
Don´t follow the path. Make one! (Helena Martins, Fotografin, die im Erwachsenenalter ihr Gehör verlor)

29

Sonntag, 19. November 2017, 19:40

Nabend Peter!
Primär hab ich 1,2mm CuAgL, das geht noch ohne Dengeln um den Kern und sekundär 0,6mm CuL. Die 200W bringen mich hoffentlich nicht in den QRP-Kerker.. 8|
Letztendlich werd ich unterwegs irgendwas mit 5-15 Watt machen, sonst muß ich noch ne Kabeltrommel kaufen..
In den diversen Beiträgen wird der nackte Kern bewickelt, mit der Wicklung ans Blechgehäuse angelehnt na usw. ...
Habe u.a. Günters Balun-Vortrag gelesen/abgespeichert, danke!

Wenn ich weiter bin, breite ich das hier aus. Vy 73
& alles Gute für Dich :thumbup: !
Jochen

30

Sonntag, 26. November 2017, 16:43

Kernmaterial

So, liebe Funkfreunde! Pünktlich zum Wochenende kamen FT140-77 Kerne an. Die passen bewickelt in so eine 60ml Apotheken-Salbendose (weiss, roter Deckel) hübsch rein, PL im Deckel, Banane im Dosenboden. Sehr kompakt für unterwegs.
Gewickelt wurde 2/16, also Impedanz 1:64.
Am provisorischen Draht siehts auf 80/40/20 erst mal gut aus. Ich kann direkt umschalten zwischen der RK3 - Kiste und dem FT140-77 - Salbentöpfchen, letzteres hat am IC-7300 die Nase merklich vorn... zu den hohen Bändern kann ich noch nix sagen. Gucke ich auch noch am Analysatör nach...

Zum Aufbau: die nackten Kerne bekommen eine Lage Teflonband und eine Lage Gewebeband unter den Draht.

Bin erst mal nicht unzufrieden. 73 de Jochen!

31

Freitag, 8. Dezember 2017, 19:04

noch weiter

"obenrum" sind 2/16 Wdg. auf Material 77 nicht sooo optimal, habe auf 2/14 zurückgewickelt und es sieht um Hausnummern besser aus.
Den Kompensations-C sollte man nicht sparen.
So geht die kleine Pillendose erst mal mit in den nächsten Urlaub.

Weiter wird es gehen mit geringfügig größeren Doppelloch-Ferriten aus Material 43. Kommende Woche kommt Nachschub, mit dem letzten DLKern teste ich gerade eine alte Anpassung für kurze Antennen. Hat jemand noch das rfe Doppelheft Ausgabe 25 /1976 Heft 19/20? Die Anregung stand im qrp-Report 1/2003 und kam von DL6KWN. Das wurde in den 90igern auch mal in der CQDL gezeigt...

vy73! Jochen